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Pubertät bei Mädchen 02:47 min

Textversion des Videos

Transkript Pubertät bei Mädchen

Die Pubertät beginnt bei Mädchen meist im Alter zwischen 8 und 14 Jahren. Das follikelstimulierende Hormon und das luteinisierende Hormon werden vom Gehirn freigesetzt und wirken auf die Eierstöcke. Das regt die Produktion der weiblichen Sexualhormone Östrogen und Progesteron an. Diese vier Hormone zusammen steuern die größte Veränderung, die ein Mädchen in der Pubertät erwartet: den Beginn der Periode. „Ich will meine Periode nicht bekommen. Und weißt du warum? Weil viele Leute davon launisch werden.“ Zum ersten Mal wird eine der Hunderttausenden Eizellen in den Eierstöcken des Mädchens freigesetzt und wandert durch den Eileiter in die Gebärmutter. Falls die Eizelle nicht befruchtet wird, sinkt der Progesteron-Spiegel. Von der Gebärmutterschleimhaut, die sich in Erwartung einer befruchteten Eizelle verdickt hat, löst sich nun die obere Schicht ab und es kommt zur Menstruation. Die Hormone aus Gehirn und Eierstöcken werden in einem regelmäßigen Zyklus freigesetzt, sodass sich dieser Vorgang jeden Monat wiederholt. Zu Beginn der Pubertät hat das Östrogen auch starke Auswirkungen auf den übrigen Körper des Mädchens. Es sorgt dafür, dass sich die sekundären Geschlechtsmerkmale entwickeln, dass also die Brüste wachsen und die Hüften breiter werden. Achsel- und Schamhaare beginnen zu wachsen und Pickel und Akne können sich im Gesicht und am Körper bilden. „Ich sehe da nichts anderes als Pickel.“ „Ich habe zu viele Pickel.“ „Pickeliger Freak.“ So wie der Körper wandeln sich auch die Gefühle. Mädchen können sensibel und gehemmt auf ihren Körper reagieren, während sie sich an die radikalen Veränderungen gewöhnen müssen. „Wenn ich in den Spiegel schaue, sehe ich hübsche Augen, ein pickeliges Gesicht und eine furchtbare Nase, die ich total hasse.“ „Ich habe da einen Höcker.“ „Ich kann meine Augenbrauen nicht leiden.“ Aber das ist nur eine Phase. Nach einigen Jahren in der Pubertät kann ein Mädchen seine Kindheit hinter sich lassen und zu einer jungen Frau werden.

Pubertät bei Mädchen Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Pubertät bei Mädchen kannst du es wiederholen und üben.

  • Skizziere körperliche Entwicklungen anhand primärer und sekundärer Geschlechtsmerkmale der Frau.

    Tipps

    Ein Begriff gehört weder zu den primären noch zu den sekundären Geschlechtsmerkmalen.

    Sekundäre Geschlechtsmerkmale entstehen während der Pubertät.

    Lösung

    Als primäre Geschlechtsmerkmale werden jene bezeichnet, die von der Geburt an vorhanden sind, also die äußeren und inneren Geschlechtsorgane. Bei Frauen sind dies unter anderem die Eierstöcke, die Vagina und die Vulva.

    Als sekundäre Geschlechtsmerkmale werden Veränderungen bezeichnet, die nicht direkt die Geschlechtsorgane betreffen, aber Unterschiede in der Erscheinung von Frauen und Männern hervorrufen. Hierzu zählen zum Beispiel das breitere Becken, das Brustwachstum und die Scham- und Achselbehaarung.

    Kopfhaare wachsen generell und zählen nicht zu den primären oder sekundären Geschlechtsmerkmalen.

  • Nenne fünf Fakten über die weibliche Pubertät.

    Tipps

    Primäre Geschlechtsmerkmale sind von der Geburt an vorhanden.

    Lösung

    Östrogen und Progesteron sind weibliche Sexualhormone. Ihre Produktion wird unter anderem durch das luteinisierende (LH) angeregt. Dieses wird zusammen mit dem follikelstimulierenden Hormon (FSH) im Gehirn freigesetzt. Wird eine Eizelle nicht befruchtet, so sinkt der Progesteronspiegel. Als Folge löst sich bei der Menstruation die oberste Schicht der Gebärmutterschleimhaut.
    Zu den sekundären Geschlechtsmerkmalen zählen jene Merkmale, die nicht von Geburt an vorhanden sind und dennoch dazu beitragen, Männer und Frauen voneinander zu unterscheiden – zum Beispiel die weibliche Brust, welche sich während der Pubertät entwickelt.
    Zu den primären Geschlechtsmerkmalen hingegen zählen jene Merkmale, die von Geburt an vorhanden sind. Zu ihnen zählen die äußeren und inneren Geschlechtsorgane (Genitalien) wie zum Beispiel die Vagina.

  • Vergleiche Jungen und Mädchen bezüglich körperlicher Veränderungen, Merkmale und Hormone.

    Tipps

    Östrogen wird vor allem in den Eierstöcken produziert.

    Lösung

    Aufgrund der unterschiedlichen dominierenden Sexualhormone bei Jungen und Mädchen, kommt es zu unterschiedlichen Entwicklungen während der Pubertät.

    Mädchen besitzen Eierstöcke, welche unter anderem das Sexualhormon Östrogen produzieren. Ihnen wachsen Brüste und sie bekommen ihre Menarche, also ihre erste Periode (Monatsblutung).
    Jungen hingegen besitzen Hoden. Bei ihnen dominiert das Sexualhormon Testosteron.

    Auch die Körperproportionen von Jungen und Mädchen verändern sich.
    Jungen bekommen breitere Schultern. Mädchen hingegen bekommen ein breiteres Becken, um später Kinder gebären zu können.

  • Beschreibe den Ablauf des weiblichen Zyklus anhand der Abbildung.

    Tipps

    In der ersten Zyklushälfte dominiert das Hormon Östrogen.

    Lösung

    Am ersten Tag des weiblichen Zyklus kommt es zur Menstruation. Dabei wird die oberste Schicht der Gebärmutterschleimhaut abgelöst und es kommt zur Blutung.
    Währenddessen reift ein neues Follikel in einem der beiden Eierstöcke heran. Ist dieses reif kommt es zum Eisprung. Dabei erreicht der Östrogenspiegel seinen Höhepunkt und die Gebärmutterschleimhaut verdickt sich.
    Nach dem Eisprung sinkt der Östrogenspiegel wieder ab und der Progesteronspiegel beginnt zu steigen. Dies geschieht aufgrund der Bildung eines sogenannten Gelbkörpers.
    Wird die Eizelle nicht befruchtet, sinkt der Progesteronspiegel wieder ab.
    Es kommt erneut zu einem Abstoßen der obersten Gebämutterschleimhautschicht und der Zyklus beginnt von vorne.

  • Nenne die Hormone, die für die Veränderungen während der weiblichen Pubertät maßgeblich verantwortlich sind.

    Tipps

    Es sind insgesamt vier wichtige Hormone beteiligt.

    Lösung

    Insgesamt sind vier Hormone maßgeblich an den Veränderungen während der weiblichen Pubertät beteiligt.
    Das follikelstimulierende Hormon (FSH) und das luteinisierende Hormon (LH) werden vom Gehirn freigesetzt, wirken auf die Eierstöcke und fördern dadurch unter anderem den Eisprung. Außerdem wird die Produktion der wichtigen Sexualhormone Östrogen und Progesteron angeregt.
    Testosteron ist das Sexualhormon, welches bei der männlichen Pubertät eine wichtige Rolle einnimmt.
    Pergeron gibt es nicht.

  • Leite die hormonelle Entwicklung vom Mädchen zur Frau mit Hilfe des Diagramms her.

    Tipps

    Die Ordinatenachse (y-Achse) kennzeichnet die Hormonproduktion. Große Funktionswerte sind gleichbedeutend mit einer hohen Hormonproduktion.

    Ein konträres Wort bleibt übrig.

    Lösung

    Während der Entwicklung vom Mädchen zur Frau verändert sich die Hormonproduktion grundlegend. Besonders Östrogen und Progesteron werden als typisch weibliche Sexualhormone bezeichnet. Aber auch das typisch männliche Sexualhormon Testosteron spielt bei Frauen eine Rolle. Mit der Pubertät beginnend wird es vermehrt gebildet, da jenes die Vorstufe in der Östrogenbiosynthese bildet. Östrogen entsteht also aus Testosteron.
    Als junges Mädchen produziert der Körper geringe Mengen Sexualhormone. Die Graphen für Östrogen und Testosteron befinden sich auf einem niedrigen Niveau.
    Mit Beginn der Pubertät kommt es zu einem Anstieg der Produktion von Testosteron und Östrogen. Die beiden Graphen steigen steil an.
    Bei einer erwachsenen Frau befindet sich die Östrogenproduktion auf einem konstant hohen Wert. Die Testosteronproduktion wird ebenfalls konstant, jedoch auf einem wesentlich niedrigerem Niveau.