50 % Halbjahreszeugnis-Aktion —
nur bis 24.02.2019

30 Tage kostenlos testen und anschließend clever sparen.

Methoden der Empfängnisverhütung: Hormonelle Methoden 04:53 min

Textversion des Videos

Transkript Methoden der Empfängnisverhütung: Hormonelle Methoden

Für Julia und Tim ist vielleicht doch eine andere Methode besser geeignet. Anna hat sich für eine besonders wirkungsvolle Verhütungsmethode entschieden: Die hormonelle Verhütung. Hormonelle Verhütungsmittel müssen von einem Arzt verschrieben werden. Ich hätte gern ein Rezept eingelöst: Die Pille. Die müssten wir da haben. Die Antibabypille, kurz Pille, ist das in Deutschland am häufigsten verwendete Verhütungsmittel. Auch die Pille erfordert etwas Disziplin, denn man muss jeden Tag daran denken sie einzunehmen. Du, hast Du die Pille eigentlich heute schon genommen. Nein, habe ich nicht. Mache ich gleich. Die Pille enthält weibliche Geschlechtshormone. Über den Magen-Darm-Trakt gelangen sie in die Blutbahn und von da ins Gehirn. Dort hemmen sie die Ausschüttung der Hormone, die für die Reifung der Eizellen im Eierstock sorgen. Es findet also kein Eisprung mehr statt. Die Pille ist sicher und bis zum zwanzigsten Lebensjahr kostenlos. Aber man muss sie regelmäßig nehmen. Sie kann außerdem Nebenwirkungen wie Übelkeit, Stimmungsschwankungen und Thrombosen auslösen. Erbrechen und Durchfall können die Pille wirkungslos machen. Ganz ähnlich in ihrer Wirkung und Sicherheit sind ähnliche hormonelle Verhütungsmittel. Die älteren Minipillen müssen jeden Tag zur gleichen Uhrzeit eingenommen werden. Sie enthalten nur ein Hormon und eignen sich deshalb auch für Frauen, die die anderen Pillen nicht vertragen oder für solche, die stillen. Mit nur einem Geschlechtshormon kommt auch die Hormonspritze aus. Die Spritze bietet einen sicheren Schutz für drei Monate, aber so eine hohe Hormondosis auf einmal vertragen nicht alle Frauen. Mit einem Pearl-Index von 0,3 bis 1,4 ist die Hormonspritze sehr sicher. Das Hormonimplantat setzt der Arzt in den Oberarm ein. Mit dem Stäbchen unter der Haut muss man sich drei Jahre lang nicht mehr um die Verhütung kümmern. Es ist eine der sichersten Verhütungsmittel. In der Hormonspirale befindet sich ein Hormondepot. Der Arzt setzt die Spirale direkt in die Gebärmutter ein. Über einen Zeitraum von fünf Jahren gibt die Spirale Hormone ab, die eine Schwangerschaft verhindern. Diese Verhütungsmethode eignet sich eher für Frauen, die schon einmal entbunden haben. Das Einsetzen der sehr sicheren Hormonspirale ist bei einem weiteren Muttermund einfacher. Auch wer einen Vaginalring verwendet, muss nicht täglich an Verhütung denken. Die Frau setzt ihn selbst in die Scheide ein. Vor dem Muttermund bleibt er für drei Wochen liegen. Dabei gibt er kontinuierlich zwei Geschlechtshormone ab, die über die Wände der Scheide in die Blutbahn gelangen. Auch das Hormonpflaster enthält die gleichen Geschlechtshormone wie die Pille. Es wird dreimal hintereinander für sieben Tage auf die Haut geklebt. Die Wirkstoffe gelangen über die Haut ins Blut. Dann folgt eine Woche ohne Pflaster, in der die Regelblutung einsetzt. Alle hormonellen Verhütungsmethoden sind sehr sicher, aber sie greifen in den Hormonhaushalt ein und können zu Nebenwirkungen wie Thrombosen und Kopfschmerzen führen. Anna hat nicht aufgepasst mit der Pille. Oh Gott, Ben. Wir haben nicht verhütet. Ich habe die Pille vergessen. Freitag, Samstag und Sonntag sind noch drin. Heute ist schon Montag. Frau Sommer. Anna hat Angst, dass sie trotz Pille schwanger sein könnte. Für einen solchen Notfall ist die Pille danach gedacht. Sie enthält Hormone und kann noch mehrere Tage nach einer Verhütungspanne eine Schwangerschaft verhindern. Das ist jetzt eine einzige, die hat eine viel höhere Dosis und die nehmen sie auf einmal ein. Nach dem Essen mit viel Wasser. Dann kommen Sie aber bitte nochmal in gut zwei Wochen zu mir zur Nachkontrolle. Damit wir auch sicher gehen können, dass da nichts passiert ist, machen wir einen Ultraschall.

1 Kommentar
  1. Default

    gutebewertung :-)

    Von Jeremy A., vor 3 Monaten