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Methoden der Empfängnisverhütung: Barrieremethoden und mechanische Methoden 04:27 min

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Transkript Methoden der Empfängnisverhütung: Barrieremethoden und mechanische Methoden

Die sogenannten Barrieremethoden verhindern, dass die Spermien aus dem Penis des Mannes mit der Eizelle der Frau in Kontakt kommen. Jeder Mann ist ein bisschen anders gebaut. Jeder nimmt sich ein Modell und die Gummis dazu. Gummis, also Kondome, sind die bekannteste Barrieremethode. Kondome verhindern, dass Scheide und Penis unmittelbar in Kontakt kommen. Deshalb schützen sie auch vor sexuell übertragbaren Krankheiten wie AIDS. Aber sicher sind sie nur bei richtiger Anwendung. Mit einem Pearl-Index von 2 bis 15 können sie ein relativ sicherer Schutz sein. Rollt man aber das Kondom verkehrt herum ab oder rutscht es runter, weil es zu groß ist, ist es völlig nutzlos. Spitze Fingernägel und zu viel Krafteinsatz, das zerstört die dünne Gummihülle. So besteht eine große Chance, dass Julia schwanger wird. Darf ich noch einmal von vorne? Na klar, nur Übung macht den Meister. Solche Spaßkondome sind zwar lustig, aber sie schützen weder vor einer Schwangerschaft, noch vor Geschlechtskrankheiten wie AIDS. Was mir da aufgefallen ist, was du falsch gemacht hast. Hier oben, da darf keine Luft drin sein. Das musst du, wenn du ihn überziehst, oben das musst du festhalten mit beiden Händen. Und ich glaube insgesamt ist das ein bisschen sehr eng. Probiere doch mal was Größeres. Die Luft muss raus aus dem Reservoir, damit dort Platz für das Sperma ist. Inzwischen hat Julia den Bogen raus. Bei perfekter Anwendung hat das Kondom sogar einen Pearl-Index von bis zu 0,6. Erinnerung an den Termin bei der Frauenärztin. Wir müssen jetzt gehen. Wohin? Zum Arzt! Julia und Tim wollen wissen, welche anderen Verhütungsmethoden es gibt. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg zur Teenager-Sprechstunde. Jeder Mensch tickt anders. Das eine perfekte Verhütungsmittel gibt es nicht. Claudia und Leon sind schon lange zusammen. Sie verwenden eine andere Barrieremethode. Sie ist nicht für den Mann, sondern für die Frau gedacht. Es erfordert ein wenig Übung damit richtig umzugehen: Das Diaphragma, eine Kappe aus Gummi. Die Gummikappe allein ist nicht sicher. Claudia muss zusätzlich ein Gel mit chemischen Verhütungsmitteln verwenden. Sie setzt das Diaphragma frühestens zwei Stunden vor dem Geschlechtsverkehr durch die Scheide auf den Muttermund. Dabei muss sie überprüfen, ob es genau an der richtigen Stelle sitzt. Nur so versperrt es den Spermien den Zugang zur Gebärmutter. Das Gel tötet die Spermien ab oder vermindert zumindest ihre Beweglichkeit. Das Diaphragma greift nicht in den Hormonhaushalt des Körpers ein. Aber auch hier gilt: nur Übung macht den Meister. Frühestens 8 und spätestens 24 Stunden nach dem Geschlechtsverkehr muss Claudia das Diaphragma wieder entfernen. Mechanische Methoden sind Kupferspirale oder Kupferkette. Die Frau bekommt die Kupferkette vom Arzt in die Gebärmutterhöhle eingesetzt. Dort stört sie den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut und verhindert das Einnisten der Eizelle. Zusätzlich gibt das Kupferelement ständig winzige Mengen Kupferionen ab, die die Beweglichkeit der Spermien herabsetzen oder sie sogar abtöten. Die Kupferkette gilt als sehr sicher und muss nur alle drei Jahre gewechselt werden. Nachteile: eine stärkere Regelblutung und unbemerktes Abstoßen sind möglich.

1 Kommentar
  1. geiles Video habe viel gelernt

    Von Melanie Grenz, vor 2 Monaten