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Methoden der Empfängnisverhütung: Natürliche Methoden 02:41 min

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Transkript Methoden der Empfängnisverhütung: Natürliche Methoden

Julia und Tim wollen für ihr erstes Mal optimal geschützt sein. Sie sind auf dem Weg zum Frauenarzt. Melanie hat ihren Favoriten schon gefunden. Sie hat eine Methode gewählt, die nicht in die Vorgänge im Körper eingreift. Eine der natürlichen Verhütungsmethoden. Diese Methode beruht darauf, dass der weibliche Zyklus in fruchtbare und unfruchtbare Tage unterteilt ist. Eine Frau kann also nicht an jedem Tag schwanger werden. Mithilfe der Körpertemperatur, kann man die fruchtbaren Tage erkennen. Denn die Temperatur verändert sich im Laufe des Menstruationszyklus. Wichtig ist die Temperatur direkt nach dem Aufwachen und noch vor dem Aufstehen zu messen. Den Wert trägt Melanie in ein Diagramm ein. Um herauszufinden, wann die fruchtbaren Tage beginnen, muss sie die Temperatur jeden Tag über mehrere Monate hinweg aufzeichnen. In der Zeit vom Beginn der Menstruation bis zum Eisprung ist die Aufwachtemperatur niedriger, als in der zweiten Hälfte des Zyklus. Nach dem Eisprung steigt die Temperatur an. Angenommen Melanie hat am 14. Juli ihren Eisprung, die Eizelle kann nun 12 bis 24 Stunden lang befruchtet werden. Aber die Spermien können bis zu sieben Tage im Körper der Frau überleben. Weil die Spermien warten können, kann durch ungeschützten Geschlechtsverkehr, der mehrere Tage vor dem Eisprung stattgefunden hat, ein Kind entstehen. Jonas und Melanie verwenden ein Kondom, wenn sie an diesen fruchtbaren Tagen miteinander schlafen wollen. Sonst hilft eben nur Enthaltsamkeit. Das Temperaturmessen hat zwar keine Nebenwirkungen und greift nicht in den Menstruationszyklus ein, aber die Methode ist sehr aufwendig und nicht sicher. Die Sicherheit hängt unter anderem davon ab, wie konsequent man die Temperatur misst. Lückenhafte Kurven und Sorglosigkeit führen zu fehlerhaften Ergebnissen. Und schon ist Melanies Schwangerschaftstest ungewollt positiv.