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Pubertät bei Jungen 02:32 min

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Transkript Pubertät bei Jungen

Die Pubertät findet bei Jungen normalerweise im Alter von etwa 12 bis 15 Jahren statt. Hormone werden vom Gehirn freigesetzt und wirken auf die Hoden. Das regt die Produktion von Spermien und von Testosteron an. Testosteron ist das männliche Sexualhormon. Seine Hauptaufgabe besteht darin, Penis und Hoden wachsen und sexuell reifen zu lassen, sodass der Körper für die Fortpflanzung bereit ist. Erektionen werden häufiger und nun, da die Hoden Spermien produzieren, kann es zu Samenergüssen kommen. Wenn die Hoden reifen, setzen sie mehr und mehr Testosteron frei. Über das Blut verteilt es sich im ganzen Körper und führt dort zu zahlreichen anderen Veränderungen. Diese Veränderungen, die nicht die Fortpflanzungsorgane betreffen, aber Unterschiede in der körperlichen Erscheinung von Jungen und Mädchen hervorrufen, nennt man sekundäre Geschlechtsmerkmale. Bei Jungen gehören dazu der Haarwuchs im Gesicht und auf der Brust ebenso wie der im Schambereich. „Plötzlich hab ich Haare an den seltsamsten Stellen bemerkt.“ Der Körper erlebt einen Wachstumsschub und Brustkorb und Schultern werden breiter. „Ich bin einen Meter fünfzig groß.“ Die Muskeln werden stärker. Die Stimme wird tiefer und der Adamsapfel tritt hervor. Durch die Flut an Hormonen verändert sich auch die Haut. Die Talgdrüsen produzieren mehr Talg, wodurch Pickel und Akne im Gesicht und am Körper entstehen können. Wenn die Hormone das Ruder übernehmen, sind Jungen oft frustriert und verärgert, die Kontrolle über ihren Körper zu verlieren. Aber diese Gefühle sind ganz normal. Durch sie sagt einem die Natur: Zeit, erwachsen zu werden – körperlich und geistig. „Kann ich jetzt wieder in meiner Jacke weiterschlafen?“