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Befruchtung beim Menschen – Spermium trifft Eizelle 02:04 min

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Transkript Befruchtung beim Menschen – Spermium trifft Eizelle

Einmal im Monat wird bei Frauen eine Eizelle freigesetzt und begibt sich auf Wanderschaft durch den Eileiter, bis sie die richtige Position erreicht hat, um befruchtet zu werden. Einmal freigesetzt, hat die Eizelle nur 24 Stunden Zeit, bevor sie abstirbt. Auf der Eizelle und den Spermien liegt also eine ganze Menge Druck, genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Die Eizelle verlässt den Eierstock. Sie wandert den Eileiter entlang, wo sie auf die Ankunft der Spermien wartet. Hier, am Eingang des Eileiters nahe des Uterus, verbinden sich Eizelle und Spermium. Bevor das Spermium aber in die Eizelle eindringen kann, muss eine Hyperaktivierung ausgelöst werden. Dieser Vorgang dauert mehrere Stunden und verändert die Zusammensetzung des Spermiums. Wenn er abgeschlossen ist, setzt das Spermium ein Enzym frei, das die äußere Schicht der Eizelle aufbricht. Das Spermium wirft seinen Schwanz, die sogenannte Geißel, ab und die Eizelle verhärtet sich, um andere Spermien am Eindringen zu hindern. In der Eizelle kommt das genetische Material in Form zweier kleiner Kugeln zusammen. Informationen der Mutter in der einen und Informationen des Vaters in der anderen. Sie verbinden sich und bilden eine Zygote. Das einzigartige Erbgut des Nachkommen ist nun festgelegt und bestimmt bei allem mit, angefangen von der Augenfarbe bis zur Wahrscheinlichkeit für eine Herzerkrankung – sogar bei der Persönlichkeit.

1 Kommentar
  1. Gut

    Von Aiden Lincon B., vor 15 Tagen

Befruchtung beim Menschen – Spermium trifft Eizelle Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Befruchtung beim Menschen – Spermium trifft Eizelle kannst du es wiederholen und üben.

  • Definiere den Begriff Befruchtung.

    Tipps

    Bei der Befruchtung treffen die weiblichen und männlichen Geschlechtszellen aufeinander.

    Lösung

    Bei der Befruchtung verschmilzt die weibliche Eizelle mit einem männlichen Spermium. Dies geschieht im Eileiter.

  • Schildere, was bei der Hyperaktivierung geschieht.

    Tipps

    Das Spermium durchdringt die äußere Hülle der Eizelle mit dem Kopf.

    Die Hyperaktivierung verändert die Zusammensetzung des Spermiums.

    Lösung

    Bei der Hyperaktivierung wird die Zusammensetzung des Spermiums so verändert, dass es optimal auf das Eindringen in die Eizelle vorbereitet wird.
    Bei dem mehrere Stunden dauernden Vorgang verhärtet sich der Kopf des Spermiums und die Geißel (Schwanz) beginnt, sich schneller zu bewegen.
    Nach Abschluss der Veränderungen wird an der Spitze des Kopfes ein Enzym freigesetzt, das die äußere Schicht der Eizelle aufbricht, sodass das Spermium eindringen kann.

  • Benenne die weiblichen Geschlechtsorgane.

    Tipps

    Die befruchtete Eizelle nistet sich in der Gebärmutterschleimhaut ein.

    Die Spermien gelangen über die Vagina in den Uterus.

    Lösung

    Der Eierstock befindet sich am Beginn des Eileiters, den man auch Ovidukt nennt. Von dort gelangen die Eizellen über den Eileiter in die Gebärmutter, den Uterus. Der Uterus wird innen von einer Schleimhaut, der Gebärmutterschleimhaut, ausgekleidet, die während des Menstruationszyklus dicker wird und in die sich die befruchtete Eizelle einnistet. Außen wird der Uterus von einer dicken Muskelschicht umgeben. An den Uterus schließt sich nach unten die Vagina, die man auch Scheide nennt, an.

  • Beschreibe den Verlauf der Befruchtung.

    Tipps

    Von der Hyperaktivierung sind der Kopf und der Schwanz des Spermiums betroffen.

    Durch eine Verhärtung verhindert die Eizelle das Eindringen weiterer Spermien.

    Bei der Vereinigung von Eizelle und Spermium entsteht eine Zygote.

    Lösung

    Damit es zur Befruchtung kommen kann, müssen eine Eizelle und ein Spermium aufeinandertreffen. Die Eizelle wird ein Mal im Monat in den Eileiter abgegeben.
    Sobald sich die Spermien der Eizelle nähern beginnt ein Prozess der Veränderung, den man Hyperaktivierung nennt. Dabei verhärtet sich der Kopf der Spermien und der Schwanz beginnt, sich schneller zu bewegen.
    Trifft eines der Spermien auf die Eizelle, setzt es ein Enzym frei, das die äußere Schicht der Eizelle aufbricht. Beim Eindringen des Spermiums in die Eizelle, wirft es seinen Schwanz ab und die Eizelle verhärtet sich, damit kein weiteres Spermium mehr eindringen kann.
    In der Eizelle kommt das genetische Material der Mutter und das des Vaters zusammen und eine Zygote entsteht. Aus dieser entwickelt sich durch Zellteilungen der Embryo.

  • Überprüfe die Aussagen über die Befruchtung.

    Tipps

    Die Befruchtung findet im Eileiter statt.

    Jeder Mensch verfügt über eine einzigartige Kombination des Erbguts.

    Lösung

    Die Befruchtung findet im Eileiter statt.
    Bei der Befruchtung wird eine Zygote gebildet. Die Zygote enthält DNA der Mutter und des Vaters. Aus der Kombination des Erbguts der Eltern, entsteht das neue, einzigartige Erbgut des Kindes.
    Die befruchtete Eizelle wandert in den darauffolgenden Tagen zur Gebärmutter, dem Uterus.

  • Überprüfe die Aussagen über den Einsatz und die Funktion von Kondomen.

    Tipps

    Manche Frauen verhüten mit Pille und Kondom, weil ihnen das Risiko einer Empfängnis zu hoch ist, falls ein Kondom einmal reißt.

    Es gibt Kondome in verschiedenen Größen, damit sie sich optimal an den Penis der Trägers anpassen können.

    Die Pille schützt nicht vor der Übertragung von Krankheiten.

    Lösung

    Entgegen der Antibabypille, die über die Abgabe von Hormonen wirkt, verhindert ein Kondom lediglich darüber die Befruchtung, dass es eine Barriere bildet, die die Spermien nicht passieren können.
    Daher müssen Kondome sehr eng am Penis des Mannes anliegen, damit keine Samenflüssigkeit einfach herauslaufen kann. Das macht das Kondom allerdings auch anfällig für Risse, da es beim Geschlechtsverkehr großer Reibung ausgesetzt ist. Wenn ein Kondom reißt, gelangen die Spermien trotzdem in die Vagina und von dort in den Uterus und es kann doch zu einer Befruchtung kommen.
    Allerdings dienen Kondome nicht nur der Empfängnisverhütung, sondern sie schützen auch vor der Übertragung von Krankheiten wie beispielsweise AIDS oder Syphilis.