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Schwangerschaft – von der Eizelle bis zur Geburt

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Die Autor*innen
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Mtoto
Schwangerschaft – von der Eizelle bis zur Geburt
lernst du in der 7. Klasse - 8. Klasse - 9. Klasse - 10. Klasse

Beschreibung Schwangerschaft – von der Eizelle bis zur Geburt

In diesem Video lernst du mehr über die Entwicklung eines Kindes im Mutterleib - von der befruchteten Eizelle bis zur Geburt. Wir werden uns die Versorgung des Kindes mit Nährstoffen anschauen und lernen wie sich die Organentwicklung vollzieht. Außerdem erfährst du auch etwas über die Entwicklung der Körpergröße im Mutterleib. Im zweiten Teil beschreibe und erkläre ich dir die Phasen der Geburt.

2 Kommentare

2 Kommentare
  1. Hat mir sehr geholfen!
    Danke :D

    Von Boldcat, vor mehr als 3 Jahren
  2. danke

    Von Fam Kuehl, vor mehr als 3 Jahren

Schwangerschaft – von der Eizelle bis zur Geburt Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Schwangerschaft – von der Eizelle bis zur Geburt kannst du es wiederholen und üben.
  • Beschreibe den Ablauf der Geburt.

    Tipps

    Wehen sind Muskelkontraktionen der Gebärmutter. Die Muskeln sind also abwechselnd angespannt und entspannt.

    Der Mutterkuchen (Plazenta) versorgt das Ungeborene im Mutterleib und ist Teil der Nachgeburt.

    Lösung

    Man sagt, die Geburt sei so schmerzhaft, dass nur eine Verbrennung diesen Schmerz noch übertrumpfen könnte.

    Die Geburt erfolgt meistens nach der 40. Schwangerschaftswoche und kann in drei Phasen gegliedert werden:

    1. In der Eröffnungsphase wird der Geburtskanal durch Wehen (Muskelkontraktionen der Gebärmutter) geweitet. Außerdem platzt die Fruchtblase.
    2. Bei der Austreibungsphase presst die Mutter aktiv mit, sodass das Baby durch die Scheide in die Freiheit gelangt. Der erste Schrei sorgt dafür, dass sich die Lunge mit Sauerstoff füllen.
    3. Die Nachgeburtsphase umfasst die Ablösung des Mutterkuchens (Plazenta) von der Gebärmutter. Die Nachgeburt umfasst neben dem Mutterkuchen noch die Nabelschnur und die Fruchthüllen.

  • Gib wieder, wieso vor allem schwangere Frauen auf Alkohol und Nikotin verzichten sollten.

    Tipps

    Bei einer Fehlgeburt wird die Schwangerschaft vorzeitig abgebrochen und der noch nicht lebensfähige Embryo aus dem Mutterleib ausgestoßen. Das Risiko wird durch Rauchen und Alkohol in der Schwangerschaft verstärkt.

    Lösung

    „Rauchen in der Schwangerschaft schadet ihrem Kind!“ Dieser Spruch findet sich auf Verpackungen von Zigaretten und ist durchaus berechtigt.
    Wer schwanger ist, sollte mehr denn je auf Alkohol, Nikotin, aber auch auf koffeinhaltige Getränke wie Kaffee oder Cola verzichten. Auch Medikamente können sich negativ auf das Baby auswirken und sollten erst nach einer Beratung durch einen Arzt oder Apotheker eingenommen werden.

    Nikotin- oder Alkoholkonsum kann zu einem unterentwickelten, untergewichtigen Baby oder gar zu einer Fehlgeburt führen. Eine Fehlgeburt ist ein frühzeitiger Schwangerschaftsabbruch, bei dem der noch nicht lebensfähige Embryo ausgestoßen wird.

  • Arbeite die Entwicklung von der Befruchtung bis zur Embryonalentwicklung heraus.

    Tipps

    Teilt sich die Zygote, befindet sich der Keim im Zweizellstadium.

    Der Maulbeerkeim ist nach ungefähr vier Tagen entstanden. Er besteht aus 32 Zellen.

    Lösung

    Bei der Befruchtung verschmelzen die Zellkerne von Eizelle und Spermium. Die befruchtete Eizelle wird als Zygote bezeichnet. Nach der ersten Teilung (Furchung) befindet sich der Keim im Zwei-, nach einer weiteren Teilung im Vierzellstadium. Nach vier Tagen ist der Maulbeerkeim (Morula) entstanden, der aus 32 Zellen besteht. Am siebten Tag nistet sich das Keimbläschen (auch Blasenkeim oder Blastozyste) in die Gebärmutterschleimhaut ein. Nach der 2. bis 6. Woche ist der Embryo entstanden, der bereits alle Anlagen der inneren und äußeren Organe enthält.

  • Gliedere den Ablauf der menschlichen Entwicklung bis zur Geburt.

    Tipps

    Bis zur 13. SSW dauert die embryonale Entwicklung an, danach beginnt die fetale Entwicklung.

    Eine Schwangerschaft dauert rund 266 Tage. Das sind etwa 38 Schwangerschaftswochen.

    Lösung

    Sehr beeindruckend, wie aus zwei Keimzellen (Eizelle und Samenzelle) ein ganzer Mensch entstehen kann. Fassen wir noch einmal zusammen, wie diese Entwicklung abläuft.

    Bei der Befruchtung verschmelzen die Zellkerne von Eizelle und Spermium miteinander. Es entsteht eine Zygote, die sich mehrfach teilt und sich zum Embryo entwickelt.
    Dieser bildet alle Anlagen für die äußeren und inneren Organe aus. In der 6. Woche fängt das Herz zu schlagen an. Man kann schon nach dem 3. Schwangerschaftsmonat deutliche Differenzierungen von Kopf, Armen und Beinen erkennen.
    Die fetale Entwicklung beginnt nach der 12. SSW. Es entwickeln sich die Organe: Das Gehör (6. Monat), das Gehirn (7. Monat), das Verdauungssystem und die Lunge (9. Monat).
    Nach 38 SSW beginnen bei vielen Frauen die Wehen. Durch diese Muskelkontraktionen der Gebärmutter wird die Geburt eingeleitet.
    Wenn dieser Vorgang zu früh beginnt, spricht man von einer Frühgeburt. Je früher die Geburt ist, desto geringer sind die Überlebenschancen, da noch nicht alle Organe vollständig ausgebildet sind.

  • Gib an, wie schwer ein Baby bei der Geburt im Durchschnitt ist.

    Tipps

    Ein Neugeborenes wiegt meist zwischen 2.700 Gramm und 3.400 Gramm.

    Lösung

    Ein Baby wiegt, wenn es zur Welt kommt, zwischen 2,7 und 3,4 kg. In den letzten Schwangerschaftsmonaten muss die werdende Mutter also ganz schön schwer tragen. Hinzu kommt noch das Gewicht des Fruchtwassers und des Mutterkuchens.

  • Vergleiche den Kaiserschnitt mit einer natürlichen Geburt.

    Tipps

    Bei der Steißlage liegt das Baby nicht mit dem Kopf im Becken der Mutter, sondern mit dem Po. Diese Lage ist für eine Geburt nicht optimal.

    Bei einem Kaiserschnitt wird das Baby auf operativem Wege durch die Bauchdecke der Mutter geholt. Das Kind kommt also nicht durch den Geburtskanal zur Welt.

    Lösung

    Ein Kaiserschnitt ist ein operativer Eingriff. Bei dieser Operation wird die Mutter meist nahe des Rückenmarks (Wirbelsäule) betäubt. Diese Form der Narkose wird als PDA bezeichnet und erlaubt es der Mutter, während der Geburt wach zu bleiben. Der Unterleib ist aber betäubt.

    Während einer natürlichen Geburt kann es zu Komplikationen kommen, die einen Kaiserschnitt notwendig machen. Dazu zählen unregelmäßige Herztöne des Kindes oder die Nabelschnur, die sich um den Hals des Babys gewickelt hat, ebenso eine zu hohe Belastung der Mutter oder ein Gebärmutterriss und damit eine drohende Lebensgefahr für Mutter und Kind.

    Ein Kaiserschnitt kann auch schon vor dem Einsetzen der Wehen geplant sein, wenn z. B. das Kind ungünstig liegt (Quer- oder Steißlage, obwohl es eher wahrscheinlich ist, dass das Baby in der optimalen sogenannten vorderen Hinterhauptslage liegt) oder das Becken der Mutter im Vergleich zum Kopf des Kindes zu klein ist. Auch bei Vorerkrankungen oder Infektionen der Mutter (Verletzung der Wirbelsäule, HIV, vaginale Hepatitis) wird oft ein Kaiserschnitt durchgeführt.

    Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist ein Kaiserschnitt bei jeder 8. Geburt sinnvoll. Verschiedene Risiken und Wunschkaiserschnitte sind aber Gründe dafür, dass in Deutschland jedes 3. Baby per Kaiserschnitt entbunden wird.

    Ein Wunschkaiserschnitt sollte wohl durchdacht sein. Er wird meist vor der 40. Schwangerschaftswoche (SSW) durchgeführt. Die Vorteile liegen zwar auf der Hand: So ist die Geburt wesentlich entspannter für die Mutter und für Kliniken besser planbar.
    Die Risiken und Nebenwirkungen eines Kaiserschnitts sind jedoch erheblich: Es kann zu Atemproblemen und weiteren sogenannten Anpassungsstörungen des Neugeborenen kommen. Das liegt daran, dass sich der Brustkorb in den letzten Wochen vor der Geburt aufgrund des fehlenden Platzes zusammendrückt. Und damit wird auch das Fruchtwasser aus der Lunge gedrückt. Bei einem Kaiserschnitt, der z. B. in der 37. SSW (statt 40. SSW) durchgeführt wird, muss die Flüssigkeit erst abgesaugt werden und das Baby kann erst später seinen ersten Atemzug tun.
    Weiterhin ist es für die Darmflora des Kindes besser, vaginal geboren zu werden, da so Bakterien der Mutter ins Kind gelangen und das Immunsystem stärken, auch langfristig.
    Bei der Mutter kann es zu Problemen beim Stillen und bei der Rückbildung der Gebärmutter nach dem Kaiserschnitt kommen. Auch während des Kaiserschnitts ist mit höherem Blutverlust zu rechnen. Eine Beschädigung des umliegenden Gewebes beim Schnitt durch die Bauchdecke ist nicht auszuschließen.

    Viele Ärzte glauben, dass das Kind angibt, wenn es für die Geburt bereit ist und für das Einsetzen der Wehen verantwortlich ist. Wird das Kind aber vor dem eigentlichen Geburtstermin per Kaiserschnitt entbunden, kann sich das Kind nicht auf die Geburt vorbereiten.

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