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Zeitalter der Erfindungen und des Fortschritts – Es war einmal der Mensch (Folge 23)

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Es War Einmal Der Mensch
Zeitalter der Erfindungen und des Fortschritts – Es war einmal der Mensch (Folge 23)
lernst du in der 3. Klasse - 4. Klasse

Grundlagen zum Thema Zeitalter der Erfindungen und des Fortschritts – Es war einmal der Mensch (Folge 23)

Die Niederlage Napoleons bei Waterloo kennzeichnet zunächst einmal die Überlegenheit der Briten. Schon vor 40 Jahren wurde in England die erste moderne Fabrik gegründet, und der Fortschritt ist in Bewegung. Die Zeit der Erfindungen ist angebrochen: Die Dampfmaschine wird entwickelt, die den Luftdruck als Kraftquelle nutzt. Die Industrialisierung ist in vollem Gange.

Transkript Zeitalter der Erfindungen und des Fortschritts – Es war einmal der Mensch (Folge 23)

Die Entwicklung der Maschine steht sozusagen unter Dampf. Die Röhre des Christian Huygens, dem Dampfkochtopf mit Sicherheitsventil von Papin, die Maschine des Herrn Savery, die gewöhnliches Wasser auf eine höhere Ebene hebt. Thomas Newcomens atmosphärische Dampfmaschine und schließlich unser James Watt mit seiner direkt wirkenden Niederdruckdampfmaschine, 1000 Watt und 1,36 PS. Sodann erfreut des Menschen Herz der Dampfwagen von Herrn Cugnot. Ein grässliches Monstrum. Und schließlich Mister Trevithick, der schon ein eisenbahnähnliches Gebilde auf die Schienen des Versuchsgeländes stellt. Das Verfahren von Bildplatten lässt noch auf sich warten, aber bildlich gesprochen, der Vertrag von Wien ist im Kasten. Und die Niederlage Napoleons bei Waterloo kennzeichnet fürs Erste die britische Überlegenheit. Sag mal, seid ihr bald fertig da oben? Sofort. Schon vor vierzig Jahren wurde in England die erste moderne Fabrik gegründet. Und der Fortschritt ist in voller Bewegung. Nicht mehr bewegen. Und fertig. Liebe Zeit, das dauert ja Stunden. Schon erledigt. So.., bitte. Danke, und jetzt wird wieder ernsthaft gearbeitet. Der Bau von Dampfschiffen macht auch Fortschritte. Bald wird das Schaufelrad von den Schiffsschrauben abgelöst werden. Pünktlich. Auf die Minute. Willkommen in Liverpool, Maestro. Mister Stephens, nehme ich an. Guten Tag. Bitte nehmen Sie doch Platz. Ich hoffe, Sie … Verbindlichen Dank. Bitte, können wir anhalten.Was ich dort sehe, scheint mir außerordentlich interessant zu sein. Wirklich. Nein, also, tatsächlich, das nenne ich echten Fortschritt. Und das wird Sie auch interessieren. In Kürze wird man diese landwirtschaftlichen Maschinen mit Dampf betreiben. Wir sind da. Ah, sehr schön. Vielen Dank. Guten Tag meine Herren. Das ist mein Sohn Robert und da drüben, das ist unser kleines Wunderkind. Wir nennen sie ‚Die Rakete‘. Wir sind da. Das sieht ja unerhört dynamisch aus. Hervorragend. Darf ich vorstellen, ich bin David Gordon und das ist meine neueste Erfindung. Wie ist Ihre Meinung dazu? Ja, nicht schlecht. Aber nicht mein Gebiet. Aber nun zeige ich Ihnen, was Sie bestimmt interessieren wird. Ich nenne sie ‚Maschine‘. Und sie marschiert wie eine Eins. Sehr komisch, aber nichts für mich. Mein Name ist Burstall von Burstall und Hill. Wir möchten mit Ihnen eine Probefahrt machen. Seien Sie vorsichtig. Das knallt gleich. Das ist wohl mehr etwas für die Luftfahrt. Maestro, ich bin Goldsworthy Gurney und dies hier ist mein Schlepper. Gefällt mir. Dahinter steckt eine Idee. Der funktioniert ja ausgezeichnet. Sehr gut, junger Mann. Kommen die Leute alle zur Begrüßung? Man muss diese Wahnsinnigen stoppen! Meine Herren, meine Herren, meine Herren! Das Lokomotivgesetz ist da. Jedes Fahrzeug, das kein Pferdefahrzeug ist, muss von einem vorangehenden Mann mit einer roten Fahne, zu Fuß oder zu Pferd begleitet werden. Na, so ein Blödsinn. Dumme Vorschrift. Und ihr steht dem Fortschritt im Wege. Erst 1833 kann Lord Ashley ein Gesetz durchbringen, welches die Anstellung von Kindern unter neun Jahren untersagt und die Arbeitszeit für Kinder auf zwölf Stunden begrenzt. Täglich, versteht sich. Aber diese soziale Errungenschaft gilt nur in der Baumwollindustrie. Aber dennoch werden die Kinder unter neun weiterarbeiten. Allein in der Textilindustrie sind es 50000. Ich bin gespannt, ob wir damit durchkommen. Wird höchste Zeit, dass wir mal etwas unternehmen. Wir wollen endlich bessere Arbeitsbedingungen.Mit den Löhnen geht das auch nicht so weiter und mit den Arbeitsbedingungen auch nicht. Sag mir, mein Freund. Was wollen diese Leute? Was verlangen sie? Das ist eine Gewerkschaftsabordnung. Sie bringt eine Eingabe zur Stadtverwaltung. Sie verlangen bessere Arbeitsbedingungen in den Fabriken. Es sind die neuen Sitten, mein Herr. Es sind Unsitten und klare, eindeutige Angriffe auf die Freiheit der Unternehmer. Wir, die älteste Demokratie der Welt, haben noch immer kein allgemeines, gleiches geheimes Wahlrecht. So etwas haben Sie noch nicht gesehen. 1829 gibt es ein großes Wettrennen von Fahrzeugen, die auf Schienen fahren. Auf nach Liverpool. Das Rennen steht unter der Schirmherrschaft des Herzogs von Wellington, der gerade bestimmt hat, dass nur noch Katholiken zu Staatsämtern und zum Parlament zugelassen werden. Meine Liebe, wenn Sie meine Meinung hören wollen. Diese komischen Maschinen werden ihr Lebtag nicht das einbringen, was mich der heutige Tag gekostet hat. Betrug! Schwindler! Betrüger! Disqualifiziert. Der Nächste. Firma Burstall und Hill hat wieder Schwierigkeiten. Diesmal mit dem Problem der Reibung. Ausgeschieden. Der Nächste, bitte. Es ist die Maschine Ohnesgleichen von Herrn Mackworth. Ohnegleichen, in der Tat. Und der Nächste. Die Novelty. Eine Neuheit der Herren Braithwaite und Ericsson. Hm, will nicht. Ausgeschieden! Der Nächste! Jetzt kommt die Rocket. Die Rakete von Stephenson. Und jetzt wird es ernst. Die vom Wettbewerb geforderte Geschwindigkeit beträgt 16 Kilometer oder zehn Meilen. Stephenson erreicht mit seiner Rocket das ausgezeichnete Ergebnis von fünfzig Stundenkilometern oder dreißig Meilen. Die Rocket wird Vorbild werden für eine ganze Lokomotivbauergeneration. Bringen Sie den Druck bitte gleich auf das Maximum. Ein neuer Geschwindigkeitsrekord, meine Damen und Herren, bahnt sich an. Ja! Achtung! Es ist Weltrekord. Dreißig Meilen die Stunde! Also, ich nehme zwei Rockets. Und jetzt muss ich zurück nach Frankreich, wo mich ernste Angelegenheiten erwarten. Während man in England Gleisanlagen baut, baut man in Paris an neuen Barrikaden. Denn König Karl versucht die Verfassung zu beugen. Wollen Sie wirklich nach Frankreich zurück, in dieser unruhigen Zeit? Einer muss schließlich dafür sorgen, dass auch in Frankreich der Fortschritt auf Schienen ins Rollen kommt. Aber das geht nicht ohne Widerstände. Die öffentliche Meinung macht sich so ihre Gedanken. Wir Fuhrunternehmer sind dagegen. Und Vorsicht, Bauern! Die Flugasche wird eure Ernten entzünden. Und nicht nur die Ernten, auch unsere Häuser. Ja, und der Rauch vergiftet eure Herden. Und die Menschen. Wir müssen uns schützen. Ich werde verlangen, dass hohe Mauern errichtet werden, damit wir in Leib und Leben sicher sind. 1837 wird die erste Strecke in Frankreich eingeweiht, Paris-Saint-Germain. Der Ministerpräsident Diaz prophezeit der Eisenbahn die Bedeutung eines Kinderspielzeuges, oder bestenfalls, eines luxuriösen Vergnügens für die Pariser Bevölkerung. Diese Lokomotiven werden alle irgendwann explodieren. Und was sagt der große Wissenschaftler Arago? Der zu schnelle Wechsel von einem Klima zum anderen, ruft geradezu tödliche Einflüsse hervor. Salut. Ich finde es gut, dass jetzt so viele Leute Arbeit haben. Na, wollt ihr uns ein bisschen helfen? Na los, vorwärts! Hüa! Der Eisenbahnbau beschleunigt sich, vom Stand weg, mit Volldampf und befördert die ganze Wirtschaft im Eiltempo zu neuen Ufern. 1840 beträgt die Gesamtkapazität aller Dampfmaschinen in England 620.000 PS. In Frankreich 90.000 und in Deutschland nur 40.000 Pferdestärken. 30 Jahre später ist das Kräfteverhältnis schon wesentlich ausgeglichener und Deutschland liegt an zweiter Stelle. Ihr beiden auch da, verschwindet! Die alten Römer haben sich ja noch der Landschaft angepasst, aber wir gehen mittendurch. Wo die Natur im Wege ist, wird sie weggefetzt, untertunnelt oder einfach überbrückt.Oh, danke. Auf die Eisenbahn! Und ihr, meine Freunde? Was macht ihr, wenn die Schienen liegen? 1870 müssen in Europa 60000 Kilometer Strecke fertig sein. Während der Eisenbahnbau vielen Arbeit gibt und das Nötige zum Leben, gibt er den Inhabern der neuen Aktiengesellschaften auch kräftig zu verdienen. Aber ohne diese Aktiengesellschaften, würden die Räder nicht rollen. Denn kein Privatunternehmer und auch nicht der Staat allein, könnte die erforderlichen, gigantischen Investitionen aufbringen. Nur die gemeinsame Anstrengung vieler großer Geldgeber hält die Eisenbahn unter Dampf. Darf ich Ihnen vielleicht Ihren Koffer abnehmen, mein Fräulein? Huhu. Hallo! Na, na. Drängeln Sie doch nicht so. Na, da wollen wir die Sache mal in die Hand nehmen. So! So wird es gehen. Mein schönes Fräulein, ihre private Stufenleiter zur Beförderung. Bitte sehr. Die Streckendichte des Eisenbahnnetzes richtet sich natürlich nach den Transportkapazitäten, denn Handel und Industrie brauchen schnelle Verbindungswege. Auch schweres Stückgut lässt sich erstmalig problemlos oder sagen wir besser, ohne große Schwierigkeiten, dorthin bugsieren, wo es, z.B. keine Wasserwege gibt. Sogar die Skepsis der Bevölkerung schlägt sich noch auf der Habenseite nieder. Sie können die Reise ohne Weiteres unternehmen, aber ich verschreibe Ihnen noch einige Mittel und schauen Sie nach Ihrer Rückkehr unbedingt wieder rein. Gegen den Rauch sollten Sie diese Pillen regelmäßig nehmen. Sie haben sich bewährt. Sie sind etwas nervös und deshalb sollten Sie meine Ratschläge unbedingt befolgen. Ich komme morgen wieder. Ich finde, es zieht. Der Durchzug ist ja wirklich gefährlich beim Eisenbahn fahren. Ah! Diese Decken wirken Wunder. Vielleicht ein Taschentuch gegen die große Hitze? Und das ist gewissermaßen ein kleines Wunder. Es ist die Erfindung des Jahrhunderts. Ja, man reist damit wie in einem Salon. Na gut, wenn das also auch nichts ist, hier wäre noch ein Kissen. Speziell geformt, als Schutz für die Nieren. Und jetzt-, jetzt serviere ich Ihnen eine Tasse Tee. Nein? Na, dann nicht. Wie ist es mit Ihnen, mein Herr? Wie wäre es denn mit einem Weinchen? Es ist alles bei mir zu haben. Belebender Alkohol, modische Reisekleidung für den Herren, Handspiegel und etwas Gebäck. Auch etwas Anspruchsvolles für die Damen. Die bequemen, elastischen Reisehosenträger. Das praktische Frisiergerät für unterwegs. Ich biete das komplette Reiseangebot. Wir haben ganz schön Dampf drauf. Ich glaube, ich bin dem Problem auf der Spur. Der Antrieb macht noch Schwierigkeiten. So wird es gehen. Pferd und Schiene, das ist die Lösung. Die ersten Pferdebahnen, die Vorläufer der Straßenbahn, fahren in New York, Paris und Berlin. Es geht los. So, schalten wir einmal an. Na, nun mach schon. Na los doch. Ach, blödes Ding. Es funktioniert. Sehen wir, wie es weitergeht. Wird ja auch Zeit, dass das Fahrrad erfunden wird. Die als so beschaulich gepriesene Eisenbahnzeit vermerkt draußen in der Welt weniger friedliche Ereignisse. Die Franzosen erobern Algerien, die Engländer besiegen China. So, da bin ich, pünktlich wie die Eisenbahn. Dieses Jahr bringt nicht viel Gutes. In Irland sterben Hunderttausende den Hungertod, in Deutschland ist der Weberaufstand in Schlesien, in der Schweiz ist Bürgerkrieg. Die Widersprüche und die soziale Ungleichheit der Welt, beschäftigen den ersten kommunistischen Kongress in London. Marx und Angus schreiben ihr Manifest ‚Proletarier aller Länder, vereinigt euch‘. Es gibt Zeiten in dieser Zeit, wo die Menschen glauben, der Verwirklichung ihrer Träume und Wünsche ein großes Stück näher zu sein. Bürgerfreiheit, Liberalität, das Recht auf Arbeit und sozialer Ausgleich. Aber, wie schon so oft, die Zeichen der Zeit stehen auf Sturm. Aufstand in Paris, die Februarrevolution. Endlich kommt unsere Republik. Die Wachsoldaten feuern in die aufgebrachte Menge, 16 Tote. Nun werden überall Barrikaden errichtet und der König muss fliehen. Die Volksmenge drängt in den Sitzungssaal der Kammerabgeordneten und verlangt die Ausrufung der zweiten Republik. Vor dem Pariser Rathaus spricht der Abgeordnete Alphonse Lamartine. Wir wollen gemeinsam eine Gesellschaft formen, die Ausgleich und Gerechtigkeit bringt. Was? Was denn? Unsere Fahne bleibt die Trikolore mit den Farben der Revolution. Unter ihr werden alle die Früchte ihrer Arbeit genießen, in Frieden und Freiheit. Die Februarrevolution hat große Ausstrahlung auf die übrigen Völker Europas. Es gibt Erhebungen in Österreich, Ungarn, der Tschechei und in Italien. Auch in Berlin werden Barrikaden errichtet. Der Frühling der Völker scheint über Europa gekommen zu sein, aber seine Blütezeit ist kurz. Der Kaiser von Österreich setzt seine Truppen in Marsch. Hunderttausend Mann werden den Frühling niederwalzen. Am 17. Juni nehmen sie Prag ein. Im August, von den Russen unterstützt, besiegen sie die Ungarn. Im Oktober wird Wien genommen. Das Atelier Nationale, ein staatlicher Arbeitgeber, entlässt von heute auf morgen fast 100.000 Arbeiter. Es kommt zu schweren Unruhen. 40.000 Arbeiter beginnen mit einem bewaffneten Aufstand. Drei Tage tobt in den Arbeitervierteln der Hauptstadt eine erbitterte Schlacht. Das Motto der Arbeiter heißt: Arbeit oder Brot, Brot oder Blei. Die Regierungstruppen und der General Cavaignac werfen den Aufstand nieder. 500 Arbeiter fallen im Kampf und 13.500 werden danach zum Tode verurteilt oder verbannt. Die Zeit, in der Arbeit und Bürger auf derselben Seite der Barrikaden standen, ist endgültig vorbei. Die neue Verfassung verwirft das Recht auf Arbeit, auf Bildung und Unterstützung. Im Dezember 1848 wird Louis Napoleon Bonaparte, ein Neffe des großen Kaisers, zum Präsidenten gewählt. Er verspricht Autorität und Ordnung. Auch in Deutschland werden die Arbeiteraufstände niedergeschlagen. Aber was bleibt, ist der Einfluss der deutschen Nationalversammlung in Frankfurt, die das Zusammenwachsen eines einheitlichen deutschen Staates fördert. In diesen Jahren kommt es zu großen Erfindungen. In Kiel wird von Herrn Bauer das U-Boot erfunden, das damals noch Tauchboot heißt. In Bochum erfindet Jacob Mayer den -Kuss hätte ich beinahe gesagt- ich meine Guss, den Stahlformguss. Und in Paris gewinnt man erstmals Aluminium. Der Bau der Schienenwege geht mit Riesenschritten voran. 1862 sind es bereits 52.000 Kilometer in Europa. Auch in der Landwirtschaft hält die Dampfkraft Einzug. Die von einem Dampfwagen gezogene Dreschmaschine und der erste Dampfpflug kommen zum Einsatz. Und gleich noch eine wichtige-ähm, naja- warten wir es erst einmal ab. Kind, wo steckst du denn? Warum bist du denn weggelaufen? Hallo, ich bin hier, Mama! Kann man dich nie allein lassen? Na also, ist ja noch einmal gut gegangen. Was ich sagen wollte, in der Landwirtschaft wird der Kunstdünger eingesetzt. Eine Erfindung von Justus von Liebig. Italien drängt auf Unabhängigkeit und schickt eine charmante Gesandte, deren Charme Napoleon den Dritten in das Bündnis gegen Österreich verstrickt. Im Neandertal wird ein Schädel entdeckt, der die weltlichen und kirchlichen Stellen aufhören lässt. Mensch oder Affe? Das ist die Frage. Darwin publiziert sein Buch vom Ursprung der Arten und setzt sich damit im krassen Gegensatz zur kirchlichen Lehre zum Ursprung der Welten ab. Hallo, Papa. Na, meine Kleine. Die von Herrn Drais genannte Laufmaschine, Draisine, wurde inzwischen von Herrn Fischer weiter verbessert. Später macht man dann das Vorderrad größer als das Hinterrad, um bei einer Umdrehung einen größeren Weg zurückzulegen. Diese Entwicklung führt schließlich zum Hochrad. Bei Tunnelarbeiten in der Dordogne werden Wandmalereien entdeckt, die Darwins Theorie erhärten. Karl Marx beschließt sein Kapital, das in diesem Jahr herauskommt, Herrn Darwin zu widmen. Dieser lehnt allerdings ab, weil er politisch nicht in Verdacht geraten will. Die Panamerika, vom Atlantik zum Pazifik, läuft erst einmal 300 Kilometer auseinander, aber 1869 kommt es zur glücklichen Verbindung. Der Belgier Gramme erfindet den Dynamo. Die Elektrizität ist da. 1870 beginnt der eiserne Kanzler seine Arbeit als Schmied des Reiches. 1871 erobert die französische, bürgerliche Regierung mit Unterstützung der Deutschen Paris zurück. Diese eine Woche kostet mehr Opfer als die gesamte französische Revolution. Inzwischen hat Graham Bell das Telefon erfunden und die fleißige Eisenbahn schafft mittlerweile 10.000 Kilometer Schienenstrecke im Jahr. Aber es wird noch lange dauern, bis die eisernen Stränge nicht nur Städte und Länder verbinden, sondern auch die Völker, damit sie sich endlich wirklich näherkommen. Doch mehr, wenn ihr mich wiederseht. Ihr müsst unbedingt gucken, wie es weitergeht.

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