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Zeitalter der Automobile und erster Weltkrieg – Es war einmal der Mensch (Folge 24)

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Es War Einmal Der Mensch
Zeitalter der Automobile und erster Weltkrieg – Es war einmal der Mensch (Folge 24)
lernst du in der 3. Klasse - 4. Klasse

Grundlagen zum Thema Zeitalter der Automobile und erster Weltkrieg – Es war einmal der Mensch (Folge 24)

Als Cugnot im Jahre 1770 seinen Rollwagen auf die Räder stellt, fängt der Ärger mit den Automobilen an. Das erste Zuverlässigkeitsrennen findet zwischen Paris und Rouen statt. Acht Stunden Zeit für eine 123 Kilometer lange Strecke sind vorgegeben. Und alles, was bei den Erfindern gerade im Schwange ist, rattert los. Im Juni 1895 eröffnet der Wettkampf Bordeaux - Paris und zurück das Zeitalter der Automobilrennen. Außerdem wird auch von der Zeit der Mode und des feinen Lebens im Bürgertum berichtet. Doch diese "Belle Epoque" ist nicht von langer Dauer. Der erste Weltkrieg beginnt, und unsere Freunde lernen Not und Elend des Krieges kennen. In Russland wird ein Mann die Geschichte der Revolution bestimmen: Lenin.

Transkript Zeitalter der Automobile und erster Weltkrieg – Es war einmal der Mensch (Folge 24)

Mit dem Rollwagen von Pignon fängt der Ärger mit den Automobilen an. Der sogenannte Schlepper von Gourmet, die Enterprise von Hancock, der Dampfkessel von Rické, und die Gehorsame von Boule, waren die Vorläufer des Panar von Levansier . “So, nicht bewegen. Danke das wäre es. Wo bleibt der nächste?” “Alles bereit meine Herren?” “Fertig!” “Fertig!” “ Fertig!” “Wir sind bereit.” “ Nein, einen Moment noch wenn ich bitten darf.” “ Nicht mehr bewegen.” “Foto muss sein.”
Das erste automobile Zuverlässigkeitsrennen findet statt, zwischen Paris und Rouanne. “Also meine Herren, es ist kein Rennen, sondern Sicherheit und Zuverlässigkeit sollen geprüft werden. Für die 123 Kilometer Strecke haben Sie acht Stunden Zeit.” “Das ist doch gar nicht zu schaffen.” “Achtung, los.” “Jede Betriebsart ist zugelassen. Nur ist die Kraft von Mensch oder Tier ist ausgenommen. Alles was bei den Erfindern gerade in der Spanne ist rattert los. Mit hydraulischen Motoren, mit komprimierter Luft, mit komprimiertem Wasser, mit elektropneumatischen Antriebsarten und weiß der Teufel was. Aber den Test hat keiner bestanden. Ohne Panne 50 Kilometer weit fahren.” “Der Motor wird heiß!” “Weiter! Zieh vorbei.” “Na den haben wir es aber gezeigt!” “Und gleich den nächsten.” “Die Narren machen mindestens 20 Kilometer die Stunde.” “Hühja!” Ein Jahr später eröffnet der Wettkampf Bordeaux-Paris. Zurück im Zeitalter der Automobil Rennen. Diesmal sind 1200 Kilometer zurückzulegen. “Achtung. Alé.” “Alé, Alé!” “Schneller, schneller!” “Da vorne ist der Benz.” “Der Peugeot Nummer acht macht mir die meisten Sorgen. So, den hätten wir, was? Viel Glück. Ja das wird er wirklich brauchen. Da kommt er.” “Wiedersehen!” “Die Dampfer sind noch vor uns.” “Ja, aber nur noch einer. Nur Mut!” “Der Peugeot liegt immer noch weit voraus. Sag, folgt uns noch jemand?” “Keiner zu sehen.” “Kuck dir den Verrückten an, der hebt gleich ab.” “Wir sind hier lässig an der Spitze des Rennens. Ich habe eine Idee. Wollen wir die Umleitung erfinden.” “Warum eigentlich nicht.” “Das ist doch komisch, oder?” “Ja.” “Nach Bordeaux, geradeaus.” “Das kann doch-. Ich werde mich beim Polizeipräsidenten beschweren.” “Nanu? Ist das Bordeaux? Möchte mal wissen, welcher Lump uns da in die Irre geführt hat.” “Der Peugeot ist nicht zu kriegen.” “Platz da, auf die Seite!” “Oh.” “Was denn? Ich denke du bist Mechaniker.” “Ich habe das gleich Chef.” “Was für eine wunderschöne Aussicht.” “Das kann hier noch die ganze Nacht dauern. “ “Nur noch das letzte Stück.”
Wer wird das Rennen machen? Der Dampf oder das Benzin? “Achtung! Vorsicht! Maestro, was ist los? Ist dir was passiert?” “Ein gewisser Herr Rockefeller hat die Standard Oil gegründet. Und ein junger Mechaniker hat einen Wagen gebastelt. Er heißt Henry Ford.” “Wir sind in Bordeaux. Wir müssen zurück. Das scheint ihr Hobby zu sein.” “Anfänger!” “Wie lange dauert das denn noch?” “Zwei bis drei Minuten.” “Rhinozeros!” Dem Sieger wird in Paris ein begeisterter Empfang geboten. Die Zeit, die man die Schöne nette, die belle Epoche, zeigt den Menschen in seiner ganzen Hässlichkeit. Der Sklavenhandel der Vergangenheit ist gewissermaßen ein kleiner Handwerkerbetrieb gegen die Fließbandproduktion fortschrittlicher Kolonialherren. Ganze Völker werden ausgebeutet und die Reichtümer ihrer Länder für das Abendland gerettet. Die Verfrachtung fremden Eigentums geschieht nicht ohne Rechtfertigung. Man kann, sagt der Nationalökonom Loriat Bollieu unmöglich die Hälfte des Erdballs den Ungebildeten überlassen. Durch unsere Herrschaft werden Frieden und Reichtum dieser unglücklichen Gesichter. “Feuer!” In Berlin werden die Spielregeln festgelegt. Europa darf sich in Asien festsetzen und hat sich 90 Prozent von Afrika genommen. In Deutschland gibt es mittlerweile 252 Betriebe mit mehr als 1000 Beschäftigten. Frankreich wird deutlich überflügelt. Die Wahlen bringen in Frankreich eine republikanische Mehrheit an die Macht. Die Werkstatt von Louis Renault zählt ganze zwei Arbeiter. Auch Krupp hat mal mit zwei Arbeitern angefangen, 1812. “Und findet das so Ihre Zustimmung?” “Was? Jaja. Sehr schön.” Freud studiert die Träume, Max Planck die Quantitätstheorie und Einstein die Relativität. “Bravo, bravo. Läuft wie eine Nähmaschine. Herzlichen Glückwunsch.” Die Doppelstichnähmaschine gibt es zwar schon seit über 50 Jahre, aber sie wird von den Herren Euler Grinzner Hans von Sinne ständig weiter verbessert. Paris soll seine Vormachtstellung in der Damenmode lange behalten, während in der Herrenmode England den Ton angibt. “Was ist los? Seid ihr endlich fertig? Wir warten auf euch.” “Schon unterwegs.” “Das ist ein Kleid für den Abend. Und hier ein Umhang für den Nachmittag.” Die Pariser Mode dieser Zeit, die boomt in Italien. Seit langer Zeit die Röcke mit Quasaque und große gebundene Hüte. Hinzu kommt neuerdings der Kleine Kopftuch. “Wollen wir in eine Galerie gehen?” “Die moderne Malerei sagt mir wenig.” “Den finde ich schon toll. Ich glaube der Maler heißt Picasso. Ich glaube den sollte man kaufen. Der wird mal teuer.” “Kinder ist das ein Verkehr. Am besten kommt man zu Fuß durch die Stadt.” “Na ich kaufe mir eine Kutsche.” Langsam erobern die Frauen auch die gehobenen Berufe. Aber es wird noch acht Jahre dauern, bis es eine Professorin in Paris gibt. Marie Curie. Sie hat das Radium entdeckt. Die erste Teilstrecke der Pariser Metro wird errichtet. “Was wie toll wenn die endlich fertig ist. Um die Metro werden uns viele Städte beneiden. Aber in Berlin will man jetzt auch eine bauen.” “Dass die uns auch alles nachmachen müssen.” Die Engländer haben es schon vorgemacht 1853 in London. “Ach, ist das ein schöner Tag.“ “Was machen wir?“ “Wir könnten Kutsche fahren gehen.” “Ach, da ist es sonntags immer so voll.”
“Ist doch egal, Hauptsache wir kommen mal an die frische Luft.” “Also bewegen wir uns erstmal.” “Hört auf, ich kann nicht mehr.” “Aber wieso denn? Ihr wolltet euch doch amüsieren!” “Kann man das nicht auch im Sitzen machen” “Komm mal her, hier ist was für dich. Wir gehen ins Kino. Da kannst du dich im Sitzen amüsieren.” 1895 werden in Berlin, den USA und Lyon die ersten Filme öffentlich vorgestellt. Das Fließband ist eine amerikanische Erfindung von 1870. Erstmals angewandt in den großen Schlachthäusern von Chicago. Die durch Abstimmung eingeführte Arbeitszeitverkürzung mobilisiert auch die Freizeit. “Linette, Telefon für dich”. “Wirklich, für mich?” “Hallo, wie geht es dir? Bist du am Apparat?” “Ja, ich bin ja dran, aber warum schreist du denn so? Ruf mich hier nicht an, ich muss hier arbeiten. Bis später.” “Die Pluso ist extra zu uns ins Atelier gekommen. War doch lustig.” “Hallo, es geht los meine Damen. Was meint ihr, ob wir uns auch einmal so ein Auto leisten können?” “Das ist doch überhaupt kein Problem bei den Preisen.” “Soll ich dieses Angeberauto da hinten vorbeilassen?” Die Löhne und Gehälter werden von den Preisen allemal überholt. Der erste Mercedes kostet zwar nur 2750 Goldmark, aber das ist immerhin das Jahresgehalt eines mittleren Beamten. Der verdient so um die 50 Mark im Monat. Kein Wunder, dass es im Jahr 1913 in Deutschland erst 50.000 Autos gibt. “Hau ab du Raudi!” “Reg dich nicht auf.” “Bitte, bitte fahren Sie nur.” “Dich kriegen wir noch du Ganove.” “Festhalten!” “Was ist denn nun los?” “Was hat das hier zu bedeuten?” “Oh, gar nichts.” “Ich werde Ihnen mal kurz beim Zusammenräumen helfen.” “Oh Danke, nicht nötig. Sie können vorbei.” “Oh nein! Ihnen werde ich erstmal helfen Sie altes Ekel.” “Chef! Hilfe, Hilfe, der will mich hauen!” “Oh, ist das Ihr werter Ernst?” “Ihnen beiden sollte man gute Manieren beibringen.” “Nur einen Moment bitte. Also los! Eins zwei, eins zwei, eins zwei und ran. Na Bubi, schon mal einen richtigen Boxkampf gesehen? Ich bin der Größte. Komm nur her.” “Chef, haben Sie sich verletzt?” Das Badewesen nimmt in den Seebädern und geschlossenen Badeanstalten großen Aufschwung. Auch das Verständnis für den Wert der Heilbäder nimmt zu. Das Ganze hat natürlich nicht nur den Reiz des Amüsements, sondern auch hygienischen Wert. Denn das Badezimmer fängt gerade erst an in den Wohnungen der Mittelständischen Einzug zu halten. Frankreich vergrößert seine Kolonie in Indochina und im Gegenzug gewinnt die Asiatische Mode in Europa an Boden. Da kann man nur sagen-. “Und jetzt bitte recht freundlich.” Die Entwicklungshilfe beschränkt sich auf das rein optische mit der Erfindung des Entwicklers. “Vielen Dank. Bitte beehren Sie mich bald wieder meine Dame.” “Da oben habe ich früher gearbeitet, als du noch nicht da warst. Guck mal, gefällt dir das Bild?” “Was soll denn das sein?” “Ich glaube ein Mann. Er hat einen Bart.” “Papa hat auch einen Bart, aber der sieht besser aus. Komm wir gehen.” “Ich habe noch eine Überraschung für dich.” “Ja? Was ist es denn? Zeig es mir! Warten die alle auf den Bus? Also Mama, was hast du für mich? Ist es etwas zu spielen? Dann ist es ein Bonbon. Was ist es denn?” “Ganz was Neues und Feines.” “Das sieht aber komisch aus.” “Das schmeckt sehr gut. Man nennt es Banane und es kommt aus Afrika, da wo die schwarzen Menschen leben. Die kleinen Jungs bei uns kennen das noch gar nicht.” Das Wahrzeichen von Paris, der Eiffelturm, steht schon seit der Weltausstellung 1889. “Wer hat den denn gebaut?” “Alexander Gustav. Er ist 300 Meter hoch.” “Na ihr Beiden, wie geht es? “ “Du Papi, wir waren beim Eiffelturm, Mama hat gesagt, der Mann, der den Turm gebaut hat, ist 300 Meter hoch.” “Ach, der Kleine ist nicht auf den Kopf gefallen. Der Turm ist so hoch mein Kind, nicht der Mann. Vielleicht wirst du auch einmal ein großer Ingenieur. Und drückt mir die Daumen, es geht um eine große Sache.” Es ist die Rüstungsindustrie, die langsam, aber todsicher das Leben der Völker entscheidend beeinflussen wird. Die deutsche Flotte steht bereits unter Dampf.
“Das wäre ausbaufähig.”
“Das ist für unseren Einsatz nicht zu gebrauchen.” “Das ist ja reine Utopie.” “Na gut. Dann ist das wohl auch noch zu früh. Interessiert an fliegenden Menschen?” “Haben Sie gar nichts anders?” “Wie bitte? Wollen Sie etwas Neues oder einen alten Vorderlader?” “Der hat keine Geduld.” Die Ursachen der ersten Weltkrieges liegen vor allem beim Verursacher. Die rasante wirtschaftliche Entwicklung des Reiches macht Appetit auf neue Rohstoffgebiete abseits Europa. Andere Ursachen kommen hinzu. (Führer: Vorwärts!) Frankreich würde zum Beispiel gern Elsass-Lothringen zurück haben und hat Revancheabsichten gegenüber den Deutschen. Die Russen möchten die Vorherrschaft auf den Balkan, England bangt um seine Vorherrschaft auf den Meeren, Japan möchte in China weiterkommen und Italien schaut begehrlich auf die Türkei. Als Bericht zur Lage kann man sagen, die Schüsse von Sarajevo sind ein Funkenflug in randvollen Pulverfässern. Überraschend marschiert Deutschland in das neutrale Belgien ein und greifen Frankreich aus unerwarteter Richtung an. Schon kurze Zeit später stehen sie 24 Kilometer vor Paris. Aber dann kommt der Gegenangriff von der Marne und die Fronten erstarren. In zermürbenden Stellungskriegen wird jahrelang um jeden handbreitbogen gekämpft, ohne Sinn und Verstand. “Arnatak! Arnatak tu comprands? Alé!” “Dieses Angriffsrad würde das Problem lösen.” “Und was für ein Gewicht hat dieses Gerät? “ “Voll Beladen so ungefähr 350 Tonnen.” “Das ist ein schwerwiegender Fehler.” “Ich habe noch was Besseres. Ein Erdkreuzer. 38 Meter lang, 22 Meter breit. Eine uneinnehmbare Festung. Das müsste Sie doch eigentlich überzeugen meine Herren. Nein? Na gut, dann habe ich hier noch etwas. Das nenne ich Tank- oder Panzerwagen.” “Das ist gut. Das scheint eine gute Idee.” “Dann werden wir das in Serie geben.” 1917 treten die Amerikaner in den Krieg ein. “Und hier meine neueste Erfindung. Ein Helm der alles kann. Er schützt den Kopf, den Geist, dienst als Wassereimer, als Topf und Pfanne und als Schöpfkelle. Aber lassen wir das. Hier der Probellerwagen, der jedem Gelände gewachsen ist. Man kann ihn auch da einsetzen, wo gar kein Gelände ist. Meine letzte Schöpfung, mein letztes Angebot. Ein Maschinengewehr welches durch Probellerblätter schießt. Oh, das war geladen.” Die große Gegenoffensive der Alliierten 1918 leitet das Ende des Krieges ein. “Go ahead Gentleman. Vorwärts Sir.” Der 11. November 1918 bringt den Alliierten den Sieg. 10 Millionen Tote, 20 Millionen Verwundete. Sechs Millionen gefangene, zehn Millionen Tote, 20 Millionen Verwundete, sechs Millionen gefangene. Und die Parole heißt, nie wieder Krieg. Und dieses nie wieder wird gerade 20 Jahre halten. Und dann wird alles schlimmer sein als je zuvor. Ein trostloser Winter 1917 in Russland. In Petrograd, das russische Volk ausgehungert durch einen langen Krieg, der von Niederlagen gekennzeichnet ist, hungert und friert. “Wir haben nichts mehr zu heizen und es schneit schon wieder. Unser Kind wird noch erfrieren.” Die Lebensmittelpreise steigen ins unbezahlbare. Schwarzbrot in drei Jahren um 330 Prozent, Schweinefleisch um 770 Prozent und die Milch um 470 Prozent. Und das alles bei sinkenden Löhnen. 14 Millionen Arbeitskräfte sind zur Armee eingezogen. Die Fabriken werden stillgelegt, der Getreideanbau verkümmert. “Ich stelle mich jetzt weiter für dich an mein Kind. Du kannst nach Hause gehen.” “Ihr braucht wirklich nicht zu warten! Es ist kein Mehl gekommen und kein Brot.” Die Regierung verlangt die Weiterführung des Krieges, ungeachtet der katastrophalen Versorgungslage. “Wir brauchen Brot für unsere Familien und Frieden für unsere Männer. Wir müssen endlich etwas unternehmen.” Es kommt zu einer machtvollen Demonstration in den Straßen von Petrograd. Über Hunderttausend rufen nach Brot und Frieden. Es kommt auch vereinzelt zum Zusammenschluss. Als General Kornilov seinen Truppen Schießbefehl gibt, weigern sich die meisten diesem Befehl Folge zu leisten. Die Protestbewegung greift auf die Fabriken über. Es wird gestreikt. Bekannt wird vor allem der Streik der Putschiloch Arbeiten. “Legt die Arbeit nieder Kollegen, es wird gestreikt. Haltet die Maschinen an.” Die Armee solidarisiert sich mehr und mehr mit den Aufständischen. Hatte sie bisher nur Schießbefehle verweigert, so kommt es nun zur aktiven Unterstützung. “Wartet. Soldaten, wir kämpfen für eine gerechte Sache.” “Eure Kameraden sterben an der Front und wir sterben in der Heimat unsere Kinder hungern und eure Höfe und Felder verrotten. Wenn wir Russland retten wollen müssen wir zusammenstehen. Die Soldaten sind auf unserer Seite.” “Wir fordern einen gerechten Frieden. Wir wollen das Ende der Zaren Monarchie. Arbeit, Freiheit und Brot. Habt ihr zu essen? Nein. Habt ihr gerechten Lohn? Nein. Also müssen wir unser Recht mit Gewalt holen.” “Brot und Frieden! Brot und Frieden!” “Kollegen und Genossen, die Revolution hat begonnen, vorwärts. Wir werden gewinnen. Das ist ein neues Leben, das Volk ist souverän.” Ein Mann, Führer der Bolschewiken wird die Geschichte der Revolution bestimmen. Iljitsch Lenin “Es lebe Lenin!” “Genossen, in euch grüße ich die russische Revolution und das Vorauskommando der proletarischen Weltarmee.” Russland schließt Frieden mit Deutschland. Und viele schauen hoffnungsvoll auf die junge Sowjetunion und viele werden enttäuscht. Mehr wenn ihr mich wiederseht. Ihr müsst unbedingt kucken, wie es weitergeht.

1 Kommentar

1 Kommentar
  1. coooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooool ich mag geografie

    Von Jesusisthesaviour8, vor mehr als 5 Jahren
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