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Wie lässt sich Wetter messen?

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Sachunterricht Grundschulteam
Wie lässt sich Wetter messen?
lernst du in der 3. Klasse - 4. Klasse

Beschreibung Wie lässt sich Wetter messen?

Was das Wetter ist und wie es sich beschreiben lässt, hast du bereits gelernt. In diesem Video erfährst du nun, wie man das Wetter messen kann und welche Instrumente man dafür in der sogenannten Wetterstation verwendet. Hast du schon mal was von einem Windsack oder einem Barometer gehört? Nein? Dann ist diese Video genau das richtige für dich, denn das sind unter anderem Begriffe, die wir klären werden. Es gibt viele Gegenstände mit denen man das Wetter messen kann, doch zum Wetter gehört nicht nur die Unterscheidung zwischen Sonnenschein und Regen. Auch die Windstärke, die Temperatur, die Windrichtung, die Luftfeuchtigkeit und die Niederschlagsmenge spielen beim Messen des Wetters eine große Rolle. Viel Spaß beim Anschauen dieses Videos!

Transkript Wie lässt sich Wetter messen?

Hallo! Das ist ein Video zum Thema „Wettermessung“. Hast du schon mal gehört, wenn in den Nachrichten von einem Sturm berichtet wird. Manchmal sagen sie dann Dinge wie: „Der Sturm wehte mit Windstärket 9 über das Land“. Oder sie sprechen über einen sonnigen Hochsommertag und sagen, es wäre der Rekord von 13 Stunden Sonnenscheindauer aufgestellt worden. Hast du dich schon einmal gefragt, wie man all diese Wetterwerte eigentlich misst? Gut, denn in diesem Video wollen wir ein paar Antworten auf diese Frage finden... Das einfachste ist das Gerät, mit dem man die Temperatur misst. Du kennst das bestimmt, denn so etwas verwendet man auch, um festzustellen, ob man Fieber hat und wie hoch es ist. Richtig, es ist das Thermometer. Mit dem Thermometer misst man also die Temperatur. Es gibt Thermometer, die funktionieren mit Quecksilber - andere funktionieren digital. Die Quecksilber-Variante arbeitet mit einem Stoff der eben Quecksilber heißt.

Das Thermometer besteht aus einem dünnen Glasröhrchen an dessen Ende ein kleine Glasblase dranhängt. Dort ist das Quecksilber drinnen. Wenn sich das Quecksilber erwärmt, weil man das Thermometer z.B. in die Sonne legt, dann dehnt sich das Quecksilber aus und steigt in dem Glasröhrchen nach oben. Auf einer Skala kann man dann ablesen, wie warm es ist. Die Temperatur wird z.B. in Grad Celsius gemessen, abgekürzt schreibt man °C. Aber Achtung: Quecksilber eignet sich zwar prima, um die Temperatur zu messen, ist ansonsten aber giftig. Deswegen muss man sehr vorsichtig damit umgehen, wenn das Thermometer einmal zerbricht.

Jetzt könntest du natürlich sagen: Wenn mir jemand sagt, in München sind es gerade 30 °C - woher soll ich dann wissen, wie warm es wirklich ist? Wenn das Thermometer im Schatten lag, dann sind 30 Grad sehr viel. Wenn es aber in der prallen Sonne lag, dann ist es gar nicht so schlimm, denn im Schatten sind es dann ja vielleicht nur 20 °C. Die Antwort ist: Um Temperaturen wirklich einordnen zu können, hat man sich darauf geeinigt, die Temperatur immer im Schatten zu messen!

Und wie geht das jetzt mit dem Wind? Zur Bestimmung der Windstärke kann man einfach einen Windsack verwenden. Das ist ein sackartiger Schlauch, den man auf einer Stange befestigt. Wenn kein Wind weht, es also windstill ist, hängt er schlaff nach unten. Bei Wind flattert er ein bisschen. Bei starkem Wind wird er richtig aufgebläht. Zur Bestimmung der Windrichtung kann man einen Wetterhahn verwenden. Der wird auf einem Drehlager z.B auf Hausgiebeln angebracht. Kommt der Wind und weht gegen die Seitenfläche, dreht sich der Hahn automatisch - und zwar so, dass der Hahn immer in Windrichtung steht.

Wetterprofis, so genannte Meteorologen, verwenden zur Bestimmung von Windrichtung und -stärke ein Gerät namens Anemometer. Das sieht ungefähr so aus. Der Wind fährt in die kleinen Schaufeln und es beginnt sich zu drehen. Je nachdem wie schnell es sich dreht, kann man daraus die Windstärke berechnen. Die Windgeschwindigkeit wird in km/h angegeben. Oder man verwendet dafür eine Skala von 0 bis 12. Null ist dabei Windstille und 12 ist der Orkan. Zwischen 0 und 12 sind dann unter anderem: schwacher Wind, mäßiger Wind, starker Wind und Sturm. Dann kann man z.B. noch die Niederschlagsmenge messen - also wie viel es geregnet hat. Solche Geräte sind oft ganz einfach gebaut. Stell dir einfach ein Gefäß vor, das oben offen ist. Auf der Seite befindet sich eine Skala. Wenn es regnet, sammelt sich das Wasser im Gefäß und steigt langsam weiter hoch. So kann man die Regenmenge ablesen. Wetterprofis sagen zu diesem Gerät Ombrometer – ein ganz schön schwieriges Wort für so eine einfache Sache! Eine andere wichtige Wettergröße ist der Luftdruck. Wir spüren es zwar nicht, aber dennoch drückt ständig die Luft über uns auf uns herab. Das ist der Luftdruck und den kann man messen. Aus der Entwicklung des Luftdrucks kann man ziemlich gute Wetterprognosen erstellen - fällt der Luftdruck, steht meist schlechtes Wetter bevor. Zur Bestimmung des Luftdrucks verwendet man ein so genanntes Barometer. Das Hygrometer bestimmt, wie viel Feuchtigkeit in der Luft enthalten ist. Auch das ist eine wichtige Wettergröße. Umso feuchter die Luft wird, desto wahrscheinlicher gibt es Regenwetter. Und zum Abschluss noch ein paar ganz besondere Geräte: Mit einem Ceilometer kann man die Höhe von Wolken und deren Dichte messen. Und mit einem Transmissometer misst man die Sichtweite - also wie weit man ins Land hinein schauen kann. Das können bei schlechtem Wetter nur wenige hundert Meter oder noch weniger sein. Bei Sonnenschein oft viele Kilometer. Wetterprofis bauen diese ganzen Geräte bei einer Wetterstation auf und beobachten und messen so das Wetter das ganze Jahr über. Oder sie schicken die Instrumente mit Wetterballons oder Satelliten in den Himmel. Also, mittels verschiedener Geräte wie Thermometer, Windsack, Barometer und so weiter kann man die einzelnen Wettergrößen messen. Und wie war das jetzt mit der Sonnenscheindauer? Kann man die auch messen? Ja, auch dafür gibt es ein Gerät. Es heißt: Sonnenscheinautograph oder Solarimeter! Das ist eine einfache Glaskugel, die - wenn die Sonne scheint - das Sonnenlicht bündelt und in einen Papierstreifen ein kleines Loch brennt. Die Sonne wandert immer weiter und so wandert auch der gebündelte Lichtstrahl auf dem Papierstreifen immer weiter - auf dem Papier befindet sich eine Skala. So kann man am Ende des Tages nachprüfen, wie viele Stunden die Sonne geschienen hat! So weit, so gut. Im nächsten Video sehen wir, wie du selber Wetterbeobachtungsmessinstrumente basteln kannst! Bis dann, Tschüss!

Wie lässt sich Wetter messen? Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Wie lässt sich Wetter messen? kannst du es wiederholen und üben.
  • Welche Arten von Wetter und Wettermessungen gibt es? Benenne sie.

    Tipps

    Überlege dir zu einem bestimmten Wetter, was gemessen wird.

    Lösung

    Jede Jahreszeit zeichnet sich durch ein bestimmtes Wetter aus. Der Sommer ist sehr warm, da die Sonne scheint. Im Herbst ist es windig oder stürmisch und es regnet oft. Im Winter schneit es ab und zu. Im Frühling ist das Wetter sehr wechselhaft. Mal scheint die Sonne und mal regnet es.

    Mit der Temperatur beschreibt man, wie warm es draußen ist. Je höher die Temperatur, desto wärmer ist es. Auch der Wind kann gemessen werden. Du kannst zum Beispiel messen, wie stark der Wind ist und aus welcher Richtung er kommt. An manchen Tagen scheint die Sonne viele Stunden. Dies sagt die Sonnenscheindauer aus.

  • Welche Wettermessgeräte gibt es? Beschreibe sie.

    Tipps

    Das altgriechische Wort hygros bedeutet nass.

    Der Luftdruck wird in bar gemessen.

    Lösung
    • Es gibt viele verschiedene Wettermessgeräte. Eines davon ist das Thermometer. Damit bestimmst du die Temperatur, also wie warm oder kalt es ist.
    • Das Barometer misst den Luftdruck. Ist der Luftdruck niedrig, dann steht schlechtes Wetter bevor. Ist der Luftdruck hoch, dann steht gutes Wetter bevor.
    • Zur Messung der Windstärke und der Windrichtung nutzt man ein Anemometer.
    • Das Hygrometer misst die Luftfeuchtigkeit. Je höher die Luftfeuchtigkeit ist, desto wahrscheinlicher wird es regnen.
    • Das Solarimeter misst die Sonnenscheindauer.
  • Wie ist das Wetter auf der Radtour? Beschreibe es.

    Tipps

    Nutze die Bilder an der Seite, um das Wetter besser zu bestimmen.

    Überlege, was ein Barometer misst und was ein Anemometer misst.

    Erinnere dich, was du mit einem Thermometer bestimmen kannst.

    Lösung

    Auf der Radtour hat Marie das Wetter ganz genau beobachtet. Auf dem Thermometer hat sie vorher die Temperatur abgelesen. 20 Grad Celsius ist schön warm. Durch das Sonnenlicht blühen die Blumen. Sie bewegen sich, wie auch das Anemometer, im Wind. Das Anemometer ist ein Messgerät, das die Windstärke misst. Es hat sich nur leicht gedreht. Der Wind ist also schwach. Und Marie entdeckte eine Pfütze. Daraus hat sie geschlossen, dass es erst vor kurzem geregnet haben muss.

  • Wie wird das Wetter? Gib an.

    Tipps

    Höre dir den Wetterbericht erst einmal komplett an.

    Achte auf den Unterschied zwischen Norden und Süden.

    Lösung

    Ein Wetterbericht informiert dich darüber, wie das Wetter wird. Er berichtet über Temperaturen, Windstärke und Windrichtung. Natürlich soll der Wetterbericht auch vorhersagen, ob es Regen oder Sonne geben wird.

    Dieser Wetterbericht erzählt dir, dass es im Norden wahrscheinlich regnen wird. Im Süden ist es hingegen warm und es scheint die Sonne. Der Wind ist schwach bis mäßig. Er kommt aus nordöstlicher Richtung. Und am Abend wird es sich abkühlen.

  • Wie heißen die Wettermessgeräte auf den Bildern? Ordne zu.

    Tipps

    Beim Solarimeter und beim Anemometer kann man nicht sofort die Zahl ablesen.

    Das Thermometer misst die Temperatur.

    Das Hygrometer gibt an, wie feucht die Luft ist.

    Lösung

    Jedes Wettermessgerät sieht anders aus und hat seine eigene Form. Auch die Zahlen und der Aufbau sind ganz unterschiedlich.

    • Das Thermometer hat eine Glasröhre in der Mitte. Diese ist mit Quecksilber gefüllt. Es gibt aber auch Thermometer, die digital funktionieren. Rechts davon ist eine Skala angebracht. Dort kannst du ablesen, ob es warm oder kalt ist.
    • Das Solarimeter ist eine größere Apparatur. Sie hat eine Glaskugel, die das Licht bündelt.
    • Das Anemometer hat ein Rad mit kleinen Schalen, die den Wind einfangen. Bei Wind dreht sich das Rad.
    • Das Barometer und das Hygrometer sind schwer zu unterscheiden. Das Barometer misst den Luftdruck. Auf ihm stehen große Zahlen. Das Hygrometer hat Zahlen bis 100. In der Mitte kann man außerdem ablesen, ob es trocken, normal oder feucht ist.
  • Welche Wetterphänomene gibt es? Erkläre sie.

    Tipps

    Tau erkennst du an kleinen Wassertropfen, die zum Beispiel an Grashalmen hängen.

    Wenn Wassertropfen ganz schnell gefrieren, dann spricht man von Hagel.

    Ein Orkan ist schlimmer als ein Sturm.

    Lösung
    • Hast du schon mal früh am Morgen kleine Wassertropfen an Grashalmen oder Blättern gesehen? Dies bezeichnet der Wetterexperte als Tau. Der warme Wasserdampf auf der Luft wird wieder zu Wasser, wenn er auf das kalte Blatt trifft.
    • Ein Orkan hat die Windstufe 12. Es ist also ein sehr starker Sturm. Wütet ein Orkan draußen, solltest du lieber nicht nach draußen gehen.
    • Gewitter besteht meistens aus Blitz und Donner, welcher sehr laut ist. Ein Gewitter entsteht zum Beispiel, wenn es sehr heiß war und es sich plötzlich ganz stark abkühlt.
    • Nach einem Gewitter kannst du auf dem Boden Pfützen entdecken. Sie entstehen, wenn es viel regnet und das Wasser nicht sofort versickern oder verdampfen kann.
    • Hagel ist ein Niederschlag, der aus vielen Eisklumpen besteht. Diese können sehr weh tun. Im Gegensatz zum Schnee entsteht Hagel direkt aus Wassertropfen. Schnee entsteht aus Wasserdampf.
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