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Wie entstehen Wind, Nebel und Regen?

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Team Wissenswelt
Wie entstehen Wind, Nebel und Regen?
lernst du in der 3. Klasse - 4. Klasse

Grundlagen zum Thema Wie entstehen Wind, Nebel und Regen?

Hast du dich schon einmal gefragt, wie unser Wetter entsteht? Dieses Video erklärt dir ausführlich, wie Wind, Nebel und Regen entstehen. Du lernst, welche Rolle die Sonne dabei spielt und wie warme Luft nach oben steigt. Du erfährst, wie kühlere Luft nachströmt und wie deshalb Wind weht. Du siehst die unterschiedlichen Wirkungen von einer leichten Sommerbrise und einem schweren Sturm. Du hörst, was passiert, wenn sich Wolken abkühlen und warum Wäsche auf der Wäscheleine trocken wird. Du lernst den Wasserkreislauf kennen.

Transkript Wie entstehen Wind, Nebel und Regen?

Ein wichtiger Bestandteil des Wetters ist die Temperatur. Die Sonne schickt ihre Strahlen zur Erde. Und überall, wo sie auf die Erde, auf Menschen, Tiere, Pflanzen und Gebäude treffen, wird es warm. Und natürlich wird auch die Luft warm, die sich über den Menschen, Tieren oder Sachen befindet. Warme Luft ist leichter als kalte Luft, deshalb steigt sie nach oben. Wenn die warme Luft nach oben steigt, muss da, wo vorher die warme Luft war, neue Luft hin. So strömt dann kühlere Luft von der Seite dahin, wo vorher die Luft nach oben gestiegen ist. Wer genau an dieser Stelle auf der Erde steht, bemerkt diesen Luftstrom natürlich: Es ist Wind. Manchmal ist dieser Wind nur eine leichte Sommerbrise. Er weht erfrischend durch Städte und Dörfer. Doch genauso gut kann es ein schwerer Herbst- oder Wintersturm sein, der mit seiner Kraft Bäume entwurzelt und umwirft, Dächer abdeckt und viele Schäden verursacht. Wie heftig die Winde sind, hängt davon ab, wie viel und wie schnell an anderer Stelle die warme Luft in die Höhe schießt. Diese Geschwindigkeit macht den Unterschied zwischen Herbststurm und dem Wind, den wir kaum bemerken. Die warme Luft kühlt auf ihrem Weg nach oben langsam ab. Sie wird allmählich schwerer und irgendwann sinkt oder fällt sie deshalb auch wieder zu Boden. Doch bei der Abkühlung passiert noch etwas ganz anderes. Es entstehen Wolken. Wolken sind das Gleiche wie Nebel, also nichts anderes als ganz kleine Wassertröpfchen, die in der Luft schweben. Aber wie kommt das Wasser überhaupt in die Luft? Auch hier ist die Sonne wieder die treibende Kraft. Die Mutter von Tim und Tina hat Wäsche gewaschen. Das Wetter ist schön, also hängt sie sie zum Trocknen auf die Leine. Die Sonne scheint auf die Wäsche, und ein leichter Wind weht. Schnell stellt sich das gewünschte Ergebnis ein. Schon wenige Stunden später kann die Mutter von Tim und Tina die Wäsche wieder abnehmen. Doch wo ist das Wasser geblieben, das vorher in der nassen Wäsche war? Es ist verdunstet, das heißt, es wurde von der Luft aufgenommen. Je wärmer die Luft ist, desto besser kann sie das Wasser aufsaugen. Deshalb trocknet die Wäsche bei warmem Sommerwetter besser als im kalten Winter. Das liegt daran, dass warme Luft viel mehr Wasser aufnehmen kann als kalte. Und genau das wird wichtig, wenn die warme Luft vom Boden noch oben steigt und sich dabei abkühlt. Irgendwann ist die Luft so kühl, dass sie das ganze gespeicherte Wasser nicht mehr halten kann. Es entstehen kleine Tröpfchen. Diese kleinen Tröpfchen können wir sehen. Wir bezeichnen sie als Nebel oder als Wolken. Kühlt sich die Luft nun noch weiter ab, wird noch mehr Wasser sichtbar. Die kleinen Tröpfchen verbinden sich zu größeren Tropfen. Diese größeren Tropfen werden noch größer, immer schwerer und schwerer. Irgendwann sind sie so schwer, dass sie nicht mehr wie im Nebel in der Luft schweben. Sie fallen herunter. Schließlich kommen sie auf der Erde an. Die Menschen sagen dann: Es regnet. Das ist der Wasserkreislauf. Überall verdunstet Wasser, nicht nur aus der feuchten Wäsche. Seen, Flüsse, Ozeane, überall nimmt die Luft Wasser auf, das an anderer Stelle als Regen wieder zu Boden fällt und damit Bäche und Flüsse speist. Und irgendwann verdunstet es erneut.

2 Kommentare

2 Kommentare
  1. sehr gut erklert.Ich empfele das Vidieo weiter

    Von Mkristionat, vor mehr als 5 Jahren
  2. cool

    Von jursch l., vor mehr als 5 Jahren

Wie entstehen Wind, Nebel und Regen? Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Wie entstehen Wind, Nebel und Regen? kannst du es wiederholen und üben.
  • Wie entsteht der Wind? Beschreibe den Vorgang.

    Tipps

    Wenn Luft aufsteigt, nimmt andere Luft dort ihren Platz ein.

    Warme Luft steigt nach oben. Kalte Luft bleibt am Boden.

    Lösung

    Wind merkt man auf der Haut. Manchmal weht er leicht und ist angenehm. Manchmal aber ist er stark und kalt. Wind entsteht, weil sich die Erde an verschiedenen Stellen unterschiedlich stark erwärmt. Die warme Luft steigt auf und kalte Luft strömt am Boden nach.

  • Wovon hängt es ab, wie heftig die Winde sind? Nenne den Grund.

    Tipps

    Je schneller Luft nach oben steigt, desto schneller strömt auch die kalte Luft nach.

    Lösung

    Die Sonne erwärmt den Boden und dadurch die Luft darüber. Die Luft steigt auf und hinterlässt ein Loch. In dieses strömt nun kalte Luft am Boden nach. Je mehr Luft nach oben steigt, desto mehr strömt auch nach. Auch wie schnell die Luft steigt, ist entscheidend. Je höher also die Geschwindigkeit und Menge der aufsteigenden Luft, desto stärker ist auch der Wind. Er kann zum Sturm werden.

  • Was ist die treibende Kraft hinter Wind, Nebel und Regen? Nenne sie.

    Tipps

    Kann der Mensch das Wetter beeinflussen?

    Durch Wärme steigen Luftmassen auf.

    Lösung

    Die meisten Wettererscheinungen auf der Erde bewirkt die Sonne. Sie schickt ihre Strahlen zu uns und schenkt uns Licht und Wärme. Diese Wärme ist aber nicht gleich verteilt auf dem Planeten. Darum wehen die Winde. Die warme Luft steigt auf und kalte Luft weht dahin, wo vorher die warme Luft war. Die warme Luft kann viel Wasser aufnehmen. Beim Abkühlen fängt es dann irgendwann an, zu regnen.

  • Wie bilden sich Wolken? Beschreibe.

    Tipps

    Warme Luft kann viel Wasser enthalten, kalte Luft aber nur wenig.

    In der Höhe ist es sehr kalt.

    Lösung

    In der Luft ist immer Wasser enthalten. Es ist gasförmig. Du kannst es also nicht sehen. Da warme Luft viel gasförmiges Wasser aufnehmen kann, gelangt viel davon in die Höhe. Dort ist es aber kalt und die kalte Luft kann nicht so viel Wasser aufnehmen. Es bilden sich Tröpfchen. Diese Tröpfchen sehen für uns weiß aus. Es sind die Wolken. Je mehr Wasser eine Wolke enthält, desto dunkler wird sie. Irgendwann kann sie das Wasser nicht mehr halten und es beginnt zu regnen.

  • Welche Schäden kann ein Sturm verursachen? Nenne sie.

    Tipps

    Ein Sturm hat viel Kraft. Alles was der Wind gut erfassen kann, kann er kaputt machen.

    Bergen kann ein Sturm aber nichts anhaben.

    Lösung

    Im Herbst und Winter gibt es oft schwere Stürme. Diese können schwere Schäden anrichten. Das passiert meist an Bäumen und Häusern. Herumfliegende Gegenstände können auch andere Dinge beschädigen. Du siehst also, der Wind hat ziemlich viel Kraft.

  • Woher kommt das Wasser, welches in der Luft ist? Nenne die Quellen.

    Tipps

    Wolken bestehen aus Wassertröpfchen in der Luft.

    Aus einem See gelangt viel Wasser in die Luft.

    Lösung

    Überall, wo Wasser am Boden vorkommt, verdunstet auch etwas davon. Es gelangt also als Gas in die Luft. Man kann es nicht mehr sehen. Die Sonne ist wieder wichtig dafür. Durch ihre Wärme verdunstet das Wasser. Das passiert auch beim Kochen, Wäsche trocknen und sogar beim Atmen. Auch Pflanzen geben immer etwas Wasser an die Luft ab. Durch den Regen kommt das Wasser dann wieder zurück auf die Erde.

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