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Funktionen und Relationen 03:31 min

2 Kommentare
  1. am Anfang etwas kompliziert, aber dann bei den Aufgaben ging es super wegen den Erklärungen

    Von Christian Stelmakh, vor 9 Monaten
  2. Super erklärt, hat mir sehr geholfen, danke

    Von Boldcat, vor 11 Monaten

Funktionen und Relationen Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Funktionen und Relationen kannst du es wiederholen und üben.

  • Beschreibe die Eigenschaften von Relationen und Funktionen.

    Tipps

    Im Gegensatz zu Funktionen sind Relationen nicht eindeutig. Das bedeutet, dass jedem Wert aus der Definitionsmenge unterschiedliche Werte aus der Wertemenge zugeordnet werden können.

    Bei Funktionen hingegen ist die Eindeutigkeit gegeben. Jeder Wert aus der Definitionsmenge hat nur einen eindeutigen Wert aus der Wertemenge.

    Lösung

    Im Folgenden findest du die Lösungen mit entsprechender Erklärung:

    „Derselbe Code auf dem Relationen-Automaten kann verschiedene Gegenstände ergeben. Daher kann sich Hermann nicht sicher sein, welches Geschenk er bekommt. Trotz gleicher Vorgehensweise können unterschiedliche Geschenke herauskommen.“

    Da eine Relation nicht zwangsläufig eine eindeutige Zuordnung ist, können einem Wert aus der Definitionsmenge unterschiedliche Werte aus der Wertemenge zugeordnet werden. Daher kann ein Code des Automaten auch unterschiedliche Geschenke ergeben.

    „Bei dem Funktions-Automaten hingegen ergeben gleiche Codes gleiche Geschenke. Hermann kann sich also sicher sein, das gewünschte Geschenk zu bekommen. Bei gleicher Vorgehensweise müssen also nur gleiche Geschenke herauskommen. Um auf Nummer sicher zu gehen das richtige Geschenk zu bekommen, entscheidet er sich also für den Funktions-Automaten.“

    Funktionen sind eindeutige Zuordnungen. Jedem Wert aus der Definitionsmenge wird genau ein Wert aus der Wertemenge zugeordnet. Daher ergibt derselbe Code des Automaten auch immer dasselbe Geschenk. Bei dem Funktions-Automaten kann sich Herrmann also sicher sein, sein gewünschtes Geschenk zu erhalten.

  • Gib an, ob der Satz für eine Funktion, eine Relation oder für beides gilt.

    Tipps

    Die Voraussetzung einer Funktion ist, dass einem Wert der Definitionsmenge genau nur ein Wert aus der Wertemenge zugeordnet wird.

    Wenn einem Wert aus der Definitionsmenge unterschiedliche Werte aus der Wertemenge zugeordnet werden können, so handelt es sich hierbei um eine nicht eindeutige Zuordnung.

    Relationen und Funktionen beschreiben Zuordnungen zwischen zwei Mengen (Definitionsmenge und Wertemenge).

    Lösung

    Nur Funktionen:

    • „Wir dürfen immer die Benennung $f(x)$ benutzen.“
    In der Mathematik werden Funktionen üblicherweise mit $f(x)$ benannt. Der Buchstabe $f$ darf dabei verändert werden. Beispielsweise sind auch $g(x)$, $h(x)$ oder $m(x)$ möglich.

    • „Bei gleicher Eingabe gibt es immer dieselbe Ausgabe.“
    Funktionen haben die Eigenschaft, dass die Zuordnungen eindeutig sind, d. h. gleiche Eingaben müssen auch immer gleiche Ausgaben erzeugen.

    Nur Relationen:

    • „Bei gleicher Eingabe können unterschiedliche Ausgaben erfolgen.“
    Dieser Satz gilt nur für Relationen. Funktionen haben die zusätzliche Eigenschaft, dass sie eindeutig sind, d. h. gleiche Eingaben müssen auch immer gleiche Ausgaben erzeugen.

    • „Jedem Element der Definitionsmenge sind ein oder mehrere Elemente der Wertemenge zugeordnet.“
    Gilt nur für Relationen, da Funktionen eine eindeutige Zuordnung haben müssen. Bei Funktionen wird jedem Element der Definitionsmenge genau ein Element der Wertemenge zugeordnet. Jedoch können auch bei Funktionen Elemente der Wertemenge öfters als einmal getroffen werden. Übertragen auf die Automaten bedeutet dies, dass im Funktions-Automaten jede Taste genau einen Gegenstand ausgibt. Jedoch kann es mehrere Tasten geben, die ein und denselben Gegenstand ausgeben.

    Sowohl Funktion und als auch Relation:

    • „Zwischen den Elementen der Definitionsmenge und denen der Wertemenge besteht eine Zuordnung.“
    Jede Funktion ist auch gleichzeitig immer eine Relation. Daher gelten diese Eigenschaften sowohl für Funktionen als auch für Relationen.

    Keine Funktion oder Relation:

    • „Die Elemente aus der Definitionsmenge und der Wertemenge haben keine Zuordnung zueinander.“
    Relationen und somit auch Funktionen beschreiben die Zuordnungen zwischen den Mengen.
    • Wir nutzen üblicherweise $\text{funk}(p)$ als Benennung.
    Üblicherweise ist die Benennung von Funktionen mit $f(x)$ bestimmt worden. Daher ist $\text{funk}(p)$ keine übliche Benennung.
  • Prüfe die Art der Zuordnung.

    Tipps

    Alle Elemente der Definitionsmenge (links) müssen eindeutig zugeordnet sein, damit es sich um eine Funktion handelt. Die Elemente der Wertemenge können auch bei Funktionen mehrfach getroffen werden.

    Es handelt sich hierbei um keine Funktion, da die Elemente „E3“, „I3“ und „B3“ nicht eindeutig zugeordnet sind. Lediglich „S7“ hat eine eindeutige Zuordnung.

    Lösung

    Eine Relation ist nicht zwangsläufig eindeutig, d.h. ein Wert aus der Definitionsmenge kann auch mehreren Werten der Wertemenge zugeordnet werden. Die Funktion ist hingegen eindeutig. Jeder $x$-Wert hat nur maximal einen $y$-Wert. Da die Funktion zugleich eine Relation ist, gibt es auch eindeutige Relationen.

    • Die linke obere Zuordnung ist eine Funktion. Jedem Wert der Definitionsmenge wird genau ein Wert der Wertemenge zugewiesen.
    • In der rechten Zuordnung hingegen hat Johanna zwei Zuordnungen. Sie kann sich hier nicht zwischen „lila“ und „orange“ entscheiden, weshalb diese Relation keine Funktion darstellt.
    • Die Zuordnung links unten ist eine Funktion und damit auch eine Relation, da jeder Wert der Definitionsmenge genau einen Werte der Wertemenge trifft.
    • Die Zuordnung rechts unten stellt ebenso eine Funktion dar, weil Elemente aus der Definitionsmenge nur einem Element aus der Wertemenge zugeordnet sind. Die Zuordnung ist eindeutig, daher ist dies eine Funktion.

  • Entscheide, ob hier eine Relation oder Funktion beschrieben wird.

    Tipps

    Funktionen sind auch immer Relationen. Funkionen haben die weitere Eigenschaft, dass es keine mehrfachen Zuordnungen von Elementen aus der Definitionsmenge zu Elementen aus der Wertemenge geben darf.

    Es kann hilfreich sein, sich die Definitions- und die Wertemenge aufzumalen und die Zuordnungen durch Striche zu verdeutlichen. Gehen von einem Element der Definitionsmenge zwei oder mehr Striche aus, handelt es sich nicht mehr um eine Funktion.

    Lösung

    • In der Schule bekommt jeder Erstklässler einen Paten aus der sechsten Klasse zugelost, der sich das ganze Schuljahr nur um ihn kümmert. Diese Zuordnung ist eine Funktion.
    Unser Definitionsbereich sind hier die Erstklässler. Von diesem Elementen wird jedem genau ein Element der Wertemenge (Sechstklässler) zu geordnet. Damit handelt es sich um eine eindeutige Relation, also Funktion.

    • Lisa und Robin überlegen, was sie sich von ihrem Taschengeld beim neuen Verkaufsstand um die Ecke kaufen können. Für $5 \text{ €}$ bekommt man zum Beispiel ein Buch oder eine Federtasche. Für $15 \text{ €}$ einen Rucksack und für $1 \text{ €}$ einen Stift, einen Block oder ein Stück Kuchen. Sind die Preise die Definitionsmenge und die Gegenstände die Wertemenge, handelt es sich hierbei um eine Relation.
    Jedem Element aus unserem Definitionsbereich (Preise: $1 \text{ €}$, $5 \text{ €}$ und $10 \text{ €}$) werden ein oder mehrere Elemente aus dem Wertbereich (Verkaufsgegenstände) zugeordnet, daher handelt es sich um eine Relation. Da man für $1 \text{ €}$ jedoch einen Stift, einen Block oder ein Stück Kuchen bekommt, ist diese nicht eindeutig und daher keine Funktion.

    • Samuel besucht mit seinen Geschwistern seine Oma. In der Bonbondose befinden sich viele verschiedene Süßigkeiten. Samuel greift zu Erdbeer- und Schokobonbons, seine Schwester nimmt nur Erdbeerbonbons und sein Bruder Lakritzschnecken. Das Zugreifen beschreibt hier eine Relation.
    Allen drei Kindern aus der Definitionsmenge werden Süßigkeiten zugeordnet. Es handelt sich also ebenfalls auch um eine Relation. Da Samuel aber zu Erdbeer- oder Schokobonbons greift, ist sie nicht eindeutig und somit keine Funktion.

    • Marie telefoniert gerne. Sie weiß, dass sie jedes Mal, wenn sie dieselbe Nummer wählt, dieselbe Person erreicht, da keine Nummer in Deutschland doppelt vergeben wurde. Die Aufteilung der Nummern zu ihren Freunden kann als eine Funktion beschrieben werden.
    Es handelt sich hierbei um eine Funktion, denn jeder Nummer wird genau eine eindeutige Person zugeordnet.

  • Gib die Eigenschaften von Funktionen an.

    Tipps

    Eine Relation ist nicht eindeutig. Deswegen kann hier auch eine Taste des Automaten mehreren Gegenständen zugeordnet sein.

    Nur Funktionen dürfen mit $f(x)$ benannt werden. Hier einige Beispiele:

    • $f(x)=x$
    • $f(x)=2x+3$
    Der Buchstabe $f$ kann dabei durchaus getauscht werden. Also ist auch
    • $g(x)=x$
    • $h(x)=x$
    möglich.

    Lösung

    Folgende Aussagen sind korrekt:

    • „Der Funktions-Automat gibt bei gleicher Eingabe immer den gleichen Gegenstand aus.“ Funktionen sind eindeutig. In Hermanns Beispiel: Jede Taste des Automaten wird genau einem Gegenstand zugeordnet.
    • „Der Automat darf mit $f(x)$ benannt werden.“ Es sind auch Benennungen mit $h(x), g(x)$ oder mit weiteren Buchstaben zulässig.
    • „Der Funktions-Automat ist eindeutig. Alle Tasten (Werte aus der Definitionsmenge) sind genau einem Gegenstand (Wert in der Wertemenge) zugeordnet.“
    Funktionen sind im Gegensatz zu Relationen immer eindeutig. Jedem Wert der Definitionsmenge ist genau ein Wert aus der Wertemenge zugeordnet. Andersherum können bei Funktionen einzelne Werte der Wertemenge auch öfter getroffen werden. In Hermanns Beispiel würde dies bedeuten, dass im Funktions-Automaten auch mehrere Tasten den Selfiestick ausgeben könnten. Wichtig ist nur, dass jede Taste nur einen Gegenstand ausgibt. Sonst handelt es sich nicht mehr um eine Funktion, sondern um eine Relation. Graphisch bedeutet das, dass jede vertikale Linie im Koordinatensystem den Funktionsgraphen nur ein einziges Mal schneidet.

    Folgende Aussagen sind falsch:

    • „Der Funktions-Automat kann bei gleicher Eingabe unterschiedliche Gegenstände auswerfen.“ Da der Funktions-Automat eindeutig ist, kann dieser bei gleicher Eingabe nur gleiche Gegenstände auswerfen.
    • „Genau wie der Relationen-Automat, darf der Funktions-Automat mit $f(x)$ benannt werden.“ Nur der Funktions-Automat das mit $f(x)$ benannt werden, nicht aber der Relationen-Automat.
    • „Manche Tasten (Werte der Definitionsmenge) sind beim Funktions-Automaten gleich mehreren Gegenständen (Werte aus der Wertemenge) zugeordnet.“ Dies ist nur beim Relationen-Automaten der Fall. Der Funktions-Automat ist hingegen eindeutig.
  • Bestimme, welcher Graph eine Funktion darstellt.

    Tipps

    Gehe den Graphen von links nach rechts durch und überprüfe, ob es zu einem $x$-Wert mehrere $y$-Werte gibt. Falls es eine weitere Stelle gibt, stellt der Graph keine Funktion dar.

    Benutze eine vertikale Linie (du kannst hier z. B. dein Lineal oder Geodreieck als Linie benutzen) und überprüfe, ob die Linie den Funktionsgraph mehrfach schneidet, wenn du von links nach rechts gehst.

    Lösung

    Diese Aufgaben sind richtig:

    • Der zweite Graph, also die Gerade zu $f(x)=x+2$, ist eine Funktion.
    • Der dritte Graph, also die Parabel zu $f(x)=x^2$, ist auch eine Funktion. Zu jedem $x$-Wert gibt es nur einen $y$-Wert. Hier werden $y$-Werte zwar doppelt getroffen, dies ist aber nicht entscheidend, ob die Zuordnung eine Funktion ist.
    Diese Aufgaben sind falsch:
    • Der erste Graph, also der Kreis, ist keine Funktion, da es zu einzelnen $x$-Werten zwei $y$-Werte gibt (oben und unten).
    • Der letzte Graph ist ebenfalls keine Funktion, da es ebenso wie beim Kreis für einzelne $x$-Werte mehrere $y$-Werte gibt.
    Diese Zuordnungen sind also nicht eindeutig und somit keine Funktionen.

    Hinweis: Alle Funktionen sind auch Relationen, sie haben nur die zusätzliche Einschränkung, dass es zu jedem $x$-Wert nur einen $y$-Wert geben darf.