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Wie übersetze ich einen Satz? 07:01 min

91 Kommentare
  1. Warum Ablativ ? Es heißt doch Adverbiale des Ortes, also Lokaladverbiale, oder ?

    Von Sarah Kari, vor 7 Monaten
  2. Hello Its a very nice Film

    Von Anja Rees, vor 8 Monaten
  3. Hallo Sharif,
    stimmt, das Video ist vor allem für diejenigen gedacht, die gerade erst mit dem Lateinunterricht begonnen haben. Ein Video mit längeren und komplexeren Sätzen findest du z. B. hier: https://www.sofatutor.com/latein/videos/uebersetzungsmethoden?topic=545
    Oder hier: https://www.sofatutor.com/latein/videos/tipps-zum-uebersetzen-die-satzstellung?topic=545
    Viele Grüße aus der Redaktion

    Von Till S., vor 8 Monaten
  4. ich habe längere Sätze

    Von Sharif Zulmai, vor 9 Monaten
  5. die aufgaben waren ok. das Video auch nur das Problem bei mir ist das ich längere sätze hab und ich damit sowohl bei den Hazsaufgaben als auch in den klassenarbeiten damit überhaupt nicht klar komme. trotzdem danke. ;)

    Von Janan, vor 9 Monaten
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Wie übersetze ich einen Satz? Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Wie übersetze ich einen Satz? kannst du es wiederholen und üben.

  • Benenne die Satzglieder.

    Tipps

    Beginne mit dem Grundgerüst eines Satzes: Subjekt und Prädikat. Das Subjekt ist ein Substantiv im Nominativ. Das Prädikat besteht mindestens aus einem gebeugten Verb.

    Das Akkusativ-Objekt hängt von einem Verb ab. Frage doch mal danach: „Wen/Was (lernt Paulus)?“

    Eine Handlung findet meist an einem Ort statt. Frage mit „Wo?“ nach der Ortsbestimmung.

    Ein Nomen kann ein Attribut bei sich haben, das sich in Kasus, Numerus und Genus angleicht.

    Achtung: Nicht alle Satzglieder, die unten stehen, sind auch wirklich im Satz zu finden!

    Lösung

    Wenn du die Satzglieder eines lateinischen Satzes untersuchen musst, beginne mit dem Grundgerüst eines Satzes: Subjekt und Prädikat.

    Eine gebeugte (flektierte) Verbform gehört immer zum Prädikat. Achte auf die Endungen: o, s, t, mus, tis, nt. Im Lateinischen steht das Prädikat meist an letzter Stelle im Satz. Das Prädikat drückt aus, was geschieht. Hier ist das Prädikat: discit (er lernt).

    Das Subjekt des Satzes ist immer ein Nomen im Nominativ. Frage danach mit „Wer?“ oder „Was?“. Achte auch hier auf die Endungen! Außerdem muss der Numerus des Subjekts an das Prädikat angepasst sein. Nur Singular und Singular oder Plural und Plural passen zusammen. Hier ist das Subjekt zu discit nämlich Paulus.

    Vom Prädikat aus fragst du nach dem Akkusativobjekt: „Wen oder Was?“ (...lernt Paulus?) Die Antwort lautet hier: linguam Latinam (die lateinische Sprache)! Achte auf die Akkusativendungen (um, am, os, as, a, em, es).

    Außerdem sind in vielen Sätzen Angaben zu Ort oder Zeit der Handlung enthalten. Frage danach vom Prädikat aus: „Wo oder Wann geschieht etwas?“ In diesem Satz ist keine Zeitbestimmung enthalten. Aber eine Ortsbestimmung: in scholam (in der Schule)!

    Manchmal tritt zum Subjekt des Satzes ein Attribut hinzu. Du erkennst es daran, dass es mit dem Subjekt in KNG-Kongruenz steht, also auch im Nominativ! Hier gehört zum Subjekt Paulus noch das Attribut discipulus sedulus (ein fließiger Schüler).

    Ein Dativ-Objekt und eine Zeitbestimmung sind gar nicht im Satz vorhanden!

  • Bestimme in den folgenden Sätzen die Subjekte und Prädikate.

    Tipps

    Achtung: Es manchmal sind mehrere Subjekte oder Prädikate in einem Satz mit einem et verbunden. Hier darf das et nicht mit markiert werden!

    Das Subjekt steht immer im Nominativ. Es steht in lateinischen Sätzen meist am Anfang. Manchmal können aber noch kleine Wörter oder ganze Satzglieder davor stehen, die eine Zeit oder einen Ort angeben. Diese gehören nicht zum Subjekt!

    Das Prädikat steht im lateinischen Satz oft ganz am Ende. Es besteht immer aus mindestens einer gebeugten Verbform.

    Lösung

    Suche zuerst nach dem Prädikat. Es steht im lateinischen Satz oft an letzter Stelle und gibt dir Auskunft darüber, was im Satz geschieht und was jemand tut.

    Suche danach das passende Subjekt. Es steht immer im Nominativ! Steht das Prädikat im Plural (Endungen: mus, tis oder nt) muss auch das Subjekt im Plural stehen. Der Numerus muss übereinstimmen!

    Beachte: Das Subjekt steht meistens am Satzanfang, aber es kann noch eine Zeit- oder Ortsangabe davor stehen, wie ante thermas oder sed.

  • Bilde sinnvolle lateinische Sätze.

    Tipps

    Subjekt und Prädikat müssen zueinander passen.

    Rein grammatisch gesehen, gibt es hier mehrere Möglichkeiten. Aber prüfe, ob sie auch Sinn ergeben!

    Kennst du alle Vokabeln?

    • ludere (spielen)
    • puella (das Mädchen)
    • pater (der Vater)
    • filius (der Sohn)
    Lösung

    Hier musst du die Satzglieder bestimmen und übersetzen, um sinnvolle und korrekte Sätze zu erhalten.

    Da Aulus et Cornelia zwei Subjekte sind, muss zu ihnen das Prädikat im Plural (ludunt) gehören.

    Cornelia ist hier das einzige Mädchen, also passt hier Cornelia puella est.

    Aulus patrem beinhaltet ein Subjekt im Nominativ (Aulus) und ein Akkusativ-Objekt (patrem) - hier fehlt also nur noch das Prädikat. Aulus patrem videt et clamat. passt perfekt, oder? Aulus sieht und ruft den Vater.

    Bleibt übrig: Tum pater ad Aulum filium venit. (Dann kommt der Vater zu Aulus, dem Sohn.) Das Subjekt pater und das Prädikat venit passen zusammen. Hier steht außerdem eine Orts- oder Richtungsbestimmung: „Wohin kommt der Vater?“ Die Antwort steht im Akkusativ mit einer Präposition: ad Aulum filium. Außerdem ist filium ein Attribut zu Aulum - beide Wörter stehen in KNG-Kongruenz.

  • Entscheide, welche Aussagen über den folgenden lateinischen Satz zutreffen.

    Tipps

    Analysiere die Satzglieder. Dann wirst du die richtigen Aussagen finden!

    Kennst du alle Vokabeln?

    - spectare (beobachten) - ludus m. (das Spiel) - Colosseum n. (das Kolosseum)

    Das Prädikat steht hier im Plural, weil das Subjekt aus mehreren Personen besteht. Weißt du, welche es sind?

    Das Akkusativ-Objekt erfragst du vom Prädikat aus: „Wen oder Was beobachten sie?“

    Ein Attribut stimmt in Kasus, Numerus und Genus mit dem Bezugswort überein.

    Lösung

    Um herauszufinden, welche Aussagen über den Satz richtig und welche falsch sind, musst du seine Satzglieder analysieren.

    Das Prädikat spectant steht in der 3. Person Plural und heißt „sie beobachten“. Du erkennst das an der Endung ***-nt***.

    Zu diesem Prädikat muss ein Subjekt im Plural gehören, oder? Du findest keines? Richtig! Denn auch, wenn mehrere Subjekte im Satz vorkommen, die beide dieselbe Handlung ausführen, steht das Prädikat im Plural. Die Subjekte sind also: Aulus et Cornelia.

    Nun kannst du nach dem Akkusativ-Objekt fragen: „Wen oder Was beobachten Aulus und Cornelia?“ Eine passende Antwort auf die Frage lautet: ludos (die Spiele)! Du erkennst den Akkusativ an den Endungen um, am, em (Singular) und os, as, a, es (Plural).

    Jetzt interessiert uns noch, wo oder wann diese Handlung stattfindet. Auf die Frage „Wann?“ gibt es im Satz keine Antwort. Aber auf die Frage „Wo?“ erhalten wir die Information: in Colosseo (im Kolosseum). Es ist also eine Ortsbestimmung.

    Natürlich ist in Colosseo kein Attribut zu Cornelia. Attribute stehen in KNG-Kongruenz zu ihrem Bezugswort. Cornelia ist Nominativ Singular, während Colosseo Ablativ Singular ist.

  • Gib an, was es beim Übersetzen eines lateinischen Satzes zu beachten gilt.

    Tipps

    Untersuche doch einmal, wie du an einen lateinischen Satz herangehst:

    Marcus et amicus senatorem et mulierem suam vident.

    Kannst du einige Aussagen mithilfe eines lateinischen Satzes bestätigen oder entkräften?

    Lösung
    • Subjekte stehen immer im Nominativ, so wie beispielsweise Paulus.
    • Das Prädikat steht nicht wie im Deutschen direkt dahinter, sondern am Satzende: discit.
    • Ein Akkusativobjekt antwortet auf die Frage Wen oder was? - Was lernt Paulus?
    • Attribute beschreiben immer Substantive genauer, nicht Prädikate: linguam Latinam - hier ist Latinam ein adjektivisches Attribut. Sie passen sich in Kasus, Numerus und Genus an ihr Bezugswort an. Das ist die KNG-Kongruenz.
    • Und schließlich gibt es noch weitere Bestandteile, die einen Satz ergänzen können. Dazu gehören zum Beispiel Ortsbestimmungen: in schola - in der Schule. Diese können im Ablativ des Ortes stehen.
  • Bestimme Akkusativobjekte, Ortsbestimmungen und Attribute.

    Tipps

    Akkusativobjekte antworten auf die Frage: Wen oder was?

    Ablative des Ortes antworten auf die Frage: Wo geschieht die Handlung?

    Adjektivattribute bestimmen ein Substantiv genauer und passen sich ihm in Kasus, Numerus und Genus an.

    Lösung

    Suche immer zuerst Subjekt und Prädikat. In unserem Fall sind die Subjekte legiones und imperator. Die Prädikate lauten vincerunt, reppulerunt und convocavit.

    Nun kannst du fragen: Wen oder was? Die Antwort darauf geben dir die Akkusativobjekte: Germanos, nationem, triumphum und copias.

    Danach suchst du die Adjektivattribute. Sie stehen fast immer hinter einem Substantiv und passen sich ihm an: Romani gehört zu legiones, feram zu nationem, superbus bezieht sich auf imperator und magnum auf triumphum.

    Nun fehlen dir noch die Ortsbestimmungen. Diese kannst du oft an der Präposition in und dem Ablativ erkennen: in finibus, in Germania, in oppido.

    So, nun hast du alle Satzglieder bestimmt. Super!