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Relativsätze im Konjunktiv (Übungsvideo)

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Die Autor/-innen
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Olivia Schulte
Relativsätze im Konjunktiv (Übungsvideo)
lernst du im 3. Lernjahr - 4. Lernjahr

Beschreibung Relativsätze im Konjunktiv (Übungsvideo)

Salve! Bist du bereits ein Experte für die Relativpronomina qui, quae, quod? Und Relativsätze kennst du auch schon in- und auswendig? Dann kannst du jetzt üben, wie man Relativsätze, die im Konjunktiv stehen, richtig übersetzen kann. Dazu gibt es 5 Arten von Nebensinn und ich zeige dir auf, wie du richtig erkennen kannst, welcher Nebensinn vorliegt. Es wird unterschieden zwischen dem finalen, kausalen, konsekutiven, konzessiven und adversativen Nebensinn. Diese werden dir im Video anhand der Übungssätze noch einmal genau erklärt.

2 Kommentare

2 Kommentare
  1. Das freut mich sehr! Danke!

    Von Olivia Schulte, vor mehr als 7 Jahren
  2. danke hat sehr geholfen
    :))))))))))

    Von Leonmetz, vor mehr als 7 Jahren

Relativsätze im Konjunktiv (Übungsvideo) Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Relativsätze im Konjunktiv (Übungsvideo) kannst du es wiederholen und üben.
  • Gib an, in welchen Beispielen der Relativsatz einen Nebensinn hat.

    Tipps

    Suche zuerst den Relativsatz. Er wird immer durch eine Form des Relativpronomens eingeleitet.

    Schau dir dann das Verb des Relativsatzes genau an. Steht es im Indikativ oder Konjunktiv?

    Auch die Übersetzung hilft dir dabei, Relativsätze im Konjunktiv zu erkennen. Im Deutschen gibt man sie oft mit einer Subjunktion wieder, z.B. damit.

    Lösung

    Zuerst solltest du die Relativsätze suchen. Sie werden immer von einer Form des Relativpronomens eingeleitet. Im Ablativ kann manchmal noch eine Präposition davor stehen, zum Beispiel in oder a.

    Dann suchst du das Prädikat des Relativsatzes. Schau darauf, ob das Verb im Indikativ oder im Konjunktiv steht. Wenn das Verb im Konjunktiv steht, hat der Relativsatz eine Nebenbedeutung.

    Oft weisen auch Wendungen oder bestimmte Wörter im Hauptsatz darauf hin, dass der Relativsatz im Konjunktiv stehen muss. Das sind zum Beispiel sunt qui, tam, talis oder tantus, die auf einen konsekutiven Relativsatz hinweisen.

    Gehen wir die Sätze durch:

    • Discipuli librum legunt, quem Plato philosophus scripsit. - Der Relativsatz beginnt mit quem. Das Prädikat im Relativsatz ist scripsit (von scribere). Es steht nicht im Konjunktiv und der Relativsatz hat keinen Nebensinn. Er beschreibt einfach das Buch genauer, dass die Schüler lesen.
    • Galli legatos mittunt, qui auxilium a senatu petant.: Der Relativsatz beginnt mit qui. Sein Prädikat steht im Konjunktiv: peterent (Konjunktiv Imperfekt von petere). Der Relativsatz hat einen finalen Nebensinn, denn er beschreibt nicht nur die Gesandten genauer, sondern sagt auch, zu welchem Ziel sie Caesar geschickt hat.
    • Celtae, quos Romani Gallos appellabant, magnam partem imperii occupaverunt. Der beginnt mit quos. Sein Prädikat steht im Indikativ (appellabant). Er hat keinen Nebensinn, sondern beschreibt nur die Kelten genauer.
    • Otium tale tempus est, in quo magna et pulchra agas. - Hier beginnt der Relativsatz mit in quo. Das quo steht im Ablativ und hat die Präposition in vor sich. Zusammen machen sie eine Zeitangabe. Das Prädikat agas steht im Konjunktiv. Der Relativsatz hat einen konsekutiven Nebensinn, er erklärt nämlich, was für eine Zeit die Muße ist.
    • Sunt homines, qui neque famem neque sitim timeant. Der Relativsatz beginnt mit qui. Sein Prädikat steht im Konjunktiv: timeant von timere (Konjuntiv Präsens). Der Relativsatz gibt auch hier eine genaue Erklärung, was für Menschen gemeint sind. Er hat einen konsekutiven Nebensinn.

  • Entscheide, was für einen Nebensinn die Relativsätze haben.

    Tipps

    Schau dir den Relativsatz und seine Übersetzung genau an.

    Er ist im Lateinischen jeweils fett markiert. Welchen Sinn drückt er aus?

    Kausal heißt: man gibt eine Begründung für etwas.

    Final bedeutet: man nennt das Ziel oder den Zweck.

    Konzessiv bedeutet: man räumt etwas ein.

    Lösung

    Suche zuerst den Relativsatz. Er ist im Lateinischen jeweils fett markiert. Lies ihn dir mitsamt seiner Übersetzung genau durch. Überlege: Welchen Sinn hat der Relativsatz, außer eine Person oder Sache genauer zu beschreiben? Gibt er eine Begründung oder ein Ziel an, oder räumt er etwas Gegensätzliches ein?

    • Im ersten Satz beginnt der Relativsatz mit qui. Er gibt den Zweck an, für den Kaiser Claudius Seneca für geeignet hielt: um seinen Sohn zu unterrichten. Er hat also einen finalen Nebensinn.
    • Im zweiten Satz beginnt der Relativsatz mit quae. Er beschreibt nicht nur die Worte des Philosophen genauer, sonder begründet auch, warum sie hochberühmt sind: weil sie zu allen Zeiten gelesen werden. Das ist ein kausaler (begründender) Nebensinn.
    • Im dritten Satz fängt der Relativsatz mit qui an. Er räumt etwas Gegensätzliches ein, ist also konzessiv. Die Händler belästigen die Menschen, obwohl diese kein Geld haben.
    • Auch im vierten Satz beginnt der Relativsatz mit qui. Er gibt das Ziel oder den Zweck an: Die Römer kauften Sklaven, um ihre Kinder zu erziehen - oder: damit sie ihre Kinder erzogen. Das ist ein finaler Nebensinn.

  • Ordne die Relativsätze dem richtigen Nebensinn zu.

    Tipps

    Hast du den Relativsatz gefunden? Er beginnt immer mit einer Form von qui, quae, quod.

    Vergleiche den lateinischen Relativsatz mit dem deutschen: Welchen Nebensinn drückt er aus?

    Gib er eine Begründung oder ein Ziel an oder beschreibt er eine Folge von etwas?

    Räumt er etwas Gegensätzliches ein?

    Lösung

    Zuerst solltest du den Relativsatz suchen, der immer durch das Relativpronomen eingeleitet wird. Schau ihn dir genau an und untersuche, auf wen oder was er sich bezieht.

    Dann überlegst du dir, welchen zusätzlichen Sinn er hat.

    • Liefert er eine Begründung für etwas? (kausal)
    • Räumt er etwas Gegensätzliches ein? (konzessiv)
    • Beschreibt er das Ziel oder den Zweck einer Handlung? (final)
    • Gibt er eine genauere Erklärung für etwas oder die Folge einer Handlung an? (konsekutiv)
    Gehen wir die Sätze durch:
    • Sunt homines, qui libenter in scholam eant.: Der Relativsatz im Konjunktiv ist qui... eant. Wenn wir eine Subjunktion statt des Relativpronomens benutzen, wird der Satz ein Konsekutivsatz: Es gibt Leute, die so sind, dass sie gerne in die Schule gehen. Der Relativsatz beschreibt die Leute genauer und gibt die Folge ihrer Eigenschaften an.
    • Magistrum invito, qui pensa mea faciat: der Relativsatz im Konjunktiv ist qui pensa mea faciat. Wenn wir eine Subjunktion statt des Relativpronomens benutzen, wird der Satz ein Finalsatz: Ich lade den Lehrer ein, damit er meine Aufgaben macht. Er gibt das Ziel der Handlung an.
    • Callidus es, qui cogites magistrum pensa tua facturum esse: Der Relativsatz im Konjunktiv ist qui... cogites. Wenn wir eine Subjunktion statt des Relativpronomens benutzen, wird der Satz ein Kausalsatz: Du bist schlau, weil du denkst, dass der Lehrer deine Aufgaben macht. Er liefert eine Begründung.
    • Magister pensa facit, qui facere non debeat: Wenn wir eine Subjunktion statt des Relativpronomens benutzen, wird der Satz ein Konzessivsatz: Der Lehrer macht die Aufgaben, obwohl er sie nicht machen sollte. Der Relativsatz räumt etwas Gegensätzliches ein.

  • Vervollständige die Übersetzung mit der richtigen Subjunktion.

    Tipps

    Hast du den lateinischen Relativsatz und das Relativpronomen gefunden?

    Lies dir den ganzen Satz und die Übersetzung durch und überlege, welchen Nebensinn der Relativsatz haben könnte.

    Man kann Relativsätze mit Nebensinn oft mit einer Subjunktion einleiten, statt wie normal mit dem deutschen: der, die, das.

    Jede Subjunktion drückt eine besondere Sinnrichtung aus.

    Lösung

    Zuerst solltest du den Relativsatz suchen, der immer vom Relativpronomen eingeleitet wird. Versuche, ihn selbst zu übersetzen. Am besten zuerst mit dem deutschen: der, die, das.

    Dann überlegst du, welchen Nebensinn der Relativsatz ausdrückt. Liefert er eine Begründung, drückt er ein Ziel oder einen Zweck aus oder räumt er etwas ein?

    Je nachdem, welchen Sinn er hat, brauchst du eine passende Subjunktion.

    • Im ersten Satz drückt der Relativsatz einen Zweck aus: Der Herr schickt die Sklaven in die Küche, um etwas zu tun. Das ist ein finaler Nebensinn. Du nimmst die Subjunktion: damit.
    • Im zweiten Satz räumt der Relativsatz etwas ein: Die Sklaven bereiten trotz ihrer Müdigkeit das Essen zu. Das ist ein konzessiver Nebensinn. Du nimmst: obwohl.
    • Im dritten Satz drückt der Relativsatz eine Folge oder Konsequenz aus: Die Sklaven haben so gut gekocht, dass als Folge der Herr alles aufisst. Das ist ein konsekutiver Nebensinn. Du nimmst: dass.
    • Im vierten Satz gibt der Relativsatz ebenfalls eine Folge an: Als Folge der Müdigkeit schliefen die Sklaven ein. Auch das ist konsekutiv. Du nimmst wieder: dass.

  • Gib an, ob die Verbformen im Indikativ oder Konjunktiv stehen.

    Tipps

    Erinnere dich: Wie wird der Konjunktiv im Präsens und Imperfekt gebildet?

    Die Formen kommen von den Verben esse, posse, appellare, redire und legere.

    Lösung

    Der Indikativ und Konjunktiv haben jeweills eigene Endungen, die du dir gut einprägen solltest. Das ist nämlich die Voraussetzung dafür, dass du Relativsätze mit Nebensinn überhaupt erkennst.

    Die Indikativformen sind:

    • legis (du liest): Indikativ Präsens, 2. Person Singular von legere - lesen.
    • fuit (er, sie, es war): Indikativ Perfekt, 3. Person Singular von esse - sein.
    • appellabant (sie nannten): Indikativ Imperfekt, 3. Person Plural von appellare - nennen.
    • rediverunt (sie kehrten zurück): Indikativ Perfekt, 3. Person Plural von redire - zurückkehren.
    • poterant (sie hatten gekonnt): Indikativ Plusquamperfekt, 3. Person Plural von posse - können.
    Die Konjunktivformen sind:
    • redirent (wörtlich: sie würden zurückkehren): Konjunktiv Imperfekt, 3. Person Plural von redire - zurückkehren.
    • essent (wörtlich: sie wären): Konjunktiv Imperfekt, 3. Person Plural von esse - sein
    • appellarent (wörtlich: sie würden nennen): Konjunktiv Imperfekt, 3. Person Plural von appellare - nennen.
    • legat (wörtlich: er, sie, es lese): Konjunktiv Präsens, 3. Person Singular von legere - lesen.
    • possent (wörtlich: sie könnten): Konjunktiv Imperfekt, 3. Person Plural von posse - können.
    Achtung: Steht der Konjunktiv im Relativsatz, muss er nicht zwangsläufig als Konjunktiv übersetzt werden.

  • Bestimme den Nebensinn der Relativsätze im Text.

    Tipps

    Die Relativpronomen und ihre Übersetzung sind jeweils fett hervorgehoben.

    Achte genau auf die Subjunktion, mit der sie wiedergegeben sind. Sie verrät dir oft den Nebensinn des Relativsatzes.

    Überlege dir, ob der Relativsatz...

    • ...eine Folge ausdrückt (konsekutiv)
    • ...ein Ziel oder einen Zweck ausdrückt (final)
    • ...etwas einräumt oder zugesteht (konzessiv).

    Lösung

    Zuerst solltest du die Relativsätze erkennen. Sie werden immer vom Relativpronomen eingeleitet. Wenn das Verb im Konjunktiv steht, hat der Relativsatz einen Nebensinn.

    An der deutschen Übersetzung kannst du meistens ablesen, um was für einen Nebensinn es sich handelt. Man kann bei solchen Relativsätzen nämlich das Pronomen oft mit einer Subjunktion wiedergeben:

    • ist es ein finaler Relativsatz, kann man sagen: damit, oder: um zu. Zum Beispiel: Claudius spectacula reliquit, qui negotia ageret - Claudius verließ die Spiele, um Geschäfte zu erledigen, oder: damit er Geschäfte erledigte.
    • ist es ein konzessiver Relativsatz, kann man sagen: obwohl. Also: ...Caesar restitit, qui fessus esset - der Kaiser blieb da, obwohl er müde war.
    • ist es ein konsekutiver Relativsatz, ist es oft etwas schwieriger. Man kann die Folge oder Konsequenz umschreiben mit Ausdrücken wie: jemand ist so einer, dass..., oder: von der Art, dass. Zum Beispiel: talis homo erat, qui... amaret - er war ein Mensch von der Art, dass er... liebte.

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