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Ford und die Automobilindustrie – Es war einmal Forscher und Erfinder (Folge 20)

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Die Autor*innen
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Es War Einmal Forscher Und Erfinder
Ford und die Automobilindustrie – Es war einmal Forscher und Erfinder (Folge 20)
lernst du in der 7. Klasse - 8. Klasse

Grundlagen zum Thema Ford und die Automobilindustrie – Es war einmal Forscher und Erfinder (Folge 20)

Maestro fährt zu Beginn dieser Folge in einem richtigen Oldtimer und damit ist das Thema seiner Erzählung auch schon vorgegeben: das Automobil. Ganz am Anfang stand die Erfindung des Rades, was für die Menschen des Altertums ein bahnbrechender Fortschritt war. Es sollte mehrere Jahrhunderte dauern, bis schließlich der Amerikaner Henry Ford am Ende des 19. Jahrhunderts Automobile entwickelte, die in Massenproduktion hergestellt wurden.

Transkript Ford und die Automobilindustrie – Es war einmal Forscher und Erfinder (Folge 20)

"Oh, er ist noch nicht da, dann werde ich ihn mal vertreten. Na, wie sehe ich aus? Gut. Also alle mal herhören, grübel, grübel, grübel. Ja, was könnte ich euch denn heute Spannendes erzählen?” "Das kannst du doch gar nicht.” "Gib dir keine Mühe, du kennst diese schönen Geschichten vom Meister nicht, von den Wissenschaftlern und den Entdeckern. Was ist denn das? Kommt her, seht euch das an. Sowas habe ich noch nie gesehen. Das ist ja ein komisches Gefährt.” "Sieht aus wie eine Kiste auf Rädern.” "Nein, das ist ein Auto.” "Ein alter Klapperkasten ist das.” "Was für eine Erfindung. Seit tausenden von Jahren hat sie das Leben der Menschen verändert.” "Das Auto gibt es schon seit tausenden von Jahren?” "Aber nein, ich rede vom Rad. Bevor man das Auto erfinden konnte, musste man das Rad erfinden, ist doch klar. Und das war vor über fünftausend Jahren bei den Sumerern im Nahen Osten.” "Hüh, mein Pferdchen, hüh, lauf los. Na, hast du mich nicht verstanden, ich sagte, los.” “Ganz schön schnell, schnell, der Alte.” "Das ist eine tolle Erfindung, das müssen wir sofort dem Chef, Chef sagen. Er wird uns reich belohnigen.” "Ja, ja, Man sägt Scheiben von einem Holzbalken und befestigt sie.” "Und das dreht sich dann.” "Mit einem Esel fährt das rasend schnell.” "Mit zwei noch schnelliger, schnelliger.” "Hm, interessant, wir werden das ausprobieren. Wenn es klappt, gibt es eine Belohnung, und wenn nicht... Ein Holzbalken, sagtet ihr?” “Ja, ja.” "Los jetzt, hüh, hüh, hüh, hüh.” "Nein, nicht so schnell. Halt.” "Ist dir was passiert, Chef?” "Ihr beiden bringt die beiden zu mir.” “Nicht hauen.” "Wagen mit Rädern wurden von Eseln gezogen, von Pferden, Ochsen und Zebras. Aber lange träumten die Menschen von einem Wagen mit Motorantrieb. Schon Leonardo da Vinci.” "Die Federn könnten die Räder drehen. Vielleicht..?” "Aber Leonardo gab diesen Plan wieder auf, wie viele hundert andere auch. Der erste selbstfahrende Wagen war der Dampfrollwagen von Cugnot. Jahre später baute der Schotte William Murdoch ebenfalls einen Dampfwagen.” "Oh, der Teufel ist hinter mir her.” "Der Franzose Lenoir erfand den Gasmotor. Aber diese Erfindung stellte sich als nicht sehr praktisch heraus. Ein paar Jahre später hatte der Deutsche Nicolaus Otto eine zündende Idee.” "Herr Lanken, dieser Motor bedeutet eine Revolution für die ganze Welt.” "Glauben Sie das wirklich, Herr Otto?” "Da bin ich ganz sicher, denn es ist die erste Explosionskraftmaschine.” "Eine Explosion?” "Kraft durch Explosion, Sie werden schon sehen. Das Luft-Kraftstoff-Gemisch wird durch einen elektrischen Funken zur Verbrennung gebracht.” "Aha, auweia.” "Das war der erste Explosionsmotor, weil bei ihm die Verbrennung eines Benzin-Luft-Gemischs die Bewegung des Kolbens hervorrief. Das erste motorisierte Dreirad wurde von dem Deutschen Carl Benz gebaut und das erste wirkliche Automobil von seinem Landsmann Gottlieb Daimler. Das war der Anfang einer außergewöhnlichen Epoche. Überall begann man, Automobile herzustellen, die einen schöner als die anderen. 1894 in Frankreich, der Peugeot Cadrige, Panhard und Levassor, und Delahaye. In Deutschland gab es den Benz Mylord, in Frankreich baute Renault Autos. Und das da ist ein De Dion-Bouton. In Italien rollte der erste Fiat, in England der erste Wolseley und der Rolls-Royce Silver Ghost.” "Ah, was für Luxusschlitten, einfach toll, toll.” "Diese herrlichen Automobile erinnern mich an eine große Zeit. Das waren sehr teure Luxusgegenstände, nur für wenige bestimmt. Aber wir waren damals noch gar nicht geboren. Aber alles im Leben ändert sich. Passt mal auf, was jetzt passiert. Es gab da einen Bauern in Amerika und der hatte einen Sohn. Der Kleine hieß Henry Ford.” "Oh, sieh mal, Papa” "Na los, Henry, träumst du wieder?” "Ich glaube, bald wird es keine Pferdewagen mehr in den Städten geben. Die Zukunft gehört Wagen mit einem Motor.” "Nein, man wird niemals die Pferde ersetzen können. Der Dampfantrieb ist zu unpraktisch. Sieh doch nur. Tja, Henry, in der Stadt gibt es nicht so viel Holz, das du fällen kannst. Es geht eben nichts über zwei gute Pferde.” "Aber es muss doch noch andere Möglichkeiten geben, einen Motor anzutreiben.” "Henry?” "Ja, Papa?” "Ich fahre nach Detroit, willst du mitkommen?” "Aber gerne doch.” "Na, sag mal, Henry, du bist groß geworden. Dein Vater und ich haben etwas zu besprechen. Guck dir inzwischen die Werkstatt an, das macht dir bestimmt Spaß. Wir kommen später nach.” "Ich freue mich. Was ist denn das?” "Die Pfeife einer Dampfmaschine.” "Und sie pfeift nicht?” "Natürlich nicht, sonst würde ich doch nicht reinblasen, blasen.” "Darf ich mal pfeifen?” "Ja, verpfeif dich bloß.” "Donnerwetter, du scheinst ja ein begabter Mechaniker zu sein.” "Ich tue, was ich kann.” "Dann komm mal mit, ich möchte dir was zeigen, eine Dampfmaschine. Die hat mir ein Kunde gebracht, ich verstehe nicht, warum sie nicht funktioniert. Kannst du dir das mal ansehen?” "Aber selbstredend.” "Na sowas, da geht ja der Dampf ab.” "Oh, das war leicht, das hätte ich auch gekonnt, gekonnt.” "Hättest du, hättest du. Seit zehn Jahren sollst du sie schon reparieren. Sag mal, mein Junge, was möchtest du denn später mal machen?” "Ich möchte einen Wagen bauen, der mit einem Explosionsmotor fährt.” "Davon habe ich schon mal gehört. Offenbar funktioniert sowas.” "Na klar, ich habe auch schon eine Zeichnung gemacht.” "Sag mal, William, brauchst du deinen Jungen wirklich so dringend auf dem Hof?” "Natürlich. Ich habe viel Land gekauft, das ich ihm später geben will. Er soll seinen eigenen großen Hof haben.” "Ich glaube, er ist wirklich begabt für mechanische Dinge. Wenn er bei mir bleiben will, stelle ich ihn ein.” "Au ja, Papa, bitte sag ja.” "Die Mechanik hat zwar keine Zukunft, aber wenn du es unbedingt versuchen willst.” "Vielen Dank. Ich freue mich, Papa. Eine Frage, Mister Flower?” "Ja, Henry, was gibt es?” "Wenn ich ein Auto bauen will, muss ich etwas von Elektrizität verstehen. Ich kann bei Edison in dem Elektrizitätswerk anfangen. Wenn es Ihnen nichts ausmacht, würde ich gerne…” "Aber natürlich, mein Junge. Du kannst immer zu mir zurückkommen, wenn du möchtest.” "Henry, bei den Badleys ist wieder Stromausfall. Lauf doch schnell mal hin. Henry, fahr doch schnell zu den Hicks, die haben eine Panne.” "Ja, mache ich. Oh, das habe ich ja ganz vergessen, ich muss jetzt zur Kirche und heiraten.” "Oh, was für ein zerstreuter Junge.” "Manchmal bin ich mit meinen Gedanken ganz woanders.” "Aber, mein Junge, so einen Termin darf man nicht versäumen. Ich mache das schon für dich.” "Danke. Ah, und jetzt komm.” "Henry. Henry, das Essen ist fertig.” "Ich komme, Darling.” "Henry.” "Ich komme, ich eile, ich fliege.” "Henry, der Weihnachtsbraten ist fertig.” "Ja, ja, ich komm.” "Ist das dein Motor?” "Du musst mir helfen. So, auf mein Kommando tropfst du hier einen Tropfen Benzin hin. Achtung, fertig, los. Es funktioniert, das reicht. Jetzt werde ich einen Zweizylindermotor bauen und dann ein Automobil.” "Oh Liebling, ich bin ja so stolz auf dich.” "Sag es niemandem, das wäre zu früh. Ich möchte erst ganz sicher sein.” "Henry. Henry!” "Ich komme, Liebling.” "Henry, das Essen.” "Ich komme, ich eile, ich fliege. Clara, das musst du dir ansehen.” "Ach, ist das toll.” "Nun kommt die Jungfernfahrt. Ach, wie dumm, es passt nicht durch die Vordertür. Aber ich kriege es jetzt. Nun ist es soweit, wir fahren ein bisschen spazieren. Alles Einsteigen.” "Also, ich glaube nicht an das Automobil. Nichts kann das Pferd ersetzen, den besten Freund des Menschen.” "Da bin ich ganz Ihrer Meinung, lieber Freund. Trotzdem, so ein Auto kann fahren.” "Ja, aber es macht den Pferden Angst.” "Aber es ist vielleicht sauberer. Dauernd tritt man in Pferdeäpfel. Man riecht an den Schuhen schon wie ein alter Gaul im Stall.” "Wir wollen eine Automobilfabrik bauen. Möchten Sie vielleicht bei uns mitmachen, machen, Herr Ford?” "Oh, sehr gern. Die Bremse ist noch nicht stark genug.” "Was denn, was denn, sind Sie immer noch nicht fertig mit diesem Auto?” "Leider nicht, ich muss noch mehr Versuche machen, um ein wirklich sicheres Automobil herzustellen.” "Sie basteln schon drei Jahre rum, wir haben schon viel Geld verplempert. Sie sind gefeuert. Fahren Sie bloß fort, Herr Ford.” "Ich glaube, das werden Sie noch bereuen. Ach herrje, wir haben fast kein Geld mehr.” "Dann ziehen wir eben hier aus und gehen zu meinem Vater. Und?” "Ich werde Erfolg haben, Clara, das verspreche ich dir. Mein Rennauto ist fast fertig.” "Ich glaube an dich, Henry.” "Ein Riesensportereignis, Dampfwagenrennen, Benzinwagenrennen. Kommt alle, kommt alle. Alle.” "Und jetzt, das Ereignis des Tages. Wir sind stolz, in Detroit Alexander Winton zu begrüßen, den Automobilweltmeister. Sein Automobil verfügt über 70 Pferdestärken und fährt 80 Kilometer in der Stunde. Jawohl, 70 Pferdestärken. Und gegen Alexander Winton tritt hier an: Henry Ford mit ganzen 26 Pferdestärken. Ein originelles Auto mit Vorderantrieb. Dann fahren sie fort, Herr Ford. Herr Ford, Sie sollen fortfahren und da nicht rumfummeln.” "Ja, einen Augenblick noch.” "Sie können sich ruhig Zeit lassen. Na, Meister, mal sehen, ob Sie ihn wenigstens anlassen können.” "Ich bin soweit….” "Auf die Plätze, fertig, los.” "Na, endlich. "Na, schneller.” "So ein Stinker. "Nächste Runde. Ford ist immer noch hinter Winton, aber er rückt ihm ganz schön auf die Pelle. Winton drückt auf die Tube, aber trotzdem greift der kleine Ford weiter an. Das ist David gegen Goliath. Und wir gehen in die letzte Runde.” "Na los. Ich sagte, los, schneller.” "Ford überholt, Ford überholt.” "Hurra, hurra.” "Er geht in Führung, was für eine Spannung, was für ein Kampf. Unglaublich, der kleine Mechaniker Ford hat mit seinem Auto gewonnen. Ford ist… Ach wo ist er denn?” "Ich investiere 1000 Dollar.” "Ich 3000.” "200.” "50 Dollar.” "5.000 Dollar, Mister Ford, um in Ihrer Firma Aktionär zu werden.” "Es gibt viel zu tun, packen wir es an.” "All das geschah vor knapp 100 Jahren. In Amerika gab es die herrlichen Cadillacs und Oldsmobile. In Europa baute Mercedes den Dion-Button. Renault, Peugeot, auch wundervolle Autos. Henry Ford wollte ein Auto bauen, das jedermann bezahlen konnte. Und schon gab es Leute, die das ausnutzten.” "Meine Herren, ich habe den Explosionsmotor patentieren lassen. Jetzt kann niemand in den USA ein Automobil herstellen, ohne etwas an mich zu blechen, blechen. Dann werde ich reicher als reich.” "Eine Katastrophe, es ist eine Katastrophe. Ein gewisser Selden hat sich den Explosionsmotor patentieren lassen, wir müssen Abgaben an ihn zahlen. Dann sind wir völlig ruiniert.” "Ist doch lächerlich, der Franzose Lenoir hat den ersten richtigen Vergasermotor erfunden und das ist schon über 40 Jahre her. Dieser Motor wurde dann vor 20 Jahren von dem Deutschen Otto verbessert. Selden hat keinerlei Rechte anzumelden.” "Die Konkurrenz war hart geworden. Über 150 Hersteller wollten Automobile bauen. In New York wurde eine große Automobilausstellung vorbereitet.” "Wo ist der Stand, um das Auto von Herrn Ford auszustellen?” "Sie gehören nicht zu unserem Verband, also bekommen Sie auch keinen Stand.” "Sie können das nicht ablehnen, Schmalzlocke, hier ist der Gerichtsbeschluss.” "Dann folgen Sie mir, ich zeige Ihnen Ihren Stand, Stand. Hier ist Ihr Stand.” "Bin gleich fertig, dann kann es losgehen.” "Man hat uns in den Keller verbannt, da kommt niemand hin.” "Oh doch, mein lieber Freund, denn wir werden mal ganz locker den Geschwindigkeitsweltrekord brechen.” "Was?” "Ich fahre und du fährst bei und neben mir. Wir müssen schnell unter Druck Benzin einspritzen, um möglichst viel Energie zu gewinnen. Alles klar?” "Ja” "Dann los.” "Zackig, eine Meile, 39 Sekunden. Das sind 145 Kilometer in der Stunde. Unglaublich, zackedizack.” "New Yorker Zeitung, New Yorker Zeitung. Geschwindigkeitsrekord von Henry Ford. New Yorker Zeitung. 145 Stundenkilometer, phantastisch.” "145 Stundenkilometer.” "Das darf nicht wahr sein. Jetzt werde ich wütend, wütend, wütend.” "Wo ist Ford und sein Auto?” "Der Ford T, das erste serienmäßig hergestellte Auto, wurde das populärste Modell der Welt. 20 Jahre lang wurden Millionen dieser Autos verkauft.” "Weißt du was, Frank, wir fahren nochmal ein Rennen. Das längste, das es jemals in den USA gegeben hat, vom Atlantik zum Pazifik. Wir nehmen zwei Wagen und du fährst auf jeden Fall mit. Ich muss leider hier bleiben und bei diesem Prozess aussagen.” "Ist gebongt, Henry.” "Wir hören Ihnen zu, Herr Ford.” "Euer Ehren, der Explosionsmotor wurde vor einem halben Jahrhundert von einem Franzosen erfunden.” "Der Druck auf den Kolben wurde nicht mehr von Dampf ausgeübt und dieser Selden hat überhaupt nichts erfunden.” "Doch, das habe ich wohl.” "Geht es da nach Twin Fords?” "Ja, aber mit diesem Ding werden Sie dort nie ankommen.” "Es geht doch da nach Twin Fords.” "Ganz falsch, die andere Richtung. Falsch.” "Das Benzin ist alle.” "Ach, ganz alle? Hau ruck, hau ruck.” "Da ist ja einer unserer Wagen. Hey. Du gehst besser vor, das ist sicherer.” "Okay.” "Auf Wiedersehen und gute Fahrt.” "Nächster Halt Seattle, Mister Ford.” "Und Ford begann mit der Produktion seines Autos.” "Wir haben innerhalb eines Jahres 250.000 Automobile verkauft. Innerhalb von zwei Jahren haben wir den Preis von 1000 auf 500 Dollar senken können. Ich schlage daher vor, den Lohn unserer Arbeiter zu verdoppeln.” "Auf keinen Fall.” "Wir sind ein Unternehmen, kein Wohlfahrtsverband.” "Die Aktionäre und nicht die Arbeiter müssen Geld bekommen.” "Wir haben wesentlich mehr Geld, als wir brauchen, also wird es so gemacht. Basta.” "Das war eine regelrechte Revolution. Außer den Unternehmern sollten auch die Arbeiter von der Industrialisierung profitieren. Die Fords gingen weg wie warme Semmeln und wurden auf verschiedene Art und Weise genutzt.” "Na los schon.” "Tja, Frank, wir haben 10 Millionen Exemplare vom T-Modell verkauft. Ich habe meine Wette gewonnen. Fast jeder kann sich einen Ford leisten.” "Das war die glorreiche Epoche des Automobils, die goldene Zeit. Seht euch diese tollen Autos an. Mercedes Benz, Duesenberg, Rotschnes, Rolls-Royce, Lancia, Hispano. Oh.” "Igitt, die sind ja alle ziemlich hässlich.” "Und nicht sehr schnell.” "Nicht sehr schnell? Nur hör mal, 1927 erreichte der Golden Arrow 370 Stundenkilometer. 1970 fuhr der Blue Flame über 1000 Stundenkilometer. Ihr habt richtig verstanden, über eintausend Stundenkilometer. Nicht einmal heute fahren die Autos so schnell wie damals. Henry Ford ist es zu verdanken, dass heute fast jeder ein Auto hat, sogar Oma und Opa. Aber es gibt auch Verkehrsprobleme. So ist das, wenn jeder einen Führerschein hat.”

Ford und die Automobilindustrie – Es war einmal Forscher und Erfinder (Folge 20) Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Ford und die Automobilindustrie – Es war einmal Forscher und Erfinder (Folge 20) kannst du es wiederholen und üben.
  • Fasse die Entwicklung der Automobilbranche zusammen.

    Tipps

    Beginne mit dem wesentlichen Element eines Autos, das die Sumerer erfunden haben.

    Lösung

    Die Automobilbranche befindet sich immer noch in der stetigen Weiterentwicklung. Vielleicht hast du schon einmal von dem US-Amerikaner Elon Musk gehört, dem das Unternehmen Tesla gehört. Er beschäftigt sich mit dem Bau von Elektroautos. Diese Idee wurde mittlerweile von anderen Automobilherstellern aufgegriffen. Viele davon bieten neben Elektroautos aber auch Fahrzeuge mit Wasserstoff-, Hybrid- oder Gas-Antrieb an. Dadurch hoffen sie, eine Dekarbonisierung, also kohlenstofffreie Entwicklung des Individualverkehrs, bis 2050 erreichen zu können, um so die Umwelt zu schonen.

  • Bestimme, warum das Auto als Statussymbol galt.

    Tipps

    Nur eine Aussage ist korrekt.

    Früher war es normal, Einkäufe zu Fuß oder mit der Straßenbahn zu erledigen. Inwiefern änderte das Auto diese Gewohnheit?

    Lösung

    Im vorliegenden Zeitschriftenartikel wird das Auto als Statussymbol für soziale Gleichheit und Freiheit dargestellt. Es habe nicht nur die Lebensgewohnheiten der Menschen verändert, sondern verleite auch dazu, sich zu verschulden. Damit sind nicht nur die Anschaffungskosten, sondern auch die Unterhaltskosten für das Fahrzeug gemeint. Alles in allem urteilt der Autor über das Auto als eine „extravagante Maschine“ und betont damit, dass es wenig praktischen Nutzen bringe. Im Gegensatz zur heutigen Zeit diente das Auto lediglich dazu, seinen gesellschaftlichen Rang zu demonstrieren, während das Auto für die Mehrheit der Bevölkerung heute ein Nutzobjekt ist.

    Quelle: Sauer, Michael: Historisch-politische Weltkunde. Kursmaterialien Geschichte Sekundarstufe II/Kollegstufe. Die Industrialisierung. Die Entstehung der modernen Welt. Ernst Klett Schulbuchverlag: Leipzig, 1999, S. 135.

  • Erkläre die gesamtgesellschaftliche Bedeutung des Fließbandes.

    Tipps

    Ein Handwerker fertigte vor der Erfindung des Fließbandes alles mit der Hand. Mit welchen Problemen sah er sich durch das Fließband konfrontiert und welche Vorteile hatte seine Ware gegenüber einem Massenprodukt?

    Lösung

    Der Durchbruch des Fließbands ist eng mit dem Namen Ford verbunden. Nachdem die Idee der Fließbandproduktion erstmals in den Schlachthöfen angewendet wurde, übertrug sie Ford auf den Automobilsektor, die damalige prägende Zukunftsindustrie. Seine ersten Experimente mit dem Fließband begannen 1913. Die neue Arbeitsweise am Fließband erreichte in den 1950er und 1960er Jahren ihren Höhepunkt. Heutzutage übernehmen immer mehr Maschinen die Fließbandarbeit, sodass es fast zu automatisierten Herstellungsprozessen kommt.

  • Analysiere die Gefahren eines stetigen Wirtschaftswachstums.

    Tipps

    Der Einsatz der Maschinen hatte Vor- und Nachteile. Er erleichterte die Arbeit, aber führte bei monotoner Arbeit auch schnell zu Langeweile.

    Lösung

    Die hier dargestellten wirtschaftlichen Veränderungen gingen einher mit der Verteilung der Beschäftigten auf die einzelnen Wirtschaftsbereiche. Während zuvor noch die Land- und Forstwirtschaft (primärer Sektor) der beschäftigungsreichste Sektor war, gab es plötzlich immer mehr Beschäftigte in der Industrie (sekundärer Sektor) und im Bereich der Dienstleistungen (tertiärer Sektor).

  • Gib an, welche Automarke aus welchem Land stammt.

    Tipps

    Henry Ford gründete 1903 die erste Autofabrik in Detroit, USA.

    Der Autohersteller Daimler hat seinen Sitz in Stuttgart und ist vor allem für seine Marke Mercedes-Benz bekannt.

    Lösung

    Jedes der genannten Länder hat große Automarken hervorgebracht, wie zum Beispiel:

    • Frankreich: Peugeot, Renault, Citroën
    • die USA: Ford, Chevrolet
    • Deutschland: Daimler, Opel, Volkswagen
    • Italien: Fiat, Ferrari, Alfa Romeo
    • Japan: Toyota, Nissan, Mitsubishi
    • Großbritannien: Rolls-Royce, Bentley, Aston Martin

  • Erläutere den Begriff der „nachhaltigen Entwicklung“.

    Tipps

    Ursprünglich stand der Begriff der „Nachhaltigkeit" für die Nutzung der Wälder, bei der in langfristig festgelegten Zeiträumen nur so viel Holz aus einem Wald entnommen wird, wie in diesen Zeiträumen nachwächst. In welcher Branche wurde das Wort daher zum ersten Mal verwendet?

    Wie sollten die Menschen mit ihren Ressourcen umgehen, damit ein auf Dauer angelegtes Wachstum ermöglicht wird?

    Lösung

    Ford hatte es tatsächlich erreicht, dass sich nahezu jede*r ein Auto leisten konnte. Dadurch kam es jedoch nicht nur zu Verkehrsproblemen, sondern auch zu einer erhöhten Umweltverschmutzung. Politiker*innen diskutieren daher heutzutage oft über die Vorteile von Elektroautos. Das Stichwort lautet hier: nachhaltige Energiepolitik. Doch nicht nur innerhalb der Automobilbranche hat sich dieser Trend zur Nachhaltigkeit durchgesetzt.

    Quelle: Grohmann, Martin; Jäger, Dr. Wolfgang: Industrielle Revolution und Moderne um 1900. Der Prozess der Industrialisierung und die Herausforderungen der Gesellschaft. Cornelsen: Berlin, 2009, S. 154.

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