Schulausfall:
sofatutor 30 Tage kostenlos nutzen

Videos & Übungen für alle Fächer & Klassenstufen

Archimedes und das antike Griechenland – Es war einmal Forscher und Erfinder (Folge 2) 26:48 min

Archimedes und das antike Griechenland – Es war einmal Forscher und Erfinder (Folge 2) Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Archimedes und das antike Griechenland – Es war einmal Forscher und Erfinder (Folge 2) kannst du es wiederholen und üben.

  • Bestimme, auf wen die Begriffe zutreffen.

    Tipps

    Der Grundstein des heutigen Theaters wurde im antiken Griechenland gelegt.

    Im Gegensatz zu seinen Vorgängern Aischylos und Sophokles zeichnete Euripides die Menschen so, wie sie waren und nicht, wie sie sein sollten.

    Lösung

    In Griechenland lebten berühmte Denker und Erfinder. Pythagoras aus Samos war Philosoph und Mathematiker. Da er keine Schriften hinterließ, ranken sich um ihn viele Mythen. Er gilt als der Entdecker des Lehrsatzes über das rechtwinklige Dreieck. Hippokrates gilt als der Begründer der Medizin. Seine Nachfolger verstanden Krankheit und Gesundheit als einen Zustand des Gleichgewichts der körperlichen Säfte und Elementarqualitäten; dabei spielten Lebensweise, Ernährung und Umwelteinflüsse eine wichtige Rolle. Sokrates lebte in Athen und gehört zu den einflussreichsten griechischen Philosophen. Er hinterließ auch keine schriftlichen Quellen und das, was wir über ihn wissen, wurde von seinen Zeitgenossen und Schülern überliefert.

    Davon sind Platons Dialoge, in denen er philosophische Gespräche mit Sokrates führt, am bekanntesten. Durch Platons Werke wurde Sokrates in der westlichen Kultur zum Sinnbild des Philosophen. Phidias lebte in Athen und zählt zu den Gestaltern der hochklassischen attischen Kunst. Das heißt, die bekanntesten Skulpturen der attischen Blütezeit, wie Zeus im Zeustempel und Athene Parthenon, wurden von ihm errichtet. Euripides war der jüngste der drei großen griechischen Dramatiker. Er schrieb beispielsweise „Medea“, „Die Troerinnen“, „Iphigenie bei den Tauriern“ und „Elektra“. Im Gegenteil zu seinen Vorgängern beschrieb er in seinen Werken nicht mehr nur Götter, sondern auch Menschen in ihrer Vielschichtigkeit.

  • Zeige auf, welche Informationen im Text korrekt sind.

    Tipps

    Heureka rief Archimedes von Syrakus aus, als er das archimedische Prinzip entdeckte. Der Ausruf bedeutet „Ich habe es gefunden!“.

    Euklid gilt als Vater der Geometrie.

    Lösung

    Archimedes war ein griechischer Mathematiker, Physiker und Ingenieur. Er lebte in Syrakus, einer Stadt in Sizilien, die damals zu den griechischen Kolonien gehörte. Die Stadt wurde größtenteils von griechischen Auswanderern aus Korinth gegründet und zählte etwa 500 000 Einwohner, somit gehörte sie zu einer der wichtigsten Metropolen im westlichen Mittelmeerraum. Seine Vorliebe für die Naturwissenschaften wurde von seinem Vater Pheidias, dem Astronomen, gefördert. Sein Vater war gesellschaftlich hoch positioniert, denn er war am Hof des Königs Hieron tätig. So konnte sich Archimedes seiner Liebe zu den Wissenschaften widmen und bekannte Orte bereisen.

    Archimedes studierte in Alexandria beim berühmten Mathematiker Euklid. Nach seiner Rückkehr aus Alexandria entdeckte er das archimedische Prinzip, was zu seinen berühmtesten Erkenntnissen zählt. Des Weiteren berechnete er die Kreisfläche und den Kreisumfang und fertigte als Ingenieur Verteidigungswaffen an, als Römer im Zweiten Punischen Krieg Syrakus belagerten. Zudem erfand er die Wasserschraube, eine Art Wasserpumpe.

  • Ermittle die Reihenfolge der Legende über Archimedes.

    Tipps

    Archimedes war auch ein erfolgreicher Ingenieur. Er fertigte zur Verteidigung Syrakus' gegen die Römer im Zweiten Punischen Krieg eine Wurfmaschine an.

    Lösung

    Die Entdeckung des archimedischen Prinzips gehört zu Archimedes' bahnbrechendsten Leistungen.

    Nach der Rückkehr aus Alexandria wurde Archimedes vom König aufgefordert, sein Wissen und seine Kenntnisse unter Beweis zu stellen. Der König reichte Archimedes seine Krone und beauftragte ihn, die Ehrlichkeit seines Goldschmieds zu testen, indem er den Goldanteil der Krone feststelle. Dabei durfte er die Krone nicht beschädigen. Archimedes konnte erschließen, dass reines Gold schwerer als Wasser sei – mit dem gleichen Volumen. Sein Problem bestand darin, das Volumen der Krone zu bestimmen. Bei einem Bad in den Tempelbädern fiel ihm die Lösung ein. Daraufhin lief er nackt durch die Straßen und rief: „Heureka!“ („Ich habe es gefunden!“) Am nächsten Tag zeigte er dem König sein Prüfverfahren, wobei sich herausstellte, dass die Krone nicht aus reinem Gold war.

  • Vervollständige den Text mit den fehlenden Informationen.

    Tipps

    Demokrit behauptete: „Nicht ein Ding entsteht ohne Ursache, sondern alles entsteht aus irgendeinem Grund und mit Notwendigkeit“. So etablierte er das Prinzip der Kausalität im Universum.

    Demokrit war der Verfechter des antiken Materialismus und Determinismus. Deshalb nennt man ihn auch den Vater der materialistischen Theorie der Materie.

    Lösung

    Zu Demokrits Zeiten erklärte man die Zusammenhänge des Kosmos durch die Vier-Elemente-Lehre: Wasser, Feuer, Erde und Luft seien die Grundessenz des Daseins. Im Gegensatz dazu erklärte Demokrit, die vier Elemente seien Erscheinungsformen desselben Elements. Das allerkleinste Element der Welt sei das Atom. Weiter erkannte Demokrit, die Bewegung der Atome folge bestimmten Naturgesetzen und sei nicht zufällig. Seine Erkenntnisse begründeten die erste Atomtheorie.

  • Gib die Zitate bekannter Wissenschaftler wieder.

    Tipps

    Archimedes hat durch seine Erfindungen bewiesen, dass Wissenschaft nicht Zeitvertreib ist, sondern dass man sie nutzbringend anwenden kann.

    Lösung

    Wir haben uns in dieser Aufgabe mit einigen bekannten Zitaten der griechischen Wissenschaftler und Philosophen befasst. Von Archimedes stammen zwei der genannten Zitate:

    • „Gebt mir einen Punkt, auf dem ich stehen kann, und ich werde die Erde aus den Angeln heben.“
    • „Heureka!" („Ich habe es gefunden!").
    Aristoteles dachte:

    • „Wenn auf Erden die Liebe herrschte, wären alle Gesetze zu entbehren“.
    Das Zitat...

    • „Erkenne dich selbst!“
    ... ist eine oft zitierte Inschrift, die sich auf dem Apollontempel in Delphi befindet. Sie wurde zum Leitgedanken vieler griechischer Philosophen, darunter Aristoteles, der die Erkenntnisphilosophie auslegte, wie wir sie heute kennen. Er meinte, nur wenn wir uns selbst kennen, können wir auch die Welt richtig kennen lernen. Dazu zählen nicht nur unsere Gedanken, sondern auch unsere Stärken und Schwächen, Gefühle und Bedürfnisse.

  • Untersuche, welche Aussagen zutreffen.

    Tipps

    Euripides schrieb die Werke „Medea“, „Iphigenie in Aulis“ und „Die Troerinnen“. Er beeinflusste u. a. Lessing, Schiller, Goethe und Grillparzer.

    Lösung

    Fassen wir zusammen, was du über die griechischen Gelehrten erfahren hast:

    • Sokrates war einer der einflussreichsten und bekanntesten griechischen Philosophen. Das Sinnbild des Philosophen wird uns durch Platons Überlieferung von Sokrates verinnerlicht.
    • Archimedes studierte bei Euklid in Alexandria und setzte das Gelernte in die Tat um. Berühmt wurde er sowohl durch seine Erfindungen als auch durch fortschrittliche Konstruktionen.
    • Demokrit gilt als Begründer der ersten Atomtheorie.
    • Eratosthenes berechnete mithilfe eines Stäbchens den Umfang der Erde.
    • Euripides ist der jüngste der drei berühmten griechischen Dramatiker. Er stellte – im Gegensatz zu seinen Vorgängern – die Menschen so dar, wie sie waren.