30 Tage kostenlos testen:
Mehr Spaß am Lernen.

Überzeugen Sie sich von der Qualität unserer Inhalte.

Tiefe Wolken 03:10 min

Textversion des Videos

Transkript Tiefe Wolken

Wenn wir uns aus großen Höhen näher an die Erdoberfläche heranbewegen, verändern die Wolken ihre Erscheinung. Nahe am Erdboden steigt die Temperatur, darum bestehen die sogenannten tiefen Wolken, die man hier findet, nur aus Wasser und enthalten keine Eiskristalle mehr. Als Folge davon werfen tiefe Wolken Schatten und es ist wahrscheinlicher, dass sie Niederschlag wie Regen oder Schnee erzeugen. Es gibt vier Gattungen von tiefen Wolken. Stratocumulus-Wolken sind groß, grau und bestehen aus Wolkenballen. Sie können ausgedehnte Wolkendecken bilden, wenn warme Luft von oben heranströmt und einzelne Wolken dazu bringt, sich zu verbinden. Oft verbindet man sie mit trübem oder grauem Wetter, hin und wieder erzeugen sie aber auch erstaunliche Lichtspektakel. Auch wenn sie selbst nur selten Niederschlag produzieren, sind sie häufig die Vorboten schlechten Wetters. Stratus-Wolken sind flach, nebelig und weitgehend strukturlos und oft ausgedehnt genug, um die Sonne zu verschleiern. Von oben betrachtet erinnern sie oft an eine Art Meer aus Wolken und sie bilden sich, wenn Nebel von der Erdoberfläche aufsteigt. Nimbostratus-Wolken sind besser bekannt als Regenwolken. Sie sind dunkelgrau, die Sonne kann sie nicht durchdringen und ihre Unterseite ist oft verschwommen, was auf Regenfälle hindeutet. Ihr Niederschlag ist oft langanhaltend, aber nicht unbedingt stark und wird umgangssprachlich auch Landregen genannt. Cumulus-Wolken sind die Wolken, an die die meisten Menschen beim Wort „Wolke“ denken. Sie sind bauschig, weiß und schweben in der Luft wie Wolle, weswegen man sie auch Schäfchenwolken nennt. Trotz ihres freundlichen Auftretens besitzen diese Wolken das Potential, sich in etwas ganz Anderes zu verwandeln. Wenn sich eine Cumulus-Wolke weiterentwickelt, bewegen sich Strömungen von warmer, feuchter Luft durch ihr Zentrum nach oben und formen die Wolke in die Senkrechte. Durch diesen von warmfeuchter Luft angetriebenen Vorgang kann aus einer Cumulus-Wolke eine ambossförmige Cumulonimbus-Wolke werden. Als Gigant im Reich der Wolken kann die Cumulonimbus-Wolke alle Schichten der Atmosphäre überspannen und besonders extreme Wetterlagen inklusive Hagel, Donner und sogar Wirbelstürme verursachen. Es gibt also zehn Wolkengattungen - von den zarten hohen Wolken bis zu den dichten tiefen Wolken. Diese Vielfalt zeigt, dass schon kleine Veränderungen in Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftdruck großen Einfluss auf unser Wetter haben können.