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Hohe und mittelhohe Wolken 02:39 min

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Transkript Hohe und mittelhohe Wolken

Alle Wolken, ganz egal ob flauschige Schäfchenwolken, graue Schlieren oder feine Fäden, bestehen aus dem gleichen Stoff: Wasser. Aber Luftdruck, Temperatur und Luftfeuchtigkeit können ihren Aufbau und ihre Erscheinung am Himmel maßgeblich beeinflussen. Hohe Wolken erstrecken sich von den obersten Regionen der Troposphäre und in die Stratosphäre hinein. Sie entstehen, wenn Wasserdampf gefriert und Eiskristalle bildet. Da so hoch oben aber wenig Feuchtigkeit existiert, erscheinen sie durchsichtig, werfen keine Schatten und sorgen auch nicht für Niederschlag. Es gibt drei Gattungen von hohen Wolken. Die feinen, fadenartigen Cirrus-Wolken erstrecken sich am Himmel bis weit in die Stratosphäre. Cirrocumulus-Wolken erscheinen üblicherweise als große, weiße Flickenteppiche aus kleinen, runden Wölkchen. Sie sind oft nur kurzlebig und werden dann zu anderen Formen von Cirrus-Wolken. Cirrostratus-Wolken sind meist durchsichtiger als Cirrocumulus-Wolken und besitzen eine schleierartige Erscheinung. Wenn sie die Sonne verschleiern, können ihre Eiskristalle ein ausgesprochen erstaunliches Phänomen erzeugen: einen Halo genannten Lichteffekt. Mittelhohe Wolken sind dichter und bestehen sowohl aus Wassertröpfchen als auch aus Eiskristallen. Anders als die Wolken, die man in noch niedrigeren Höhen findet, können sie noch immer vom Sonnenlicht durchdrungen werden. Von den mittelhohen Wolken gibt es zwei Gattungen. Altostratus-Wolken können sich wie ein Bettlaken über weite Teile des Himmels spannen und leichten Regen und Schnee produzieren. Altocumulus-Wolken sind eine Reihe von bauschigen Ballen, die in einer oft flickenteppichartigen Weise angeordnet sind. Sie ähneln den Cirrocumulus-Wolken, haben aber größere Wölkchen. Obwohl hohe und mittelhohe Wolken sehr häufig vorkommen, sind es eher die Wolken in niedrigeren Höhen, die den Unterschied zwischen einem freundlichen, sonnigen und einem trüben, stürmischen Tag ausmachen.