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Regen - Entstehung und Arten 03:04 min

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Transkript Regen - Entstehung und Arten

Von einem leichten Nieselregen bis hin zu den gewaltigen Regengüssen eines Monsuns, Regen ist ein unverzichtbarer Teil unseres Wetters und er kommt immer aus den Wolken. Wolken sind herumwirbelnde Massen von flüssigen Wassertröpfchen oder -kristallen. Sie beinhalten Milliarden von Wassermolekülen. Jedes Molekül besteht aus zwei Wasserstoffatomen und einem einzelnen Sauerstoffatom. Aber wie entstehen aus einzelnen Wassermolekülen Regentropfen, die schwer genug sind, um auf die Erde zu fallen? Wasserdampf kondensiert um Staub- und Pollenpartikel herum. Wassermoleküle werden von ihrer Oberfläche angezogen, kollidieren dann miteinander und werden größer und schwerer. Für einen Regentropfen werden Millionen dieser Tröpfchen benötigt und dann erledigt die Schwerkraft den Rest. Es gibt drei Arten von Regen. Konvektionsregen tritt bei heißem Wetter auf. Wenn die Sonne den Boden erhitzt und Wasser verdampft, steigt die heiße feuchte Luft auf, kühlt ab und kondensiert, es bilden sich gewaltige Cumulonimbus-Wolken und es kommt zu starkem Regen. Dieser Kreislauf wiederholt sich immer und immer wieder. Frontregen – eine zweite Regenform – entsteht, wenn große Massen heißer und kalter Luft aufeinandertreffen. In diesem Laborversuch steht die blaue Farbe für kalte Luft. Sie ist schwer und besitzt eine hohe Dichte und zwingt beim Zusammentreffen die wärmere Luft zum Aufsteigen. Wenn diese warme Luft abkühlt und sich Wolken bilden, kommt es schließlich zu Regen. Steigungsregen – die dritte Art – kommt in der Nähe von Küsten vor. Vom Meer her wehende feuchte Luft wird von Bergen und Hügeln nach oben gedrückt. Sie kühlt ab und bildet Wolken, die auf höhergelegenem Land abregnen. Wie auch immer er entsteht, Niederschlag ist unverzichtbar für die Erhaltung unseres Planeten.