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Ökologische Probleme Energiegewinnung

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Team Wissensdurst

Ökologische Probleme Energiegewinnung

lernst du in der 7. Klasse - 8. Klasse

Beschreibung Ökologische Probleme Energiegewinnung

Der Energiehunger der Menschheit zieht ökologische Probleme nach sich. Neben den bekannten Problemen durch die fossilen Rohstoffe, wie Feinstaub und Kohlendioxid, stellen auch die erneuerbaren Energien Probleme für die jeweiligen Ökosysteme dar. Auch der Anbau von Pflanzen zur Energieerzeugung hat Probleme in der Nahrungsmittelproduktion zur Folge.

Transkript Ökologische Probleme Energiegewinnung

Alle Energieformen haben neben ihrem Nutzen auch unerwünschte Nebeneffekte, so wie das Feuer wärmen, aber auch zerstören kann. Bei der Verbrennung fossiler Energieträger, Erdöl Erdgas und Kohle, wird Feinstaub und vor allem CO2 freigesetzt. Dieses zusätzliche CO2 beeinflusst das Klima der Erde, sagen viele Wissenschaftler. Es gibt Pläne, das in den Kraftwerken entstehende CO2 abzutrennen und in der Erde zu deponieren oder es wiederzuverwerten, als technisches Gas oder für Gewächshäuser, als Kohlensäure für Getränke oder als Rohstoff für Kunststoffprodukte. Kernkraftwerke setzen kein CO2 frei, aber die Frage der Endlagerung der abgebrannten Brennelemente ist nach wie vor nicht gelöst. Die Reaktorkatastrophen 1986 in Tschernobyl und 2011 in Fukushima zeigen, dass diese Technologie nicht vollständig beherrschbar ist. Nach Fukushima ließ die deutsche Regierung acht Kernkraftwerke abschalten, auch das AKW Isar I bei Landshut. Der endgültige Ausstieg aus der Kernenergie ist für 2022 beschlossen. Bisher hat die Kernkraft zusammen mit den fossilen Energieträgern mehr als drei Viertel der Stromversorgung in Deutschland bereitgestellt. Was nun? Eine Möglichkeit ist natürlich, Strom zu sparen, zum Beispiel Glühbirnen durch LED-Lampen zu ersetzen und Geräte zu verwenden, die die Energie effizienter nutzen. Aber das allein genügt nicht, denn der Bedarf an Strom wird weiter steigen. Der Plan der Bundesregierung ist, die Nutzung der erneuerbaren Energien auszubauen, auch mit Subventionen. Heute decken die erneuerbaren Energien 16% des Strombedarfs. 2030 sollen sie 50% des Stroms liefern und 2050 80%. Aber auch die Nutzung der erneuerbaren Energien hat Folgen für die Tier- und Pflanzenwelt. In großem Stil betrieben bedeuten Wasserkraftwerke massive Eingriffe in die Ökosysteme. Die riesigen Windparks im Meer und an Land stören Vögel und Fische. Manche Menschen leiden unter den Geräuschen und den Schatten, die die Rotorblätter produzieren. Große Solaranlagen brauchen viel Fläche, genauso wie die Felder mit Energiepflanzen, Raps, Mais und Palmen. Weltweit werden Urwälder für den Anbau dieser Pflanzen vernichtet. Mancherorts mangelt es inzwischen an Ackerland für die Nahrungsmittelproduktion.

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