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Fußgängerzonen statt Blechlawinen: Caracas will umsteuern

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Team Zeitreise
Fußgängerzonen statt Blechlawinen: Caracas will umsteuern
lernst du in der 9. Klasse - 10. Klasse

Beschreibung Fußgängerzonen statt Blechlawinen: Caracas will umsteuern

Venezuelas Hauptstadt Caracas stöhnt unter verstopften Straßen und Staus. Autos sind allgegenwärtig, denn ein Liter Sprit kostet dank staatlicher Subventionen in dem ölreichen Land umgerechnet nur drei Euro-Cent. Nun versucht die Stadtverwaltung umzusteuern. Mit einem Millionenbudget werden Boulevards aufgemöbelt, Plätze erweitert und Springbrunnen gebaut. So sollen auch mehr Touristen in die Stadt gelockt werden. Doch vorerst dominieren Autos weiter...

Transkript Fußgängerzonen statt Blechlawinen: Caracas will umsteuern

Sprecher: Caracas, die Hauptstadt Venezuelas, liegt idyllisch, doch der Verkehr in der Stadt ist die Hölle. Kein Wunder, schließlich kostet der Liter Kraftstoff in dem ölreichen Land nur drei Eurocent dank Subventionen. Autos sind überall. Frau Barroyeta: Caracas hat sich in eine Betonwüste verwandelt. Die wenigen Grünflächen verschwinden leider immer mehr. Sprecher: Die Politik steuert nun gegen. Caracas soll fußgänger freundlicher werden. Mit einem Millionen Budget lässt die Stadtverwaltung Plätze erweitern, Flaniermeilen aufmöbeln und Springbrunnen bauen. So sollen auch mehr Touristen in die südamerikanische Metropole kommen. Herr Rodriguez: Jeder soll spüren, dass das Zentrum von Caracas einen Besuch wert ist und dass die Stadt wieder in den Reisebüros platziert werden kann. Sprecher: Cheo Carvajal ist Journalist. Er macht sich in einem Verein für die Sache der Fußgänger stark. Herr Carvajal: In der Stadt zu Fuß zu gehen, ist eigentlich ganz normal. Man geht aus der Wohnung, kauft eine Zeitung, trinkt ein Kaffee, kauft Brot. Wenn man das alles mit dem Auto machen muss, ist das ein Problem, vor allem in Caracas. Sprecher: Zur 200-jährigen Unabhängigkeit Venezuelas hat sich Caracas mächtig herausgeputzt. Einiges ist schon passiert. Bleibt der Sprit aber so billig wie bisher, werden die Autos wohl weiter die Straßen der Hauptstadt verstopfen.

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