30 Tage kostenlos testen:
Mehr Spaß am Lernen.

Überzeugen Sie sich von der Qualität unserer Inhalte.

Fußgängerzonen statt Blechlawinen: Caracas will umsteuern 01:36 min

Textversion des Videos

Transkript Fußgängerzonen statt Blechlawinen: Caracas will umsteuern

Sprecher: Caracas, die Hauptstadt Venezuelas, liegt idyllisch, doch der Verkehr in der Stadt ist die Hölle. Kein Wunder, schließlich kostet der Liter Kraftstoff in dem ölreichen Land nur drei Eurocent dank Subventionen. Autos sind überall. Frau Barroyeta: Caracas hat sich in eine Betonwüste verwandelt. Die wenigen Grünflächen verschwinden leider immer mehr. Sprecher: Die Politik steuert nun gegen. Caracas soll fußgänger freundlicher werden. Mit einem Millionen Budget lässt die Stadtverwaltung Plätze erweitern, Flaniermeilen aufmöbeln und Springbrunnen bauen. So sollen auch mehr Touristen in die südamerikanische Metropole kommen. Herr Rodriguez: Jeder soll spüren, dass das Zentrum von Caracas einen Besuch wert ist und dass die Stadt wieder in den Reisebüros platziert werden kann. Sprecher: Cheo Carvajal ist Journalist. Er macht sich in einem Verein für die Sache der Fußgänger stark. Herr Carvajal: In der Stadt zu Fuß zu gehen, ist eigentlich ganz normal. Man geht aus der Wohnung, kauft eine Zeitung, trinkt ein Kaffee, kauft Brot. Wenn man das alles mit dem Auto machen muss, ist das ein Problem, vor allem in Caracas. Sprecher: Zur 200-jährigen Unabhängigkeit Venezuelas hat sich Caracas mächtig herausgeputzt. Einiges ist schon passiert. Bleibt der Sprit aber so billig wie bisher, werden die Autos wohl weiter die Straßen der Hauptstadt verstopfen.