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Entstehung von Wind 05:57 min

Entstehung von Wind Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Entstehung von Wind kannst du es wiederholen und üben.

  • Fasse die Entstehung von Wind zusammen.

    Tipps

    Nachdem warme Luft nach oben gestiegen ist, hinterlässt sie unten einen niedrigeren Luftdruck.

    Taucht ein Gebiet mit niedrigerem Luftdruck auf, strömt die Luft vom Ort mit höherem Luftdruck zum Ort mit niedrigerem Luftdruck.

    Lösung

    Jetzt weißt du, wie Wind entsteht:

    • Warme Luft steigt nach oben. Dadurch ist unten weniger Luft, also ein geringerer Luftdruck.
    • Entsteht an einem Ort solch ein Gefälle im Luftdruck, schafft die Luft einen Ausgleich.
    • Die Luft strömt immer vom Ort des hohen Drucks zum Ort des niedrigen Drucks.
    • Und da sich die Luft bewegt, entsteht ein Luftstrom: der Wind.
    $\rightarrow$ Und je höher das Luftdruckgefälle, desto stärker der Wind.

  • Skizziere das Land-See-Windsystem.

    Tipps

    Warme Luft steigt immer nach oben.

    Tagsüber befindet sich hoch über dem Land ein Hoch und hoch über dem Meer ein Tief.

    Der Wind strömt vom Höhenhoch zum Höhentief.

    Durch das Luftdruckgefälle in der Höhe entsteht direkt über der Erdoberfläche ein Bodenhoch (Meer) und ein Bodentief (Land).

    Lösung

    Das Land-See-Windsystem führt an den Küsten zu einem steten Wind in verschiedenen Stärken.

    Tagsüber

    • strömt in den oberen Lagen die Luft vom Höhenhoch an Land zum Höhentief am Meer.
    • Und am Boden strömt die Luft umgekehrt: vom Bodenhoch (Meer) zum Bodentief (Land).

    $\rightarrow$ Winde werden nach der Richtung benannt, aus der sie wehen.

    $\rightarrow$ Das heißt tagsüber weht am Meer weit oben ein Landwind.

    $\rightarrow$ Und unten erleben die Menschen an der Küste tagsüber einen See- oder Meerwind.

  • Ermittle das nächtliche Land-See-Windsystem.

    Tipps

    Über dem Land herrschen ein Bodenhoch und ein Höhentief.

    Über dem Meer liegt das Bodentief und ein Höhenhoch.

    Nachts weht der Wind hoch oben vom Meer und am Boden strömt der Wind vom Land.

    Lösung

    Der Unterschied zwischen Tag und Nacht beim Land-See-Windsystem führt zur Umkehrung der Rotationsrichtung.

    • Für Wassersportler/-innen ist diese Kenntnis beispielsweise sehr wichtig:
    • Morgens herrscht an der Küste in der Regel Seewind. Man spricht von auflandigem Wind, oder auch von onshore.
    • Nachmittags flacht dann dieser Wind ab und gegen Abend kommt er dann von Land: ablandiger Wind oder auch offshore.
    • Ist man beispielsweise Surfanfänger/-in, ist es beruhigend, dass der Wind morgens vom Meer in Richtung Land weht und ein Abdriften mit dem Surfboard nicht ganz so schnell passiert, wie in den Abendstunden bei ablandigem Wind.
  • Analysiere das Flur-Windsystem.

    Tipps

    Ausschlaggebende Faktoren der Aufwärmung von Städten sind dunkler Asphalt, Wärmespeicherung durch Steinhäuser und Abgase.

    Städte verfügen über eine natürliche Klimaanlage: Abgasluft wird in der Höhe entfernt und am Boden strömt frische Landluft in die Städte.

    Lösung

    Das Land-See- und das Flur-Windsystem gehören zu den regionalen Windsystemen.

    • Dabei zirkuliert Luft aufgrund bestimmter regionaler Gegebenheiten.
    • Zu den regionalen Windsystemen gehören auch andere bekannte Winde, wie z. B. Föhn, Mistral und tropische Wirbelstürme.
    Neben den regionalen Windsystemen gibt es die globalen Windsysteme (z. B. Passatwinde, Westwinde, Polare Ostwinde).

  • Beschreibe das Luftdruckgefälle in unserem Körper.

    Tipps

    Wird die Lunge zusammengedrückt, wird der Druck der Luft in der Lunge höher. Ein Hochdruck entsteht.

    Außerhalb des Körpers herrscht im Vergleich zur Lunge ein Tiefdruck. Und die Luft strömt von der Lunge nach draußen.

    Lösung

    Dieser natürliche Ablauf im Körper spiegelt das Grundphänomen der Windentstehung in der Natur wieder.

    $\rightarrow$ Irgendwo entsteht ein höherer Druck der Luft:

    • a) in der Lunge durch das Zusammenpressen der Lunge,
    • b) in der Natur durch die Erwärmung und das Hochsteigen der Luft.
    $\rightarrow$ Entsteht solch ein Luftdruckgefälle, dann strömt Luft stets vom Hochdruck zum Tiefdruck.

  • Charakterisiere großräumige Hoch- und Tiefdruckgebiete.

    Tipps

    Luft hat ein Gewicht und dieses Gewicht übt eine Kraft aus: der Luftdruck.

    Merke dir: Bei uns an der Erdoberfläche ist der Luftdruck hoch und mit der Höhe nimmt der Luftdruck stetig ab.

    Lösung

    Zwischen den großräumigen Hoch- und Tiefdruckgebieten entstehen wie bei den regionalen Windsystemen Winde.

    • Ein riesiges und bekanntes Tiefdruckgebiet liegt direkt am Äquator.
    • Aufgrund der sehr hohen Sonneneinstrahlung steigt hier großräumig Luft nach oben, ein Tiefdruckgebiet entsteht: die äquatoriale Tiefdruckrinne.
    Wichtige Faktoren, die Einfluss auf Winde haben, sind:
    • die Intensität der Sonneneinstrahlung,
    • die Ausgleichsbewegungen vom Hochdruck- zum Tiefdruckgebiet sowie
    • die Corioliskraft (Ablenkung der Windbewegung durch die Erddrehung).