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Der Wilson-Zyklus

Der Wilson-Zyklus beschreibt die Abfolge von plattentektonischen Vorgängen nach dem Geowissenschaftler J. T. Wilson.

Was ist der Wilson-Zyklus?

Der Wilson-Zyklus beschreibt die Veränderung von Kontinentalmassen und Ozeanbecken im Zusammenhang mit der Plattentektonik. Namensgeber ist der kanadische Geowissenschaftler John Tuzo Wilson, der die sieben Phasen von plattentektonischen Vorgängen erstmals ausführlich erläuterte.

1. Phase (Ruhestadium): Beschreibung des Ausgangsprozesses einer großen Kontinentalmasse im tektonischen Ruhestadium.

2. Phase (Graben- oder Riftstadium): Entstehung eines Grabenbruchs durch das Aufsteigen von Magma unter einer kontinentalen Platte.

3. Phase (Rotes-Meer-Stadium): Erweiterung, Dehnung und Absenkung des Grabens und Überflutung durch angrenzende Meere.

4. Phase (Atlantik-Stadium): Auseinanderbewegen der Kontinente und Ozeanausdehnung durch Seafloor-Spreading. Die Entstehung eines neuen Ozeans und seine Verbreitung nennt man Sea-Floor-Spreading.

5. Phase (Pazifik-Stadium): Die Umkehrung der Driftrichtung der Kontinente führt zur Subduktion, d. h. zum Abtauchen der ozeanischen Platte unter die kontinentale Erdplatte. Dies führt zur Ozeanverengung.

6. Phase (Mittelmeer-Stadium): Annäherung der Kontinente führt zur Gebirgsbildung an Kontinentalrändern und Bildung eines flacheren Meeresbeckens.

7. Phase (Himalaja-Stadium): Durch fortschreitende Subduktion kommt es zu einem Aufeinandertreffen der kontinentalen Platten und zur Schließung des Grabens sowie zur Gebirgsbildung.

8. Phase (Ruhestadium): Durch Abtragungsprozesse entsteht eine zusammenhängende kontinentale Platte im Ruhezustand (= 1. Phase).

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