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Imperative

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Numcy

Imperative

lernst du im 1. Lernjahr - 2. Lernjahr

Beschreibung Imperative

Hello! What's up? Als ich in der 7. Klasse war, hatte ich eine Englisch-Lehrerin, die immer nur Befehle gab: "Come here!" "Shut the door!" "Give me your homework!" "Shut up!" Damals fand ich das SEHR unhöflich. Schließlich war ich nicht beim Militär. Aber immerhin habe ich so sehr schnell gelernt, den Imperativ zu gebrauchen. Falls Du das Pech hast, eine höfliche Englisch-Lehrerin zu haben, dann kannst Du alles über die Befehlsform (den Imperativ) in diesem Video lernen. Du erfährst, wie der Imperativ gebildet und wo er angewandt wird, und was man sonst noch beachten sollte. Alles klar? Na dann: Watch the film! And Enjoy! ;-)

Transkript Imperative

Hallo, ich bin Numcy und heute beschäftigen wir uns mit dem Englischen. In diesem Video geht es um den Imperativ. This video is about the imperative. Der Imperativ ist die Befehlsform. Das Wort kommt vom lateinischen "imperium", was so viel wie "Befehl" bedeutet. Der Imperativ, also die Befehlsform im Allgemeinen, steht im Präsens. Die Imperativform ist immer eine Aussage in der wörtlichen Rede und nie eine Frage. Im Unterschied zu Fragen oder Aufforderungen erwartet der Befehlende, dass der Befehlsempfänger den Befehl ausführt, es ist also kein Widerspruch vorgesehen. Dies trägt natürlich dazu bei, dass der Imperativ nicht besonders höflich ist, dafür ist er aber kurz und zweckmäßig. Die Befehlsform wird folgendermaßen gebildet: Das Verb im Infinitiv und danach das Objekt. Sehen wir uns einmal Beispiele für den Imperativ an: "Close the window!", "Leave the room!" -> In beiden Fällen erkennen wir, das Verb steht im Infinitiv und wird gefolgt vom Objekt. Es handelt sich hierbei um eindeutige Aufforderungen. Im Allgemeinen werden dann nur Befehle gegeben, wenn einer von Beiden, also der Befehlende, höher gestellt ist als der Andere. Dies ist beispielsweise bei Chef und Angestellten der Fall. Aber auch in Gebrauchsanweisungen wird die Befehlsform verwendet, da sie, wie gesagt, kurz und zweckmäßig ist. Auch in der Werbung wird häufig die Befehlsform verwendet, ebenso wie an Stellen, wo es darum geht zu überzeugen. Natürlich können Befehle auch in höflicher Form vorgebracht werden: "Come at seven o'clock, please!". Es handelt sich immer noch um eine Anweisung, allerdings wird eine Höflichkeitsform verwendet. Dieser Befehl ist also eher als Aufforderung mit Nachdruck zu verstehen. Auch diese Form wird häufig angewendet, wenn einer von Beiden höher gestellt ist, wie z. B. bei Chef und Angestellten. Und dann gibt es noch den Einwort-Imperativ. Dabei wird nur noch das Verb im Infinitiv verwendet. Wie z. B. bei "Stop!" oder "Work!". Derartige Befehle werden allerdings von einem menschlichen Gegenüber meist als sehr unhöflich empfunden. Die einzige Ausnahme ist das Militär, wo es darauf ankommt, sich schnell verständigen zu können. Bei Einwort-Imperativen wird davon ausgegangen, dass der Befehlsempfänger folgen muss. Deswegen ist es üblich, ihn an einigen Stellen zu verwenden, beispielsweise bei Tieren,und auch der Computer hat kein spezielles Empfinden für Höflichkeit, und auch in der Erziehung können manchmal eindeutige Anweisungen gefragt sein. Und dann gibt es noch den indirekten Befehl. Von der Form Subjekt+Hilfsverb+Verb. In diese Gruppe fallen Sätze wie, "You have to come!", "You must do your homework!", "You should leave early!", "You could do it now!". Diese Aussagen sind zwar eher Aufforderungen, beinhalten aber eine klare Anweisung. Etwas deutlicher sind die Sätze in denen "want", also "wollen", verwendet wird. Zum Beispiel: "Mum wants you to clean the kitchen!", dieser Satz wird ins Deutsche übersetzt mit: "Mama will, dass du die Küche sauber machst!". Also, fassen wir das Wichtigste noch mal zusammen. Die Befehlsform sieht so aus: das Verb im Infinitiv und danach das Objekt. Dies siehst du hier am Beispiel von "Close the window!". "Close" ist das Verb im Infinitiv und "window" das Objekt. Ein Befehl kann auch höflich gegeben werden: "Close the window, please!". Auch hier ist "close" das Verb im Infinitiv und "window" das Objekt, hinzu kommt die Höflichkeitsform "please". Besonders ist der Einwort-Imperativ, wie z. B. "Stop!" oder "Go!". Allerdings kann er dort gut verwendet werden, wo es schnell gehen muss, oder im Umgang mit technischen Geräten wie dem Computer, oder bei Tieren. Und schließlich gibt es noch die indirekten Befehle, wie z. B. "You should do it!" Danke fürs Zuhören und bis bald! Dein Numcy.  

46 Kommentare

46 Kommentare
  1. Das Prinzip habe ich vorher nicht verstanden.
    Danke! :-)

    Von Leon Louis S., vor 15 Tagen
  2. Hallo mir hat das Video im Englischunterricht sehr weitergeholfen. Dankeschön

    Von Mayleen S., vor 4 Monaten
  3. (-: :-)

    Von A Babik, vor 10 Monaten
  4. Cooooooooooooooool

    Von A Babik, vor 10 Monaten
  5. Ja Zanakraljic hat recht mit der Hand.
    Wie schafft er das bloß???

    Von Erdem M, vor 11 Monaten
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Imperative Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Imperative kannst du es wiederholen und üben.
  • Fasse die Merkmale des Imperativs zusammen.

    Tipps

    Der Imperativ im Englischen hat eine ähnliche Verwendung, wie im Deutschen. Du kannst also am Beispiel von Imperativsätzen im Deutschen seine Merkmale im Englischen herausfinden.

    Lösung

    Der Imperativ ist die Befehlsform. Diese hat im Englischen die gleichen Merkmale wie im Deutschen:

    • Sie steht immer im Präsens, weil es sich um einen Befehl handelt, der in der Gegenwart oder in absehbarer Zukunft ausgeführt werden soll.
    • Ein Befehl ist meist eine Aussage in der wörtlichen Rede, wird also in der mündlichen Kommunikation verwendet. Kommt aber beispielsweise auch in Gebrauchsanweisungen vor.
    • Imperative sind keine Fragen, sondern Aufforderungen.
    • Sie sehen keinen Widerspruch vor, sondern erwarten die Ausführung des Befehls.
    • Die Befehlsform ist nicht besonders höflich, obwohl sie durch die Hinzufügung des Wortes please (bitte) höflicher gemacht werden kann.
    • Der Imperativ ist kurz und zweckmäßig.
    • Er setzt häufig die Existenz einer Hierarchie voraus, also eine Situation, in der eine Person einen höheren Rang bzw. mehr Macht hat als die andere. In einem solchen Verhältnis stehen zum Beispiel ein Chef und ein Angestellter oder ein General und ein Soldat usw.

  • Zeige die Bestandteile des Imperativs auf.

    Tipps

    Das Objekt erfragst du mit Wen oder was?

    Manche Imperativsätze verlangen kein Objekt und können nur durch das Verb ausgedrückt werden, zum Beispiel: Look!

    Lösung

    Der Imperativ wird folgendermaßen gebildet: das Verb im Infinitiv + das Objekt, zum Beispiel:

    • Close the window! (Mach das Fenster zu!)
    • Leave the room! (Geh aus dem Zimmer.)
    • Take the umbrella! (Nimm den Regenschirm!)
    Im Satz Close the window! ist close das Verb. Es steht im Englischen, anders als im Deutschen, im Infinitiv. Window ist das Objekt, das dem Verb folgt. Merke dir, dass das Objekt in Imperativsätzen nie dem Verb vorausgehen kann.

    Es gibt eine kurze Befehlsform, den sogenannten Einwort-Imperativ, die kein Objekt verlangt und nur aus dem Verb im Infinitiv besteht, zum Beispiel:

    • Go! (Geh!),
    • Sit! (Setz dich!)
    • Listen! (Höre her!)
    • Stop! (Hör auf!).
    Alle Verben im Text, die nicht im Infinitiv stehen, sind dementsprechend auch nicht Teil des Imperativs. Die Verben, die trotzdem markierbar waren, sollten dich nur verwirren. Ebenso wie Wörter wie you oder outside und today. Sie gehören nicht zum Imperativ. Sie habe die Rolle von Subjekten oder Adverbialbestimmungen.

  • Beschreibe jede Situation mit einem Imperativsatz.

    Tipps

    Die Sätze bilden eine kurze Geschichte. Versuche die Imperative zu finden, die inhaltlich am besten in die Lücke passen. Lies dir dazu die Aussagesätze genau durch.

    Lösung

    1. Im ersten Satz passt Come in! (Komm rein!) inhaltlich am besten. Die Angestellte klopft an die Tür und wartet auf die Erlaubnis hereinkommen zu dürfen.
    2. Die Angestellte lässt die Tür offen, deshalb passt hier Close the door. (Mach die Tür zu.) inhaltlich am besten.
    3. Da die Angestellte eine Weile mit dir reden möchte, bietest du ihr den Sitzplatz an Please, take a seat. (Nimm bitte Platz.), damit ihr euch in Ruhe unterhalten könnt. Achte darauf, dass please sowohl am Anfang als auch am Ende des Imperatives stehen könne: Please, take a seat und Take a seat, please sind beide korrekt.
    4. Du möchtest prüfen, was die Angestellte schon gemacht hat und wie weit sie mit der Arbeit gekommen ist, deshalb verlangst du, dass sie dir ihre Arbeitsergebnisse zeigt: Show me your results (Zeige mir deine Ergebnisse).
    5. Die Angestellte ist aber sehr müde und hat zu viel zu tun. Als ein guter Chef, der Mitleid empfindet, sagst du ihr Take a break! (Mach eine Pause!).
    6. Sie muss aber das Projekt zuerst abschließen, deshalb sagst du ihr Finish the project. (Schließe das Projekt ab.).
    7. Sie will sich etwas aufschreiben, aber sie kann ihren Stift nicht finden. Du bietest ihr deswegen deinen an: Please, take mine. (Bitte, nimm meinen.).
    Wenn du selbst Befehle formulierst, achte darauf auch die höfliche Form des Befehls zu werden oder einen indirekten Befehl, damit sich dein Gegenüber nicht zu sehr bevormundet fühlt.

  • Ermittle die Imperative aus der Übersetzung.

    Tipps

    Das Verb steht beim Imperativ immer in einer bestimmten Form, egal wer angesprochen wird.

    Achte auf die Großschreibung am Satzanfang.

    Lösung

    In dieser Aufgabe musst du einerseits die Übersetzung für die deutschen Verben kennen und andererseits wissen, in welche Form du sie einsetzen musst. Das Verb steht im englischen Imperativ immer in der Grundform (ohne to). Damit unterscheidet es sich vom Deutschen, wo es eine spezielle Befehlsform gibt, die sich an die Person(en), an die sie gerichtet ist, anpasst. Dementsprechend übersetzt du:

    • öffnet - open
    • seid - be
    • mach - do
    • nehmt - take
    • sprich - speak
    • geh - go
    Beachte dabei, dass machen in der Formulierung Hausaufgaben machen immer mit do übersetzt wird und nicht mit make. Make verwendest du bei der Herstellung von Dingen, nicht beim Erledigen von Aufgaben.

  • Entscheide, um welche Befehlsform es sich handelt.

    Tipps

    Alle Befehle, die das Wort bitte beinhalten, sind höflicher.

    An den Namen mancher Befehlsformen kannst du schon erkennen, welche Beispiele zu ihnen gehören. Einwort-Imperativ suggeriert beispielsweise, dass der Befehl besonders kurz ist.

    Wie nennt man die Aufforderungen, die zwar eine Anweisung ausdrücken, aber nicht als typischer Befehl formuliert werden?

    Lösung

    Man kann Befehlsformen folgendermaßen einteilen:

    1. Befehle: Das sind typische Befehle, die aus einem Verb im Infinitiv und einem Objekt bestehen. Es handelt sich bei Befehlen um eine eindeutige Aufforderung, wobei der Befehlende meist höher gestellt ist als der andere. Diese Befehlsform kann auch in der Werbung oder in Gebrauchsanweisungen vorkommen, weil sie kurz und zweckmäßig ist, zum Beispiel:
    • Close the window! (Mach das Fenster zu)
    • Leave the room! (Geh aus dem Zimmer!)
    • Turn off the light. (Mach das Licht aus)
    • Buy this dress! (Kauf dieses Kleid!)
    • Click the red button. (Klicke auf den roten Knopf.)
    2. Der höfliche Befehl ist eine Anweisung, die jedoch in einer höflicheren Form vorgebracht wird als der typische Befehl. Diese Höflichkeit wird durch das Wort please (bitte) ausgedrückt, das dem Befehl am Anfang oder am Ende hinzugefügt wird, zum Beispiel:
    • Please, stay! (Bitte, bleib!)
    • Come here, please. (Komm her, bitte.)
    3. Einwort-Imperative sind eine Befehlsform, die nur aus dem Verb im Infinitiv besteht. Der Einwort-Imperativ wird als besonders unhöflich empfunden, aber er findet Anwendung im Militär, in der Erziehung, bei Tieren oder beim Computer, zum Beispiel:
    • Stay! (Bleib!)
    • Work! (Arbeite!)
    • Stop! (Hör auf!)
    • Sit! (Sitz!).
    4. Der indirekte Befehl unterscheidet sich vom Befehl durch seine Form, die folgendermaßen gebildet wird: Subjekt + Hilfsverb + Verb. Er ist nicht als direkter Befehle zu verstehen, sondern als Aufforderung, die der Person, an die sie gerichtet ist, mehr Spielraum lässt, ob die Anweisung ausgeführt wird oder nicht. In diese Gruppe fallen Sätze, wie:
    • You have to come. (Du musst kommen.)
    • You could help me. (Du könntest mir helfen.)
    • You should leave. (Du solltest gehen).

  • Gib den Befehl in den Hörbeispielen höflicher oder indirekt wieder.

    Tipps

    Welches Wort kann man der Befehlsform hinzufügen, um sie höflicher zu machen? Das Wort kann sowohl am Anfang, als auch am Ende des Imperativsatzes stehen.

    Imperativsätze klingen höflicher in Form eines indirekten Befehls. Sie werden folgendermaßen gebildet: Subjekt + Hilfsverb (should/must/could/have to) + Verb.

    Erinnere dich, wie man den Deutschen Satz Mama will, dass du die Küche saubermachst. ins Englische übersetzt.

    Lösung

    Befehle können in höflicher Form vorgebracht werden, indem man am Anfang oder am Ende des Befehls das Wort please (bitte) stellt, zum Beispiel:

    • Please, come in (Bitte, komm rein!)
    • Sit down, please! (Setz dich, bitte!)
    Das Wort *please verändert dabei die grammatische Struktur des Befehls (Verb + Objekt) nicht. Vergleiche die Sätze: Take a seat! (Nimm Platz!) - Please, take a seat! (Bitte, nimm Platz!) und Take a seat, please (Nimm den Platz, bitte).

    Bei indirekten Befehlen kann man sich die folgende Formel merken: Subjekt + Hilfsverb + Verb + Objekt. Als Subjekt kommt oft die Person you (du) vor, da der Befehl an den Gesprächspartner gerichtet wird, zum Beispiel You should close the door! (Du solltest die Tür zumachen!)

    • You must take a break! (Du musst eine Pause machen!)
    Das Hilfsverb ist bei indirekten Befehlen ein Modalverb, dass unabhängig von der Person immer die gleiche Form hat, wie zum Beispiel must, should, could. Ausnahmen sind die Verben have to und need to, die in der dritten Person Singular, also bei he / she / it, die Form has aufweist. Die Modalverben werden von einem Verb im Infinitiv gefolgt, zum Beispiel should close oder must take. Die Modalverben sind bei indirekten Befehlen austauschbar, je nach der Stärke des Befehls. Must und have to sind am strengsten und entsprechen dem Modalverb müssen im Deutschen. Should ist milder und neigt eher zu einer Anweisung wie sollen, wobei could (können) am schwächsten wirkt und der Person mehr Spielraum für eine eigene Entscheidung lässt.

    Bei indirekten Befehlen kommt auch manchmal die Konstruktion mit want (wollen) vor, zum Beispiel

    • I want you to close the door! (Ich will, dass du die Tür schließt). In dieser Konstruktion steht an der ersten Stelle der Befehlende, dann das Verb want (bei der dritten Person Singular wants), dann die Person, der befohlen wird (you, him, her, us, them) und das Verb mit to- Infinitiv. Merke dir, dass die Person, der befohlen wird, als Objekt im Satz auftaucht, deshalb verwendet man hier nicht das Personalpronomen (he, they etc.), sondern das Objektpronomen (him / them etc.).

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