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Great Britain – Political System (1)

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Die Autor/-innen
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Corporalclegg
Great Britain – Political System (1)
lernst du im 6. Lernjahr - 7. Lernjahr

Beschreibung Great Britain – Political System (1)

Hallo, wusstest du, dass Grossbritaniens Verfassung nie geschrieben wurde? Oder findest du das System der "constitutional democracy" verwirrend? Kein Problem, dafür hast du dir hier das richtige Video ausgesucht, denn in diesem Video werde ich die folgenden Themen für dich erläutern: Die Aufgaben der Queen, des Prime Ministers, des Parlaments und Kabinets. Am Ende des Videos erkläre ich dir ebenso den Begriff "Unwritten Constitution", was sehr interresant ist. Let's go!

5 Kommentare

5 Kommentare
  1. Es wäre toll, wenn ein aktuelles Thema wie Brexit hier auch behandelt werden könnte!

    Von Regina Fischer Pauli, vor 4 Monaten
  2. Great content, but pronunciation is a real issue here.

    Von Robyn 1, vor mehr als 2 Jahren
  3. Hallo Nannabo,
    es tut uns leid, dass du Adrian nur schwer verstehen kannst. Wir arbeiten natürlich konstant an unseren Inhalten und wollen die Plattform stetig verbessern. Mit ein wenig Geduld kannst du also bald mit neuen Videos lernen.
    Beste Grüße
    Deine Englischredaktion

    Von Marie Kindler, vor mehr als 2 Jahren
  4. Das tut mir echt Leid zu sagen, aber mit diesem krass-deutschen Akzent kann ich Sie nur schwer verstehen!

    Von Nannabo, vor mehr als 2 Jahren
  5. ohne subtitle kann ich das Video nicht verstehen

    Von farah k., vor mehr als 3 Jahren

Great Britain – Political System (1) Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Great Britain – Political System (1) kannst du es wiederholen und üben.
  • Nenne die Teile der ungeschriebenen britischen Verfassung. Name the different parts of the unwritten British constitution.

    Tipps

    Achte besonders auf die angegebenen Jahreszahlen.

    Obwohl Großbritannien eine konstitutionelle Monarchie ist, legt die Krone keinerlei konstitutionelle Grundgesetze fest.

    Lösung

    Die Teile der Britischen Konstitution sind in chronologischer Reihenfolge:

    • 1215: Magna Carta
    • 1628: Petition of Rights
    • 1689: Bill of Rights
    • 1701: Act of Settlement
    • 1911 / 1918: Parliament Acts
    • 1918 / 1928/ 1969: Representation of People Acts
    Diese werden ergänzt durch bestimmte ungeschriebene Gesetze und Konventionen, die meistens durch Gewohnheiten entstandene Prozesse umfassen.

  • Benenne die Funktionen der einzelnen Regierungsteile Großbritanniens. Name the function of the different branches of government of Great Britain.

    Tipps

    Achte hier besonders auf die personalen Angaben in den Satzanfängen. Eine Institution ist meistens keine einzelne Person.

    Lösung

    Die Institution, die eigentlich in fast jedem Land für die Aufrechterhaltung des Rechts zuständig ist, ist der Gerichtshof des jeweiligen Landes. Im Falle Großbritanniens ist dies der Supreme Court of the United Kingdom. Er ist unabhängig vom Rest der Regierung und überwacht die Aktivitäten der Legislative und der Exekutive auf ihre Rechtmäßigkeit.

    Der Anführer der Partei mit den meisten Sitzen im House of Commons, die auch gleichzeitig den Rest der Regierung in Form seines / ihres Kabinetts aussucht, ist der britische Prime Minister, oder Premierminister im Deutschen.

    Queen Elizabeth II. ist momentan die Monarchin Großbritanniens. Ihre größte politischen Befugnis besteht darin, dass sie technisch gesehen das Kabinett des Premierministers und unter anderem auch den Premierminister selbst wählen darf. Dieses Recht gibt sie jedoch meist an den demokratisch gewählten Anführer der größten Regierungspartei ab.

    Das Parlament der Britischen Regierung, das British Parliament, ist diejenige Institution, die für die Konzeption neuer Gesetze zuständig ist. Es besteht aus dem House of Commons und dem House of Lords .

    Der Hauptunterschied zwischen den beiden besteht heutzutage darin, dass die Mitglieder des House of Lords nicht gewählt werden, sondern ihre Sitze von ihren Vorgängern direkt vererbt kriegen. Da sie nicht an Wählerstimmen gebunden sind, können sie so relativ vorurteilsfrei und ohne Angst vor Stimmenverlust Gesetze erlassen. Außerdem muss das House of Commons ein Gesetz beschließen, dieses dann an das House of Lords weiterleiten, welches es – sollte das Gesetz bestätigt werden – an den Monarchen zur letzten Überprüfung weiterleitet. Das House of Lords bildet also eine von der Wählerpopularität unabhängige Kontrollinstanz für das House of Commons.

    Das erstgeborene Kind des Monarchen von Großbritannien, der Prince of Wales, hat relativ wenig politische Macht. Er hat jedoch, wie sein royaler Elternteil, das Recht, ihn beeinflussende Gesetzesentwürfe abzulehnen und verändern zu lassen. Im Moment ist dies Prince Charles.

    Die letzte Institution auf der Liste ist das Cabinet des Premierministers. Es wird von diesem gewählt, besteht aus 20 Ministern und hat beratende und ausführende Funktionen. Das Kabinett hilft dem Premierminister bei der Organisation der Landesregierung, und jeder der 20 Minister hat sein eigenes Hauptfach, in dem er die Expertenmeinung bildet.

  • Entscheide, ob die folgenden Rechte der Königin oder dem Premierminister zustehen. Decide which rights are granted either to the Queen or to the British Prime Minister.

    Tipps

    Einer der beiden ist zwar technisch gesehen der Anführer der britischen Regierung, hat jedoch nicht den Titel Head of State inne.

    Vergiss nicht, dass die britische Judikative unabhängig von der Exekutive und der Legislative ist.

    Lösung

    Der Monarch (und damit Head of State) Großbritanniens – hier verkörpert durch Queen Elizabeth II. – hat trotz eigentlich rein repräsentativer Funktion immer noch viele Rechte, von denen sie jedoch selten Gebrauch macht. Sie hat unter anderem das Recht, Gesetzesentwürfe, die ihre und die privaten Interessen ihrer Familie beeinflussen, abzulehnen. Diese müssen dann überdacht und neu geformt werden. Technisch gesehen ist sie außerdem die Spitze der britischen Exekutive – sie hat damit den Oberbefehl über die Britische Armee und setzt den Premierminister ein.

    Dieser Premierminister, hier durch David Cameron (2010–2016) verkörpert, wählt bei seiner Ernennung einhundert Minister aus, die seine Regierung bilden. Zusätzlich ernennt er aus diesen einhundert Ministern zwanzig Kabinettsmitglieder, die enger mit ihm zusammenarbeiten. Der Premierminister und sein Kabinett bilden zusammen die Spitze der Legislative Großbritanniens.

    Keiner der beiden Regierungszweige beschäftigt sich jedoch mit der Ernennung von Richtern. Auch ist keiner für die Gehälter der Minister zuständig. Dies wird vom Independent Parliamentary Standards Authority (IPSA) übernommen, einer unabhängigen Organisation.

  • Teile die Ämter den drei Teilen der britischen Regierung zu. Assign these offices and institutions to the three branches of British government.

    Tipps

    Das House of Commons und House of Lords klingen ähnlich und haben ähnliche Aufgaben.

    Lösung

    Zum Executive Branch gehört der Monarch Großbritanniens. In 2020 ist dies Queen Elizabeth II. Dazu kommt ihr Sohn, Prince Charles, der den Titel Prince of Wales trägt.

    Zum Legislative Branch gehören das House of Commons und das House of Lords, die vom Prime Minister und seinen 100 Ministers geleitet werden. Aus diesen 100 Ministern wählt der Prime Minister sein Cabinet aus, das aus 20 solchen Ministern besteht.

    Der Judicial Branch besteht einzig aus dem Supreme Court. Er ist unter anderem für Kompetenzstreitigkeiten zwischen den drei Regionalregierungen (Nordirland, Schottland und Wales) und der britischen Regierung zuständig.

    Chief Judges und Senators haben in Großbritannien nichts verloren. Sie gehören zur Judikative und Legislative der Vereinigten Staaten von Amerika.

  • Nenne bekannte britische Premierminister. Name prominent British Prime Ministers.

    Tipps

    Mitglieder der Königsfamilie sind vom Amt des Premierministers ausgeschlossen.

    Ein berühmter amerikanischer Präsident hat sich hier dazwischen geschummelt.

    Lösung

    Die ersten beiden Bilder stellen Margaret Thatcher und Sir Winston Churchill dar, zwei der bekanntesten Premierminister aller Zeiten.

    • Margaret Thatcher ist aufgrund ihres Geschlechts so berühmt. Sie war mit eine der ersten weiblichen Staatsführer ihrer Zeit.
    • Winston Churchill ist aufgrund seiner prominenten Rolle während des zweiten Weltkrieges so bekannt.
    • Der letzte hier korrekte Premierminister ist David Cameron in Bild fünf. Er ist unter anderem durch die abgewendete Volksabstimmung zum Austritt Großbritanniens aus der EU bekannt geworden.
    Die anderen dargestellten Personen sind der amerikanische Präsident John F. Kennedy (Bild 3), Queen Elizabeth II. (Bild 4) und ihr Sohn Prince Charles (Bild 6).

  • Entscheide, inwiefern eine ungeschriebene Konstitution eine gute oder schlechte Idee sein kann. Decide in which way a certain reliance on unwritten rules could be positive or negative.

    Tipps

    Denke daran, welche Probleme auftauchen würden, wenn du zum Beispiel ein Brettspiel mit deinen Freunden spielst, ohne das Regelheft zu beachten. Mit einer ungeschriebenen Konstitution in einem Land ist es ähnlich: Ohne festgeschriebene Regeln kommen teilweise deutlich spaßigere Regelungen beim Brettspiel und deutlich effektivere Regelungen in einer Regierung zustande. Es kann jedoch auch sein, dass die Regelungen benachteiligend für einen Spieler sind.

    Es gibt zwei negative und vier positive Beispiele in dieser Aufgabe.

    Lösung

    Eine größere Flexibilität in Sachen Gesetzesentwürfe ist beinahe immer eine gute Sache. Je mehr Möglichkeiten einer Regierung zur Verfügung stehen, flüssig und effizient zu arbeiten, desto besser – daher ist bei Text 1 ein klares positive korrekt.

    Jedoch laden ungeschriebene Regeln auch machthungrige Individuen ein, Regellücken zu finden und diese auszunutzen. Dies wird zwar durch mehrere Kontrollinstanzen verhindert, doch allein die bestehende Möglichkeit bedeutet ein negative in Text 2.

    Der in Text 3 beschriebene Umstand ist ein eindeutiger Pluspunkt für ungeschriebene Gesetze. Da Gesetzesentwürfe von einer Mehrheit im House of Commons beschlossen werden müssen und dort auch lebhaft diskutiert werden können, muss ein unsinniger oder unnötig riskanter Gesetzesentwurf eben diese Mehrheit von seiner Sinnhaftigkeit überzeugen. Hier verhindert der gesunde Menschenverstand eine Menge schlechter Ideen. Daher ist hier ein eindeutiges positive richtig.

    Der vierte Text beschreibt vor allem Umstände im Falle eines nationalen Notstands. Andere Staaten haben dies in der Vergangenheit durch Sonderrechte geregelt, die dem Regierungsführer zugesprochen wurden – dieser konnte dann ohne Absicherung des Parlaments Gesetze erlassen (zum Beispiel Roosevelt und Brüning in Amerika und Deutschland während der Weltwirtschaftskrise 1929). Großbritannien kann auf solche Notfälle schneller reagieren, ohne dem Premierminister mehr Macht an die Hand zu geben, da sich viele Schwierigkeiten durch eine ungeschriebene Konstitution umgehen lassen. Daher ist positive für Text 4 korrekt.

    Die Texte 5 und 6 zeigen eine Schwierigkeit und einen Vorteil einer ungeschriebenen Konstitution:

    In Text 5 wird die Notwendigkeit, jeden Gesetzesentwurf aufgrund fehlender Beispiele aus der Vergangenheit neu zu diskutieren, beschrieben. Dies bedeutet einen erhöhten Arbeitsaufwand, da alte, schlechte Ideen zwar abgelehnt wurden, jedoch immer wieder erneut beleuchtet werden muss, ob die damals geltenden Umstände heute immer noch zutreffen. Jedes Mal das Rad neu zu erfinden, wenn man einen Weg sucht, in die nächste Stadt zu kommen, ist kaum die effektivste Art, nachzudenken. Daher ist hier klar die Markierung negative richtig.

    In Text 6 wird jedoch die positive Gegenseite dazu genannt: Wenn man alte Vorschläge, die unter den damaligen Umständen nicht passten, neu entwerfen und erneut einbringen kann, ist das eine gute Sache – daher eindeutig eine positive Idee.

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