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False Friends – Leicht zu verwechselnde Wörter 05:31 min

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Transkript False Friends – Leicht zu verwechselnde Wörter

Rudi Retro ist Liebhaber von alten und besonderen Gegenständen. Obwohl er schon einige Schätze besitzt, gibt es noch so viele Dinge, die er gerne in seiner Sammlung hätte. Hello stranger, I grant you one wish! But choose wisely! Ein echter Flaschengeist?! Rudi kann sein Glück kaum fassen! Und er weiß auch schon ganz genau, wofür er seinen Wunsch verbrauchen wird. I wish to become a classic car! Aber was ist denn da schiefgelaufen? Scheint so, als wäre das ein klassischer Fall von: False Friends. Eigentlich wollte Rudi sagen "Ich wünsche mir, einen Oldtimer zu bekommen." Obwohl es sich fast gleich anhört, heißt "bekommen" auf Englisch nicht "to become". Denn "to become" bedeutet "werden". Rudi hätte sich wünschen müssen "I wish to get a classic car". Denn "bekommen" wird mit "to get" übersetzt. Wenn Deutsch deine Muttersprache ist, gibt es so einige "false friends", falsche Freunde, die dir beim Englisch lernen den Kopf verdrehen können, weil sie entweder gleich aussehen oder gleich klingen, aber eine andere Bedeutung haben. Wie würdest du zum Beispiel den Satz "Ich kenne viele Filme" übersetzen? Es hört sich verlockend ähnlich an, aber "ich kenne" heißt nicht "I can". Denn das bedeutet "Ich kann". Richtig muss es heißen "I know a lot of films." Denn "Ich kenne" wird mit "I know" übersetzt. Auch der Satz "Ich will Eiscreme!" beinhaltet einen "false friend". Das Wort "will" wird im Englischen nämlich nicht nur ähnlich ausgesprochen, sondern auch gleich geschrieben. Aber "Ich will" heißt nicht "I will". Denn "I will" bedeutet "ich werde". Richtig muss es heißen "I want ice cream!" Denn "Ich will" wird mit "I want" übersetzt. Außerdem solltest du bei Folgender Wendung aufpassen. "Bitte, nehmen Sie Platz!" Obwohl du "nehmen" mit "take" und "Platz" mit "place" übersetzen kannst, heißt "Platz nehmen" nicht "to take place". Denn "to take place" bedeutet "stattfinden". Richtig muss es heißen: "Please, sit down." Denn "Platz nehmen" wird mit "to sit down" übersetzt. Kennst du die richtige Übersetzung für folgende Frage? Kann ich mir dieses Buch ausleihen? "Ausleihen" klingt ziemlich stark nach "to lend", oder? Aber Vorsicht! Verwendest du im Englischen "to lend" dann willst du jemandem etwas verleihen. Richtig muss es heißen "Can I borrow this book?" Denn "sich etwas ausleihen" wird mit "to borrow something" übersetzt. Merke dir also: "bekommen" heißt "to get", "Ich kenne" heißt "I know", "Ich will" heißt "I want", "Platz nehmen" heißt "to sit down" und "sich etwas ausleihen" heißt "to borrow something". Auch bei Folgenden Nomen solltest du aufpassen, nicht in die "false friends-Falle" zu tappen. Die Meinung heißt nicht "meaning", sondern "opinion". "Meaning" wird mit "Bedeutung" übersetzt. Deshalb heißt "to mean" auch "bedeuten" und nicht "meinen". Das kann manchmal ganz schön verwirrend sein. Genauso wie das Nomen "der See". Es heißt nicht einfach "sea", sondern "lake". Denn "sea" bedeutet "Meer". Kennst du eigentlich das englische Wort für dein Handy? Das Handy heißt nicht "handy", sondern "mobile phone". "Handy" ist nämlich ein Adjektiv und bedeutet "praktisch". Essen die Engländer eigentlich wirklich Chips zu ihrem Fisch?! Ach ne! "Chips" ist auch ein "false friend"! Kartoffelchips werden im britischen Englisch nicht mit "chips" übersetzt, sondern mit "crisps". Mit "chips" sind nämlich "Pommes Frites" gemeint. Auch bei Folgendem Wort solltest du vorsichtig sein. Schulnote kannst du nicht einfach mit "note" übersetzen. Du brauchst stattdessen das Wort "mark". Denn "note" bedeutet "Notiz". In einem Londoner Büro wirst du keinen "chef" in der Geschäftsführung finden. Denn der Chef eines Büros wird nicht mit "chef" bezeichnet, sondern mit "boss". Das englische "chef" bedeutet nämlich "Koch". Merke dir also: "Meinung" heißt "opinion", "See" heißt "lake", "Handy" heißt "mobile phone", "Chips" heißt "crisps", "Schulnote" heißt "mark" und "Chef" heißt "boss". Und was macht Rudi Retro? Der stellt plötzlich fest, dass er offensichtlich nicht der einzige ist, der in die "false friends-Falle" getappt ist.

False Friends – Leicht zu verwechselnde Wörter Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video False Friends – Leicht zu verwechselnde Wörter kannst du es wiederholen und üben.

  • Vervollständige die Merksätze.

    Tipps

    False friends heißen so, weil sie deutschen Wörtern zum Verwechseln ähnlich sind. Man darf sich von ihnen nicht täuschen lassen.

    Überlege in welchen Sätzen du can sonst noch benutzen kannst. Was bedeutet es?

    Lösung

    Für deutsche Muttersprachler ist es oft ein Problem, sich im englischsprachigen Ausland zu verständigen. Ein Grund dafür sind die false friends. Sie sehen deutschen Wörtern zum Verwechseln ähnlich und klingen auch oft gleich. Sie haben aber eine komplett andere Bedeutung.

    Wenn jemand aus einem deutschsprachigen Land auf Englisch ein Eis bestellen möchte sagt er vielleicht:

    • "I want to become an ice cream." (Ich will ein Eis werden.)
    Er hat hier versehentlich become anstatt von get verwendet. Das ist für den englischen Muttersprachler natürlich sehr lustig!

    Wenn du allerdings beim Lernen von Vokabeln immer besonders auf false friends achtest, kannst du solche Situationen in Zukunft ganz sicher vermeiden.

  • Benenne die gesuchten Vokabeln.

    Tipps

    Achtung! Hier wird die britische Übersetzung von „Chips“ gesucht.

    Alle Wörter in diesem Bild sind false friends. Deren Übersetzungen müssen also anders aussehen und klingen.

    Die englische Übersetzung von „Schulnote“ klingt wie ein männlicher Vorname.

    Lösung

    False friends heißen so, weil sie dich täuschen. Das englische Wort sieht einem deutschen Wort sehr ähnlich und klingt vielleicht auch so. Aber es wird ganz anders übersetzt.

    • „See“ = lake und sea = „Meer“
    Du kannst dir gut merken, dass sea mit „Meer“ übersetzt wird, denn auch auf Deutsch kannst du „die See“ sagen.

    Diese ganzen Vokabeln musst du beim Lernen besonders beachten. Viele Kommunikationsprobleme mit englischen Muttersprachlern entstehen aufgrund von false friends.

    Am besten erstellst du dir eine Übersicht von false friends oder markierst diese Vokabeln, um sie dir besser einzuprägen.

  • Bilde die gesuchten englischen Sätze.

    Tipps

    Achte bei der Übersetzung der Sätze vor allem auf die false friends!

    Die Satzzeichen am Ende des Satzes brauchst du nicht zu schreiben.

    Achte auch auf die Groß- und Kleinschreibung im Englischen sowie auf die Zeichensetzung.

    Lösung

    Hier konntest du dein Wissen über false friends wirklich unter Beweis stellen!
    Du musstest die Sätze eigenständig übersetzen und dabei besonders auf diese besonderen Vokabeln achten.

    • Im ersten Satz steckten gleich zwei; get und mobile phone.
    • „Stattfinden“ heißt auf Englisch to take place.
    • „Platz nehmen“ heißt to sit down.
    • Wenn du an ein Meer fährst, sagst du dazu auf Englisch the sea.
    • Im letzten Satz ist zwar der chef gleichzeitig auch der boss. Das ist aber nur im Restaurant so.
    False friends sind oft eigenartig für englische Muttersprachler, weil sie die deutschen Übersetzungen nicht kennen. Wenn du die false friends aber kennst, kannst du viele unangenehme Situationen vermeiden.

  • Gib die richtigen Übersetzungen der false friends an.

    Tipps

    Achte auf die false friends! Das sind Wörter, die zwar ähnlich klingen, aber eine ganz andere Bedeutung haben.

    Lass dich nicht vom Klang der Wörter auf beiden Seiten täuschen.

    Be careful what you wish for!
    Rudi Retro wanted to become a car!

    Lösung

    Es gibt eine ganze Menge false friends im Englischen. Es lohnt sich, diese Vokabeln gut zu kennen.
    So kannst du unangenehme oder sogar peinliche Situationen mit englischen Muttersprachlern vermeiden.

    Viele der false friends klingen zwar ähnlich zu deutschen Wörtern, haben aber mit diesen nichts zu tun.

    To become bedeutet „werden“. „Bekommen“ bedeutet auf Englisch hingegen to get.

  • Bestimme die richtigen Vokabeln in der SMS.

    Tipps

    Die Wörter, die du hier markieren musst, sind alle false friends. Schau sie dir also ganz genau an.

    Oft klingen sie wie deutsche Wörter, haben aber eine andere Bedeutung.

    Alex war gestern an einem See in ihrer Stadt. Ein Meer ist bei ihr nicht in der Gegend.

    Trust heißt „vertrauen“. Etwas glauben sagst du auf Englisch mit to believe.

    Lösung

    Hier musstest du ganz genau hinsehen, welche Wörter in den Sätzen gesucht wurden und auf die false friends achten:

    • Alex fragt Jim nach seiner Meinung.
    • Sie war gestern am See als ihr Handy plötzlich klingelte.
    • Es war ihr Chef, der wollte, dass sie ins Büro kommt.
    • Er bat sie, Platz zu nehmen und erzählte ihr, dass sie ihr Gehalt noch nicht bekommen hat.
    • Danach fragt er sogar noch, ob sie ein gutes Restaurant in der Stadt kennt.
    • Alex kann kaum glauben, was sie heute erlebt hat.
    Die false friends muss man leider auswendig lernen. Am besten erstellst du dir eine Übersicht von ihnen.

  • Entscheide, welche Vokabel gesucht wird.

    Tipps

    Ein Schnitzel mit Kartoffelchips wirst du in Österreich eher selten im Restaurant bekommen.

    Mit Notizen von anderen zu lernen kann manchmal eine große Hilfe sein.

    Lösung

    In dieser Aufgabe musstest du den Zusammenhang der einzelnen Sätze verstehen, um die richtige Vokabel für die Lücke zu finden.
    Dafür musst du die Sätze besonders aufmerksam lesen und auf Wörter achten, die dir verraten, worum es geht.
    Beim Füllen der Lücken musst du hier besonders auf die false friends achten. Beispiel:

    Cathy is so good at maths. She only gets top marks!
    (Cathy ist so gut in der Schule, dass sie nur top Noten bekommt!)

    Perhaps I can borrow her notes for the next class test.
    (Vielleicht kann ich mir ihre Notizen für die nächste Klassenarbeit ausleihen.)

    Es lohnt sich, viele false friends zu kennen, weil du dich so mit Muttersprachlern besser unterhalten kannst.