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Getreide – vom Korn zum Mehl

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Die Autor*innen
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Team Wissenswelt
Getreide – vom Korn zum Mehl
lernst du in der 1. Klasse - 2. Klasse

Grundlagen zum Thema Getreide – vom Korn zum Mehl

Inhalt

Der Weg vom Korn zum Mehl

Was ist Mehl und wie wird Mehl hergestellt? Bestimmt isst du gerne Brot und andere leckere Backwaren wie etwa Kuchen. Um diese Lebensmittel herzustellen, braucht man Mehl. Mehl wird aus Getreide gewonnen. Aber wie macht man Mehl und ist Mehl gleichbedeutend mit Getreide?
Im Folgenden wollen wir uns die Mehlherstellung genauer ansehen und du erfährst, wie der Weg vom Korn zum Mehl aussieht.

Der Getreideanbau

Vielleicht hast du in deiner Grundschule bereits das Thema „Vom Korn zum Mehl” besprochen und weißt, wie man vom Getreide auf dem Feld zum Mehl im Supermarkt kommt?
Damit überhaupt Getreide wachsen kann, muss im ersten Schritt das Feld bestellt werden. Das bedeutet, die Bäuerin oder der Bauer fährt im Herbst mit dem Traktor über das Feld und sät das Wintergetreide mit Pflug und Egge aus. Schon bald sprießen dann die ersten jungen Triebe. Im Winter hört das Wachstum der Getreidepflanzen unter der schützenden Schneedecke vorübergehend auf, bevor es im wärmeren Frühling weiterwächst. Nun wird auch die Sommersaat ausgebracht. Stehen genügend Nährstoffe und Wasser zur Verfügung, wächst das Getreide heran und blüht im Frühsommer.
Da Getreide Windblütler sind, werden zur Bestäubung der Blüten keine Insekten benötigt. Der Wind weht die Pollen einfach über das Feld und das Korn kann heranreifen.

Die Getreideernte

Im Hochsommer sind die Felder gelb gefärbt. Sobald das Korn von selbst aus der Ähre fällt, ist es Zeit zu ernten. Dies übernehmen heute moderne Mähdrescher: Während sich die Maschine fortbewegt, werden die Halme abgemäht und die Körner im Maschineninneren aus den Ähren gedroschen. Nach der Reinigung werden die sauberen Körner im Korntank des Mähdreschers gesammelt. Später wird das Korn zum Bauernhof oder direkt zur Mühle transportiert.

Dort werden die Körner weiterverarbeitet. Vor allem Weizen und Roggen werden angeliefert, da aus diesen beiden Getreidesorten hochwertige Backwaren hergestellt werden können.
Die hinten herausfallenden Pflanzenhalme, auch Stroh genannt, bleiben auf dem Feld liegen und werden anschließend mit einer Ballenpresse gesammelt und zu Rundballen geformt. Das hast du sicherlich schon einmal gesehen.
So kann das Stroh als Tierfutter eingesetzt oder als Einstreu in den Ställen genutzt werden. Wird das Stroh als Dünger verwendet, bleibt es ungebunden auf dem Feld und kann kleingehäckselt in den Boden eingearbeitet werden.

Aufbau eines Getreidekorns

Im Bild siehst du, dass ein Getreidekorn aus vier Teilen besteht: Aufbau Getreidekorn

  • Keimling: Aus ihm kann eine neue Getreidepflanze heranwachsen. Er enthält Eiweiß, Öle und Mineralien.
  • Mehlkörper: Das Innere des Mehlkorns besteht aus Kohlenhydraten und Eiweiß, auch Stärke genannt.
  • Innere Fruchtschale: Sie enthält Eiweiß, Fett, Mineralstoffe und Vitamine.
  • Äußere Fruchtschale: Die äußere Hülle aus der harten Schale hält das Korn zusammen und schützt vor Feuchtigkeit. Sie ist für den Menschen unverdaulich.

Verarbeitung des Korns zu Mehl

Im letzten Schritt wird das Korn in der Mühle zu Mehl gemahlen. Hierbei wird der Mehlkörper von den übrigen Bestandteilen des Korns getrennt. Je nach Getreidesorte unterscheiden sich die Mehle in ihrer Helligkeit. Dunklere Mehle enthalten mehr von der Schale und sind somit reicher an Vitaminen, Eiweißen, Mineralien, Kohlenhydraten und Ballaststoffen. Deshalb ist Vollkornmehl besonders gesund.

Das so hergestellte Mehl kann anschließend verkauft und von der Bäckerin oder dem Bäcker zu leckeren Dingen weiterverarbeitet werden. Mehl ist also zermahlenes Getreide und enthält je nach Sorte mehr oder weniger Bestandteile des ursprünglichen Korns.
Auf sofatutor findest du auch ein Arbeitsblatt zum Thema „Vom Korn zum Mehl”.

Getreide – vom Korn zum Mehl Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Getreide – vom Korn zum Mehl kannst du es wiederholen und üben.
  • Wann wird das Getreide ausgesät? Erkläre.

    Tipps

    Im Frühling wird auch nochmal Getreide ausgesät, zum Beispiel die Sommergerste.

    Lösung

    Ein Bauer hat zwei Möglichkeiten, sein Getreide auszusäen. Er kann es im Herbst und im Frühling aussäen. Wenn er im Herbst sein Getreide aussäen möchte, muss er Wintergetreide nehmen und dieses im Herbst auf seinen Acker ausbringen. Die Pflanzen fangen rasch an zu keimen und noch bevor der Winter beginnt, kann er kleine Triebe aus der Erde kommen sehen. Dann kommt der Winter und eine Schneedecke schützt die kleinen Pflanzen.

    Möchte er im Frühling sein Getreide aussäen, dann muss er Sommergetreide nehmen. Dieses wächst rasch und er kann noch im Sommer ernten.

  • Wie ist ein Getreidekorn aufgebaut? Beschreibe es.

    Tipps

    Die äußere Fruchtschale schützt das Korn vor Krankheiten. Diese Schale wird auch als Kleie bezeichnet.

    Aus dem Keimling kann eine neue Pflanze wachsen.

    Lösung

    Ein Getreidekorn besteht aus einem Keimling, einem Mehlkörper und zwei Fruchtschalen.

    • Aus dem Keimling kann eine neue Pflanze wachsen. Er enthält Eiweiß, Öle und Mineralien.
    • Im Inneren des Korns liegt der Mehlkörper. Er besteht aus Stärke. Von ihm ernährt sich die Pflanze, wenn sie auskeimt.
    • Die innere Fruchtschale enthält Eiweiß, Fette, Mineralstoffe und Vitamine. Die äußere Schale ist sehr fest. Sie schützt das Korn vor Umwelteinflüssen.

  • Wie kommt das Korn vom Feld ins Brot? Erkläre den Weg.

    Tipps

    Durch das Mahlen der Körner entsteht Mehl.

    Lösung

    Die Getreidekörner vom Bauern stecken also in deinem Frühstücksbrot. Aber wie kommen sie da hinein?

    Im Herbst hat der Bauer angefangen, seinen Acker zu pflügen und den Weizen auszusäen. Im Sommer konnte er dann den Weizen ernten und zum Müller bringen. Der Müller mahlt das Korn zu Mehl und verpackt es. Anschließend gelangt das Mehl zum Bäcker und dieser backt das Brot.

  • Welche Bedeutung hat Getreide? Erkläre.

    Tipps

    Hier siehst du die Ähre des Weizens. In der Ähre liegen die Körner.

    Lösung

    Getreide war schon früher ein sehr wichtiges Nahrungsmittel. Heute wird Getreide gezielt auf Feldern angebaut. Es gibt sehr viele Getreidesorten. Mais, Hirse, Hafer, Weizen, Dinkel, Roggen, Gerste und Reis sind Getreidesorten.

    Weizen, Roggen und Gerste bilden Ähren, darin liegen die Körner. Mais bildet einen Kolben aus. Hafer, Hirse und Reis bilden eine Rispe.

    In vielen Nahrungsmitteln steckt Getreide drin. Überall, wo Mehl verarbeitet wurde, steckt Getreide drin, also zum Beispiel in Brot, Nudeln und Kuchen. Aus diesem Grund ist der Getreideanbau auch sehr wichtig für uns Menschen.

  • Was weißt du über die Mehlsorten? Erkläre.

    Tipps

    Die äußere Fruchtschale wird auch als Kleie bezeichnet.

    Dunkles Brot enthält Vollkornmehl.

    Lösung

    Es gibt verschiedene Mehlsorten, zum Beispiel Vollkornmehl und Weißmehl.

    Weißmehl findest du zum Beispiel im Weißbrot. In diesem Brot ist keine gesunde Kleie enthalten.

    Vollkornbrot besteht aus Vollkornmehl. Dieses Mehl ist bräunlich und enthält viel Kleie. Die Kleie ist sehr gesund und daher sagen unsere Eltern auch oft, dass wir lieber Vollkornbrot essen sollen.

  • Wie heißen die Getreidesorten? Benenne sie.

    Tipps

    Die Gerste besitzt sehr lange Grannen.

    Hafer wächst in Rispen und sieht daher ganz anders aus als die anderen gezeigten Getreidesorten.

    Lösung

    Getreidesorten gehören zu der Familie der Gräser. Aus den Körnern wird Mehl hergestellt, welches dann die Grundlage für viele Lebensmittel ist.

    Die Früchte, also die Körner, wachsen entweder als Ähre, Rispe oder Kolben.

    • Ähre: Weizen, Gerste und Roggen
    • Kolben: Mais
    • Rispe: Reis und Hafer
    An den Ähren sind oft lange Borsten, die Grannen. Besonders lange Grannen hat die Gerste. Die Grannen des Roggens sind etwas kürzer und am Weizen lassen sich keine Grannen erkennen.

    Die Fruchtform und die Länge der Grannen kannst du also gut nutzen, um die verschiedenen Getreidesorten zu unterscheiden.

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