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Militärmacht Rom - Stärken und Schwächen

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Militärmacht Rom - Stärken und Schwächen

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Beschreibung Militärmacht Rom - Stärken und Schwächen

Salve! Was war eigentlich der Grund dafür, dass sich das Römische Reich zu einem der größten Reiche der Antike entwickeln konnte. Hier erfährst du es: Einer der Eckpfeiler der römischen Hegemonie in der alten Welt war das Militär. Vor allem seine technische Entwicklungen, die gute Versorgung der Truppen und seine Disziplin waren dafür verantwortlich, dass sich dem römischen Heer die meisten Gegner beugen mussten. Doch auf Dauer konnte auch das Militär den allmählichen Verfall dieses antiken Weltreiches nicht verhindern. Aber sieh doch selbst!

Militärmacht Rom - Stärken und Schwächen Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Militärmacht Rom - Stärken und Schwächen kannst du es wiederholen und üben.
  • Bestimme, welche Aussagen über die römische Armee korrekt sind.

    Tipps

    Das lateinische Verb imperare heißt übersetzt befehlen, herrschen.

    Die römische Armee marschierte häufig in bestimmten Formationen auf. So gab es zum Beispiel die „Schildkröte“, bei der die Soldaten ihre Schilde so über bzw. vor sich hielten, dass sie wie ein Panzer als Schutz dienten.

    Lösung

    Die römische Armee erzielte viele Erfolge und war ihren Feinden viele Jahrhunderte weit überlegen. Das lag vor allem an den technischen Erfindungen und der Disziplin ihrer Soldaten. Aber auch ein starker Kaiser an der Spitze der Truppen war wichtig, um das immer größer werdende Reich zusammenzuhalten. Vor allem die Stadt Rom profitierte vom großen Erfolg der Armee, wovon die vielen eindrucksvollen Bauten zeugen.

  • Beschreibe die Ausrüstung des römischen Soldaten.

    Tipps

    Schau dir das Bild genau an. Viele Dinge kennst du schon und kannst du direkt benennen.

    Das älteste bekannte Gewehr wurde etwa im 13.-14. Jahrhundert nach Christus gebaut.

    Lösung

    Durch die Heeresreform des Marius wurde die römische Armee professionalisiert und vereinheitlicht. Alle Legionäre besaßen die gleiche Ausrüstung. Diese bestand aus Kettenhemd, Helm, Schild und Waffen (Schwert, Dolch, Wurfspeer). Außerdem trugen sie noch Holzgestänge, Werkzeuge und Kochgeräte bei sich, um abends ein Lager zu errichten und Essen zuzubereiten. Die ganze Ausrüstung wog etwa 40 kg.

    (Quelle: Geschichte und Geschehen 5/6 [Thüringen], Stuttgart 2012, S. 130)

  • Nenne wichtige Begriffe zur römischen Armee.

    Tipps

    Das lateinische Verb auxiliare bedeutet übersetzt helfen.

    Römische Männernamen enden häufig auf -us.

    Die Großbuchstaben zeigen dir, mit welchem Buchstaben das Wort beginnt.

    Lösung

    Der Kaiser, auch Imperator, stand an der Spitze der Truppen. Diese Truppen setzten sich aus Legionen zusammen, welche von Hilfstruppen (Auxilia) unterstützt wurden. Zur Zeit des Marius wurden viele Reformen zur Verbesserung der römischen Armee erlassen. Ob er allerdings der Urheber all dieser Reformen ist, ist laut der neueren Forschung umstritten.

  • Stelle die Entwicklung der römischen Legionen dar.

    Tipps

    Die Heeresreform des Marius kann auf das Ende des 2. Jh. v. Chr. datiert werden.

    Augustus war von 27 v. Chr. bis 14 n. Chr. römischer Kaiser.

    Versuche zunächst, dir Zeiträume zu erschließen und diese in eine chronologische Reihenfolge zu bringen.

    Lösung

    In der Frühzeit Roms bezeichnete das Wort Legion die Angehörigen des Militärs innerhalb des Stadtgebietes. Mit der Ausdehnung Roms mussten bei Bedarf zusätzliche Legionen aufgestellt werden.
    Ende des 4. Jh. v. Chr. gab es dann regulär vier Legionen. Durch die Heeresreform des Marius im 2. Jh. v. Chr. kam es zur Umstrukturierung des römischen Heereswesens. Die Soldaten wurden besser ausgebildet, weshalb man von einer Professionalisierung des Heeres spricht. Außerdem wurde die Bürgerarmee nun zur Berufsarmee.
    In der neueren Forschung ist allerdings umstritten, ob alle Reformen Marius zuzuschreiben sind oder ob es hier eher um Entwicklungen geht, die lange vorher begannen und während seiner Regierung abgeschlossen wurden.
    Während der Bürgerkriege im 1. Jh. v. Chr. gab es bis zu 70 Legionen. Unter Kaiser Augustus kam es zur Schaffung eines stehenden Heeres, welches in den Provinzen und an den Grenzen stationiert war. So wurden in der Hochphase der Römischen Kaiserzeit etwa 25-30 Legionen benötigt, um das römische Weltreich zu sichern. Gegen Ende der Kaiserzeit verkleinerte man die Legionen auf etwa je 1000 Mann, erhöhte aber ihre Gesamtzahl. Ende des 5. Jh. (Weströmisches Reich) bzw. Ende des 7. Jh. n. Chr. (Oströmisches Reich) verschwanden die Legionen schließlich zugunsten anderer Heeresstrukturen.

  • Fasse die Informationen zur Militärmacht Rom zusammen.

    Tipps

    Eine Legion bezeichnete eine Militäreinheit, die je nach Entwicklung zwischen 3000-6000 Soldaten umfasste. Durch die Ausdehnung des Römischen Reiches wurden mehrere Legionen gleichzeitig benötigt.

    Die römische Armee war die erste, die technisches Kampfgerät verwendete.

    Lösung

    Die römische Armee war über viele Jahrhunderte die erfolgreichste überhaupt und hatte großen Anteil daran, dass sich das Römische Reich so weit ausdehnen konnte. Die Truppen waren nicht nur zu Land, sondern auch zu Wasser sehr erfolgreich. Gründe für diesen Erfolg waren u. a. die große Disziplin der Soldaten, die technische Ausrüstung und die Einhaltung bestimmter Formationen beim Aufmarsch. An der Spitze der Truppen stand der Imperator.

  • Arbeite die korrekten Aussagen über die Disziplin im römischen Heer heraus.

    Tipps

    Fustuarium kommt vom lateinischen Wort fustis, was soviel heißt, wie Prügel oder Stock.

    Ein Deserteur ist jemand, der absichtlich von seinen militärischen Pflichten fernbleibt. Überlebte ein römischer Soldat die Bestrafung, schadete diese Pflichtverletzung dennoch seinem Ansehen.

    Vier Aussagen sind korrekt.

    Lösung

    Bei dem Fustuarium, welches Polybios in dieser Quelle beschreibt, handelte es sich um eine Art der Bestrafung, bei der Soldaten für eine Pflichtverletzung gemaßregelt wurden. Man kann hierbei auch von einer Art Hinrichtung sprechen, da alle Soldaten im Lager so lange auf den Verurteilten einprügelten, dass er meist an seinen Verletzungen starb. Musste eine ganze Einheit bestraft werden, dann kam es zur sogenannten Dezimation. Das heißt, dass jeder zehnte Soldat bestraft wurde.

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