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Die Kelten - Der gallische Aufstand 02:52 min

Die Kelten - Der gallische Aufstand Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Die Kelten - Der gallische Aufstand kannst du es wiederholen und üben.

  • Beschreibe den Kelten Vercingetorix.

    Tipps

    In Alesia kam es zur Entscheidungsschlacht zwischen Galliern und Römern. Wer ging als Sieger hervor?

    Obwohl Vercingetorix zunächst ein großer Herausforder der Weltmacht Roms war, hatte er kein rühmliches Ende. Weißt du, was mit ihm geschah?

    Lösung

    Vercingetorix gehörte dem Stamm der Arverner/-innen (heutige Auvergne/Frankreich) an. Übersetzt bedeutete sein Name „großer König der Tapferen“. Mit etwa 30 Jahren wurde Vercingetorix zunächst zum Häuptling der Arverner/-innen, später dann zum Oberhaupt von ganz Gallien und sollte schließlich als Oberbefehlshaber der verbündeten gallischen Stämme eine Armee gegen Cäsar anführen. 52 v. Chr. führte Vercingetorix den letzten großen Aufstand der Gallier gegen Cäsar im Gallischen Krieg an. Bei Alesia kam es zur letzten entscheidende Schlacht, die mit einer Niederlage der gallischen Truppen endete. Vercingetorix ergab sich daraufhin, wurde nach Rom geschafft und dort schließlich im Triumphzug 46 v. Chr. hingerichtet.

  • Fasse die Entscheidungsschlacht vor der Stadt Alesia zusammen.

    Tipps

    Beginne mit der Vorgeschichte der Schlacht bei Alesia.

    Lösung

    In der Stadt Alesia (heutiges Ostfrankreich) hatten sich die Gallier unter der Führung von Vercingetorix verschanzt. Da es sich auf einer Hügelkuppe befand, war es kaum einzunehmen. Cäsars Taktik bestand daher darin, auf Zeit zu spielen, während die Gallier in Alesia verhungerten. Die Schlacht bei Alesia 52 v. Chr. sollte als Entscheidungskampf zwischen den Römern und den Galliern in die Geschichte eingehen und mit dem Sieg der Römer, der ihnen die Herrschaft in Gallien sicherte, enden.

  • Erläutere, wie es zum Gallischen Krieg kam.

    Tipps

    Nur eine Aussage ist korrekt.

    Lösung

    Im Frühjahr 57 v. Chr. begann Cäsar den Feldzug gegen Gallien. Eine angebliche Verschwörung der Gallier diente ihm dabei als Vorwand. Da Gallien von Stämmen bewohnt wurde, die entweder miteinander verbündet oder verfeindet waren, konnte Cäsar diese Gegnerschaft immer wieder zu seinen Gunsten ausnutzen. Jedoch ergaben sich die Gallier nicht kampflos. Bereits 56 v. Chr. mussten die Römer mehrere Aufstandsbewegungen der Gallier niederwerfen.

  • Untersuche die historische Wahrheit der Comic-Figuren Asterix und Obelix.

    Tipps

    Ein Wort ist zu viel.

    Der Gallische Krieg spielte sich von 58 bis 51/50 v. Chr. ab.

    Die Druiden waren keltische Priester, denen magische Kräfte zugeschrieben wurden.

    Lösung

    Das kleine Dorf im Nordwesten Galliens, in dem Asterix und Obelix wohnten, soll als einziger Teil des Landes bis zum Jahre 50 v. Chr. nicht von Gaius Julius Cäsar erobert worden sein. Das sollen sie laut der Comic-Reihe ihrem Zaubertrank verdanken, der vom Druiden Miraculix zusammengebraut wurde und ihnen übermenschliche Kräfte verlieh. Die Erfinder der französischen Comic-Reihe Asterix und Obelix sind der Zeichner Albert Uderzo und René Goscinny. Der erste Band erschien 1959 und gilt bis heute als einer der erfolgreichsten Comics aus Europa.

  • Gib an, wie die römische Eroberungspolitik aussah.

    Tipps

    Diodor behauptet, dass die Römer, nachdem sie Weltmacht geworden sind, etwas änderten. Was genau?

    Livius und Pompeius Trogus haben ein ganz gegensätzliches Bild von der römischen Herrschaftsform. Kannst du sagen, inwiefern?

    Lösung

    Obwohl die Römer stets glaubten, dass ihre Kriege gerecht waren, gab es durchaus Stimmen, die die römische Vorherrschaft mit Schrecken verbunden sahen. Dazu gehörten unter anderem auch die Gallier, die sich gegen die Römer in Aufständen wehrten, weil sie sahen, dass diese Siedlungen plünderten und sie niederbrannten. Nach seiner Eroberung Galliens suchte Cäsar dort nach Schätzen, mit denen er auch seine Soldaten reich entlohnte. Um sich deren Treue zu erkaufen, gab Cäsar ihnen zudem Gefangene als Sklaven. Der Geschichtsschreiber Trogus berichtete von der Praxis des Sklavenhandels.

    Quelle: Derichs, Johannes (u.a.): Denkmal. Geschichte 1. Nordrhein-Westfalen. Braunschweig: Schroedel Verlag 2011, S. 148f.

  • Erkläre, wer die Kelten waren.

    Tipps

    Vielleicht kennst du König Artus. Er soll Kelte gewesen sein. Doch ob König Artus wirklich existiert hat, weiß niemand so genau, denn seine Existenz geht auf eine Legende zurück.

    Lösung

    Obwohl es nur wenige schriftliche Quellen über die Kelt/-innen gibt, haben Archäolog/-innen doch Reste von der sogenannten Hallstadt-Kultur gefunden, die die älteste keltische Kultur sein soll, die wir kennen. Die Hallstadt-Kultur trägt den Namen des Fundorts: In dem gleichnamigen Ort in Österreich hat man Gräber, Waffen und Schmuck gefunden, die sich etwa auf das Jahr 800 v. Chr. datieren lassen. Forscher/-innen gehen davon aus, dass sich aus der Hallstadt-Kultur die Latène-Kultur entwickelt haben soll, dessen Sprache Keltisch war.