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Die Römische Antike 07:51 min

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Transkript Die Römische Antike

Hallo, ich bin Numcy und ich erzähle dir heute etwas aus der Weltgeschichte. Die römische Antike Dieses Video beinhaltet folgende Themenbereiche: - Die Gründung Roms - Rom wird Republik - Vom Stadtstaat zur Weltmacht - Die Herrschaft des Augustus - Der Untergang Roms Die Gründung Roms Der Sage nach soll Rom im Jahr 753 vor Christus von Romulus und Remus gegründet worden sein. Deshalb begannen die Römer ihre Zeitrechnung mit diesem Jahr. Tatsächlich entstand Rom etwa 50 Jahre früher durch die Vereinigung von 4 Dörfern in einer geografisch günstigen Lage. Der bis zum nahen Meer schiffbare Tiber, ein mildes Klima, zahlreiche Quellen in der Umgebung, 2 Fernstraßen in der Nähe und 7 Hügel ermöglichten Handel, Viehzucht und gaben Schutz. Rom wird Republik Bis 510 vor Christus wurde Rom von den Etruskern beherrscht, die sich nördlich von Rom niedergelassen hatten. In diesem Jahr verjagten die Römer den letzten Etruskerkönig und beendeten die verhasste Monarchie. Rom war nun eine Republik. Vom Stadtstaat zur Weltmacht Im vierten Jahrhundert vor Christus, begann Rom seinen Machtbereich auszubauen. Es schaltete in zahlreichen und teilweise sehr verlustreichen Kriegen Konkurrenten aus. Mehr als 100 Jahre rangen die Römer z. B. mit den Karthagern um die Macht im Mittelmeerraum. Nach der Besiegung von Karthago, Makedonien und Korinth beherrschte Rom, um die Mitte des zweiten Jahrhunderts vor Christus nicht nur den Mittelmeerraum, sondern war die unangefochtene Weltmacht. Die Stadt Rom war das Zentrum des Römischen Reichs und das kulturelle Vorbild der unterworfenen Völker. Überall waren römische Soldaten stationiert und verwalteten römische Beamte. Die römische Währung, römische Gewichte, Maße und das römische Recht gelten im ganzen Reich. Die römische Lebensart, Kunst, Kultur, Architektur breiteten sich in allen Teilen des Reiches aus. Überall wurden die römischen Götter verehrt und Latein wurde zur Weltsprache. Unter Kaiser Hadrian, der von 117 bis 138 nach Christus regierte, erreichte das Römische Reich, das Imperium Romanum, seine größte Ausdehnung. Seine Grenzgebiete waren Nordafrika, Spanien, Gallien, Britannien, Germanien, Griechenland und Kleinasien. Die Herrschaft des Augustus Die zahlreichen Kriege bewirkten die Verarmung der Bauern und Handwerker und löste lang andauernde Spannungen und Konflikte zwischen den adligen Patriziern und der Masse des Volkes, den Plebejern, aus. Aus diesen sogenannten Bürgerkriegen ging schließlich, um die Mitte des ersten Jahrhunderts vor Christus, Gaius Julius Cäsar als Sieger hervor und herrschte wie ein Monarch. Seine Ermordung im Jahre 44 vor Christus löste erneut einen Bürgerkrieg aus, in dem sich sein Neffe und Adoptivsohn Oktavianus durchsetzte. Die Römer wollten nun endlich Ruhe und Frieden. Deshalb erhielt Oktavianus fast alle wichtigen Ämter auf Lebenszeit und zahlreiche Ehrentitel, wie zum Beispiel Augustus, das heißt "der Erhabene". Er hatte aus dem Ende Cäsars gelernt, trat bescheiden auf, respektierte die republikanischen Institutionen und nannte sich Princeps, das heißt erster Bürger, denn offiziell war Rom immer noch eine Republik. In Wirklichkeit war Augustus aber aufgrund seiner großen Machtfülle ein Kaiser. In seiner Regierungszeit von 47 vor Christus, bis 14 nach Christus erreichte Rom seine Blütezeit. Augustus verbesserte die Lebensbedingungen der unteren Volksschichten und förderte Kunst, Kultur, Architektur und die Wissenschaften. Deshalb fanden sich die Römer mit dem Ende der Republik ab und begrüßten die Einführung der Monarchie.  Der Untergang Roms Im zweiten und dritten Jahrhundert nach Christus wuchs die Bedrohung Roms durch fremde Völker, besonders durch germanische Stämme,  und die Grenzen des riesigen Römischen Reichs konnten nicht mehr verteidigt werden. Die politische Macht wurde nun vom Heer beziehungsweise den Heerführern ausgeübt. Oft riefen römische Truppen ihren Feldherrn zum Kaiser aus. Manchmal konkurrierten sogenannte Soldatenkaiser um die Macht. Dann kam es zu blutigen Bürgerkriegen. Da das riesige Reich nicht mehr von einer Person regiert werden konnte, teilte Kaiser Diokletian Ende des dritten Jahrhunderts das Römische Reich in vier Reiche, das von 2 Kaisern und 2 Unterkaisern regiert wurde. 395 nach Christus zerfiel Rom endgültig in 2 Reiche. Hauptstadt Westroms wurde Ravenna, Hauptstadt Ostroms Konstantinopel beziehungsweise Byzanz, wie es später hieß. 476 nach Christus endete das Weströmische Reich durch die Absetzung des letzten Kaisers Romulus Augustulus durch den germanischen Heerführer Odoaker. Das Oströmische Reich wurde 1453 Teil des Oströmische Reichs. So das war es erst einmal. Ich danke für die Aufmerksamkeit und wünsche dir viel Erfolg mit dem gerade Gelernten. Bis dann, dein Numcy. Tschüss.