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Energie aus Wasser 01:54 min

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Transkript Energie aus Wasser

Interviewer: Neben den endlichen Energieträgern gibt es Kräfte, die sich immer wieder erneuern, zum Beispiel Wasser. Wo Wasserkraft vorhanden ist, steht sie praktisch unbegrenzt zur Verfügung. Schon seit Jahrtausenden nutzen Menschen die Kraft des Wassers. Es gibt Laufwasserkraftwerke an Bächen und Flüssen und riesige Speicherkraftwerke wie das am Walchensee in Süddeutschland. 84 Tonnen Wasser rauschen durch diese Rohre zu Tal, pro Sekunde. Christian Orschler: 124000 Kilowatt Leistung hat das Kraftwerk und erzeugt damit pro Jahr 300 Millionen Kilowattstunden Strom. Das genügt, um etwa 250000 Haushalte mit Strom aus der Wasserkraft zu versorgen. Das Ganze schon seit 1924.Interviewer: Und wie funktioniert das, Strom aus Wasser zu machen? Christian Orschler: Das Wasser kommt vom Berg herunter, fließt in den grünen Bereich, das ist die Turbine. Dort setzt sich die Energie des Wassers in Bewegungsenergie um, geht über die Welle in den dunkelgrünen Bereich, den Generator. Dort wird der Strom erzeugt. Und geht dann hinaus in die Leitung. Interviewer: Wasserkraftwerke mit Speicherseen haben einen großen Vorteil. Sie können sich dem Bedarf perfekt anpassen. Christian Orschler: Morgens früh, wenn jeder sein Frühstück macht, brauchen wir viel Strom, mittags, wenn alle Mittagessen kochen, brauchen wir viel Strom und abends, wenn man gemütlich vor dem Fernseher sitzt, braucht man auch viel Strom. Das sind die sogenannten Tagesspitzen. Und das Walchenseekraftwerk ist dafür gebaut, Spitzenlaststrom zur Verfügung zu stellen.Interviewer: Wasser trägt heute mit gut drei Prozent zur Stromversorgung in Deutschland bei.