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Männliche Keimzellen - Spermien

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Die Autor/-innen
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Sabine Blumenthal

Männliche Keimzellen - Spermien

lernst du in der 7. Klasse - 8. Klasse

Beschreibung Männliche Keimzellen - Spermien

Das Video erklärt den Bau und die Entstehung bzw. Entwicklung der männlichen Keimzellen - der Spermien. Du erfährst etwas zu Größe, Aussehen, Aufbau der Spermien sowie Ort und Vorgang der Bildung von Spermien. Anhand zahlreicher Skizzen wird dir alles verständlich erklärt. So wird dir zum Bau der Spermien eine Zeichnung präsentiert und daran die einzelnen Bestandteile, Besonderheiten und Funktionen erläutert. Anschließend wird die Entwicklung der Spermien aus den Urspermienzellen zu den reifen Spermien beschrieben. Die genauen Vorgänge lernst du in dem Video kennen. Danach werden besondere Eigenschaften von Spermien besprochen. Dazu gehören die Bewegung, die Anzahl und die Lebensdauer von den männlichen Keimzellen.

Transkript Männliche Keimzellen - Spermien

Hallo, da bin ich wieder, eure Sabine Blumenthal. Im heutigen Video geht es um die männlichen Keimzellen, die Spermien. Du lernst heute, wie die Spermien gebaut sind und wo und wie sie entstehen. Als Voraussetzung solltest du die männlichen Geschlechtsorgane kennen, ihren Bau und ihre Lage im Körper des Mannes. Beginnen wir nun zunächst mit dem Bau der männlichen Keimzellen. Mit einer Größe von nur 0,06 mm gehört das Spermium zu den kleinsten Zellen im menschlichen Körper. Wie genau ist nun ein Spermium aufgebaut? Du siehst hier die schematische Darstellung eines Spermiums. Damit auch das Innere erkennbar ist, stellen wir es uns aufgeschnitten vor. Dieser obere Teil ist der Kopf des Spermiums. Er ist gleichbedeutend mit dem Zellkern und enthält die Erbinformationen. Dieses kleine Stück ist der Hals, an den sich das Mittelstück anschließt. Das Mittelstück enthält in einem Spiralfaden sehr, sehr viele Mitochondrien und liefert damit die Energie für das Spermium. Der Spiralfaden geht am Ende des Mittelstücks in den Schwanzfaden über. Und noch einmal: Von der Kopfspitze bis zum Schwanzende ist so ein Spermium gerade mal 0,06 mm lang. Wie und wo entstehen nun die Spermien? Spermien sind Keimzellen und werden daher in den Keimdrüsen gebildet. Diese Keimdrüsen sind beim Mann die Hoden. In den Hoden eines Jungen befinden sich Milliarden von Urspermienzellen, auch als Spermienmutterzellen bezeichnet. Wenn die Pubertät beginnt, teilen sich diese Zellen. Jede einzelne von ihnen führt zwei Reifeteilungen durch. Aus jeder Urspermienzelle entstehen also vier Spermien. Diese noch unreifen und nicht befruchtungsfähigen Spermien wachsen und reifen in den Hoden heran. Sind die Spermien vollständig entwickelt, dann werden sie in den Nebenhoden gespeichert. Spermien können sich durch kräftiges Schlagen ihres Schwanzfadens aus eigener Kraft fortbewegen. Sie erreichen dabei eine Geschwindigkeit von etwa 3 mm/s. Vorhin hast du erfahren, dass in den Hoden eines Mannes ungeheuer viele Spermien gebildet werden. Bei jeder Ejakulation, also einem Samenerguss, werden etwa 3-5 ml Sperma abgegeben. Du hast keine Vorstellung davon, wie viel 5 ml sind? Nun, 5 ml Flüssigkeit passen genau auf einen Teelöffel. Diese, doch eher kleine Menge Sperma, enthält allerdings bis zu 100 Mio. Spermien. Eine so riesige Anzahl ist nötig, weil der Weg zur Eizelle für die Spermien sehr lang und gefahrenreich ist. Von den 100 Mio. Spermien, die sich bei einem Samenerguss auf den Weg machen, schaffen es nur wenige 100 Spermien bis zur Eizelle. Wie du weißt, werden reife Spermien in den Nebenhoden gespeichert. Sie sind dort nicht aktiv und in diesem Zustand ca. vier Wochen lebensfähig. Im Gebärmutterhals und der Gebärmutter sind Spermien nach einer Ejakulation noch einige Tage befruchtungsfähig. Ich hoffe, du weißt nun über die Entwicklung und den Bau der männlichen Keimzellen Bescheid. In meinem nächsten Video gehe ich dann auf die weiblichen Keimzellen und den Vorgang der Befruchtung ein. Tschüss bis dahin.

1 Kommentar

1 Kommentar
  1. Ich habe viel gelernt.

    Von Luca K., vor etwa einem Jahr

Männliche Keimzellen - Spermien Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Männliche Keimzellen - Spermien kannst du es wiederholen und üben.
  • Benenne die Abschnitte und Bestandteile eines Spermiums.

    Tipps

    Der Hals liegt unterhalb des Kopfes.

    Lösung

    In der Abbildung siehst du den Aufbau des Spermiums und seine drei Bereiche: Kopf, Mittelstück und Schwanz.

    Der Kopf beinhaltet den Zellkern mit den Erbinformationen und auch das Akrosom. Das Akrosom hilft dem Spermium beim Eindringen in die Eizelle.

    Das Mittelstück besitzt viele Mitochondrien. Diese versorgen das Spermium mit Energie, die es für seinen Weg zur Eizelle benötigt.

    Der Schwanz besteht aus einer Geißel (auch: Flagellum) und einem Endstück. Die Geißel ist beweglich und dient so dem Spermium zur schwimmenden Fortbewegung.

  • Beschreibe den Weg eines Spermiums von seiner Entstehung bis zum Verlassen des Körpers.

    Tipps

    Das Wort Ejakulation kommt aus dem Lateinischen (lat.: eiaculari) und bedeutet wörtlich übersetzt „auswerfen“.

    Lösung

    Sobald ein Mann geschlechtsreif ist, bildet er bis zu seinem Lebensende Spermien in den Hodenkanälchen. Die Hodenkanälchen befinden sich innerhalb des Hodens. Die Hoden sind die männlichen Keimdrüsen.

    In den Nebenhoden können Spermien reifen und über mehrere Wochen gespeichert werden.
    Von dort aus gelangen die Spermien in den Samenleiter und werden bis zur Harnröhre weitergeleitet.

    Um die Spermien beweglicher zu machen, geben die Bläschendrüse und die Prostata nährende und aktivierende Flüssigkeiten hinzu. Die Mischung aus Spermien und den Flüssigkeiten wird Sperma genannt.
    Bei der Ejakulation tritt die Samenflüssigkeit durch die Öffnung der am vorderen Teil des Penis befindlichen Eichel aus.

  • Ordne den Geschlechtsorganen die jeweiligen Funktionen zu.

    Tipps

    Zwei wichtige Drüsen (Bläschendrüse und Vorsteherdrüse) sind an der Produktion von Sperma beteiligt.

    Lösung

    Spermien werden in den Hodenkanälchen produziert.
    In den Nebenhoden können die Spermien reifen und gespeichert werden.
    Der Samenleiter verbindet die Nebenhoden mit der Harnröhre und dient der Weiterleitung der Spermien.
    Während das Sekret der Bläschendrüse Fructose enthält und so die Spermien nährt, wirkt das Sekret der Prostata aktivierend und bewegungsfördernd.

  • Prüfe die folgenden Aussagen über Spermien auf ihre Richtigkeit.

    Tipps

    Das Mittelstück des Spermiums besitzt viele Mitochondrien. Diese versorgen das Spermium mit Energie, die es für seinen Weg zur Eizelle benötigt.

    Man unterscheidet Körperzellen von Keimzellen (auch: Gameten).

    Drei Aussagen sind korrekt.

    Lösung

    Spermien sind Keimzellen. Sie werden in den Keimdrüsen des Mannes, den Hoden, gebildet.
    Von der Kopfspitze bis zum Schwanzende ist so ein Spermium gerade mal 0,06 mm lang.
    Spermien können sich durch kräftiges Schlagen ihres Schwanzfadens schwimmend fortbewegen.
    Das Sperma besteht aus Spermien und Samenplasma.
    Im Gebärmutterhals und in der Gebärmutter sind Spermien nach einer Ejakulation noch ca. vier Wochen lebensfähig.

  • Bestimme, um welche Art Zelle es sich bei den Spermien handelt.

    Tipps

    Die Hoden sind die männlichen Keimdrüsen.

    Lösung

    Spermien sind die männlichen Keimzellen. Die weiblichen Keimzellen heißen Eizellen.
    Der Fachbegriff für Keimzellen lautet Gameten. Alle anderen Zellen des Körpers sind Körperzellen.

  • Beschreibe den Weg eines Spermiums bis zur Befruchtung der Eizelle.

    Tipps

    Hinweis: Die Größenverhältnisse zwischen Spermien und Eizelle wurden aus Darstellungsgründen verändert. Die Eizelle ist in Wirklichkeit um einiges größer als ein Spermium.

    Lösung

    Das Spermium, welches es später bis zur Verschmelzung der Eizelle schaffen wird, wird im Hoden produziert und im Sperma mit Millionen anderer Spermien beim heterosexuellen Vaginalverkehr in die Vagina abgegeben. Danach legt es folgenden Weg zurück:

    Es schwimmt durch die Vagina, in der sich ein Schleim befindet, der 99 % aller Spermien abtötet.
    Anschließend wird das Spermium durch Kontraktionen des Gebärmutterhalses durch diesen hindurch bis zur Gebärmutter gezogen.
    In der Gebärmutter muss sich das Spermium für den der beiden Eileiter „entscheiden“, in dem sich die Eizelle befindet.
    Ein chemisches Signal, das von der Eizelle abgesondert wird, lockt das Spermium an.
    Im Eileiter legt das Spermium den letzten Weg bis zur Eizelle zurück.
    Es verschmilzt mit dieser und es kommt zur Befruchtung: der Verschmelzung der beiden Zellkerne.
    Die befruchtete Eizelle nistet sich anschließend in der Gebärmutterschleimhaut ein.

    Hinweis zum Bild: Die Größenverhältnisse zwischen Spermien und Eizelle wurden aus Darstellungsgründen verändert. Die Eizelle ist in Wirklichkeit um einiges größer als ein Spermium.

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