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Der Schmetterling - Vom Ei zum Schmetterling

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Team Wissenswelt
Der Schmetterling - Vom Ei zum Schmetterling
lernst du in der 3. Klasse - 4. Klasse

Grundlagen zum Thema Der Schmetterling - Vom Ei zum Schmetterling

Weisst du, was ein Taubenschwänzchen ist? Es ist ein Schmetterling und in diesem Video lernst du genau den Weg vom Schmetterlingsei zum fertigen Schmetterling kennen. Du siehst die Paarung von Weibchen und Männchen und das anschließende Ablegen der Eier an Gräsern des Labkrauts. Du kannst erkennen, warum die Eier dort gut getarnt sind. Du beobachtest die Raupen beim Schlüpfen aus dem Ei und bei dem darauf folgenden Fressen der Eihülle und des Labkrauts. Du erfährst, wodurch die Raupen gut gegen Abstürze gesichert sind. Du schaust zu bei den vielen Hautwechseln der Raupe und bei ihrem Puppenstadium. Und du bist dabei, wenn nach einigen Wochen Ruhe dann endlich der fertige Schmetterling schlüpft. Dann werden noch die Flügel aufgepumpt und der Rüssel gerichtet, und fertig ist das Taubenschwänzchen zum Nektarsaugen.

Transkript Der Schmetterling - Vom Ei zum Schmetterling

Hier siehst du Schmetterlinge bei der Paarung. Sie heißen Taubenschwänzchen. Ungefähr drei Stunden sind das Männchen und das Weibchen zusammen. Danach kann das Weibchen die Eier ablegen. Ab ins Grüne. Das Taubenschwanzweibchen fliegt nicht zu irgendeinem Gras, es sucht Labkraut. Nur am Labkraut wird es seine Eier ablegen. Das Weibchen schmeckt mit seinen Füßen. Wenn die Pflanze nach Labkraut schmeckt, werden die Eier angeklebt. Während des Fliegens legt das Taubenschwanzweibchen so an den Blättern und Blüten des Labkrauts alle Eier ab. Auf den grünen Blättern sind die Eier gut versteckt. Nach sechs bis acht Tagen schlüpfen aus den Eiern die Raupen. Sie fressen sich durch die Eihülle nach draußen und verspeisen diese. Anschließend ist das Labkraut dran. Sollten die kleinen Raupen während des Fressens mal abstürzen, fallen sie sicher ins Seil. In ihren ersten Tagen sind sie so gesichert, dass ihnen nichts passiert. Schmetterlingsraupen haben nur eines im Sinn: fressen, fressen, fressen. Nur als Raupe können sie wachsen. Später, wenn aus den Raupen Schmetterlinge geworden sind, können sie nicht mehr wachsen. Darum fressen sie so schnell und so viel sie können. Vorne wird gefressen, in der Mitte verdaut und hinten kommt es wieder raus. Raupen fressen so viel und wachsen so schnell, dass sie hin und wieder eine neue Haut brauchen. Wenn die alte Haut zu klein ist, platzt sie auf. Die Raupe krabbelt aus ihrer alten Haut. Diese ist sehr gesund für die kleine Raupe und wird sofort verspeist. Etwa nach 20 Tagen ist die Raupe ausgewachsen. Sie sucht sich einen geschützten Platz am Boden und der letzte Hautwechsel beginnt. Es ist der wichtigste Hautwechsel zum Puppenstadium. Weiß und weich ist die Puppenhülle, aber innerhalb weniger Stunden wird sie hart. Sie schützt gegen Wasser und Trockenheit, gegen Keime und Käfer. Drei Wochen liegt sie nun so da. Ist diese Zeit vergangen, kommt Leben in die Puppe. Die Puppenhülle ist weich und dünn geworden. Im Inneren bewegt sich etwas. Die Puppenhülle platzt auf und heraus schlüpft ein Schmetterling, in unserem Fall ein Taubenschwänzchen. Zehn Minuten pumpt es nun seine Flügel auf. Aus den Stummeln werden dann richtige Flügel. Nun muss es noch den Rüssel richten. Im Inneren des Rüssels ist eine Art Tankschlauch, in dem der Nektar nach oben steigt. Mit dem Rüssel kommt es bis an den Boden der Blütenkelche.

Der Schmetterling - Vom Ei zum Schmetterling Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Der Schmetterling - Vom Ei zum Schmetterling kannst du es wiederholen und üben.
  • Wie wird aus einem Ei ein Schmetterling? Erkläre den Vorgang am Beispiel des Taubenschwänzchens.

    Tipps

    Aus den Eiern wird über die Raupe und Puppe mit der Zeit ein Schmetterling.

    Lösung

    Damit aus einem Ei ein Schmetterling werden kann, sind viele Zwischenschritte notwendig:

    1. Wie immer steht am Anfang eine erfolgreiche Paarung.
    2. Anschließend legt das Weibchen die befruchteten Eier ab. Dies machen die Schmetterlinge meistens an Pflanzen, die die Raupen auch gerne fressen.
    3. Aus den Eiern schlüpfen kleine Raupen. Sie haben eine wurstförmige Gestalt, ganz kleine Fühler am Kopf und winzige Stummelbeinchen.
    4. In diesem Stadium fressen die Raupen ganz viel und wachsen ständig. Nach 20 Tagen folgt die Verpuppung. Dazu spinnt die Raupe einen langen Faden und hüllt sich damit ein. Diese Hülle nennt man Kokon. In diesem Kokon entwickelt sich die Raupe zum Schmetterling.
    5. Nach drei Wochen kommt Leben in die Puppe und der Schmetterling tritt aus.
    6. Er kann aber nicht gleich losfliegen, denn seine Flügel sind noch verknittert. Wenn sie entfaltet sind, kann er losfliegen.

  • Welche Entwicklungsstadien kannst du sehen? Benenne sie.

    Tipps

    Die Eier sind so grün wie das Labkraut und somit nur schwer zu entdecken.

    Aus den Eiern werden über Raupen und Puppen mit der Zeit Schmetterlinge.

    Lösung

    Die Eier des Schmetterlings sind auch grün und man kann sie so am Labkraut nur schwer entdecken.

    Die Raupen des Taubenschwänzchens tragen, wie alle Raupen, kleine Stummelbeinchen. Sie sind grün und haben eine wurstförmige Gestalt.

    Die Puppe ist zunächst weiß und wird mit der Zeit hart und etwas dunkler. Sie ist sehr witterungsbeständig. Regen und Wind machen dem Falter in seiner Puppe nichts aus.

    Das vollständig entwickelte Taubenschwänzchen erkennst du an seiner grauen Farbe, die an eine Taube erinnert, und an seinem kleinen Stummelschwanz, den es am Hinterleib trägt. Es kann während des Fliegens Nektar trinken - das kann sonst kein anderer Schmetterling.

  • Welche Fakten über die Schmetterlinge stimmen? Bestimme.

    Tipps

    Schmetterlingsexperten können anhand der Eier sagen, um welchen Schmetterling es sich handelt.

    Schmetterlinge unterteilt man in Nachtfalter und Tagfalter, je nachdem, zu welcher Zeit sie aktiv sind.

    Lösung

    Schmetterlinge gehören zu den Insekten. Schmetterling sind nicht immer nur bunt und haben ein auffälliges Muster. Auch Nachtfalter, die eher einfarbig sind, oder Motten zählen zu den Schmetterlingen.

    Die Weibchen legen die Eier gleich nach der Paarung an einer Futterpflanze ab. So haben die Raupen gleich etwas zu essen, wenn sie aus den Eiern schlüpfen. Sie ernähren sich also von den Blättern und Stängeln der Pflanze.

    Die Eier der verschiedenen Schmetterlingsarten sehen alle unterschiedlich aus. Einige sind rund, andere eher länglich. Sie unterscheiden sich in Form und Farbe. Anhand der Eier kann man also die Schmetterlinge bestimmen.

    Aus den Eier entwickeln sich über die Raupen und Puppen die kleinen Falter.

  • Was unterscheidet den Schmetterling von einer Raupe? Vergleiche.

    Tipps

    Die Raupe hat ein kauend-beißendes Mundwerkzeug.

    Lösung

    Die Raupe und der Schmetterling sehen ziemlich unterschiedlich aus, nicht wahr? Man kann sich fast gar nicht vorstellen, dass aus einer Raupe ein Falter wird. Aber es stimmt.

    Die Raupe hat kauend-beißendes Mundwerkzeug. Sie frisst Pflanzenteile, wie Blätter und Stängel. Sie hat Stummelbeine und kann nicht fliegen.

    Anders der Schmetterling: Er kann fliegen und saugt Nektar aus Blüten. Dazu hat er einen Saugrüssel. Auch sein Körper ist viel schlanker und nicht mehr so wurstartig.

  • Was frisst die Raupe und was der Schmetterling? Entscheide.

    Tipps

    Der Schmetterling besitzt einen Saugrüssel.

    Die Raupe kann richtig viel fressen.

    Lösung

    Damit aus der Raupe ein Schmetterling werden kann, muss diese richtig viel fressen. Nur als Raupe kann der Schmetterling wachsen und wer wächst, muss auch viel fressen. Die Raupen ernähren sich von anderen Dingen als die Schmetterlinge. Die Raupe besitzt ein Mundwerkzeug zum Abbeißen und Kauen. So kann sie Blätter und Stängel problemlos abbeißen und kauen.

    Der Schmetterling besitzt diese Mundwerkzeuge nicht. Er hat einen Saugrüssel. Diesen benötigt er zum Aufsaugen des Nektars. Daher sind Blüten seine Nahrungsquelle.

  • Wie nennt man die Entwicklung der Schmetterlinge? Bestimme den richtigen Fachausdruck.

    Tipps

    Zecken sind Parasiten, da sie sich vom Blut anderer Lebewesen ernähren.

    Die Raupen sehen ganz anders aus als der Schmetterling.

    Lösung

    Wenn die Schmetterlinge erwachsen werden, wandeln sie sich vollständig um.

    Ihre Gestalt ändert sich einmal vollständig - von einer Raupe zu einem Falter.

    Diesen Vorgang bezeichnet man auch als Metamorphose. Das Wort kommt aus dem Griechischen und bedeutet Umwandlung. Es findet also eine Umwandlung der Gestalt statt.

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