30 Tage kostenlos testen:
Mehr Spaß am Lernen.

Überzeugen Sie sich von der Qualität unserer Inhalte.

Wahrscheinlichkeit – Beispiel Perfektes Paar 04:36 min

Textversion des Videos

Transkript Wahrscheinlichkeit – Beispiel Perfektes Paar

Hallo. Hier kommt ein weiteres Beispiel für den Wahrscheinlichkeitsbegriff. Einfach, um unser Wahrscheinlichkeitskonzept hier ein bisschen mit Leben zu füllen. Es gab einmal eine Fernsehshow. Da traten also drei Frauen und drei Männer auf. Nannte sich „Geld oder Liebe“. Und das war so eine Art Kuppelshow. Leute wurden verkuppelt. Und irgendwer konnte am Ende das Paar des Abends werden oder so. Und die durften dann sich aussuchen, ob sie jetzt Traumpaar sein wollen oder irgendwie Geld nehmen oder sowas. Und wenn ich mich recht erinnere, ich weiß es nicht mehr ganz genau. Also ich mache das jetzt einfach mal so wie ich mich dran erinnere. Ging es also darum, dass man als Zuschauer da auch anrufen konnte. Und wenn man als Zuschauer also das richtige Paar, das dann hinterher tatsächlich Traumpaar wurde, gewählt hat, dann kam man zu den Anrufern, unter denen dann ein Preis verlost wurde. Das heißt, wenn man da jetzt also anrief, war es interessant zu wissen, welches Paar werden wohl die meisten Menschen als Traumpaar wählen. Und natürlich denke ich mal, wenn man dann anrief, dann versuchte man dieses Paar zu wählen, von dem man glaubte, dass das die meisten Menschen wählen werden, damit man eben die Verlosungsmöglichkeit hat, also und dann einen Preis gewinnen kann. Hier ist jetzt die Frage, wenn wir das also mathematisch modellieren wollen: Was sind eigentlich unsere Ergebnisse? Das sind nicht die, die hier stehen, also diese Symbole. Sondern es ging ja um Paare. Auch das kann möglich sein, ja, dass wir Paare als Ergebnisse haben. Also ich sage mal, Frau eins und Mann eins ist das eine Paar und Frau eins und Mann zwei ist das andere Paar. Und so geht das dann weiter bis Frau drei und Mann drei. Das ist also unsere Ergebnismenge. Könnte ich jetzt noch E1 und E2 und so weiter darunterschreiben. Und den Ergebnissen...ich habe nicht genau gesagt, was der Zufallsversuch ist übrigens. Also wir fangen hier direkt an mit Ergebnissen und ordnen denen Zahlen zu. Und wenn diese Zahlen dann zusammenaddiert eins ergeben, dann sind es auch Wahrscheinlichkeiten. Wenn man jetzt glaubt, „Na, die werden es ganz bestimmt werden“, dann könnte man sagen, nagut, die haben eine Wahrscheinlichkeit von 60 Prozent, also von 0,6. Und die passt mit dem überhaupt nicht zusammen. Das ist dann 0,01 vielleicht, die Wahrscheinlichkeit und so weiter. Das macht man intuitiv. Das macht man ganz normal im Alltag, dass man also bestimmten Situationen und bestimmten Ergebnissen, bestimmten Möglichkeiten auch Wahrscheinlichkeiten zuordnet. Und das kann man eben mathematisch fassen, indem man hier einfach Zahlen zuordnet, diesen Dingen hier Zahlen zuordnet. So, ich habe ich mir jetzt ausgedacht. Und ab da kann man dann weiterrechnen. Zum Beispiel könnte man sich jetzt ja fragen: „Wie wahrscheinlich ist es, dass die Frau eins, die Frau mit der Nummer eins, die eine Hälfte des Traumpaares bildet?“ Und dann müsste man, um die Wahrscheinlichkeit dieses Ereignisses ausrechnen zu können, müsste man wissen, in welchen Ergebnissen taucht denn Frau eins auf. Und dann kann man die Wahrscheinlichkeiten dieser Ergebnisse alle addieren und erhält die Wahrscheinlichkeit des Ereignisses, dass die Frau eins eine Hälfte des Traumpaares bildet. Ja, viel Spaß dabei. Tschüss.