Jetzt ganz einfach den Schulstoff nachholen – 30 Tage gratis testen!

Mit unseren lustigen Videos & Übungen motiviert Wissenslücken schließen.

Gewinnfunktion

Bewertung

Ø 3.3 / 4 Bewertungen

Die Autor/-innen
Avatar
Martin Wabnik

Gewinnfunktion

lernst du in der 9. Klasse - 10. Klasse

Beschreibung Gewinnfunktion

Der Gewinn ist – ganz einfach gesagt – das was vom Erlös übrig bleibt, wenn man die vorherigen Kosten abzieht. Sind die Erlöse höher als die Kosten, so macht man Gewinn. Wie man daraus sinnvoll eine Funktion herstellen kann, kannst du hier sehen. Um die Gewinnfunktion zu bestimmen, müssen wir also nur die Kostenfunktion von der Erlösfunktion abziehen: G(x) = E(x) - K(x). nach dem Video wirst du außerdem wissen, wie das Schaubild der Gewinnfunktion aussieht und, wo die Gewinnschwelle und die Gewinngrenze liegen.

Transkript Gewinnfunktion

Hallo! Der Gewinn ist einfach gesagt, der Erlös-Kosten. Um die Gewinnfunktion zu bestimmen, müssen wir also nur die Kostenfunktion von der Erlösfunktion abziehen, G(x)=E(x)-K(x). Ist z. B. die Erlösfunktion E(x)=-5/4x2+15x und die Kostenfunktion K(x)=1/6x3-5/2x2+27/2x+20/3, dann ist die Gewinnfunktion G(x)=-5/4x2+15x-1/6x3+5/2x2-27/2x-20/3. -5/2x2 wird zu +5/2x2, da etwas Negatives abgezogen worden ist. Umgeformt ergibt sich dann =-1/6x3+5/4x2+3/2x-20/3. Betrachten wir nun den Graphen der Gewinnfunktion. Die Gewinnfunktion hat typischerweise 2 Nullstellen. Die linke Nullstelle heißt Gewinnschwelle, die rechte Nullstelle heißt Gewinngrenze. Dazwischen befindet sich die Gewinnzone. Warum ist nun ein solcher Verlauf sinnvoll? Wenn man nur wenige Mengeneinheiten eines Produktes verkauft, sind allein schon die Fixkosten höher, als die Erlöse. Deshalb hat man hier einen Verlust. Ab einer bestimmten Ausbringungsmenge, nämlich der Gewinnschwelle, sind die Erlöse höher als die Kosten und man macht Gewinn. Wir betrachten hier immer noch den besonderen Fall eines Monopolisten. Dieser kann nur dann mehr verkaufen, wenn der Preis für das Produkt fällt. Je niedriger der Preis, desto geringer wird auch der Gewinn, bis man schließlich die Gewinngrenze erreicht hat. Würde der Monopolist trotzdem noch mehr verkaufen wollen, müsste er den Preis weiter senken und er käme in die Verlustzone. Aber wer will das schon. Naja, Steven Gutheinz zum Beispiel. Er ist ein Komponist, insbesondere von Filmmusik und damit ein Monopolist, was den Verkauf seiner Kompositionen angeht. Eine Zeit lang hat er einen Teil seiner Musik einfach verschenkt. Auch jetzt kann man noch einige seiner Stücke, auf seiner Homepage, kostenfrei und ganz legal laden und anhören. So etwas geht meist nur dann, wenn durch das Verschenken keine zusätzlichen Kosten entstehen. Denn sonst wäre der gute Steven wohl auch bald pleite. Aber auch in anderen Bereichen ist ein solches Verhalten gar nicht mal so unsinnig. Zum Beispiel könnte ein Autobauer seine Fahrzeuge mit geringem Verlust verkaufen, um hinterher, mit teuren Ersatzteilen das richtige Geschäft zu machen.

2 Kommentare

2 Kommentare
  1. Sehr gut, vor allem am Ende der Hinweis darauf, dass es durchaus auch Vorteile bringen kann, etwas mit niedrigen Gewinnen oder sogar Verlusten zu verkaufen, um dann andere Dienstleistungen oder Produkte zu fördern (Quersubventionierung). Wie alle Videos unter der Federführung von Martin Spitzenklasse!

    Von Yorin, vor mehr als 10 Jahren
  2. Finde ich sehr schön!

    Von Deleted User 10627, vor fast 11 Jahren
30 Tage kostenlos testen
Mit Spaß Noten verbessern
Im Vollzugang erhältst du:

10.896

Lernvideos

44.418

Übungen

39.015

Arbeitsblätter

24h

Hilfe von Lehrer/
-innen

running yeti

In allen Fächern und Klassenstufen.

Von Expert/-innen erstellt und angepasst an die Lehrpläne der Bundesländer.

30 Tage kostenlos testen

Testphase jederzeit online beenden