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Präpositionen mit dem Genitiv

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Juno
Präpositionen mit dem Genitiv
lernst du im 3. Lernjahr - 4. Lernjahr

Beschreibung Präpositionen mit dem Genitiv

In dem Video geht es um die Präpositionen im Lateinischen und im Besonderen um die Präpositionen, die mit dem Genitiv stehen. Zuerst stehen noch einmal eine kurze Begriffsübersicht mit einer Definition von Präpositionen im Allgemeinen und deren Funktion. Der Begriff der Postposition wird erläutert. Dann stehen die Präpositionen mit dem Genitiv, also causa und gratia, im Mittelpunkt. Diese werden in ihren Bedeutungen vorgestellt und es wird auf die Verwendung hingewiesen, Es folgen einige Übungssätze. Anschließend wird noch eine Besonderheit geklärt, nämlich die Verwendung von causa und gratia bei den Personalpronomina. Zuletzt steht eine kurze Zusammenfassung.

5 Kommentare

5 Kommentare
  1. Sehr gut erklärt

    Von Max 124, vor 2 Monaten
  2. Hallo Philip,
    was genau hat dir denn an dem Video nicht gefallen? Ist dir noch etwas unklar geblieben bei den Präpositionen mit dem Genitiv? Wir freuen uns stets über konstruktive und möglichst präzise Kritik und arbeiten kontinuierlich an der Verbesserung unserer Inhalte.
    Bei inhaltlichen Fragen kannst du dich auch immer gern zwischen 17 und 19 Uhr an unsere LehrerInnen aus dem Hausaufgabenchat wenden.
    Viele Grüße aus der Latein-Redaktion

    Von Cara Gaffrey, vor 9 Monaten
  3. Einfach schlecht

    Von Philip W., vor 9 Monaten
  4. Okay

    Von Anke Schlickeisen, vor mehr als 2 Jahren
  5. 1ter

    Von Ahsoka2014, vor etwa 5 Jahren

Präpositionen mit dem Genitiv Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Präpositionen mit dem Genitiv kannst du es wiederholen und üben.
  • Benenne jeweils das Bezugswort der fett markierten Präposition.

    Tipps

    Die beiden Präpositionen causa und gratia stehen mit dem Genitiv.

    Lies dir auch die deutsche Übersetzung durch und untersuche, welcher lateinische Präpositionalausdruck mit „wegen“, „um ... willen“ oder „zuliebe“ übersetzt ist.

    Bei der Verbindung von Personalpronomen mit gratia oder causa steht der Ablativ des Possessivpronomens.

    Beispiel: tua gratia - um deinetweillen

    causa und gratia sind Postpositionen, stehen also immer hinter dem Nomen.

    Lösung

    Die beiden Wörter causa und gratia sind so genannte Postpositionen. Aus dem Namen kannst du ihre Stellung schon ableiten: post bedeutet hinter oder nach. Es sind also nachgestellte Präpositionen, die hinter ihrem Bezugswort stehen.

    Das Bezugswort selbst steht immer im Genitiv. Will man jedoch sagen: meinetwegen, deinetwegen, ... - dann nimmt man den Ablativ des Possessivpronomens und gleicht es an: mea, tua, sua gratia / nostra, vestra causa.

    Es heißt also:

    • iuventutis causa - um der Jugend willen
    • mea causa - um meinetwillen, meinetwegen, mir zuliebe
    • valetutidnis causa - um der Gesundheit willen
    • disciplinae causa - um der Lehre willen, oder freier: um etwas zu lernen

  • Ordne die Wendungen der richtigen Übersetzung zu.

    Tipps

    Kläre zunächst, was die Substantive bedeuten:

    • terror, -is
    • honor, -is
    • exemplum, -i

    Eine etwas sperrige Formulierung für „ehrenhalber“ wäre: der Ehre wegen, oder: um der Ehre willen.

    Lösung

    Die Wörter causa und gratia sind so genannte Postpositionen. Sie stehen nach einem Wort im Genitiv und beziehen sich darauf. Beide übersetzt man wörtlich mit: wegen, um ... willen, ...-halber. Also:

    • honoris causa - wegen der Ehre, um der Ehre willen, ehrenhalber
    • exempli gratia - wegen des Beispiels, um des Beispiels willen, beispielsweise
    • laudis gratia - wegen des Lobes, um des Lobes willen
    • terroris causa - wegen des Schreckens, um des Schreckens willen
    Will man sagen: um meinet-, deinet- oder seinetwillen, dann nimmt man die Form des Possessivpronomens und passt sie an die Endung von caus-a und grati-a an:
    • mea causa - meinetwegen, um meinetwillen
    • tua causa - deinetwegen, um deinetwillen

  • Vervollständige die Übersetzung, indem du die Wörter in der richtigen Form einsetzt.

    Tipps

    Vokabeltipps:

    • exemplum, -i - das Beispiel
    • ignavia, -ae - die Faulheit
    • ira, -ae - der Zorn

    Für causa und gratia hast du verschiedene Übersetzungsmöglichkeiten: wegen einer Sache, um einer Sache willen, einer Sache halber.

    Lösung

    Im Video hast du verschiedene Möglichkeiten kennengelernt, um causa und gratia zu übersetzen. Spielen wir sie an unseren Beispielwendungen durch:

    • exempli gratia heißt: um des Beispiels willen, beispielhaft, des Beispiels wegen.
    • ignaviae causa bedeutet: wegen der Faulheit, aufgrund der Faulheit.
    • matris causa übersetzt du so: wegen der Mutter, um der Mutter willen, der Mutter wegen.
    • irae (magistri) causa kannst du so wiedergeben: wegen des Zornes, aufgrund des Zornes.

  • Übersetze die lateinischen Wendungen.

    Tipps

    causa und gratia kannst du so übersetzen:

    • wegen
    • um ... willen
    • ...-halber
    Manchmal funktioniert auch eine Übersetzung mit: einer Sache zuliebe.

    Hier noch zwei Vokabeltipps:

    • iustitia, -ae ist das Recht, die Gerechtigkeit.
    • studium, -i ist die Bemühung, die Beschäftigung, oder: der Eifer.

    Lösung

    Grundsätzlich funktioniert es fast immer, wenn du causa und gratia mit „wegen“ oder „um ... willen“ übersetzt. Achte bei der Verwendung dieser beiden Postpositionen darauf, dass das Bezugswort davor steht und im Kasus Genitiv - außer es ist ein Possessivpronomen, dann steht es im Ablativ.

    • für mea causa kannst du sagen: meinetwegen, mir zuliebe, um meinetwillen.
    • naturae gratia heißt: dank der Natur, wegen der Natur, aufgrund der Natur - oder: um der Natur willen.
    • iustitiae causa bedeutet: der Gerechtigkeit wegen, um der Gerechtigkeit willen, der Gerechtigkeit halber. Natürlich kannst du statt „Gerechtigkeit“ auch „Recht“ sagen.
    • vestra causa bedeutet: um euretwillen, euretwegen.
    • studii gratia kannst du so übersetzen: dank der Bemühung, der Bemühung wegen, um der Bemühung willen, wegen der Bemühung. Statt „Bemühung“ geht auch „Beschäftigung“ oder „Eifer“.

  • Vervollständige den Text über die Präpositionen mit Genitiv.

    Tipps

    Überlege genau, mit welchem Kasus die Präpositionen stehen.

    Ein Beispiel:

    • de templo - vom Tempel herab
    • ad templum - zum Tempel hin
    • virtutis causae - um der Tugend willen

    Was für eine Art Pronomen sind meus, mea, meum und tuus, tua, tuum?

    Lösung

    Du kennst bestimmt schon eine Menge Präpositionen im Lateinischen: ad, per, ante, in oder pro, de, ab, cum. Sie stehen fast immer vor ihrem Bezugswort und haben entweder den Akkusativ oder Ablativ bei sich.

    Bei den Wörtern gratia und causa ist das etwas anders. Sie stehen nicht vor, sondern hinter dem Bezugswort. „Hinter“ heißt auf lateinisch post - man spricht deshalb von Postpositionen, also nachgestellten Wörtern.

    Beide stehen immer mit dem Genitiv und sie werden übersetzt mit: wegen, um ... willen, ...-halber. Zum Beispiel: laudis causa - des Lobes wegen, um des Lobes willen.

    causa und gratia sind eigentlich erstarrte Substantive im Ablativ: causae, -ae ist der Grund oder die Ursache, gratia, ae der Dank. Sie standen im Ablativ, genauer gesagt: dem Ablativ des Grundes: causa heißt „aufgrund der Ursache“, gratia bedeutet „aufgrund des Dankes“.

    Will man causa und gratia mit den Personalpronomen (ich, du, er, wir, ihr, sie) kombinieren, nimmt man das Possessivpronomen (meus, tuus, suus) und setzt es in den Ablativ Singular femininum: mea causa - um meinetwillen, meinetwegen.

  • Forme die Sätze mithilfe der Präpositionen um.

    Tipps

    Kombiniere die fett markierten Substantive mit den Wörtern gratia oder causa.

    Achte darauf, den richtigen Kasus zu verwenden!

    Die Substantive heißen:

    • tempestas, tempestatis - der Sturm
    • oraculum, -i - das Orakel
    • philosophia, -ae - die Philosophie

    Achte auch auf die richtige Wortstellung - causa und gratia sind so genannte Postpositionen!

    Lösung

    Die Sätze enthalten alle eine Begründung oder Absicht, die durch einen Nebensatz ausgedrückt wird. Dieser Nebensatz beginnt mit quia oder ut.

    Diese Begründung kann man auch mithilfe der Wörter gratia und causa ausdrücken. Dabei fällt einiges weg!

    Achte beim Umformen darauf, dass die beiden Wörter Postpositionen sind, also hinter dem Bezugswort stehen. Das Bezugswort selbst setzt du in den Genitiv. Es heißt also:

    • oraculi causa oder oraculi gratia - wegen oder dank des Orakels
    • philosophiae causa oder philosophiae gratia - wegen der Philosophie oder um der Philosophie willen
    • tempestatis causa oder tempestatis gratia - wegen des Sturms oder um des Sturmes willen.

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