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Ägypten - Untergang einer Weltmacht

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Ägypten - Untergang einer Weltmacht
lernst du in der 5. Klasse - 6. Klasse

Beschreibung Ägypten - Untergang einer Weltmacht

Nach der Ermordung Cäsars gewinnt Kleopatra Antonius für sich. Folgen sind dessen Machtverlust und schließlich eine Seeschlacht zwischen Ägypten und dem Römischen Reich. Kleopatra bricht die Schlacht ab und begeht Selbstmord - der Untergang ihres Reiches ist besiegelt.

Ägypten - Untergang einer Weltmacht Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Ägypten - Untergang einer Weltmacht kannst du es wiederholen und üben.
  • Nenne wichtige Fakten zum Untergang der Weltmacht Ägypten.

    Tipps

    In der Schlacht bei Actium kämpfte Marcus Antonius auf Seiten Kleopatras.

    Im 1. Jahrhundert v. Chr. und darüber hinaus galt das Römische Reich als Weltmacht.

    Drei Antwortmöglichkeiten sind richtig.

    Lösung

    Die Regierungszeit von Kleopatra VII., die von 51 bis 30 v. Chr. als Pharaonin von Ägypten herrschte, war von zahlreichen Veränderungen geprägt. Diese betrafen nicht nur ihr eigenes Reich, sondern auch das Römische Imperium.
    Hier die Gründe, warum zwei der fünf Aussagen falsch sind:

    • Während der Regierung Kleopatras erlebte das Römische Reich endgültig seinen Niedergang.Ägypten erlebte seinen Niedergang, nicht das Römische Reich. Durch den Tod Kleopatras wurde es zur römischen Provinz Aegyptus.
    • In der Schlacht bei Actium im Jahr 31 v. Chr. kämpfte Gaius Julius Cäsar neben Kleopatra gegen Octavian, dem späteren Kaiser Augustus. → Zu diesem Zeitpunkt war Cäsar bereits tot. Es war Marcus Antonius, der an der Seite Kleopatras um die Macht kämpfte.

  • Beschreibe den Niedergang des Ägyptischen Reichs unter Kleopatra VII.

    Tipps

    Während Caesar bis zu seiner Ermordung das Römische Reich als Diktator führte, beherrschte Marcus Antonius anschließend den östlichen Teil und Octavian den westlichen Teil des Römischen Reichs.

    Ein Auswahlelement ist falsch.

    Lösung

    Anders als sich durch die meisten Darstellungen vermuten lässt, war Kleopatra VII. nicht die Herrscherin der letzten ägyptischen Dynastie, bevor es endgültig unterging und Teil des römischen Imperiums wurde. Die Eigenständigkeit des Ägyptischen Reichs endete bereits mit der Eroberung durch Alexander den Großen im Jahr 332 v. Chr., woraufhin es unter makedonisch-griechischer Herrschaft stand. Dies hatte bis zur Niederlage Kleopatras und Marcus Antonius' gegen die Armee Octavians, dem späteren Kaiser Augustus, Bestand. Kleopatra gilt somit als die letzte Pharaonin, war aber streng genommen selbst keine Ägypterin.

  • Erläutere den Verlauf der Schlacht bei Actium.

    Tipps

    Desertion bedeutet die Flucht von Soldaten vor militärischen Verpflichtungen.

    Die Hauptstadt des Ptolemäerreiches war Alexandria, das nach Alexander dem Großen benannt ist.

    Lösung

    Die Schlacht bei Actium hatte vorentscheidenden Charakter, was den Kampf um die römische Alleinherrschaft angeht. Zwar waren Marcus Antonius und Kleopatra VII. durch die dortige Niederlage noch nicht endgültig geschlagen, jedoch waren die Truppen Antonius' dadurch stark geschwächt und einige Verbündete wechselten die Seiten. Octavian gelang es im Gegenteil, gestärkt aus dem Konflikt hervorzugehen und er eroberte am 1. August 30 v. Chr. schließlich die ägyptisch-ptolemäische Hauptstadt Alexandria. Damit war das Ägyptische Reich untergegangen und nunmehr als Provinz Bestandteil des Römischen Reichs.

  • Stelle das Leben Kleopatras VII. dar.

    Tipps

    Beginne mit der Geburt und ende mit dem Tod.

    Kleopatra hatte zunächst eine Beziehung zu Gaius Iulius Caesar und danach zu Marcus Antonius.

    Lösung

    Kleopatras Leben glich einem großen Auf und Ab. Vermutlich zu Unrecht wird sie heute als unfähige Herrscherin und Verantwortliche für den Untergang des Ägyptischen Reichs gesehen. So gelang es ihr trotz pausenloser Widerstände, ihre Macht zwischenzeitlich zu stärken und strategisch günstige Bündnisse einzugehen, auch wenn sie letztendlich scheiterte. Auch vor ihrer Herrschaft war das Ägyptische Reich bereits stark vom Römischen Reich abhängig. Dass Ägypten letztlich zur römischen Provinz wurde, ist also einer längeren Entwicklung geschuldet.

  • Gib wichtige Schlagwörter der Regierung Kleopatras VII. wieder.

    Tipps

    Die ägyptischen Insignien, also Herrschaftszeichen, waren Krummstab und Geißel.

    S.P.Q.R. war das Hoheitszeichen des antiken Roms und stand für Senatus Populusque Romanus (Senat und Volk von Rom).

    Lösung

    Kleopatra VII. gilt als die letzte Pharaonin Ägyptens. Unter ihrer Regentschaft erlebte das Ägyptische Reich unter ptolemäischer Herrschaft entgültig seinen Niedergang. So ist auf der ägyptischen Seite der Untergang eines Reiches und auf der römischen Seite der Gewinn der neuen Provinz Aegyptus zu sehen. Die Niederlage Kleopatras und Marcus Antonius' machte den Weg für eine Alleinherrschaft Octavians frei, der somit zum ersten römischen Kaiser wurde.

  • Ordne die Darstellung von Frauen in der Geschichte ein.

    Tipps

    Die Polin Maria Salomea Skłodowska heiratete einen französischen Naturwissenschaftler und nahm dessen Namen an.

    Jeanne d'Arc hat im deutschen Sprachraum einen weiteren Namen.

    Lösung

    Wie du an den Beispielen sehen kannst, werden viele Frauen in der Geschichte auf vermeintlich weibliche Eigenarten oder untergeordnete Rollen reduziert, die ihre eigentlichen Taten kleiner erscheinen lassen.
    Stelle dir z. B. die Frage, welche Künstler und Komponisten du kennst, die vor dem 20. Jahrhundert gelebt haben. Vielleicht fallen dir innerhalb kurzer Zeit einige Namen ein. Danach überlege, welche Künstlerinnen und Komponistinnen du kennst, die vor dem 20. Jahrhundert gewirkt haben. Vermutlich fällt deine Liste an Frauen deutlich kürzer aus.
    Das liegt nicht daran, dass es kaum Frauen gab, die ihren Einfluss auf die Geschichte hatten. Ein Grund dafür ist eher, dass Frauen in einer von Männern dominierten Gesellschaft kaum wahrgenommen wurden. Glücklicherweise gibt es, wie in den meisten gesellschaftlichen Bereichen, auch in den Geschichtswissenschaften mehr und mehr Bemühungen, die wichtige Rolle von Frauen für die Menschheit zu verdeutlichen. Bis dies gleichberechtigt geschieht, ist es jedoch noch ein langer Weg.

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