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Der Nil – Lebensader Ägyptens

Der Nil, der mächtigste Fluss Ägyptens, formte eine Hochkultur dank seiner regelmäßigen Überschwemmungen. Diese Überschwemmungen ermöglichten den Bau von Dörfern, den Anbau fruchtbarer Felder und die Entwicklung einer staatlichen Verwaltung. Tauche ein in das faszinierende Erbe Ägyptens! Interessiert? Das und mehr erfährst du im folgenden Text.

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Team Digital
Der Nil – Lebensader Ägyptens
lernst du in der 5. Klasse - 6. Klasse

Der Nil – Lebensader Ägyptens Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Der Nil – Lebensader Ägyptens kannst du es wiederholen und üben.
  • Welche Merkmale charakterisieren eine antike Hochkultur wie das Alte Ägypten?

    Tipps

    Eine antike Hochkultur hatte eine hoch entwickelte, überregionale Gemeinschaft.

    Eine gemeinsame Freizeitgestaltung ist kein ausschließliches Merkmal antiker Hochkulturen.

    Gewählt wurde im Alten Ägypten nicht.

    Lösung

    Zu den wesentlichen Merkmalen einer antiken Hochkultur zählt eine gemeinsame Sprache, die sich ebenfalls an einer gemeinsamen Schrift festmachen lässt, wie es bei den Alten Ägyptern zum Beispiel die Hieroglyphen waren.
    Durch gemeinsame Gesetze sollte das Zusammenleben in der Gesellschaft geregelt werden. Dazu trug auch eine gemeinsame Religion bei.
    An der Spitze der antiken Hochkultur stand ein gemeinsamer Herrscher, der oft nicht gewählt wurde, sondern durch Vererbung in diese Position kam.

  • Stelle den Zyklus der Nilschwemme nach.

    Tipps

    Der Zyklus der Nilschwemme beginnt mit starken Regenfällen in der Zeit „Achet“.

    Der Zyklus der Nilschwemme gab den Menschen eine Routine, die wir heute als einen der ersten Kalender der Menschheit bezeichnen.

    Lösung

    Der Nil bot den Ägypterinnen und Ägyptern viele Vorteile. Vor allem in der Landwirtschaft spielte er eine unverzichtbare Rolle. Nach heftigen Regenfällen im Sommer trat der Nil über die Ufer. Die „Zeit der Überschwemmung“ mit fruchtbarem Nilschlamm wurde „Achet“ genannt und ging von Juli bis Oktober.

    Der Nilschlamm diente der ägyptischen Landwirtschaft als natürlicher Dünger. So konnten die Landwirte in der „Zeit des Sprießens“ von November bis Februar säen und das Wachstum abwarten. Sie nannten diese Jahreszeit „Peret“.

    Während der „Zeit der Wärme“ von März bis Juni widmeten sich die Ägypterinnen und Ägypter der Ernte. Diese Jahreszeit nannten sie „Schemu“. Der Zyklus der Nilschwemme diente den Menschen also gleichfalls als Orientierung für einen Kalender.

  • Erkläre, wie der Nil zur Entwicklung der ägyptischen Verwaltung beigetragen hat.

    Tipps

    Die einzelnen Textabschnitte sollen am Ende eine Kausalkette ergeben (Ursache–Wirkung).

    Manchmal schließt der Anfang eines Abschnitts sprachlich an das Ende eines anderen Abschnitts an.

    Lösung

    Die Ägypterinnen und Ägypter lernten, das Wasser des Nils zu kontrollieren und für ihre Zwecke zu nutzen. Dazu entwickelten sie Staudämme, Kanäle und eine Art Pumpe, die sie „Schaduf“ nannten.

    Diese Hilfsmittel bewirkten, dass die Menschen im Alten Ägypten immer größere Ernteerträge erzielen konnten. Oft kam es zu deutlichen Überschüssen: Man hatte mehr, als die eigene Familie benötigte.

    Durch die Überschüsse in der Landwirtschaft wurde es notwendig, ein System zur Vorratslagerung zu entwickeln. Auch wurde geregelt, welcher Bauer sich um welche Felder kümmerte.

    Diese Regelung der Zuständigkeiten sollte die Vorratsspeicherung übersichtlicher und somit effizienter machen.

    Durch die neu geregelten Zuständigkeiten entwickelte sich dann langfristig eine Verwaltung, da dokumentiert werden musste, welcher Bauer auf welchem Feld wie viel Überschuss erzielt hat.

  • Gib an, welche Errungenschaften, die wegen des Nils möglich waren, in welchen Bereich des alltäglichen Lebens fallen.

    Tipps

    Die Vorratshaltung wurde in erster Linie für Nahrungsmittel angewendet.

    Lösung

    Hier siehst du die richtige Zuordnung:


    Handel und Transport:

    • Schifffahrt

    Landwirtschaft und Nahrungsversorgung:

    • Ackerbau
    • künstliche Bewässerung
    • Vorratshaltung

    Organisation und Wissen:

    • Verwaltung
    • Kalender

  • Ägypten als „Geschenk des Nils“? Erkläre, was Herodot damit gemeint haben könnte.

    Tipps

    Zwei Begriffe bleiben übrig.

    Herodot war ein griechischer Gelehrter.

    Lösung

    Im 5. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung reiste der griechische Geschichtsschreiber Herodot durch Ägypten. Die riesigen Pyramiden, Tempel und fruchtbaren Felder beeindruckten ihn sehr.

    Er beobachtete wohl mit Staunen, wie sich die Ägypterinnen und Ägypter an den Zyklus der Nilschwemme angepasst hatten: Sie konnten durch Geschick ihre Ernteerträge erhöhen und so die Versorgung mit Nahrungsmitteln für ganz Ägypten sichern.

    Doch nicht nur die Landwirtschaft, sondern auch der Handel wurde durch das Leben am Nil begünstigt: Waren konnten über den Nil in das ganze Land verschifft werden. Als Wasserstraße diente er außerdem der Schifffahrt und ermöglichte den Menschen Mobilität.

    Insgesamt entstand so auch eine frühe Form der Verwaltung, die bis heute die Grundlage jeder Staatlichkeit ist. Wenn Herodot Ägypten also als „Geschenk des Nils“ bezeichnet, dann meint er damit, dass die Entwicklung einer Hochkultur ohne die Vorteile durch den Nil kaum vorstellbar gewesen wäre.

  • Ägypten als „Geschenk des Nils“? Erkläre, was Herodot mit dieser Aussage gemeint haben könnte.

    Tipps

    In dem Tagebucheintrag wird das Fremde mit dem Eigenen verglichen. Achte also auf Formulierungen wie „die“ und „wir“.

    Lösung

    Grün zu markieren:

    • Sie leben im Zyklus der Nilschwemme
    • Verwaltung
    • Handel betreiben
    • überregionalen Gemeinschaft
    • gemeinsames Oberhaupt wie den ägyptischen Pharao
    • Nil als Lebensader Ägyptens
    • kulturelle und wirtschaftliche Blüte

    Demzufolge blau zu markieren:

    • Wir Griechen haben ja schon eine interessante Kultur
    • bergigen Griechenland
    • griechischen Poleis
    • Stadtstaaten