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Subtropen und Tropen

Subtropen und Tropen zeichnen sich durch einen Wechsel von trockenen und feuchten klimatischen Bedingungen aus.

Was sind die Tropen?

Die Klimazone der Tropen liegt um den Äquator zwischen den Wendekreisen. Dort herrscht ein Tageszeitenklima, deswegen sind das ganze Jahr ähnlich hohe Temperaturen vorhanden. Außerdem gibt es keine klimatische Änderung der Jahreszeiten wie bei uns. Vielmehr kannst du in den Tropen zwischen ariden und humiden Monaten unterscheiden. In ariden Monaten ist die Verdunstung größer als der Niederschlag. In humiden Monaten ist es umgekehrt. Daher spricht man gelegentlich auch von „Trocken-“ und „Regenzeit“.

Das Gebiet der Tropen liegt zwischen je 23,5° nördlicher und südlicher Breite. Es erstreckt sich unter anderem über Mittelamerika und den Norden Südamerikas, Mittelafrika, Südostasien und Nordaustralien.

Das Klima in den Tropen ist heiß und feucht. Es gibt mittags starke Regenfälle, deren Feuchtigkeit durch die Hitze schnell verdunstet. Dies führt zu einer Luftfeuchtigkeit von über 70 %. Diese Bedingungen sind für einige Pflanzen sehr vorteilhaft. In den Tropen befindet sich deswegen auch der Regenwald des Amazonas, welcher eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete der Erde ist.

Video: Tropen gemäßigte Zonen, Polarzonen

Was sind die Subtropen?

Das Klima in den Subtropen ist im Gegensatz zu den Tropen relativ trocken. Trotzdem ist es dort auch warm, daher wird diese Zone auch warmgemäßigte Zone genannt. Es herrscht eine hohe Sommer- und eine mäßige Winterwärme. Die Subtropen liegen ungefähr zwischen 25° und 40° nördlicher bzw. südlicher Breite. Das Gebiet erstreckt sich über den südlichen Teil Nordamerikas, den mittleren Teil Südamerikas, den Norden und Süden Afrikas, den südlichen Teil des eurasischen Kontinents und nahezu ganz Australien.

Die Subtropen lassen sich in drei Klassen unterteilen. Es gibt zum einen die trockenen Subtropen. Diese befinden sich in der Nähe des Äquators, wo es kaum regnet. Das Klima ist ganzjährig semiarid („überwiegend trocken“) bis arid. Hier leben Pflanzen wie Kakteen, welche an die Gegebenheiten der Wüste angepasst sind. Zum anderen gibt es das Mittelmeerklima. In den Gebieten rund um das Mittelmeer ist es nur im Sommer semiarid bis arid und im Winter gibt es Niederschläge. Als Letztes ist das Ostseitenklima zu nennen, bei dem es im Sommer den meisten Niederschlag gibt. Hiervon sind vor allem Gebiete wie der Südosten Südamerikas und der USA sowie der Osten Australiens und Asiens betroffen.

Wüste

Beispiel: Die Sahara

In den Subtropen liegt auch die nordafrikanische Wüste Sahara. Der Sand der Wüste wirkt klimaregulierend, da der Sandstaub wie eine Art überdimensionaler Sonnenschirm etwa 25 % der Sonneneinstrahlung zurückhält. Trotzdem sind vor allem hier die Folgen des Klimawandels stark erkennbar. Es entsteht ein paradoxes Bild der Wüste. Es gibt große Klimaveränderungen in kurzer Zeit. Ansteigende Temperaturen führen zur vermehrten Verdunstung über dem Meer. Die gesättigten Wolken regnen dann über dem Festland ab. Dadurch kommt es vor allem im Sommer zu stärkerem Regen und Sturzfluten in der Sahara. Vorteilhaft ist hierbei, dass ein grüneres Wüstenbild entsteht und die Trockenheit gemindert wird.

Paradoxon des Klimawandels: Sahara