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Französische Redewendungen (1)

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Nele Améry
Französische Redewendungen (1)
lernst du im 3. Lernjahr - 4. Lernjahr

Grundlagen zum Thema Französische Redewendungen (1)

In diesem Video lernt ihr einige französische Redewendungen kennen. Nicolas hat die Schule geschwänzt und seine Mutter hält ihm eine Standpauke. Ihr werdet in diesem Video deshalb viele Sprichwörter zum Thema "Streit und Gefühle" kennenlernen. Natürlich schreiben wir die neuen Vokabeln wie immer gemeinsam auf. Außerdem gebe ich euch ein paar Tipps, wie ihr euch die Redewendungen am besten merken könnt. Im Film Redewendungen 2 lernt ihr dann noch ein paar weitere Sprichwörter kennen.

Transkript Französische Redewendungen (1)

Salut! Heute geht es um Redewendungen. Nicolas a fait l’école buissonnière. Nicolas hat die Schule geschwänzt. Sa mère est furieuse. Elle sort de ses gonds et ne mâche pas ses mots. Seine Mutter ist wütend. Sie gerät außer sich und nimmt kein Blatt vor den Mund. Nicolas a une peur bleue de sa mère. Nicolas hat eine Heidenangst vor seiner Mutter. Il pique un fard et il tremble comme une feuille. Er wird knallrot und zittert wie Espenlaub. Sa mère dit: “Nicolas, tu es dans de beaux draps. J’en ai plein le dos de ce comportement.” Seine Mutter sagt: “Nicolas, du sitzt in der Patsche. Ich habe die Nase voll von diesem Verhalten.” Mais Nicolas répond: “Fiche-moi la paix!”. Aber Nicolas antwortet: Lass mich gefälligst in Ruhe!” Schauen wir uns die vielen Redewendungen genauer an. Schreibt am besten mit in euer Vokabelheft. “Faire l’école buissonière” heißt “die Schule schwänzen”. “Sortir de ses gonds” bedeutet “aus der Haut fahren” oder “außer sich geraten”. Weiter geht es mit der nächsten Redewendung. “Ne pas mâcher ses mots” ist “kein Blatt vor den Mund nehmen”. “Avoir une peur bleue” bedeutet “eine Heidenangst haben”. “Piquer un fard” heißt “knallrot werden”. “Trembler comme une feuille” heißt “zittern wie Espenlaub”. “Être dans de beaux draps” heißt “in der Patsche sitzen”. “En avoir plein le dos de quelque chose et quelqu’un” bedeutet “von jemandem oder etwas die Nase voll haben”. “Fiche-moi la paix” bedeutet “Lass mich gefälligst in Ruhe.” Ein paar der Sprichwörter sind ganz leicht zu verstehen. “Faire l’école buissonnière” heißt übersetzt “die Buschschule machen”. Es gibt viele verschiedene Theorien, wie dieses Sprichwort entstanden ist. Aber es fällt nicht schwer, sich vorzustellen, dass jemand statt in die Schule lieber in den Wald, also die Büsche, spazieren geht. “Mâcher” bedeutet “kauen”. “Ne pas mâcher ses mots” heißt also “nicht seine Worte zerkauen”. Man murmelt also nicht in sich hinein, sondern spricht seine Meinung laut und deutlich aus. Man nimmt also kein Blatt vor den Mund. “Avoir une peur bleue” heißt wörtlich “eine blaue Angst haben”. Und richtig, wenn Menschen eine Heidenangst haben, laufen ihre Lippen manchmal blau an. “Trembler comme une feuille” heißt “zittern wie ein Blatt”. Und wenn ihr euch ein Blatt im Wind anseht, dann zittert es wirklich. Mehr Redewendungen lernt ihr im nächsten Video. À bientôt.

3 Kommentare

3 Kommentare
  1. Cool

    Von Margit Saintandre, vor mehr als 2 Jahren
  2. Danke das die Übersetzung nochmal drunter geschrieben wird!

    Von A Huebsch, vor etwa 3 Jahren
  3. Super! Macht mir und meinen Schülern
    Spaß!

    Von B Audebert, vor mehr als 4 Jahren

Französische Redewendungen (1) Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Französische Redewendungen (1) kannst du es wiederholen und üben.
  • Bestimme die richtige Wortstellung.

    Tipps

    Der Satz beginnt mit einem Wort mit Großbuchstaben.

    Das Wort mit Punkt zeigt dir an, dass es am Satzende steht.

    Lösung

    Auch in Redewendungen gilt wie in jedem französischen Satz die Grundregel SVO für den Satzbau, das heißt SubjektVerbErgänzung.

    Bei Redewendungen handelt es sich meist um Metaphern oder sprachliche Vergleiche, die in der Regel immer eine Ergänzung haben.

  • Gib an, wie die Redewendungen auf Deutsch heißen.

    Tipps

    Manche Redewendungen überschneiden sich in ihrer Bedeutung mit dem Deutschen.

    Verbinde zuerst die Wendugen, die du dir herleiten kannst.

    Lösung

    Jede Sprache kennt bestimmte Redensarten und Redewendungen. Die Bedeutungen stammen oft aus vergangenen Zeiten und man denkt gar nicht mehr genau darüber nach, was eine Redewendung ursprünglich bedeutet hat.

    Viele Redewendungen sind in einigen Sprachen ähnlich, andere wiederum völlig verschieden. Oft ist es hilfreich, sich die Wendungen bildlich vorzustellen, um sich ihre Bedeutung zu erschließen.

  • Ermittle, welche Ausdrücke in die Lücke gehören.

    Tipps

    In der zweiten Redewendung fehlt ein Verb.

    In der ersten und letzten Redewendung fehlt ein Nomen.

    Lösung

    Redewendungen oder in der Fachsprache auch idiomatische Ausdrücke genannt, bedienen sich meist einer bildhaften Sprache, die nicht wörtlich gemeint ist, sondern eine übertragene Bedeutung hat.

    So bestehen Redewendungen meist aus bildhaften Nomen, Adjektiven und Verben. Es sind dann Schlüsselbegriffe, die der Redewendung ihren Sinn geben. Um dir die Bedeutung einer Redewendung zu merken, sind es vor allem diese Wörter, die du dir als Anhaltspunkt einprägen kannst. Natürlich gehören auch noch andere Wörter und vor allem auch der richtige Satzbau zum richtigen Verwenden einer Redensart.

  • Erschließe, welche Wörter in der Redewendung fehlen.

    Tipps

    Es gibt mehr Auswahlmöglichkeiten als Lücken.

    Lösung

    Oft ist es gar nicht so schwer, zu erschließen, was mit einer Redewendung gemeint ist. Den genauen Wortlaut der Wendung auf Französisch wiederzugeben, ist schon schwieriger. Das gelingt am besten, wenn man eine Redewendung häufig schreibt und auch spricht. Beim Schreiben muss man neben der Rechtschreibung der Wörter auch darauf achten, dass die Verben im Satz richtig konjugiert werden und die richtigen Präpositionen verwendet werden. Auch die Substantive müssen in der passenden Zahl und im richtigen Geschlecht verwendet werden, und falls sie mit Adjektiven stehen, müssen diese an das Nomen angeglichen werden.

    Versuche, die Wendungen flüssig zu schreiben, und wenn du den Satz beendet hast, kannst du kontrollieren, welche Fehler du gemacht hast und dich beim nächsten Versuch darauf konzentrieren, diese zu vermeiden.

  • Bestimme, bei welchen Sätzen es sich um französische Redewendungen handelt.

    Tipps

    Nicht alle Wendungen kann man wörtlich aus dem Deutschen ins Französische übertragen.

    Lösung

    Redewendungen und Redensarten gibt es in jeder Sprache. Sie bestehen meist aus einer Metapher oder einem sprachlichen Vergleich, mit dem man eine bestimmte Handlung oder eine Emotion in Verbindung bringt.

    Oft sind Redewendungen im Deutschen und Französischen ähnlich, aber sie lassen sich nicht wörtlich übersetzen. Deswegen ist es sinnvoll, die französischen Wendungen vom Wortschatz und vom Bild her nachzuvollziehen, um sie sich anschließend besser einzuprägen, anstatt sie einfach auswendig zu lernen.

  • Bilde die Sätze auf Französisch, indem du eine Redewendung verwendest.

    Tipps

    Achte auf das richtige Personalpronomen und die richtige Verbform.

    Lösung

    Redewendungen können zum Teil sehr umgangssprachlich, aber auch literarisch sein. Sie zu beherrschen, zeugt von einer sehr hohen Sprachpompetenz und auch von landeskundlichem Wissen.

    Damit die Redewendungen in deinen aktiven Wortschatz übergehen, solltest du in der Lage sein, Sätze damit auf Französisch zu formulieren. Dafür ist es zunächst sinnvoll, die Bedeutung aller Wörter in der Redewendung zu klären und ihren Sinn zu erfassen. Manche Redewendungen wie z. B. trembler comme une feuille sind auf Deutsch ähnlich.

    Achte darauf, alle Wörter richtig zu schreiben. Ausdrücke wie z. B. buissonnière kennt man in der Regel nicht und die Rechtschreibung ist nicht ganz einfach.

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