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Onomatopoesie

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Die Autor*innen
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Tim Weichselfelder
Onomatopoesie
lernst du in der 8. Klasse - 9. Klasse - 10. Klasse - 11. Klasse

Onomatopoesie Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Onomatopoesie kannst du es wiederholen und üben.
  • Gib wieder, was die Onomatopoesie ist.

    Tipps

    wauwau gehört zu den Onomatopoetika.

    Die Onomatopoesie ist ein Stilmittel.

    Lösung

    Wörter wie

    • ticktack,
    • miauen oder
    • wauwau
    bilden einen Höreindruck sprachlich nach. Sie gehören zu den Onomatopoetika. Die Onomatopoesie ist ein Stilmittel welches zur Kategorie der Klangfiguren gehört. Man kann dazu auch
    • Lautmalerei,
    • Lautnachahmung oder
    • Klangnachahmung sagen.
    Ein Beispiel für die literarische Verwendung von Onomatopoesie ist das folgende Kinderlied:

    Summ, summ, summ, Bienchen, summ herum.
    Ei wir tun dir nichts zuleide,
    flieg' nur aus in Wald und Heide.
    Summ, summ, summ, Bienchen, summ herum.

    Eine Assonanz ist ebenso wie die Kakophonie ein Stilmittel. Sie gehören auch zu den Klangfiguren.

    Quelle: Fallersleben, Hoffmann von: „Summ, summ, Summ“. URL: http://www.lieder-archiv.de/summ_summ_summ-notenblatt_100056.html [10.7.17]

  • Gib an, wie Onomatopoetika verwendet werden.

    Tipps

    Der Hand in Deutschland kräht kikeriki, in Frankreich cocorico und in England cockadoodledoo.

    In den Sprachen der Welt stehen jeweils unterschiedliche Lautinventare zur Verfügung.

    Lösung

    Onomatopoetika gibt es in allen Sprachen, sie unterscheiden sich aber voneinander. Dafür gibt es folgende Gründe:

    • Die Sprecher einer Sprache verfügen über ein unterschiedliches Lautinventar.
    • Durch die unterschiedliche Sprache unterscheiden sich die Höreindrücke voneinander.
    Ein Beispiel ist der Kuckuck mit seinem Ruf:
    • Deutsch: Kuckuck
    • Frankreich: Coucou
    • Russland: Kukuschka
    • Griechenland: Koukoula

  • Bestimme die Onomatopoetika.

    Tipps

    fragen ist kein Onomatopoetika.

    zwitschern ist ein Onomatopoetika.

    Lösung

    Die Onomatopoesie kann man auch als Lautmalerei, Tonmalerei, Lautnachahmung oder Klangnachahmung bezeichnen. Es gibt zwei verschiedene Arten der Onomatopoetika. Unterschieden werden zwischen der

    • wortbildende Lautmalereien mit Verbal- oder Substantivstämmen, wie beispielsweise:
    • zwitschern
    • knurren
    • schnurren
    und
    • Interjektionen, wie beispielsweise:
    • Peng!
    • Tröt
    • Bäh
    laufen, reden, kaufen, fragen sind keine lautmalerischen Verben.

  • Entscheide, um welche Art von Onomatopoetika es sich jeweils handelt.

    Tipps

    Mit Interjektionen können Gemütsregungen wie Überraschung, Ekel, Zustimmung und weiteres zum Ausdruck gebracht werden.

    Peng! ist eine Interjektion.

    Lösung

    Gackern, schnattern, klirren sind ebenso Lautmalereien wie aua oder haha. Diese Worte schaffen es, Geräusche in Buchstaben hörbar zu machen. Dabei lassen sich zwei Arten der Onomatopoetika unterscheiden:

    • Wortbildende Onomatopoetika sowie
    • Interjektionen, sofern sie Geräusche nachahmen.
    Zur ersten Gruppe gehören eine ganze Reihe von Verben, die aus dem Klang eines Vorgangs oder einer Sache abgeleitet werden, wie beispielsweise:

    • summen
    • miauen
    • zischeln
    • gackern
    • plätschern
    Zur zweiten Gruppe gehören folgende Ausdrückte, die man insbesondere aus dem Bereich der Comics kennt:

    • Tröt
    • Puh!
    • Psst!
    • Autsch!
    • Haha!
  • Schildere die Hypothese, die es im Hinblick auf den Ursprung der Sprachen gibt.

    Tipps

    Eine Hypothese ist eine noch nicht bewiesene Annahme.

    Dass der Ursprung der Sprache in der Lautmalerei liegt, ist nicht gesichert.

    Lösung

    Wissenschaftler und Sprachforscher haben die Hypothese entwickelt, dass die menschlichen Sprachen entstanden sein könnten, indem Naturphänomene lautlich nachgeahmt wurden. Durch kleine Veränderungen im Laufe der Zeit können so unsere heutigen Sprachen entstanden sein. Beispielweise

    • Muh, das Geräusch, das ein Tier macht, wird mit einer kleinen lautlichen Veränderung zu dessen Namen: Kuh.
    Gesicherte Erkenntnisse oder Beweise dafür gibt es allerdings nicht.

  • Ermittle, welche Onomatopoetika zu welchem Beispiel gehören.

    Tipps

    Mit Füllen ist ein junges Pferd oder auch Fohlen gemeint.

    Pfauen können krächzen.

    Affen können keifen.

    Lösung

    In dem Gedicht von Josef Guggenmos gibt es viele Onomatopoetika, die die Geräusche der Tiere nachahmen.

    Die Bären brummen,
    Die Bienen summen,
    Die Katzen miauen,
    Es krächzen die Pfauen,
    Die Mäuse pfeifen,
    Die Affen keifen,
    Die Löwen brüllen,
    Es wiehern die Füllen,
    Die Tauben gurren,
    Die Hunde knurren,
    Die Störche klappern,
    Die Kinder plappern,
    Und ging das nicht in einem fort,
    Kämen die Fische auch zu Wort.

    Die Beispiele reden, sagen, sprechen sind keine lautmalerischen Worte.

    Quelle: Guggenmos, Josef: „Wenn das Kind nicht still sein will.“ URL: http://nms-stgeorgen.at/archiv/projekt01_02/be_tiere02/michi_text.htm [10.7.17]