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Das Subjekt 05:03 min

Textversion des Videos

Transkript Das Subjekt

Die besten Freunde Smilla und Deri sind heute etwas träge. Smilla gähnt. Deri schnarcht. Beide Sätze enthalten zwei Satzglieder, nämlich ein Prädikat und ein Subjekt. Satzglieder sind die Bausteine eines Satzes, die den Satz bilden. Für einen typischen Satz braucht man in der Regel ein Subjekt und ein Prädikat. Erst dann ist es ein vollständiger Satz. Eine Ausnahme von dieser Regel bilden allerdings einige Aufforderungssätze, wie zum Beispiel "Komm!" Sie können auch nur aus einem Prädikat bestehen. In allen anderen Sätzen MUSS jeweils ein Subjekt und Prädikat enthalten sein. Besonders wichtig ist dabei, dass das Subjekt und die Personalform des Prädikats zusammenpassen. Das hilft dir auch dabei, die beiden Satzglieder zu erkennen. Da Smilla das Subjekt ist und in der 3. Person Singular steht, muss auch das folgende Prädikat in der Singularform der 3. Person verwendet werden. Genauso ist es auch bei dem Satz, in dem Deri das Subjekt ist. Wenn Smilla UND Deri das Subjekt des Satzes wären, verändert sich das Prädikat zu "schnarchen". Smilla und Deri schnarchen. Das Subjekt wird auch der "Satzgegenstand" genannt. Es gibt an, wer oder was etwas macht. Um das Subjekt eines Satzes zu finden, muss man also immer folgende Frage stellen: Wer oder was macht etwas? Wer gähnt? Smilla. Wer schnarcht? Deri. Nach Personen - oder wie hier Deri und Smilla - fragt man mit WER. Das Fragewort WAS verwendet man, wenn man nach einer Sache fragt. Wenn man nach einem Gegenstand oder Tieren fragt, ist was das richtige Fragewort: Was kocht? Das Wasser. Die Fragewörter wer oder was zeigen, dass das Subjekt immer im Nominativ, dem ersten Fall, steht. Die bisherigen Beispiele haben schon gezeigt, dass das Subjekt aus einem oder aus zwei Namen bestehen kann. Und statt der Eigennamen könnten auch Pronomen das Subjekt bilden. Sie und er schnarchen. Das sieht zwar anders aus, ist aber immer noch das Subjekt des Satzes. Wie du siehst kann ein Subjekt also aus einem oder mehreren Wörtern bestehen. "Kaffee zu kochen war eine gute Idee." Was könnte hier das Subjekt sein? Dabei hilft wieder folgende Frage: Was war eine gute Idee? Kaffee zu kochen. Das ist unser Subjekt. Ein Subjekt kann nämlich nicht nur aus Eigennamen und Pronomen bestehen, sondern auch aus einer Infinitivgruppe, wie hier. Für Smilla ist der Kaffee leider nix. Puuh, der ist zu stark. Vier Stück Zucker sind zu wenig. Was ist zu wenig? Vier Stück Zucker. Hierbei handelt es sich also um das Subjekt des Satzes. Deri und Smilla sind müde, weil sie gestern lange wach waren. Wer ist müde? Deri und Smilla. Sie bilden also wieder das Subjekt. Das Subjekt kann auch umgestellt werden: Weil sie gestern lange wach waren, sind Deri und Smilla müde. Es MUSS also nicht unbedingt am Satzanfang stehen, es kann auch an anderer Position stehen. Das Prädikat "sind" ist GEMEINSAM mit dem Subjekt umgestellt worden. Die Umstellprobe zeigt nämlich auch, welche Satzglieder zusammengehören und nicht getrennt werden können. Bevor wir schauen, was Smilla und Deri zum Abschluss des Tages machen, gibt es noch eine kurze Zusammenfassung. Deri und Smilla planen ihren Tag. Wer oder was plant? Deri und Smilla. Sie bilden also das Subjekt des Satzes Das Subjekt wird auch der Satzgegenstand genannt. Es drückt aus, wer oder was etwas macht. Deshalb wird auch immer mit "wer oder was" nach dem Subjekt gefragt, So kann man das Subjekt jedes Satzes bestimmen - egal, ob es aus einem oder mehreren Wörtern besteht. Und was ist aus Smilla und Deri geworden? Denen war der Kaffee wohl definitiv zu stark...

Das Subjekt Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Das Subjekt kannst du es wiederholen und üben.

  • Führe die Umstellprobe im folgenden Satz durch.

    Tipps

    Das Subjekt steht oft am Satzanfang, es kann aber auch umgestellt werden und an anderer Position stehen.

    Die Umstellprobe zeigt, welche Satzglieder zusammengehören und nicht getrennt werden können.

    Am Satzanfang schreibt man groß und am Satzende folgt ein Punkt.

    Lösung

    Wie du bereits weißt, ist das Subjekt der Satzgegenstand und drückt aus, wer oder was etwas macht. Es steht immer im Nominativ (1. Fall) und du erfragst es daher mit der Frage Wer oder was ...? Dabei kann es sich um ein Nomen (wie hier Sonne), Pronomen, Eigennamen oder auch eine Infinitivgruppe handeln.

    Das Subjekt muss nicht unbedingt am Satzanfang stehen, es kann umgestellt werden.

    Die Umstellprobe zeigt, welche Satzglieder zusammengehören und nicht getrennt werden können. Sie zeigt dir, aus wie vielen Satzgliedern ein Satz besteht, da die untrennbaren Einheiten ein Satzglied bilden. Merke dir diese Probe gut, da sie dir auch in Zukunft dabei helfen kann, Satzglieder zu bestimmen.

  • Bestimme die Satzglieder.

    Tipps

    Das Subjekt steht immer im Nominativ (1. Fall) und du erfragst es mit der Frage: Wer oder was ...?

    Das Subjekt kann auch aus einem Eigenname, einem Pronomen sowie einer Infinitivgruppe bestehen.

    Lösung

    Um einen vollständigen Satz zu bilden, braucht man in der Regel ein Subjekt und ein Prädikat. Dabei musst du auch darauf achten, dass das Subjekt und die Personalform des Prädikats zusammenpassen, z. B. Deri hört schlecht. Da Deri das Subjekt ist und in der 3. Person Singular steht, muss auch das dazugehörige Prädikat hört die Endung der 3. Person Singular erhalten.

    Obwohl ein vollständiger Satz grundsätzlich aus Subjekt und Prädikat bestehen muss, gibt es auch eine Ausnahme: der Aufforderungssatz. Dieser kann nämlich auch nur aus einem Prädikat bestehen, z. B. Lauf!

    Das Subjekt gibt an, wer oder was etwas macht. Daher kannst du es mit der Frage: Wer oder was ...? erfragen:

    • Person = Wer?
    • Sache = Was?
    Es steht immer im Nominativ und kann auch aus einem Pronomen (er) , Eigennamen (Khalil) oder einer Infinitivgruppe (Röcke zu tragen ...) bestehen.

  • Bestimme die Aussagen, die zusammenpassen.

    Tipps

    Um die richtige Lösung zu finden, achte darauf, dass der Satz sowohl inhaltlich als auch grammatikalisch Sinn ergibt.

    Smilla singt. ist ein vollständiger Satz. Aus welchen beiden Satzgliedern setzt er sich zusammen?

    Lösung

    Nachdem du bereits in der ersten Aufgabe die Satzglieder Subjekt und Prädikat in den Beispielsätzen identifiziert hast, musstest du dich in dieser Aufgabe noch einmal an dein Wissen über vollständige Sätze und das Subjekt erinnern.

    Um die Informationen korrekt miteinander zu verbinden, war es hilfreich, darauf zu achten, dass die Sätze sowohl inhaltlich als auch grammatikalisch Sinn ergeben.

    Damit dir das Erkennen eines Subjekts auch in den weiteren Aufgaben sowie in Zukunft keine Schwierigkeiten bereitet, notiere dir im Anschluss kurz die wichtigsten Informationen :

    • Das Subjekt (= Satzgegenstand) steht stets im Nominativ und du erfragst es mit der Frage: Wer oder was ...?
    • Die Satzglieder (= Bausteine eines Satzes) Subjekt und Prädikat bilden zusammen einen vollständigen Satz.
    • Der Aufforderungssatz stellt eine Ausnahme dar und kann daher auch nur aus einem Prädikat bestehen.
    • Das Subjekt kann auch aus Eigennamen (z. B. Smilla) , Pronomen (z. B. sie) oder einer Infinitivgruppe (z. B. Suppe zu machen) bestehen.

  • Ermittle, ob das Subjekt in den folgenden Sätzen aus einem Nomen, Pronomen, Eigennamen oder einer Infinitivgruppe besteht.

    Tipps

    Das Subjekt kann sowohl aus einem als auch mehreren Eigennamen bestehen. Dabei ist es wichtig, das Subjekt und Prädikat zusammenpassen:

    • Smilla backt.
    • Smilla und Deri backen.

    Neben Eigennamen können auch Nomen (z. B. der Mond), Pronomen (z. B. sie) und Infinitivgruppen (z. B. Kaffee zu machen) das Subjekt bilden.

    Lösung

    Häufig besteht das Subjekt eines Satzes aus einem Nomen, z. B. ein Fahrradhelm, die Sonne, zwei Freunde.

    Da das Subjekt allerdings nicht nur aus einem (oder mehreren) Nomen bestehen kann, sondern auch ein Pronomen (z. B. ich, er, ihr, ...), ein oder mehreren Eigennamen (z. B. Karl, Simon und Max, ...) sowie Infinitivgruppen (z. B. Urlaub zu machen) als Subjekt fungieren können, konntest du in dieser Aufgabe noch einmal das Erkennen des Subjektes üben.

  • Bestimme das Subjekt der folgenden Sätze.

    Tipps

    Ist das Subjekt eine Sache, erfragst du es mit Was ...?

    Ist das Subjekt eine Person, erfragst du es mit Wer ...?

    Das Subjekt des Satzes ist in den folgenden Beispielsätzen fett markiert:

    • Sie spielt.
    • Die Birne ist grün.
    • Die Blumen zu schneiden war eine gute Idee.

    Lösung

    Merke, dass

    • das Subjekt immer im Nominativ (1. Fall) steht und du es daher mit Wer oder was ...? erfragst,
    • du daher bei Personen mit Wer ...? und bei Sachen mit Was ...? fragst und
    • das Subjekt aus einem Nomen (Apfel), Eigennamen (Henry), Pronomen (ich) oder einer Infinitivgruppe (Sport zu machen) bestehen kann.
  • Ermittle das Subjekt des Satzes.

    Tipps

    Das Subjekt steht stets im Nominativ und du erfragst es mit Wer oder was ...?

    Sowohl Nomen als auch Pronomen, Eigennamen und Infinitivgruppen können das Subjekt eines Satzes bilden.

    Wichtig ist, dass das Subjekt (z. B. Otto, die Schule, ...) und die Personalform des Prädikats zusammenpassen. Das hilft dir auch dabei, die beiden Satzglieder zu erkennen.

    Eine Infinitivgruppe als Subjekt kommt hier in den Sätzen zweimal vor ebenso wie auch zweimal ein Pronomen das Subjekt bildet.

    Wenn du dir nicht ganz sicher bist, wende die Umstellprobe an, um zu überprüfen, ob du auch wirklich alle Teile des Subjekts erkannt hast.

    Lösung

    In dieser Aufgabe musstest du das Subjekt des Satzes selbstständig ermitteln und in die Lücke eintragen. Mit der Frage Wer oder was ...? konntest du diese in den einzelnen Sätzen jeweils identifizieren. Bei Personen fragst du mit Wer ...? und bei Sachen mit Was ...?

    Wenn du dir dennoch nicht sicher warst, konntest du außerdem die Umstellprobe anwenden. Diese zeigt dir, welche Satzglieder zusammengehören und nicht getrennt werden können.