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Konjunktionalsätze

Tauche ein in die Welt der deutschen Grammatik und entdecke, wie Haupt- und Nebensätze ein Satzgefüge formen! Lerne, wie Konjunktionalsätze mit unterordnenden Konjunktionen strukturiert werden und wie du sie einfach erkennen kannst. Interessiert? Vertiefe dein Wissen und finde mehr darüber im folgenden Text!

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Die Autor*innen
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Tim Weichselfelder
Konjunktionalsätze
lernst du in der 7. Klasse - 8. Klasse

Konjunktionalsätze Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Konjunktionalsätze kannst du es wiederholen und üben.
  • Was sind Merkmale von Konjunktionalsätzen?

    Tipps

    Zwei Aussagen sind richtig.

    Nebenordnende Konjunktionen sind zum Beispiel und, oder, aber, denn, doch, sondern.

    Unterordnende Konjunktionen sind unter anderem als, weil, indem, obwohl und falls.

    Lösung

    Im Bild siehst du die wichtigsten Merkmale von Konjunktionalsätzen zusammengefasst.

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    Ein Konjunktionalsatz ist eine Art von Nebensatz (Gliedsatz), der durch eine unterordnende Konjunktion an den Hauptsatz geknüpft wird. Unterordnende Konjunktionen haben die Aufgabe, einen Hauptsatz mit einem Nebensatz zu verbinden. Zwischen Hauptsatz und Konjunktionalsatz steht in der Regel ein Komma.

    <bp>

    Hier siehst du ein Beispiel für einen Konjunktionalsatz:

    • Wir mussten das Spiel unterbrechen, weil am Horizont schwarze Gewitterwolken aufzogen.
  • Bestimme die Nebensatzarten eines langen Satzgefüges.

    Tipps

    Achte auf die einleitenden Konjunktionen im Nebensatz.

    Der Konzessivsatz (Einräumungssatz) drückt einen Gegensatz aus.

    Der Konsekutivsatz (Folgesatz) antwortet auf die Fragen: Was ist die Folge?, Was folgt daraus?.

    Lösung

    Konjunktionalsätze werden immer durch eine Konjunktion (Bindewort) an den Hauptsatz geknüpft. Die einleitende Konjunktion des Nebensatzes verrät dir, welche Funktion der Nebensatz hat. Die Funktion kann zum Beispiel sein, eine Bedingung auszudrücken, unter der etwas geschieht:

    • wenn Deutsch mir Spaß machen würde = Konditionalsatz (Bedingungssatz)
    Oder es geht darum auszudrücken, was die Konsequenz (Folge) einer bestimmten Handlung oder eines Sachverhaltes ist:

    • sodass ich gar nicht mehr ruhig schlafen kann. = Konsekutivsatz (Folgesatz)
  • Ergänze die Hauptsätze um sinnvolle Konjunktionalsätze.

    Tipps

    Beachte, dass die Sätze nicht nur einen Sinn ergeben müssen, sondern dass die einleitende Konjunktion im Nebensatz auch zur im Hauptsatz genannten Satzart passen muss. Durch welche Konjunktion wird zum Beispiel ein Kausalsatz eingeleitet?

    Der Temporalsatz antwortet auf die Fragen Wann geschieht etwas?, Seit wann?, Wie lange?.

    Der Konzessivsatz drückt eine Einräumung bzw. eine Beschränkung aus.

    Lösung

    Konjunktionen (Bindewörter) geben an, welche Funktion ein Nebensatz hat. So gibt der Kausalsatz (Begründungssatz) den Grund an, warum etwas geschieht, während der Konzessivsatz (Einräumungssatz) einen Gegensatz ausdrückt, z. B:

    • Auch der Konditionalsatz hätte es fast bis über die Grenze geschafft, wenn ihn nicht der Kausalsatz verraten hätte.
    • Der Konzessivsatz wurde schließlich doch noch entdeckt, obwohl er sich stundenlang in einer Mülltonne versteckt gehalten hatte.

  • Ergänze die passenden Konjunktionen und bestimme die Satzart.

    Tipps

    Die Bezeichnung der Nebensatzart steht jeweils in der Klammer am Ende des Nebensatzes.

    Lokalsätze geben den Ort oder die Richtung eines Geschehens an. Sie werden übrigens nicht durch Konjunktionen eingeleitet, sondern durch die Lokaladverbien wo, wohin und woher.

    Mykologie ist die Wissenschaft von den Pilzen.

    Lösung

    Und? Hast du's erraten? In dem Text ging es natürlich um den Champignon, der heute auf keiner Pizza Funghi mehr fehlen darf. Bestimmt hast du ihn schon einmal probiert.

    Wie du vielleicht bemerkt hast, kommt ein Text wie dieser natürlich auch nicht ohne Konjunktionen aus. Erst die Konjunktion stellt einen Zusammenhang zwischen Haupt- und Nebensatz her und verleiht dem Gesagten einen Sinn:

    • Der heutige Zuchtchampignon bekam seinen Namen daher.
    • Er wuchs früher auf den Misthaufen der großen Pariser Pferdegestüte.
    Das ist nicht wirklich verständlich, oder? Mit einer entsprechenden Konjunktion klingt das Ganze schon anders:
    • Der heutige Zuchtchampignon bekam seinen Namen daher, weil er früher auf den Misthaufen der großen Pariser Pferdegestüte wuchs.
    Nun wird klar: Die Namensgebung des Champignons hat etwas mit den Misthaufen der großen Pariser Pferdegestüte zu tun. Hierin liegt also die causa (lat. der Grund) für die Entstehung seines Namens. Da im Deutschen für grammatikalische Begriffe häufig lateinische Bezeichnungen verwendet werden, nennen wir Nebensätze, die eine Begründung ausdrücken, Kausalsätze.

    Quellen: URL: http://www.mykonet.ch/FAQ/Champignon-Egerling.htm [abgerufen am 07.08.2015] / URL: http://eatsmarter.de/lexikon/warenkunde/champignons [abgerufen am 07.08.2015]

  • Gib an, welche Konjunktion welche Art von Nebensatz einleitet.

    Tipps

    Der Kausalsatz antwortet auf die Frage: Aus welchem Grunde ist es so?

    Der Konditionalsatz antwortet auf die Frage: Unter welcher Bedingung geschieht oder gilt es?

    Der Modalsatz antwortet auf die Frage: Auf welche Weise, in welchem Zusammenhang geschieht es?

    Lösung

    Nebensätze werden häufig durch Konjunktionen (Bindewörter) eingeleitet. Sie heißen Konjunktionalsätze. Die Konjunktionen geben dabei an, welche Funktion der Nebensatz hat:

    • Kausalsatz (Grund / Ursache): da, weil, denn, dass
    • Konditionalsatz (Bedingungssatz): wenn, falls, sofern
    • Modalsatz (Art und Weise): indem, als ob, dadurch dass
  • Bilde aus jeweils zwei Hauptsätzen Satzgefüge mit den Konjunktionen als, wenn, sodass, obwohl, weil, indem.

    Tipps

    Das finite Verb steht in einem Nebensatz (Gliedsatz) immer am Ende:

    Ich wollte gerade gehen, als es plötzlich klingelte.

    Der Konsekutivsatz (Folgesatz) antwortet auf die Fragen: Was ist die Folge?, Was folgt daraus?

    Der Temporalsatz antwortet auf die Fragen Wann geschieht etwas?, Seit wann?, Wie lange?.

    Ein Konzessivsatz (Einräumungssatz) drückt einen Gegensatz oder einen unzureichenden Gegengrund zur Aussage des Hauptsatzes aus.

    Lösung

    Es gibt einfache Sätze, Satzreihen und Satzgefüge. In einer Satzreihe stehen Hauptsätze gleichwertig nebeneinander. Sie werden durch nebengeordnete Konjunktionen (Bindewörter) verbunden:

    • Ich ging auf dem Markt einkaufen und danach besuchte ich meinen Freund Jeremias.
    • Ich lachte laut, aber es störte niemanden.
    Ein Satzgefüge besteht immer aus mindestens einem Hauptsatz und einem Nebensatz (Gliedsatz). Der Nebensatz ist dabei abhängig vom Hauptsatz und kann nicht allein stehen. Nebensätze werden häufig durch unterordnende Konjunktionen (Bindewörter) eingeleitet. Sie heißen Konjunktionalsätze.

    • Marcel liegt im Krankenhaus, weil er mit dem Fahrrad gestürzt ist.
    • Jonas will sich auf seine Abschlussprüfung vorbereiten, indem er die ganze Nacht lernt.
    Wenn man zwei einfache Sätze durch eine unterordnende Konjunktion miteinander verbindet, entsteht also ein Satzgefüge aus Haupt- und Nebensatz. Dabei ist zu beachten, dass das finite Verb grundsätzlich am Ende des Nebensatzes steht.

    • Nur Laura kommt, wenn nicht noch ein Unglück passiert.