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Finite und infinite Verben

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Die Autor*innen
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Julää
Finite und infinite Verben
lernst du in der 5. Klasse - 6. Klasse - 7. Klasse

Beschreibung zum Video Finite und infinite Verben

Du fragst dich, was *konjugieren bedeutet und was das mit finiten und infiniten Verben zu tun hat? Im Video erfährst du alles rund um die Konjugation von Verben: Manche Verben oder Verbteile werden im Satz an Person und Numerus angepasst, das sind die finiten Verben. Auch die infinite Verbform mit ihren drei Formen (Infinitiv, Partizip I, Partizip II) wird dir im Video mit zahlreichen Beispielen ausführlich erklärt.
Nach dem Schauen des Videos kannst du beide Verbformen gezielt bestimmen und dein Wissen mit den anschließenden Übungen anwenden.

Grundlagen zum Thema Finite und infinite Verben

Inhalt

Was sind finite Verben und was sind infinite Verben?

Ein finites Verb ist eine besondere Form des Verbs. Es wird auch finite Verbform genannt. In dieser Verbform ist das Verb konjugiert. Das heißt, es hat sich der Person und dem Numerus des Subjekts und dem Tempus, also der Zeitform, angepasst. Dabei verändert es seine Endung. Das finite Verb wird auch als Personalform des Verbs bezeichnet.

Das infinite Verb verändert seine Endung je nach Person, Numerus und Tempus nicht. Es ist also unabhängig von ihnen. Das infinite Verb hat drei Verbformen:

  • Infinitiv (Grundform des Verbs):
    Dieser setzt sich aus dem Wortstamm und der Endung -en, manchmal auch -eln oder -ern, zusammen. Beispiele: malen, bestimmen, segeln.

  • Partizip I:
    Das Partizip I heißt auch Verlaufsform. Es übernimmt oft die Funktion eines Adjektivs. Es kann auch substantiviert werden. Das Partizip I besteht meist aus dem Infinitiv und der Endung -d. Beispiele: malend, bestimmend, segelnd.

  • Partizip II:
    Das Partizip II heißt auch Partizip Perfekt. Es zeigt unter anderem an, dass eine Aktion oder ein Geschehen bereits in der Vergangenheit liegt. Außerdem werden viele Zeitformen mit ihm gebildet. Es wird oft mit der Vorsilbe ge- und der Endung -t oder -en gebildet. Verben mit einer Vorsilbe (z. B. be-, emp-, ver-, zer-) werden ohne ge- gebildet. Beispiele: gemalt, bestimmt, gesegelt.

Übersicht finite und infinite Verben

Definition: Ein finites Verb ... Definition: Ein infinites Verb ...
ist ein Verb, das abhängig von Person, Numerus und Tempus ist. ist ein Verb, das unabhängig von Person, Numerus und Tempus ist.
heißt auch finite Verbform oder Personalform des Verbs. hat drei Verbformen: Infinitiv, Partizip I und Partizip II.

Unterschiede zwischen finitem und infinitem Verb

Das infinite Verb ist unabhängig von Person, Numerus und Tempus. Es verändert – anders als das finite Verb – seine Endung also nicht je nach Person, Numerus und Tempus.

Finite und infinite Verben Übersicht

Beispiele für finite Verben

Mit dieser Tabelle fallen dir Übungen zu finiten Verbformen leichter.

Präsens Präteritum Futur I (werden + Infinitiv)
1. Person Singular ich lächel-e lächel-te werde lächeln
2. Person Singular du lächel-st lächel-test wirst lächeln
3. Person Singular er/sie/es lächel-t lächel-te wird lächeln
1. Person Plural wir lächel-n lächel-ten werden lächeln
2. Person Plural ihr lächel-t lächel-tet werdet lächeln
3. Person Plural sie lächel-n lächel-ten werden lächeln

Aus dem Infinitiv lächeln wird in der ersten Person Singular Präsens lächele. Die Endung -e steht hier für die erste Person (ich). Anders ist es bei der zweiten Person Singular Präsens lächelst. Da verändert sich die Endung entsprechend der zweiten Person (du).
Ein Verb verändert sich jedoch nicht nur im Präsens je nach Person und Numerus. Auch in anderen Zeitformen, etwa dem Präteritum oder dem Futur, ist das so. Aus dem Infinitiv lächeln wird in der ersten Person Singular Präteritum lächelte, im Futur I heißt es werde lächeln.

Beispiele für infinite Verben

In der folgenden Tabelle findest du einige Beispiele für infinite Verbformen:

Infinitiv Partizip I Partizip II
sitzen sitzend gesessen
schlafen schlafend geschlafen
liegen liegend gelegen
weinen weinend geweint
fahren fahrend gefahren

Beispielsätze mit Partizip I und Partizip II:

  • Das schlafende Kind atmet ruhig.
  • Das Kind hat tief und fest geschlafen.
  • Das fahrende Auto rammte die Fußgängerin.
  • Ein unaufmerksamer Rentner hat das Auto gefahren.

Transkript Finite und infinite Verben

Hallo! Es geht mal wieder um das Verb. Genauer, um die finiten und infiniten Verbformen. Gut ist es, wenn du den Film zu den Stammformen des Verbs bereits kennst. Bevor es losgeht, sollten dir einige Begriffe bereits bekannt sein: Das ist der Infinitiv und das Partizip II sowie Person und Numerus, also Singular und Plural. Nun zu den finiten Verbformen: Man nennt diese auch Personalform. Die finite Verbform ist abhängig von Person und Numerus, also der Anzahl. Am besten erkläre ich das an einem Beispiel: Aus dem Infinitiv "gehen" wird in der 1. Person Singular Präsens "ich gehe", die Endung verändert sich je nach Person. Das -e steht hier für die 1. Person, also "ich". Anders wäre es bei "du gehst", da verändert sich die Endung wiederum nach der 2. Person, dem "du". Natürlich gilt das auch für alle anderen Zeitformen sowie für Präteritum (Vergangenheit) oder für Futur (Zukunft). Hier noch 2 Beispiele für den Infinitiv "lächeln": Im Präteritum heißt die Form "du lächeltest" und im Futur heißt es "sie werden lächeln". Auch hier verändert sich die Endung je nach Person. Diese Veränderung der Verben bezeichnet man auch als Konjugation. Bei den infiniten Formen gibt es insgesamt 3: Den Infinitiv, das Partizip I und das Partizip II. Infinite Formen sind unabhängig von Person und Numerus, das heißt, sie verändern ihre Endung nicht. Das ist der Unterschied zu den finiten Verbformen. Den Infinitiv und das Partizip II müsstet ihr bereits kennen. Es fehlt noch das Partizip I. Das Partizip I oder auch die Verlaufsform wird meist als Adjektiv verwendet, wie zum Beispiel in "der malende Künstler" oder "das schwimmende Boot". Das Partizip I kann auch zum Substantiv werden wie zum Beispiel "der Lachende" oder "die Rennenden". Wie wird das Partizip I gebildet? Das ist ganz einfach. Ihr nehmt den Infinitiv und hängt die Endung -d daran und schon habt ihr euer Partizip I gebildet. Wie zum Beispiel für "gehen" - "gehend" oder "schreiben" - "schreibend" oder "lachen" - "lachend". Fassen wir noch einmal zusammen: Worin besteht der Unterschied zwischen finiten und infiniten Verbformen? Die finiten Verbformen sind von Person und Numerus abhängig. Sie ändern ihre Endung: Alle konjugierten Formen sind auch finite Verbformen. Die infiniten Verbformen sind nicht von Person und Numerus abhängig, also ändern sie auch nicht ihre Endung. Der Infinitiv, das Partizip I und das Partizip II sind alles infinite Verbformen. Mehr als diese 3 gibt es nicht. So viel von mir, tschüß.

26 Kommentare

26 Kommentare
  1. 😄

    Von Omar, vor mehr als einem Jahr
  2. ganz gut hat geholfen

    Von Janice Seely, vor mehr als einem Jahr
  3. P.S. Euer & Zeichen (bei Partizip I & II) sieht aus, wie eine 8 (nicht böse gemeint)

    Von Lars 40, vor fast 2 Jahren
  4. In der Schule falsch erklärt, aber hier ... Dankeschön!

    Von Biebiana, vor fast 2 Jahren
  5. war gut

    Von Ninio, vor etwa 2 Jahren
Mehr Kommentare

Finite und infinite Verben Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Finite und infinite Verben kannst du es wiederholen und üben.
  • Definiere, was finite Verbformen sind.

    Tipps

    Überlege, welcher Teil eines Verbs sich verändert, wenn du es konjugierst.

    Infinite Form bedeutet, das die Form des Verbs keine Person oder Zahl bezeichnet.

    Lösung

    Finite Verbformen kommen in allen vollständigen Sätzen der deutschen Sprache vor.

    • Du nennst die finite Verbform auch Personalform, da sich das Verb in der finiten Form in Abhängigkeit von der Person (ich, du, er, sie, es...) verändert. Aus dem Verb gehen wird: ich gehe - du gehst - er geht - ihr geht.
    • Die Personalform ist abhängig von der Person und dem Numerus. Die Wahl der Verbform richtet sich dabei nach dem Subjekt. - Du isst Nudeln. Das Subjekt du bestimmt das Verb essen und wird daher zu isst.
    • Aus dem Infinitiv gehen wird in der 1. Person Singular Präsens ich gehe. In der 1. Person Plural Präsens lautet es wir gehen. Auch hier haben die Personalpronomen ich (Einzahl) beziehungsweise wir (Mehrzahl) das Verb bestimmt.
    • Die Endung des Verbs wird an die Person angepasst. Der Stamm bleibt dabei immer gleich. Der Stamm von gehen ist geh. An diesen Wortstamm hängst du die entsprechenden Endungen. ich gehe - wir gehen.
    • Dies gilt für alle Zeitformen. Präsens: ich gehe - Präteritum: ich ging - Futur: ich werde gehen - ... und so weiter.

  • Gib wieder, was infinite Verbformen sind.

    Tipps

    Überlege noch einmal, ob ein Infinitiv verändert werden kann.

    Gehe noch einmal alle infiniten Verbformen durch. Wie viele fallen dir ein?

    Lösung

    Infinite Verbformen begegnen dir jeden Tag in der deutschen Sprache.

    • Es gibt insgesamt drei infinite Verbformen. Den Infinitiv, das Partizip I und II.
    • Das Präsens ist keine infinite Verbform. Für die Bildung des Präsens musst du das Verb konjugieren und somit wird es finit.
    • Infinite Verbformen sind unabhängig von Person und Numerus.
    • Deshalb findet auch keine Veränderung der Form statt. So zum Beispiel beim Partizip II von gehen. Es heißt ich bin gegangen, du bist gegangen, sie sind gegangen. Das Verb gegangen ist unveränderlich.

  • Bestimme den Partizip I der genannten Verben.

    Tipps

    Beachte das Substantiv hinter dem Partizip.

    Du benötigst immer ein -d für die Bildung des Partizip I.

    Lösung

    Das Partizip I wird mit dem Infinitiv + -d gebildet. Es kann als Adjektiv verwendet werden, was in dieser Aufgabe der Fall ist. Es kann allerdings auch als Substantiv, zum Beispiel in die Schreienden, verwendet werden.

    Die hier gefragten Partizipformen sind:

    1. die fallende Tänzerin
    2. ein schreiendes Kind
    3. ein stehender Tisch
    4. ein liegendes Buch
    5. der lächelnde Mann
    Vielleicht ist dir schon aufgefallen, dass die Formen nicht alle gleich sind. Das Partizip I wird nämlich dekliniert wie ein Adjektiv. Dadurch richtet sich die Endung des Partizips nach dem Substantiv, auf das es sich bezieht.

  • Entscheide, um welche Verbform es sich handelt.

    Tipps

    Singt ist konjugiert. Sind konjugierte Verben finit oder infinit?

    Partizipien gehören zu den infiniten Verbformen.

    Lösung

    Die Zuordnung der Verbformen ist nicht immer leicht. Finite Verbformen sind: gehst, singt, schaut, lacht und schreibt.

    • Gehst ist die 2. Person Singular Präsens von gehen.
    • Singt ist die 3. Person Singular oder 2. Person Plural Präsens von singen.
    • Schaut ist die 3. Person Singular oder 2. Person Plural Präsens von schauen.
    • Lacht ist die 3. Person Singular oder 2. Person Plural Präsens von lachen.
    • Schreibt ist die 3. Person Singular oder 2. Person Plural Präsens von schreiben.
    Infinite Verbformen sind: geschlossen, sprechend, hängend, gekauft, klatschend und gegeben .
    • Geschlossen ist das Partizip II von schließen.
    • Sprechend ist das Partizip I von sprechen.
    • Hängend ist das Partizip I von hängen.
    • Gekauft ist das Partizip II von kaufen.
    • Klatschend ist das Partizip I von klatschen.
    • Gegeben ist das Partizip II von geben.
    Finite oder infinite Verbformen können sein: laufen, malen, sprechen, pfeifen und werfen.
    • Laufen ist sowohl der Infinitiv als auch die 1. und 3. Person Plural Präsens (wir laufen, sie laufen).
    • Auch das Verb malen kann eine dieser drei Formen sein. Das Gleiche gilt für die anderen beiden Verben.

  • Beschreibe, wie das Partizip I gebildet wird und wozu du es verwenden kannst.

    Tipps

    Verwendest du das Partizip I, beschreibst du etwas, das gerade passiert.

    Denke noch einmal nach, was Adjektive und was Substantive sind.

    Lösung

    Das Partizip I ist eine infinite Verbform.

    • Es wird auch Verlaufsform genannt.
    • Du bildest es mit dem Infinitiv + -d. Zum Beispiel wird aus gehen dann gehend.
    • Es kann als Adjektiv wie in der malende Künstler verwendet werden. Dabei wird es wie ein Adjektiv dekliniert.
    • Auch als Substantiv kann es verwendet werden. Ein Beispiel hierfür ist die Rennenden. Wie andere Substantive muss es dann natürlich groß geschrieben werden.

  • Bestimme finite und infinite Verbformen.

    Tipps

    Finite und infinite Verbform treten oft zusammen als ein gemeinsames Prädikat auf. Zum Beispiel: Ich habe (finit) etwas gegessen (infinit).

    Überlege noch einmal, wie man die Partizipien bildet. Sind sie infinit oder finit?

    Lösung

    In dieser kurzen Geschichte verstecken sich einige finite und infinite Verbformen. Finite und infinite Verbform treten dabei oft zusammen als ein gemeinsames Prädikat im Satz auf. Zum Beispiel: Ich habe (finit) etwas gegessen (infinit).

    Zu den finiten Verbformen gehören:

    • war (3. Person Singular Präteritum von sein)
    • wollte (3. Person Singular Präteritum von wollen)
    • stand von stehen
    • frühstückte von frühstücken
    • ging von gehen
    • fragte von fragen
    • hatte von haben
    • verlief von verlaufen
    • rannte von rennen
    • schafften (3. Person Plural Präteritum von schaffen)
    • lagen von liegen
    Die infiniten Formen sind:
    • gekommen, das Partizip II von kommen
    • laufen, ein Infinitiv
    • duschen, ein weiterer Infinitiv
    • lächelnd, das Partizip I von lächeln
    • gehend, das Partizip I von gehen
    • geschafft, das Partizip II von schaffen
    Denke immer daran: Finite Verbformen sind konjugiert, infinite Verbformen erfahren keine Konjugation. Sie müssen allerdings dekliniert werden, wenn sie als Adjektiv oder Substantiv verwendet werden.

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