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Anapher

Entdecke die Anapher, eine rhetorische Stilfigur, die die Wiederholung von Wörtern oder Phrasen zu Beginn aufeinanderfolgender Sätze oder Verse verwendet. Erfahre mehr über ihre strukturierende und rhythmische Wirkung, sieh dir Beispiele an und lerne den Unterschied zur Epipher kennen. Neugierig geworden? Erfahre mehr im weiteren Text!

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Die Autor*innen
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Annas Sofatutor
Anapher
lernst du in der 9. Klasse - 10. Klasse - 11. Klasse - 12. Klasse - 13. Klasse

Anapher Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Anapher kannst du es wiederholen und üben.
  • Vervollständige die Definition der Anapher.

    Tipps

    Anapher und Epipher nehmen bei Wörter wieder auf. Erinnerst du dich an den Unterschied zwischen den beiden Stilmitteln?

    Lösung

    Die Anapher ist ein Stilmittel und gehört daher zur Rhetorik. Da sie auf der Satzbauebene zu finden ist, gehört sie zu den Wortfiguren. Die Anapher ist das Gegenteil der Epipher. Ana ist das griechische Wort für auf oder hinauf. Das gesamte Wort kommt vom Wort anaphoria, welches Zurückführung oder Wiederaufnahme bedeutet. Eine Anapher steht daher am Satzanfang oder am Versbeginn. Es ist eine Wiederholung von einem oder mehreren exakt gleichen Wörtern in aufeinanderfolgenden Sätzen. Ein Beispiel für eine Anapher lautet: Er kam. Er sah. Er siegte.

  • Beschreibe Wirkung und Verwendung der Anapher.

    Tipps

    Warum werden Dinge wiederholt? Welche Wirkung hat eine Wiederholung?

    Lösung

    Die Anapher wird sehr häufig in Reden, Gedichten oder Liedern eingesetzt. Vor allem beim mündlichen Vortrag wird sie verwendet, denn hier zeigt sie ihren besonderen Vorzug:

    • Sie strukturiert das Gesagte, indem sie stichpunktartig Unterpunkte aneinanderreiht.
    • Durch die Struktur bekommt das Gesagte einen bestimmten Rhythmus.
    • Durch die Wiederholung wird das Gesagte einprägsamer und eindringlicher, man behält es besser.
    • Die Bedeutung und Wirkung wird verstärkt.
    • Anaphern kommen aufgrund ihres Vorzugs, formelhaftes und leicht einprägsames Reden zu ermöglichen, auch dort vor, wo Sprache vor allem vorgetragen wird und überzeugen soll: in Reden, in der Werbung, in Gedichten, in religiösen Texten. In Zeitungsartikeln hingegen kommt sie sehr selten vor.
  • Vervollständige die Beispielsätze, sodass Anaphern entstehen.

    Tipps

    Setze so viele Wörter wie nötig ein, um einen sinnvollen Satz zu bilden.

    Lösung

    Anaphern stehen ganz am Anfang von aufeinanderfolgenden Sätzen oder Satzteilen.

    • In einfachen Sätzen könnte diese Parallelstruktur somit heißen: Du gehst...Du gehst...Du gehst...
    • In aufeinanderfolgenden Satzteilen, die nicht durch einen Punkt abgetrennt sind, hieße das z. B.: Ich.., ich..., ich...
    Eine Anapher kann auch aus vielen Wörtern bestehen, so beim letzten Beispiel. Die ganze sich wiederholende Formel stellt hierbei eine Anapher dar: Ich glaube daran, dass...

  • Vervollständige die Gedichte, indem du Anaphern einsetzt.

    Tipps

    Anaphern bestehen aus ein oder mehreren Wörtern! Achte darauf, dass der spezielle Rhythmus des Gedichts nicht verloren geht, indem du zu viele oder zu wenige Wörter einsetzt.

    Lösung

    Eine Anapher besteht häufig nicht nur aus einem Wort an den Satzanfängen aufeinanderfolgender Sätze (wie beim letzten Gedicht die Wiederholung er), sondern auch aus zwei (wie beim ersten Gedicht Wer nie) oder sogar aus noch mehr (Wie will ich).

    In Gedichten werden Anapher häufig eingesetzt, weil sie das Gedicht strukturieren und so einprägsamer machen. Außerdem wird so die Bedeutung verstärkt.

    In Gedichten können Anaphern entweder in zwei Versen aufeinanderfolgen oder aber auch erst nach dem vollendeten Satz, denn Versende und Satzende fallen in Gedichten nicht immer überein (wie im Gedicht von Platen: Bist du der...? Bist du der...?).

  • Unterscheide die Anapher von der Epipher.

    Tipps

    Kennst du die Vorsilben ana und epi noch aus anderen Fremdwörtern? Welche Bedeutung haben sie dort?

    Lösung

    Anapher und Epipher sind zwei gegensätzliche Stilmittel. Sie haben ungefähr dieselbe Funktion. Was die Anapher jedoch von der Epipher unterscheidet, ist ihre Vorsilbe:

    • Ana ist altgriechisch und bedeutet so viel wie auf. Die Vorsilbe steckt auch in Wörtern wie anachronistisch, Anagramm oder Analyse. Sie deutet beim Wort Anapher darauf hin, dass etwas am Anfang des Satzes, sozusagen am Auftakt wiederholt wird.
    • Epi hingegen bedeutet etwa hinzu. Das Präfix steckt auch in Worten wie Epizentrum, Epilepsie oder Epidemie. Die Epipher wiederholt ein oder mehrere Wörter am Ende von aufeinanderfolgenden Sätzen, Satzgliedern oder Versen.

  • Ermittle die Anaphern in dem Beispieltext.

    Tipps

    Es sind nicht nur die ersten Wörter eines Satzes, die zur Anapher gehören.

    Anaphern findet man nicht nur an Anfängen von Sätzen, sondern auch an Anfängen von Satzteilen.

    Lösung

    Eine Anapher ist die Wiederholung einer oder mehrerer Wörter an den Anfängen von aufeinanderfolgenden Sätzen, Satzgliedern oder Versen. Es wiederholt sich also nicht nur das erste Wort am Satzanfang, sondern mehrere. In unserem Beispiel lauten die Anaphern:

    • Ja, ich
    • Es ist mir gleich
    • Im darauffolgenden Satz werden nur die ersten drei Wörter wiederholt: Es ist mir.
    • Auch wie lange wiederholt sich insgesamt drei Mal.
    • Wir uns haben und wir haben uns am Ende sind übrigens weder Anapher noch Epipher im strengen Sinne. Die Satzteile stehen zwar am Ende, die einzelnen Glieder jedoch nicht in derselben Reihenfolge.