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Verb – Stammformen

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Team Digital
Verb – Stammformen
lernst du in der 5. Klasse - 6. Klasse

Grundlagen zum Thema Verb – Stammformen

Nach dem Schauen dieses Videos wirst du in der Lage sein, die Stammformen der Verben zu bilden.

Zunächst wiederholen wir den Unterschied von finiten und infiniten Verbformen. Anschließend zeigen wir dir, was die Stammformen des Verb sind. Abschließend lernst du, welche Unterschiede du bei den Stammformen von starken und schwachen Verben beachten musst.

Lerne etwas über die Stammformen des Verbs, indem du am Lagerfeuer mit Deri und Smilla lauscht, was die beiden Freunde bereits alles erlebt haben.

Das Video beinhaltet Schlüsselbegriffe, Bezeichnungen und Fachbegriffe wie Infinitiv, Präteritum, Partizip II, finites/infinites Verb, Grundform, Partizip Perfekt, starke Verben/schwache Verben.

Bevor du dieses Video schaust, solltest du bereits die Zeitformen kennen.

Nach diesem Video wirst du darauf vorbereitet sein, die Stammformen von Verben zu bilden.

Transkript Verb – Stammformen

Beim gemütlichen Lagerfeuerabend erzählen sich Deri und Smilla von ihren Abenteuern. Was die beiden schon erlebt haben – im Stadtpark, auf dem Meer, im Weltall, während die beiden in gemeinsamen Erinnerungen schwelgen, wollen wir uns heute mit den sogenannten „Stammformen des Verbs“ beschäftigen. Diese bestehen aus dem „Infinitiv“, der Grundform, aus der ersten Person Singular des Präteritums, also der ersten Vergangenheit, und dem „Partizip zwei“, auch Partizip Perfekt genannt. Die drei Stammformen, die ein Verb hat, sind deshalb so wichtig, weil du sie für die Bildung aller Zeitformen und das Passiv und Aktiv brauchst. Dazu später mehr. Deri erinnert sich an einen besonders aufregenden Moment. Die Freunde flogen durchs Weltall. Lass uns das Verb in diesem Satz mal genauer unter die Lupe nehmen. Kannst du die drei Stammformen des Verbs bestimmen? „Fliegen“, „flog“, „geflogen“. Der Infinitiv „fliegen“ ist die Grundform des Verbs. Erkennen kannst du diese meist an der Endung -en, die an den Verbstamm angehängt wird. Das Präteritum „flog“, die zweite Stammform, musst du theoretisch auswendig lernen, da es sich bei „fliegen“ um ein sogenanntes „starkes Verb“ handelt. Starke Verben erkennst du daran, dass sich in der zweiten Stammform, also hier, ihr Vokal verändert. Aus dem i im Infinitiv „fliegen“ wird ein o im Präteritum „flog“. Die dritte Stammform, das Partizip zwei, von starken Verben ist meist nach einem bestimmten Muster aufgebaut: Der Vorsilbe ge-, dem Verbstamm „flog“ und der Endung -en. In unserem Fall ist es also „ge-flog-en“. Wahnsinn, dass die beiden bereits das Weltall bereist haben! Aber Smilla kann sich auch noch an die aufregende Zeit auf dem Piratenschiff erinnern. Einmal hatten sie versehentlich auf einem Walrücken geparkt. Versuch mal, die drei Stammformen von „geparkt“ zu bestimmen. „Parken, „parkte“, „geparkt“. Auch bei diesem Verb besteht der Infinitiv wieder aus dem Verbstamm und der Endung -en. Hier finden wir allerdings keine Vokaländerung in der ersten Vergangenheit. Das liegt daran, dass das Verb „parken“ kein starkes, sondern ein schwaches Verb ist. Schwache Verben sind sozusagen die regelmäßigen Verben. Gebildet werden sie, indem man an den Verbstamm die Endung -te hängt: parkte. Auch das Partizip II von schwachen Verben hat meist den gleichen Aufbau: An die Vorsilbe -ge wird der Verbstamm und die Endung -t angehängt: geparkt. Nachdem sie von ihrem Seeabenteuer zurückgekehrt waren, fuhren Deri und Smilla mit ihren Freunden in den Urlaub. Lass uns gemeinsam die Zeitformen von „zurückgekehrt waren“ und „fuhren“ bestimmen. „Zurückgekehrt waren“ ist welche Zeitform? Plusquamperfekt. Weißt du, welche Stammformen du für die Bildung des Plusquamperfekts brauchst? Die dritte Stammform, das Partizip II bzw. Partizip Perfekt: zurückgekehrt. Wie lauten die anderen beiden Stammformen dieses Verbs? „Zurückkehren“ und „kehrte zurück“. „Zurückkehren“ ist der Infinitiv und „kehrte zurück“ das Präteritum. Und was ist mit „waren“? Dieses Verb wurde von der 2. Stammform, dem Präteritum, abgeleitet: „Sein“, „war“, „gewesen.“ Weißt du auch, welche Zeitform dieses Verb hat? „Fuhren“ steht im Präteritum, der ersten Vergangenheit. Das kommt dir in Bezug auf die Stammformen bekannt vor, oder? Es ist wieder die zweite Stammform des Verbs. Kennst du die erste und dritte Stammform? „fahren“ und „gefahren“. Besonders schön fand Smilla auch ihren Ausflug in die Stadt. Bestimmt werden die beiden Freunde bald wieder bei den Waschbären essen. „Werden essen“ steht im Futur eins, denn Deri und Smilla machen bereits Pläne für die Zukunft. Auch zur Bildung des Futur eins brauchen wir neben der Personalform von „werden“, eine Stammform. Weißt du, welche? Die 1. Stammform, also der Infinitiv, von „essen“. Weißt du, wie die zweite und dritte Stammform von „essen“ lauten? „Aß“ und „gegessen“. Wie du sehen kannst, ist es wichtig, dass du die Stammformen der Verben kennst, damit du alle Zeitformen im Deutschen bilden kannst. Wichtig sind vor allem die unregelmäßigen Verben, die du auswendig lernen musst, da sie nicht nach einem bestimmten Muster gebildet werden. Deri und Smillas bisher größtes Abenteuer war, als sie in einer Spielewelt gefangen waren und sich freispielen mussten. Wir sind schon gespannt, was die beiden Freunde als nächstes erleben. Was war dein aufregendstes Abenteuer? Schreib es uns in die Kommentare!

1 Kommentar

1 Kommentar
  1. Mein spannendstes Abenteuer war,
    dass wir mit meiner Klasse eine Nachtwanderung gemacht haben.
    Das war cool.

    Von DongwooYT, vor einem Tag

Verb – Stammformen Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Verb – Stammformen kannst du es wiederholen und üben.
  • Bestimme die jeweilige Stammform des Verbs.

    Tipps

    Die Stammformen des Verbs benötigt man unter anderem, um verschiedene Zeitformen zu bilden. So besteht etwa das Plusquamperfekt aus:

    • Präteritum von sein + Partizip II des Vollverbs
    • Beispiel: Davor war Deri im Park gewesen.

    Lösung

    Von den drei Stammformen des Verbs ist der Infinitiv am einfachsten zu bestimmen. In der Regel besteht er aus dem Verbstamm und der Endung en. Beispiele hierfür sind: kochen, tanzen, turnen, springen, fangen, schreiben, sitzen, skaten, fahren.

    Der Infinitiv wird auch als Grundform des Verbs bezeichnet. In einem Satz wird die Grundform an die Person, den Numerus und die Zeitform des Verbs angepasst. Dies nennt man konjugieren.

  • Benenne Beispiele und Regeln zur Bildung der drei Stammformen.

    Tipps

    Bei der Stammform der 1. Person Singular Präteritum zeigt sich deutlich der Unterschied zwischen starken und schwachen Verben.

    Beispiele für Formen des Partizip II: gekauft, gesehen, geschrieben, gerannt.

    Lösung

    Bei der Bildung des Präteritums ist es wichtig, schwache und starke Verben zu unterscheiden:

    $~$1. Schwache Verben haben eine einfache Struktur der Bildung:
    → Stammform + te
    malte, rechnete, bastelte

    $~$2. Bei den starken Verben kommt es in der Regel zu einem Vokalwechsel. Die Personalendungen sind meist regelmäßig:
    → Vokaländerung
    du flogst, wir aßen, ihr saßt, sie fuhren

  • Ermittle die fehlenden Stammformen des Verbs.

    Tipps

    Schwache Verben, die im Infinitiv und Präteritum den gleichen Vokal besitzen, enden in der Regel

    • im Präteritum auf te mit entsprechender Personalformendung und
    • im Partizip II auf t.

    Bei Verben mit Vokaländerung endet das Partizip II meist auf en.

    Es gibt auch unregelmäßge Verben, die Merkmale der schwachen und starken Verben vereinen.

    Lösung

    Du erinnerst dich an die starken und schwachen Verben und ihre Eigenschaften?

    Schwache Verben formen in der Regel

    • das Präteritum mit: Verbstamm + te + Personalformendung (außer bei 1./3. Person Singular) und
    • das Partizip II mit: ge + Verbstamm + t.

    Starke Verben formen in der Regel

    • das Präteritum mit: Vokaländerung und
    • das Partizip II mit: ge + Verbstamm + en.

    Eine weitere Gruppe wird oft als unregelmäßige oder auch gemischte Verben bezeichnet:

    • Hier ändert sich häufig der Stammvokal wie bei den starken Verben.
    • Das Präteritum endet auf te (+Personalformendung) und das Partizip II endet auf -t wie bei den schwachen Verben.
    • Merke dir das Beispiel: bringen – brachte – gebracht.

  • Wende die Stammformen des Verbs in der passenden Zeitform an.

    Tipps

    Futur I und II, Perfekt und Plusquamperfekt sind zusammengesetzte Zeitformen, die mit einem Hilfsverb und einem Vollverb gebildet werden.

    Bei trennbaren und nicht trennbaren Verben, beispielsweise bei ankommen, wird das ge des Partizips II nach der Vorsilbe eingesetzt: angekommen.

    Lösung

    Jetzt hast du die drei Stammformen des Verbs direkt für die Bildung der verschiedenen Zeitformen eingesetzt.

    Achte darauf, dass manche Formen des Partizip II auch ohne ge gebildet werden, oder dass das ge bei trennbaren und nicht trennbaren Verben nach der Vorsilbe steht.

    Beispiele: eingekauft, zurückgekommen, weggelaufen, telefoniert, vorbereitet

  • Bestimme, wann du die Stammformen des Verbs einsetzt.

    Tipps

    Die Deklination der Nomen erfolgt nach Geschlecht (Genus), Zahl (Numerus) und Fall (Kasus).

    Beim Schreiben eines Textes entscheidest du dich in der Regel für eine Zeitform: Sachtexte und Beschreibungen schreibst du im Präsens, einen Reisebericht im Präteritum.

    Nur eine Antwort ist korrekt.

    Lösung

    Die Bildung der drei Stammformen des Verbs solltest du dir gut einprägen, da du mit diesen drei Formen alle sechs Zeitformen des Verbs sowie das Passiv bilden kannst. Die Bildung der Verbformen, die an Person, Numerus und Tempus angepasst wird, nennt man Konjugation.

    • So passt du beispielsweise im Präsens die Infinitivform des Verbs an die jeweilige Personalform an: gehen: ich gehe, du gehst etc.
    • Für das Perfekt nutzt du die Personalform des Infinitivs haben im Präsens und das Partizip II des Vollverbs.
  • Ermittle die Art des Partizip II.

    Tipps

    Präfixe für nicht trennbare Verben sind beispielsweise be-, ent-, hinter-, miss-, ver-, zer-.

    Bilde einen Satz im Präfix, um zu bestimmen, ob das Verb trennbar ist oder nicht:

    • Ich kaufe ein. (trennbares Verb einkaufen).
    • Ich entdecke. (nicht trennbares Verb entdecken)
    Lösung

    Das Partizip II erkennst du oft an der Hinzufügung von ge. Allerdings gibt es einige Verbformen, die das Partizip II ohne ge bilden.

    • Nicht trennbare Verben wie besitzen, empfangen, entrümpeln, verkaufen.
    • Verben, die auf ieren enden, wie telefonieren, passieren.
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