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Viruserkrankungen – HIV / AIDS

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Viruserkrankungen – HIV / AIDS
lernst du in der 9. Klasse - 10. Klasse

Viruserkrankungen – HIV / AIDS Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Viruserkrankungen – HIV / AIDS kannst du es wiederholen und üben.
  • Zeige auf, dass es wichtig ist, sich vor AIDS zu schützen.

    Tipps

    Leider gibt es gegen AIDS bis jetzt noch keinen wirksamen Impfstoff.

    Da das HI-Virus häufig über ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen wird, ist das Kondom eine wirksame Maßnahme gegen die Übertragung.

    Lösung

    Das erworbene Immundefektsyndrom AIDS ist nicht heilbar. Es gibt auch leider keine Impfung gegen den HI-Virus. Da dieser aber am häufigsten durch ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen wird, schützt ein Kondom gegen die Übertragung. Der HI-Virus befällt Immunzellen, um sich vermehren zu können. Deshalb wird im Verlauf der Infektion das Immunsystem zerstört.

    Deshalb ist es sehr wichtig, über die Krankheit AIDS und den auslösenden HI-Virus gut Bescheid zu wissen, denn nur so kann man sich effektiv schützen.

  • Fasse zusammen, über welche Körperflüssigkeiten der HI-Virus übertragen werden kann.

    Tipps

    Durch Muttermilch kann der HI-Virus tatsächlich übertragen werden.

    Lösung

    Wichtig ist zu wissen, dass die Konzentration an HI-Viren nicht in jeder Körperflüssigkeit hoch genug ist, um sich zu infizieren.
    Deshalb geht nach jetzigem Kenntnisstand von Speichel, Urin, Schweiß oder Tränenflüssigkeit keine Infektionsgefahr aus.

    Bei Kontakt mit folgenden Körperflüssigkeiten ist eine Infektion möglich: Blut, Samenflüssigkeit (Sperma), Vaginalflüssigkeit und Muttermilch.

    HIV gilt übrigens als schwer übertragbarer Krankheitserreger.

  • Erkläre, wieso der HI-Virus so erfolgreich ist.

    Tipps

    Das Wort Retroviren steht für Reverse Transkriptase Onkoviren. Darin steckt schon das Besondere dieser Virenfamilie: Das Enzym Reverse Transkriptase, welches das virale Erbgut, das in Form von RNA vorliegt, in DNA umschreibt – bei der „normalen“ Transkription ist es genau andersherum.

    Lösung

    Der HI-Virus benötigt wie alle Viren für seine Vermehrung sogenannte Wirtszellen. Viren besitzen nämlich keinen eigenen Stoffwechsel. Deshalb manipulieren sie den Stoffwechsel der Wirtszelle. Diese produziert neue Virenbausteine und ist deshalb für die Vermehrung der Viren essenziell.
    Im Falle des HI-Virus sind T-Helferzellen und Makrophagen seine Wirtszellen. Der Befall dieser beiden Immunzellen ist für den Menschen natürlich fatal, denn nun werden die infizierten Immunzellen vom eigenen Immunsystem eliminiert.

    Der HI-Virus bringt für seine Vermehrung drei Enzyme in die Wirtszelle, durch die er in der Lage ist, sein Erbmaterial in die Wirtszelle einzubauen. Eines der Enzyme ist die Reverse Transkriptase. Sie wandelt RNA in DNA um. Somit läuft die Transkription, ein Abschnitt der Proteinbiosynthese, andersherum ab als „normal“. Deshalb zählt der HI-Virus zu den Retroviren (Reverse Transkriptase Onkoviren).

    Das Enzym Reverse Transkriptase arbeitet ziemlich fehlerhaft. Aus diesem Grund ändert sich häufig die Oberflächenstruktur der neuen Viren. Antikörper, die vom Immunsystem gebildet wurden, können deshalb nicht mehr an der Oberfläche andocken. Somit sind sie gegen die mutierten neuen HI-Viren wirkungslos – ein weiterer Grund, warum der HI-Virus so erfolgreich ist.

  • Stelle HIV und AIDS gegenüber.

    Tipps

    Der HI-Virus (HIV) ist der Auslöser der Krankheit AIDS.

    HIV steht für Human Immunodeficiency Virus, AIDS für Acquired Immunodeficiency Syndrome.

    Lösung

    HIV und AIDS bedeuten keinesfalls das Gleiche. Während AIDS eine Krankheit beschreibt, steht HIV für den auslösenden Virus.

    HIV, das Menschliche Immunschwäche-Virus, infiziert vorrangig Zellen des Immunsystems (Makrophagen, T-Helferzellen). Infolgedessen wird das Immunsystem zunehmend geschwächt. Die körpereigene Abwehr kann den Virus nicht besiegen, da er immer wieder seine Oberflächenstruktur ändert und so Antikörper keine Chance haben. Ist das Immunsystem so weit geschwächt, dass es schon bei harmlosen Krankheitserregern Schwierigkeiten mit der Bekämpfung hat, spricht man von der Krankheit AIDS.

    AIDS, das erworbene Immundefektsyndrom, ist eine nicht heilbare und tödlich verlaufende Krankheit.

    2013 waren etwa 35 Millionen Menschen weltweit mit HIV infiziert bzw. an AIDS erkrankt. Obwohl die Sterberate über die Jahre hinweg geringer wurde, sind in diesem Jahr noch 1,5 Millionen Mensch an der Erkrankung gestorben.

  • Bestimme den Kontinent, auf dem die meisten AIDS-Erkrankten leben.

    Tipps

    Diesen Anblick findest du nur auf dem gesuchten Kontinent. Hier leben Elefanten und Giraffen in den Savannen.

    Lösung

    In einigen Gebieten in Afrika sind über 20 % der Bevölkerung, also jeder fünfte, an AIDS erkrankt. Dies liegt daran, dass die medizinischen und Hygienestandards in Afrika nicht ausreichend sind. Außerdem wissen viele Einwohner gar nicht, was AIDS ist, wie es übertragen wird und wie man sich davor schützen kann. Hinzu kommt, dass das Kondom beim Geschlechtsverkehr nicht verwendet wird. Der HI-Virus wird aber hauptsächlich über den ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen.

  • Prüfe den Aussagegehalt des Diagramms zum Verlauf einer unbehandelten HIV-Infektion.

    Tipps

    Die Zellen, die Antikörper bilden, sind besondere weiße Blutkörperchen und heißen B-Lymphozyten.

    Das HI-Virus verhindert, dass das Immunsystem effektiv arbeitet. Dieser Effekt tritt aber erst mit dem Ausbruch der Krankheit AIDS auf.

    Der genaue zeitliche Infektions- und Krankheitsverlauf bei einer HIV-Infektion ist sehr individuell. Mit Medikamenten kann sogar der Ausbruch von AIDS aufgeschoben werden.

    Lösung

    Ein Diagramm zu beschreiben und möglichst viele Informationen daraus abzuleiten, ist manchmal gar nicht so einfach.
    Wichtig ist, dass man sich alle Beschriftungen genau ansieht und Zusammenhänge sucht – hier zum Beispiel zwischen dem Verlauf der einzelnen Graphen.

    In der Infektionsphase nimmt die Konzentration an HI-Viren stark zu, während der Anteil an T-Helferzellen vorübergehend zurückgeht. Dies liegt daran, dass der Virus diese Immunzellen befällt und diese deshalb eliminiert werden. Der Virus vermehrt sich in den Immunzellen.

    Der Körper beginnt, Antikörper zur Abwehr des HI-Virus zu bilden. Diese scheinen auch erstmal erfolgreich zu sein, denn die Konzentration an HI-Viren geht vorläufig zurück. Zu Beginn der Infektion hat sich der Virus noch nicht allzu oft vermehrt, sodass sich die Oberflächenstruktur noch nicht stark verändern konnte. Deshalb sind die Antikörper noch wirksam.

    Während der Ruhephase vermehrt sich der HI-Virus stetig weiter. Gleichzeitig mutiert er aufgrund der hohen Fehlerrate der Reversen Transkriptase – einem Enzym, das RNA in DNA umwandelt. Infolgedessen sind die gebildeten Antikörper nutzlos, es müssen neue gebildet werden. Gleichzeitig nimmt die Konzentration an T-Helferzellen ab, da diese im Vermehrungsprozess des Virus zerstört werden. Die Immunzellen haben eine wichtige Funktion in der Steuerung anderer Immunzellen. Können sie diese Aufgabe nicht wahrnehmen, nimmt auch die Konzentration von Antikörpern ab.

    Die HI-Viren vermehren sich weiter und das Immunsystem bricht zusammen. Aus der HIV-Infektion hat sich eine AIDS-Erkrankung entwickelt.

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