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Viren: Wie sind Viren aufgebaut 01:22 min

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Transkript Viren: Wie sind Viren aufgebaut

Viren sind sehr einfach aufgebaut. Viele bestehen nur aus zwei Teilen. Außen befindet sich das Kapsid, eine Eiweißkapsel. Diese schützt den zweiten Bestandteil, das Erbgut. Es besteht aus DNA oder RNA und enthält den Bauplan für die Viruspartikel. Manche Viren haben zusätzlich noch eine Hüllmembran. In der Membran befinden sich sogenannte „Spikes“, damit können die Viren an die Wirtszellen andocken. Viren gibt es in vielen Formen. Neben der Kugelform gibt es auch noch würfelförmige, schraubenförmige, oder auch fadenförmige Viren. Anders als bei den Bakterien, findet man im Inneren der Viren nur das Erbgut. Zellbestandteile, die Stoffwechsel ermöglichen, etwa Ribosomen, fehlen ihnen. Aber Viren enthalten alle notwendigen Informationen für ihre eigene Vermehrung und Ausbreitung. Ob man sie als Lebewesen bezeichnen kann, ist eine Frage der Definition.

Viren: Wie sind Viren aufgebaut Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Viren: Wie sind Viren aufgebaut kannst du es wiederholen und üben.

  • Gib den Aufbau einfacher Viren an.

    Tipps

    Das Erbgut des Virus wird durch eine Kapsel geschützt.

    Lösung

    Viele Viren bestehen aus nur zwei Teilen:
    Das Erbgut, das sich im Inneren befindet, wird durch eine Proteinkapsel, das Kapsid, geschützt.

  • Nenne die Funktion der verschiedenen Teile eines Virus.

    Tipps

    Viren besitzen keine Zellbestandteile, die den Stoffwechsel ermöglichen.

    Lösung
    • Das Kapsid (eine Eiweißkapsel) schützt das Erbgut.
    • Das Erbgut besteht aus DNA oder RNA und enthält den Bauplan für die Viruspartikel.
    • In der Hüllmembran befinden sich sogenannte Spikes, mit denen die Viren an die Wirtszellen andocken können.
    • Die Ribosomen dienen der Proteinbiosynthese, die nicht in Viren stattfindet.
  • Benenne den Zellbestandteil, der Viren fehlt.

    Tipps

    Ribosomen werden zur Proteinbiosynthese gebraucht.

    Lösung

    Viren können keinen eigenen Stoffwechsel betreiben.
    Zellbestandteile, die Stoffwechsel ermöglichen – wie Ribosomen den Aminosäurenstoffwechsel durch Proteinbiosynthese – haben sie nicht.

  • Ordne die Bestandteile des Virus zu.

    Tipps

    Im Inneren des Virus befindet sich das Erbgut.

    Lösung

    Der Aufbau des Virus von innen nach außen:

    • Erbgut
    • Kapsid
    • Hüllmembran
    • Spikes
    Folgende Begriffe gehören nicht in die Abbildungsbeschriftung:
    • Ribosom (Zellbestandteil)
    • Autosom (Körperchromosom)
    • Gonosom (Geschlechtschromosom)

  • Beschreibe die verschiedenen Formen, die Viren haben können.

    Tipps

    Schrauben besitzen ein typisches Gewinde.

    Lösung

    Viren gibt es in vielen Formen.
    Neben der Kugelform gibt es Viren, die wie ein Würfel, eine Schraube oder ein Faden aussehen.

  • Vergleiche Viren und Bakterien miteinander.

    Tipps

    Antibiotika wirken nur gegen Bakterien, nicht aber gegen Viren.

    Kokken sind kugelförmige Bakterien Es gibt aber z. B. auch Stäbchenbakterien.

    Lösung
    • Im Inneren eines Virus befindet sich ausschließlich das Erbgut, aber keine Zellorganellen.
    • Ein Bakterium besitzt neben dem Erbgut weitere Zellorganellen im Inneren, z. B. Ribosomen.
    • Sowohl Viren als auch Bakterien haben also die Informationen über die Vermehrung in ihrem Inneren gespeichert.
    • Viren und Bakterien können Infektionskrankheiten auslösen.
    • Beide kommen in verschiedenen Formen vor.
    • Viren benötigen zur Fortpflanzung Wirtszellen, während Bakterien sich durch Teilung vermehren können.
    • Antibiotika sind gegen Bakterien wirksame Medikamente. Gegen Viren schützen sie leider nicht.
    • Durch eine Impfung kann man sich vor zahlreichen Infektionskrankheiten, die sowohl von Viren, als auch von Bakterien ausgelöst werden können, schützen.