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Das Nahrungsnetz des Meeres – Vom Plankton bis zum Wal 02:57 min

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Transkript Das Nahrungsnetz des Meeres – Vom Plankton bis zum Wal

In Alaska herrscht Sommer. Die Sonne scheint auf den Ozean und einige der kleinsten Pflanzen auf Erden erwachen zu Leben: Phytoplankton. Diese kleinen Primärproduzenten bilden die Basis für eine lange, komplexe Nahrungskette. Phytoplankton bildet gewaltige Teppiche, die einen Durchmesser von vielen Kilometern erreichen können. Diese Pazifischen Heringe sind gerade geschlüpft und fressen nun das Plankton, denn die Geburt dieser neuen Generation überschneidet sich mit der Plankton-Blüte. Die großen Heringsschwärme ziehen viele andere Jäger oder Sekundärkonsumenten an. Zusammen treiben Delfine und Seevögel die Heringe zur Oberfläche und bereiten so ein üppiges Buffet. Dieser Buckelwal hat eine dreimonatige Reise hinter sich. Über 4.500 Kilometer ist er von Hawaii hergeschwommen, um sich an den riesigen Schwärmen zu laben. Die Wässer Alaskas schäumen und wirbeln, während der Buckelwal sein Festessen genießt. Zwischen den Heringsschwärmen schießt ein weiterer Sekundärkonsument hervor: der Seelöwe. Aber aus diesen Jägern wird schon bald Beute. In der Nähe lauern schon Schwertwale, auch Orcas genannt, die ihre Geschwindigkeit und ihre Beweglichkeit nutzen, um ihre Beute, die Seelöwen, zu überraschen und zu fassen. Das riesige Festmahl wird noch bis in die Wintermonate weitergehen. Dann wird das Plankton langsam verschwinden und die anderen Teilnehmer der Nahrungskette von Alaska werden sich wieder in die Tiefen der Meere zurückziehen.