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Konkurrenz – Grundprinzip der Konkurrenz

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Konkurrenz – Grundprinzip der Konkurrenz
lernst du in der 7. Klasse - 8. Klasse

Konkurrenz – Grundprinzip der Konkurrenz Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Konkurrenz – Grundprinzip der Konkurrenz kannst du es wiederholen und üben.
  • Bestimme, welche Aussagen über die Konkurrenz stimmen.

    Tipps

    Die Kuh und das Pferd konkurrieren oft um Nahrung. Zum Beispiel wenn sie sich dieselbe Weide teilen.

    Wenn das Pferd aber die Weide freiwillig verlässt, vermeidet es die Konkurrenz.

    Lösung

    Die Konkurrenz kann man unterscheiden in innerartliche und zwischenartliche Konkurrenz. Die innerartliche Konkurrenz herrscht immer zwischen Individuen der gleichen Art. Zum Beispiel wenn sich zwei Kühe um einen Grasbüschel streiten. Die zwischenartliche Konkurrenz herrscht immer zwischen Individuen verschiedener Arten. Zum Beispiel wenn die Kuh mit dem Pferd konkurriert.

    Die Konkurrenz um einen Faktor wie zum Beispiel der Nahrung kann sowohl innerhalb einer Art herrschen oder auch zwischen verschiedenen Arten.

    Konkurrenz gibt es sowohl bei Tieren und als auch bei Pflanzen. Pflanzen konkurrieren zum Beispiel um Licht oder Nährstoffe aus dem Boden.

  • Benenne verschiedene Konkurrenzformen.

    Tipps

    Tagsüber schläft die Eule und in der Nacht geht sie auf Beutejagd. Den Bussard sieht sie nicht, denn nachts schläft er.

    Innerartliche Konkurrenz herrscht, wenn sich zwei Individuen der gleichen Art um einen Umweltfaktor streiten. Das kann Nahrung sein oder auch ein Brutplatz.

    Lösung

    Konkurrenz lässt sich in innerartliche und zwischenartliche unterscheiden. Streiten sich zwei Spatzen um ein Weibchen, liegt innerartliche Konkurrenz vor. Streiten sich aber eine Kuh und ein Pferd um Nahrung, liegt zwischenartliche Konkurrenz vor.

    Dann gibt es noch die Konkurrenzvermeidung. Es ist auf Dauer nicht gut, wenn zwischen den Tieren immer Konkurrenz herrscht. Aus diesem Grund gibt es verschiedene Strategien zur Konkurrenzvermeidung. Zum Beispiel jagen die Eule und der Bussard Mäuse, sie konkurrieren also um die gleiche Beute. Aber die Eule jagt nachts und der Bussard am Tage. So vermeiden sie die Konkurrenz.

    Das Revierverhalten kannst du zum Beispiel bei Hunden oder Wölfen beobachten. Sie markieren ihr Revier mit Urin und Kot und wollen so verhindern, dass ein anderer Hund oder Wolf in das Gebiet eindringt.

  • Entscheide, welche Konkurrenzform Lisa beobachtet.

    Tipps

    Bei der Konkurrenzvermeidung suchen sich die Tiere oft andere Gebiete, um zu brüten oder zu weiden.

    Bei der zwischenartlichen Konkurrenz rivalisieren zwei Individuen unterschiedlicher Arten.

    Lösung
    • Innerartliche Konkurrenz: Diese konnte Lisa im Zoo beobachten. Konkurrieren alle männlichen Schneehasen um die Weibchen, ist dies ein Beispiel für innerartliche Konkurrenz.
    • Zwischenartliche Konkurrenz: Diese beobachtet Lisa an ihrem Vogelhäuschen. Hier konkurrieren verschiedene Vogelarten um Nahrung.
    • Revierverhalten: Das Verhalten kann man gut bei Hunden oder Wölfen erkennen. Sie markieren ihr Revier, damit kein anderer Artgenosse in das Revier eindringt.
    • Konkurrenzvermeidung: Konkurrenz ist auf Dauer nicht gut. Wenn Arten ständig konkurrieren, passiert es irgendwann, dass eine Art ausstirbt. Aus diesem Grund gibt es die Konkurrenzvermeidung. Zum Beispiel sucht das Meerschweinchen von Lisa eine andere Wasserstelle. Es umgeht so die Konkurrenz um Wasser mit dem Hasen.
  • Erkläre, wie Pflanzen Konkurrenz vermeiden.

    Tipps

    Erinnere dich, wie der Walnussbaum Konkurrenz vermeidet.

    Lösung

    Auch bei Pflanzen tritt Konkurrenz auf. Sie konkurrieren um verschiedene Umweltfaktoren wie Licht, Nährstoffe, Wasser und Raum.

    Einige von ihnen haben ganz spezielle Strategien entwickelt, um zu vermeiden, dass andere Pflanzen in ihrer unmittelbaren Nähe wachsen. So zum Beispiel der Apfelbaum: Er möchte alleine stehen und sich den Raum, das Licht und die Nährstoffe nicht gerne mit anderen Apfelbäumen teilen. Aus diesem Grund gibt er über die Wurzeln Gifte ab.

    Es gibt auch Pflanzen, die Konkurrenz vermeiden, indem sie woanders wachsen. Die Birken zum Beispiel brauchen viel Licht. Da ihnen die Konkurrenz im Wald zu groß ist, wachsen sie nur auf Lichtungen.

  • Bestimme, um welche Faktoren Tiere und Pflanzen konkurrieren.

    Tipps

    Die Pflanzen benötigen für die Fotosynthese viel Licht.

    Eine Kuh und ein Pferd fressen beide Gras und könnten so in Konkurrenz um Nahrung geraten.

    Lösung

    Konkurrenz ist ein Wettbewerb zwischen Individuen um einen Umweltfaktor.

    Pflanzen konkurrieren miteinander vor allem um Licht, Nährsalze und Raum.

    Bei den Tieren handelt es sich bei diesem Faktor oft um die Nahrung, die Brutplätze oder auch die Fortpflanzung (in diesem Fall konkurrieren sie meist um das gleiche Weibchen).

  • Ermittle, welches Versuchsergebnis wahrscheinlich ist.

    Tipps

    Eine permanente Konkurrenz ist für Individuen nicht vorteilhaft.

    Lösung

    Nach etwas mehr als 14 Tagen wurde die Anzahl an Pantoffeltierchen pro Art in der Schale gezählt. Wie du anhand der Grafik sehen kannst, hat nur eine der beiden Arten überlebt. Beide Arten standen die ganze Zeit über in zwischenartlicher Konkurrenz zueinander. Sie haben um Nahrung konkurriert. Die schwächere Art hat den Konkurrenzkampf verloren und stirbt. Aus diesem Grund ist zwischenartliche Konkurrenz auf Dauer nicht gut für die Artenvielfalt.

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